Liebe Leser*innen,
die Thematik des Buches hatte mich schon beim Klappentext des Buches fest im Griff. Deswegen stelle ich euch jetzt „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig als Buch des Monats vor.


Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gefüllt mit all den Leben, die du hättest führen können. Alles, was du jemals bereut hast, könntest du ungeschehen machen.
Nora leidet unter Depressionen, verliert ihren Job und der Kontakt zu ihrer besten Freundin und ihrem Bruder ist völlig abgebrochen. Als dann auch noch Noras geliebte Katze stirbt, hält sie den Schmerz nicht mehr aus und nimmt sich das Leben. Statt im Jenseits, landet sie jedoch in der Mitternachtsbibliothek, wo sie die Chance bekommt, alles was sie jemals bereut hat ungeschehen zu machen und all die Leben auszuprobieren, die sie hätte führen können. Aber kann man in einem Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?
Ein philosophischer Roman der zum Nachdenken anregt und zeigt, wie kostbar und einzigartig das Leben ist.
Die Mitternachtsbibliothek ist sehr angenehm, flüssig geschrieben und obwohl es um ein eher schwierigeres Thema geht, möchte man das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen und in einem Rutsch durchlesen.
Ich habe das Buch tatsächlich in einem durchgelesen, weil es mich so sehr gepackt hat. Es löst ein nachhaltiges Kopfkarussell zum Thema „was wäre, wenn?“ aus, das schon während des Lesens anfängt. Definitiv keine einfache Thematik aber wunderschön philosophisch geschrieben, deswegen eine klare Empfehlung von meiner Seite.
Das Buch könnt ihr natürlich gerne bei uns ausleihen.
Eure
Emily





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