Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Social Media’

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal sind die Dinge anders, als sie auf den ersten Blick wirken. Das gilt für Lilly Adams‘ Roman „Nebenan funkeln die Sterne“ gleich in zweierlei Hinsicht: Denn Protagonistin Emma führt in Wirklichkeit ein völlig anders Leben als das, was sie auf Instagram abbildet. Die Fotos, die sie dort aus ihrem augenscheinlichen Alltag postet, sind nur aufwendig inszeniert. Ästhetisch, aber keinesfalls echt – was jedoch keiner weiß.

Genauso wenig wie keiner weiß, dass Emma im wahren Leben kaum vor die Tür gehen kann. Nach einem schrecklichen Unfall lebt sie zurückgezogen, denn zwischenmenschlicher Kontakt überfordert sie mehr, als sie es irgendjemandem gegenüber zugeben würde, nicht einmal gegenüber ihrer Familie.

Und erst recht nicht gegenüber Nathan. Denn ihr neuer Nachbar im Apartment gegenüber, mit dem sie sich zu ihrem Entsetzen jetzt die Dachterrasse teilen muss, ist so ziemlich das Gegenteil von Emma: Lebensfroh, offenherzig und gesellig. (Okay, und gutaussehend. Aber auch das würde Emma nie zugeben.)

Kein Wunder, das die beiden einen mehr als holprigen Start miteinander haben. Aber irgendwie fasziniert sie das jeweilige Extrem des anderen auch und mit jedem Stück, das Emma sich aus ihrem Schneckenhaus hervorwagt, kommen die beiden sich näher.

Cover 2019-03 Adams - Nebenan funkeln die Sterne

Allerdings ist da ja noch die Sache mit Instagram: Denn in den verzweifelten Versuchen, bloß nicht als Hochstaplerin aufzufliegen, hat Emma sich über die Jahre immer mehr in ihren Lügenkonstrukten verstrickt und aus anfänglichen Schönspinnereien ist eine ganz neue Identität geworden – inklusive erfundenem Verlobten…

Das ist der zweite Punkt, in dem „Nebenan funkeln die Sterne“ meine Erwartungen übertroffen hat: Die Liebesgeschichte steht gar nicht mal im Vordergrund. Vielmehr geht es um die Schattenseiten des schönen Scheins, der uns in sozialen Netzwerken andauernd begegnet, und um die Folgen von erst nur winzigen Notlügen, die sich bald zu etwas aufbauschen, das viel größer ist als wir selbst.

Mir persönlich hat die Umsetzung von Emmas Zwiespalts sehr gut gefallen! – und vor allem auch zum Nachdenken gebracht: Denn versuchen wir nicht alle hin und wieder, uns besser darzustellen als wir sind? Suchen wir nicht alle nach dem besten Winkel für ein Selfie? Und habe ich nicht auch diesen Artikel Satz für Satz überarbeitet, damit er sich möglichst gut liest?

(Beziehungsweise, ist das alles überhaupt verwerflich?)

Mit so einer Tiefe hatte ich zu Beginn des Buches ehrlich gesagt nicht gerechnet – genauso wenig wie mit der Botschaft, dass es nicht darum geht, perfekt und unversehrt durchs Leben zu gehen, weil das sowieso unmöglich ist. Sondern dass es viel mehr darauf ankommt, was wir daraus machen. Denn nicht nur Emma hat bei dem Unfall, über den sie nicht spricht, etwas erlebt, das sie verändert hat…

Daher gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung für alle, die gerne im Drama-Genre lesen, aber (ACHTUNG, SPOILER 🙂 ) auch etwas für Happy Ends übrig haben.

Es grüßt ganz begeistert

Lisa Häßy

Read Full Post »

Liebe Leserinnen und Leser,

soziale Netzwerke sind in unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Leute posten ihr Mittagessen auf Facebook, drücken ihre politische Meinung in Blogs aus und Twittern das erste Wort ihres Kindes.

Wir teilen, wir liken und wir kommentieren.

Für uns als Bibliothek sind soziale Medien Plattformen, um mit unseren Besuchern und Kunden in Kontakt zu treten, sie zu informieren, zu unterhalten und ihnen einen Einblick in unsere Arbeit zu geben.

Doch auch soziale Netzwerke sind kein rechtsfreier Raum und die Anonymität, die uns das Internet verschafft, darf nicht zu unüberlegten Äußerungen (ver)führen.

Mittlerweile reicht unser Internetauftritt von Homepage bis Facebook, deswegen geben wir hier 6 Spielregeln für das Miteinander vor:

So nicht:

1. Keine irreführenden, bösartigen oder verspottenden Kommentare/Inhalte.

2. Keine rassistischen, diskriminierenden, sexistischen, gesetzeswidrigen, pornografischen oder gewaltverherrlichenden Kommentare/Inhalte.

3. Keine Bilder, Zitate, Textauszüge oder sonstiges geistiges Eigentum verwenden, an dem man die Rechte nicht besitzt.

So gerne:

1. Wir ermuntern ausdrücklich dazu, unsere Posts und Beiträge zu kommentieren. Bitte beachtet dabei einen sachlichen und freundlichen Stil. Gegenseitige Toleranz ist eine Pflicht.

2. Bitte Kommentare und Inhalte nur in deutscher Sprache abgeben.

3. Schreibt uns! Wenn es ein Problem gibt, schreibt uns gerne eine persönliche Nachricht oder eine E-Mail. Auf unserer   Homepage findet ihr Namen und Kontaktadressen.

Kommentare, die gegen die Netiquette verstoßen werden, gelöscht und der User wird ggf. blockiert.

Also geht nett und respektvoll miteinander um und denkt dran, dass Internet vergisst nicht, auch keine Kommentare die einem im nachhinein vielleicht leidtun.

Viele Grüße bestellt

Annika Freitag

Read Full Post »

Liebe Leser,

Mobi Dig – mobil und digital in Öffentlichen Bibliotheken

Wir machen uns fit mit „Mobi Dig“ – und üben den kompetenten Umgang  mit Tablet-PCs, E-Readern u. ä.

Unterstützung erhalten wir durch das Dezernat 48.08 Öffentliche Bibliotheken der Bezirksregierungen in NRW, welches einen „Selbst-Lern-Kurs“ zum Thema mobile Endgeräte erarbeitet hat.

Hier sehen Sie uns bei der Arbeit.

E-Book-Reader, Laptop und Calibre Rosa_Steffi

Es gilt, angeleitet durch Aufgaben und Informationsmaterial, eigenständig den Umgang mit den Geräten zu erproben. Ziel ist es, den grundlegenden Umgang mit mobilen Endgeräten zu erlernen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage zu versetzen, die erworbenen Kenntnisse auf andere Endgeräte-Typen zu übertragen, um künftig Bibliothekskunden fundierte und erfahrungsbasierte Hilfestellungen geben zu können.

Zum Glück gibt es W-Lan in der Bibliothek, das vereinfacht den Zugang ins Netz – auch für die Bibliothekskunden.

Herzlicher Gruß

Stephanie Heidt

Read Full Post »