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Liebe Leser*innen,

nach längerer Zeit habe ich mal wieder einen Abstecher in die Jugendbuchabteilung gemacht.

Dort habe ich einen echt spannenden Jugendthriller gefunden, den ich euch gerne als Buch des Monats vorstellen möchte.

Bild: Broken Things – Alles nur (k)ein Spiel | dtv

Vor fünf Jahren, mit gerade einmal 13, ermordeten Mia und Brynn ihre beste Freundin Summer. Zumindest dachten das alle, weil die Mädchen die Tat detailliert in einer Fan-Fiction zu ihrem Lieblingsbuch aufgeschrieben hatten. In Wirklichkeit war jedoch alles ganz anders: Mia und Brynn wurden fälschlicherweise verdächtigt und haben seit damals keinen Kontakt mehr. Doch jetzt zwingt ein erstaunlicher Fund sie dazu, gemeinsam der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Denn wie die Mädchen herausfinden, hatte Summer ein dunkles Geheimnis, und der wahre Täter ist weiterhin auf freiem Fuß …

Gleich nach den ersten Kapiteln wurde ich richtig mitgerissen von der Story. Die Autorin schafft es mit ihrer Schreibweise, eine fesselnde Atmosphäre zu schaffen. Dadurch, dass die Erzählweise zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt, erfährt man erst nach und nach die wahre Geschichte der drei Freundinnen. Außerdem wechseln sich die Hauptcharaktere Mia und Brynn mit dem Erzählen der Geschichte ab, sodass man zusätzlich unterschiedliche Sichtweisen präsentiert bekommt.

Beeindruckend war auch die Entwicklung der beiden Mädchen. Zuerst waren sie die Hauptverdächtigen in dem Mordfall ihrer Freundin, wurden von der ganzen Stadt gemieden und wollten eigentlich mit der Vergangenheit abschließen. Doch als nach und nach mehr Beweise für ihre Unschuld auftauchen, setzen sie sich gemeinsam noch einmal mit dem Fall auseinander und entwickeln dadurch stärkere Persönlichkeiten als am Anfang des Buches. Und auch ihre in die Brüche gegangene Freundschaft wird wieder repariert.

Bis zum Schluss war es spannend mitzuraten, wer denn nun der wahre Täter sein könnte…und durch die vielen unterschiedlichen Verdächtigen, die Mia und Brynn nach und nach anhand ihrer Erinnerungen abarbeiten, wurde ich sehr oft auf die falsche Fährte geführt. Deshalb war für mich das Ende mit seiner Auflösung auch sehr überraschend.

Na, neugierig geworden?

Dann könnt ihr euch das Buch natürlich bei uns ausleihen!

Viele Grüße,

Desiree Sterr

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Liebe Leser*innen,

„Wann immer du mich berührst“.

Diesen Satz würde ich niemals mit Origami in Verbindung bringen und doch hat das Cover von „Ever – Wann immer du mich berührst“ von Nikola Hotel einen weißen Origami-Schwan gedruckt, der umgeben von pinken Wolken und Glitzer ist. Ein optisches Highlight, weshalb ich das Buch unbedingt direkt lesen wollte.

Zum Inhalt:

In diesem Buch geht es um Abbi Hayden und David Rivers.

Abbi hat nach einem schlimmen Autounfall Probleme, wieder normal zu laufen, geschweige denn gegen die Schmerzen in ihrem Bein und in der Hüfte anzukämpfen. Ihre Eltern hingegen konzentrieren sich gerade nur auf die Wahl ihres Vaters. In einigen Wochen soll ein öffentliches Interview stattfinden, bei dem Abbi nach den Vorstellungen ihrer Mutter wieder normal Laufen soll. Durch die Schmerzen klappt es allerdings nicht so, wie Abbi es sich gerne wünscht. Daher hält ihre Mutter eine Schmerztherapie für sehr angebracht.

Ein Glück, dass David Rivers die Rolle als Abbis Physiotherapeut annimmt. David hat sich geschworen, keine Gefühle gegenüber Abbi zu zeigen, aus persönlichen Gründen und dem Geheimnis, das er seit dem Tod seiner Mutter mit sich rumträgt. Dies ist aber leichter gesagt als getan, denn als ihr Vater David den Job anbietet, Abbis persönlicher Physiotherapeut zu werden, bis es ihr besser geht, gehen seine Gefühle mit ihm durch. Diese versucht er so gut es geht zu verstecken, allerdings verletzt er damit nicht nur sich selbst, sondern auch Abbi. Denn Abbi sieht in David mehr als nur ihren Physiotherapeuten und kann nicht verstehen, wieso David einmal so nah bei ihr ist, sie berührt, aber andererseits so kalt und emotionslos ist, dass es sie verletzt.

Die Geheimnisse, die David in sich trägt, kommen immer mehr zum Vorschein und er hat damit zu kämpfen, von Abbi fern zu bleiben, was wiederrum gegen seinen Arbeitsvertrag verstößt.

Mein Fazit:

Das Cover hat mir direkt gefallen, der Klappentext ist mir direkt unter die Haut gegangen, da konnte mir das Buch nur gefallen! Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, auf den Alltag projiziert, die aber auch an Hindernisse stößt. Mit den Geheimnissen und Geheimhaltungen entwickelt sich die Geschichte zum Spannenden. Die Beschreibungen von Abbis Verletzungen sind nicht zu detailreich, aber immer noch so, dass man sich den Schmerz genau vorstellen kann, den sie empfinden muss.

Das Buch ist jedenfalls empfehlenswert zu lesen! Als besonderes Extra findet man in diesem Buch Origami-Faltbeispiele zum Nachbasteln.

Teil eins der zweibändigen „Paper-Love“ – Reihe bei uns vorbestellbar!

Eure Lena

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Liebe Leser*innen,

nach einiger Zeit Abstinenz möchte ich gerne wieder die Rubrik „Buch des Monats“ ins Leben rufen.

Zum Einstieg stelle ich euch für den Monat Februar den Start einer abenteuerlichen Fantasyreihe vor, den ich sowohl allen Märchenfans als auch allen Fantasyliteraturfans nur ans Herz legen kann. Und zwar handelt es sich um den ersten Band aus Chris Colfers Reihe „Land of Stories“: Land of Stories – Die Suche nach dem Wunschzauber“.

Bild: S.Fischer Verlag | https://www.fischerverlage.de/buch/chris-colfer-land-of-stories-das-magische-land-1-die-suche-nach-dem-wunschzauber-9783737356329

Als Alex und ihr Zwillingsbruder Conner ein altes Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, ahnen sie nicht, dass der dicke Schmöker ein Portal in ein magisches Reich ist. Sie geraten in eine Welt, in der es nicht nur gute Feen und verwunschene Prinzen gibt, sondern auch ein böses Wolfsrudel und eine noch viel bösere Königin. Doch ganz so einfach ist die Sache mit Gut und Böse leider nicht. Denn in all den Jahren nach dem Happy End haben die Märchenwesen einige Marotten entwickelt, was die Zwillinge in so manche verzwickte Lage bringt. Außerdem haben sie nicht den blassesten Schimmer, wie sie wieder nach Hause finden sollen. In einem geheimnisvollen Tagebuch steht die Lösung – doch hinter dem ist auch die böse Königin her …

Die Reihe „Land of Stories“, bestehend aus sechs Bänden, habe ich förmlich verschlungen, da der Autor wirklich kreativ war (dazu gleich mehr). Außerdem schafft es der Autor gleich im ersten Band, uns auf unterhaltsame Weise durch die verschiedenen Märchenwelten zu führen und Spannung bis zur letzten Seite aufzubauen.

Auf der Suche nach neuer Lektüre ist mir diese Reihe vor allem durch die unterschiedlich fantasievoll gestalteten Cover aufgefallen. Diese haben mich direkt neugierig auf den Inhalt der Bücher gemacht.

Und ich wurde nicht enttäuscht.

Inhaltlich ist dem Autor nämlich eine grandiose Kombination aus klassischen Märchenfiguren und neu geschriebenen Charakteren gelungen, die mich sofort angesprochen hat. Denn mal ehrlich: wer möchte nicht mal auf Goldlöckchen oder Rotkäppchen in der realen Welt treffen? Oder aus der realen Welt in die Märchenwelt reisen? Aber ich möchte hier natürlich nicht zu viel verraten, denn es folgen ja noch fünf weitere Bände.

Natürlich könnt ihr alle sechs Bände bei uns vorbestellen. Also, taucht ein in eine abenteuerliche Fantasiewelt!

Es grüßt euch märchenhaft aus der Bibliothek

Desiree Sterr

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Liebe Leser*innen,

wenn ihr mal einen spannenden und düsteren Vampirroman ohne Herzschmerz lesen wollt, dann kann ich euch folgendes Buch empfehlen: Coldtown von Holly Black.

Zum Inhalt:

Wir begleiten Tana, ein junges Mädchen, das in einer ungewöhnlichen Welt zurechtkommen muss. Denn der Großteil der Bevölkerung besteht aus Vampiren, die ihr Unwesen treiben.

Als Tana nach einer Party aufwacht, ist sie von Leichen umgeben. Nur ihr Exfreund Aiden und ein weiterer Partygast haben das Vampir-Massaker überlebt. Da die Gefahr besteht, dass sich auch Aiden und Tana mit dem Vampir-Virus infiziert haben könnten, machen sie sich sofort auf den Weg zur nächsten „Coldtown“ – eine Quarantänestadt, in der sich diejenigen aufhalten, die ihre Mitmenschen nicht anstecken wollen. Während ihrer Flucht vor wütenden Vampiren stellt sich heraus, dass Graviel (der Partygast) ebenfalls ein Vampir ist. In Coldtown angekommen lernt Tana von Graviels Vergangenheit und versucht, dieses Wissen zu ihren Gunsten zu nutzen. Kann sie am Ende ihrer Reise Coldtown lebend verlassen?

Bild: Coldtown | cbj

Mein Fazit:

Wer die Autorin und ihre Werke (Spiderwicks, Magisterium, Elfenkrone) kennt, wird von diesem Buch sehr überrascht werden (so ging es zumindest mir). Denn sie betritt mit diesem Jugendbuch ein für sie komplett neues Terrain. Ihre vorherigen Reihen sind eher witzig oder fantastisch geschrieben, wogegen es in „Coldtown“ stellenweise sehr blutrünstig und brutal zugeht. Die Partyszene gleich zu Beginn des Buches kann aufgrund der detaillierten Beschreibung für den ein oder anderen Leser abschreckend wirken. Doch wenn man sich ein paar Kapitel in das Buch „eingelesen“ hat, wird es von Seite zu Seite spannender und weniger grausam.

Was mir jedoch sehr gut an diesem Buch gefallen hat, ist die Aufteilung der Geschichte in zwei Zeitschienen – im Wechsel erzählen die Kapitel Geschehnisse aus der Vergangenheit (wie die Vampirseuche begann und wer alles davon betroffen war) beziehungsweise folgen der Gegenwart und berichten von Tanas Erlebnissen auf der Flucht vor einer Vampirhorde bis zur Ankunft in der sogenannten Coldtown. Außerdem handelt es sich bei diesem Buch nicht um eine romantische Version a la „Twilight“, sondern Vampire werden hier als die Jäger dargestellt, die sie nun mal von Natur aus sind – was eine erfrischende Abwechslung zu den anderen bekannten Reihen ist.

Da die Autorin eine Vorliebe für detailgetreue Beschreibungen hat, ist das Buch meiner Meinung nach eher für ein älteres Publikum geeignet, da einige Szenen doch sehr einschüchternd waren.

Na, neugierig geworden?

Dann könnt ihr euch das Buch natürlich bei uns ausleihen!

Viele Grüße,

Desiree Sterr

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Liebe Leser*innen,

ich möchte euch den neuen Roman von Heinz Strunk vorstellen: „Es ist immer so schön mit dir“.

Heinz Strunk. Wer kennt ihn nicht? Das Hamburger Multitalent wird mit seinem neuen Roman seinem Ruf gerecht. Ehrlich und unverblümt schreibt Heinz Strunk Geschichten aus dem Leben.

Geschichten aus dem echten Leben und nicht aus einem „Disney-Happy-End“-Leben. Spätestens nach seinem schockierend realistischem Roman „Der goldene Handschuh“, war mir klar, dass ich seine kommenden Werke beobachten muss. In seinem neuen Buch „Es ist immer so schön mit dir“ (nominiert für den deutschen Buchpreis 2021) geht es erstmals um eine Liebesgeschichte, oder sowas ähnliches.

Heinz Strunk ist ein deutscher Schriftsteller, Musiker, Hörspielproduzent, Satiriker und Schauspieler. Bild: http://www.heinzstrunk.de

Zum Inhalt:

Er.

Er war Musiker. Jetzt ist er ein abgehalfterter Mittvierziger. Gefangen im Alltagstrott und der Lethargie der Langeweile. Die Träume ein richtiger Künstler zu sein hat er lange begraben. Seine Freundin Nadine ist Wirtschaftsmathematikerin, immer gut gelaunt und zufrieden mit dem, was sie hat. Sie fragt nicht nach mehr.

Seine Tristesse ändert sich mit einem Schlag, als er Vanessa kennenlernt. Blutjung und wunderschön. Er kann sein Glück kaum fassen, denn sie interessiert sich für ihn. Für ihn beginnt eine Obsession, denn mit Vanessa liegen Glück und Chaos nahe aneinander.

Mein Fazit:

Ja, das ist Heinz Strunk.

Man muss Heinz Strunk und seinen Erzählstil mögen, um Zugang zu diesem Buch zu finden. Der Protagonist in der Midlifecrisis: „er“, betrachtet sich selbstironisch, teilweise schon sarkastisch. Gefangen in einer unerfüllten Sehnsucht begibt er sich sehenden Auges in eine katastrophale Affäre. Die Geschichte ist besonders lebensnah und wurde ungeschönt zu Papier gebracht. Man sollte hier aber keine Liebesgeschichte erwarten. Jedenfalls keine richtige. Es ist eher die komplizierte Liaison zweier Menschen. Wir betrachten hier einen Lebensabschnitt. Das macht es aber nicht weniger interessant oder lesenswert. Im Gegenteil, diese Geschichte kommt aus dem echten Leben. Stilistisch gut verpackt ist „Es ist immer so schön mit dir“ ein kurzweiliger Roman, der zum Nachdenken anregt.

Wollt ihr noch mehr Rezensionen und Lese-Tipps?

Schaut doch mal hier vorbei: https://stadtbibliothekineuskirchen.wordpress.com/category/rezensionen/

Viele Grüße

Annika Freitag

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Liebe Leser*innen

In meinem letzten Beitrag habe ich euch „Kiss me Once“ von Stella Tack vorgestellt. In diesem ersten Band der „Kiss me …“ Dilogie ging es um die leidenschaftliche Romanze zwischen einem Bodyguard und seinem Schützling. Im zweiten Band geht es wieder um eine Bodyguard, dieses Mal eine junge Frau namens Daisy Silver, genannt Silver.

Silver hatte eine schwierige Kindheit, doch die Familie MacCain war immer an ihrer Seite. Als weiblicher Bodyguard hat sie es nicht leicht Aufträge an Land zuziehen.

Als Silver von einem gescheiterten Job zurück nach Miami kehrt, merkt sie wie einsam sie ist. Ihr bester Freund Ryan MacCain ist mit seiner Freundin einfach nach Kanada abgehauen um zu studieren. Familie? Ihr Vater ist bei der Armee, sie hat ihn nicht mehr gesehen seit… langem.

Sie beschließt aus verschiedenen Gründen den Urlaub, den ihr Boss ihr angeboten hat, zu nehmen und fliegt zu Ryan nach Kanada. Am Flughafen gerät sie in einen Tumult mit Prinz Prescot. Er ist groß, lieb und versucht alles für seine Familie zu tun. Dabei wird er aber immer wieder von der Presse bei den schlimmsten Aktionen erwischt und fotografiert. Dass jemand aus seiner königlichen Familie dahinter steckt, weiß er zu dem Zeitpunkt noch nicht. Er vermutet, dass die Bodyguards etwas damit zu tun haben.

Er möchte einen eigenen Bodyguard, dem er blind vertrauen kann. Der ihn beschützt. Der ihm glaubt, dass er nicht an allem Schuld ist, so wie sein gemeiner Onkel es aussehen lässt. Der wie… Silver ist.

Das sie sich dagegen sträubt und ablehnt gefällt ihm nicht…

Und so bahnt sich ein Theater nach dem anderen an.

Mein Fazit:

Der zweite Teil hat mir genauso gut gefallen wie der erste. Ich musste immer wieder Schmunzeln und mir überlegen, wer denn hier der Böse ist. Ich habe tatsächlich auf den Onkel getippt und auf eine andere Person, die ich hier nicht erwähnen möchte, da sonst zu viel verraten wird.

Es ist eine Abwechslung gegen über dem ersten Teil, dennoch mochte ich es das Ryan und Ivy immer noch in die Geschichte einbezogen waren. Silver hat mir mega gut gefallen, sie ist quasi das komplette gegen Teil von Ivy, weshalb es mir gut gelang, sie mir bildlich vorzustellen. Die Charaktere im weiteren Verlauf noch näher kennenzulernen hat mir viel Spaß bereitet. Man erfährt Hintergrundwissen von Personen, die man am Anfang gar nicht mochte, die einem im Nachhinein aber sympathisch wurden.

Dieses Buch ist sehr empfehlenswert.

Das E-Book sowohl das E-Audio gibt es bei uns in der Onleihe.

Eure Lena

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Liebe Leser*innen,

Einen persönlichen Bodyguard zu haben ist doch eigentlich keine schlechte Sache, oder? Wer hätte nicht gerne einen strammen Burschen, von 180 cm, tätowiert, gepierct und den Blick als würde er jeden umbringen, der auch nur ein Sterbenswörtchen sagt.

Zum Inhalt:

In „Kiss me Once“ (Band 1 von Stella Tack) geht es um Ivy Redmond, die gerne ihr Leben abseits ihrer Eltern verbringen möchte. Dafür schreibt sie sich an der University of Florida ein und wird sogar angenommen. Gegen den Willen ihres Vaters reist Ivy ein paar Tage früher nach Florida. Dort fährt sie einen attraktiven Typen mit ihrem Wagen an. Der Typ stellt sich als Ray vor, obwohl er eigentlich Ryan heißt und ihr neuer Bodyguard ist.

Denn Ryan ist nicht nur direkt über beide Ohren in Ivy verknallt, nein, er hat sie auch nicht erkannt, denn sie ist sein erster Auftrag als Bodyguard.

Wird das wirklich gut gehen?

Ryan, der sich so abweisend gibt, damit Ivy nicht merkt, dass er sie liebt. Ivy, die immer wieder abhaut und Ryan damit einen Herzinfarkt beschert. Haben die beiden eine Chance zueinander zu finden? Oder müssen sie sich für immer aus dem Weg gehen, alleine schon da ihr Vater diese Beziehung niemals dulden würde.

Mein Fazit:

Ich bin positiv überrascht. Ich liebe die Bücher von Stella Tack, allerdings habe ich bis jetzt eher Fantasy-Titel von ihr gelesen. Jetzt habe ich mich an die „Kiss me“… Dilogie ran gewagt. Ivy und Ryan sind mir direkt ans Herz gewachsen. Ivy, weil sie sich von niemanden unterkriegen lässt und sich auch nicht davor scheut sich mit Ryan anzulegen, obwohl dieser mindestens eineinhalb Köpfe größer ist als sie. Das Ryan durch Ivy weicher und emotionaler wurde, hat dem Buch noch mehr Pluspunkte bei mir eingebracht.

Dieses Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert. Eine moderne Romanze, eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Das Buch gibt es als E-Book und als E-Audio in der Onleihe Erft und als E-Audio auf Overdrive.

Viel Spaß beim lesen und reinhören

Eure Lena

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Liebe Leser*innen,

Nachdem ich vor ein paar Jahren „Shining“ gelesen habe, hat mich jetzt das Hörbuch davon in der Onleihe-Erft angelächelt.

Na gut, die Geschichte war mir ja eigentlich bekannt, trotzdem reizte es mich sie mir noch mal zu Gemüte zu führen und wenn es mir auch noch vorgelesen wird… umso besser. Hörbücher hören ist ja quasi Lesen für Faule und da zähle ich mich wohl dazu.

Worum geht es noch mal in „Shining“?

Familie Torrance ist gebeutelt von Schicksalsschlägen, die fast ausschließlich auf das Kerbholz des Familienoberhaupts Jack Torrance gehen. Nachdem er seine Anstellung, durch einen eskalierten Streit mit einem seiner Schüler verliert, kommen auf die Familie ernste finanzielle Schwierigkeiten zu. Der Ex-Alkoholiker gelobt Besserung und wittert eine große Chance in dem Hausmeisterjob im Overlook-Hotel, dass jeden Winter geschlossen wird. Doch abgeschieden von der Außenwelt, verfällt Jack Torrance immer mehr dem bösen Geist des Overlook-Hotels und seiner belebten Vergangenheit. Hinzu kommt die besondere Gabe seines Sohnes, Danny: Hellsichtigkeit. Ein Talent das sich, dass von Geistern belebte Overlook-Hotel mit allen Mitteln zu eigen machen möchte.

Idiotischerweise dachte ich, ich könnte „Shining“ zum Einschlafen hören, doch Dietmar Wunder verwandelt dieses Hörbuch zu einem spannenden Erlebnis. Er stellt stimmlich jeden einzelnen Protagonisten der Geschichte auf seine ganz eigene Art dar und interpretiert die Geschichte auch.

Doch wer ist eigentlich dieser wunderbare Mann, der mir „Shining“ noch mal näher gebracht hat?

Dietmar Wunder blickt auf eine lange Karriere als Synchronsprecher zurück. Er lieh seine Stimme schon Schauspielern wie Edward Norton, Jude Law und Sam Rockwell. 2008 wurde Wunder sogar für den Deutschen Synchronpreis nominiert. Auch vor der Kamera war er schon zusehen, allerdings eher in Gastrollen.

Lange dachte ich, King-Bücher sollten (oder dürfen) nur von David Nathan vorgelesen werden, aber Dietmar Wunder ist auch ein sehr talentierter und fesselnder Erzähler.

Also, habt ihr jetzt Lust euch zu gruseln?

Ihr findet dieses Hörbuch in der Onleihe-Erft!

Experten-Tipp: Hört es nicht zum Einschlafen.

Viele Grüße

Annika Freitag

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Liebe Leser*innen,

Lange haben wir darauf gewartet, nun ist sie endlich da…: die Fortsetzung der „Revenge“-Reihe von Jennifer Armentrout. Und ja, ich sage Fortsetzung, da das Ende des Romans definitiv nach einem weiteren Band ruft. Aber der Reihe nach:

Zum Inhalt:

Wir treffen unsere Romanhelden in der einigermaßen sicheren Zone 3 wieder. Hier versuchen Evie, Luc und Grayson gemeinsam, Evies neu entdeckten Fähigkeiten unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig versucht Evie ihre Vergangenheit, als Nadia mit ihrer Gegenwart als Evelyn in Einklang zu bringen. Und dann ist da immer noch die Bedrohung von außen durch die Organisation „Daedalus“, die alles daransetzt, ihren Trojaner gegen die Außerirdischen einzusetzen. Nach intensivem Training ist sich Evie sicher, sich siegreich Daedalus gegenüberstellen zu können, doch kann sie im entscheidenden Moment die Kontrolle über ihre Fähigkeiten behalten? Oder riskiert sie vielleicht doch zu viel?

Mein Fazit:

Auch wenn in diesem Band nicht so viele actiongeladene Szenen wie in den vorhergehenden Bänden vorkommen, ist es trotzdem wieder ein gelungenes Buch geworden. Wir erleben mit, wie sich unsere Lieblinge Evie und Luc weiterentwickeln und endlich gemeinsam ihren Platz in der Welt gefunden haben. Nur um dann durch eine schicksalhafte Nacht wieder getrennt zu werden.

Dadurch, dass die Autorin ihrem Stil wieder treu geblieben ist, liest sich dieser Band genauso zügig weg wie die Vorgänger. Auch die liebenswerten Charaktereigenschaften hat sie beibehalten, wodurch es wieder zu vielen unterhaltsamen Situationen kommt. Das einzig gemeine an dem Buch ist dieser fiese Cliffhanger am Ende…nun müssen wir uns wieder gedulden, bis wir endlich erfahren, ob Evie und Luc ein Happy End bekommen. Andererseits bin ich sehr froh darüber, dass die Reihe noch nicht zu Ende ist, da es mir schon schwerfallen wird, mich von diesen tollen Figuren zu verabschieden.

Solltet ihr nun neugierig geworden sein, ihr könnt natürlich die gesamte Revenge-Reihe in der Stadtbibliothek Euskirchen ausleihen.

Tipp: Ladet euch diese Reihe in der Onleihe runter.

Viel Spaß beim Lesen wünscht euch

Desiree Sterr

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Liebe Leser*innen,

ihr interessiert euch für magische Romane, seid aber keine Fans von Harry Potter? Dann habe ich hier einen Vorschlag für euch: Band 1 der Reihe „Magisterium“ – Der Weg ins Labyrinth von Holly Black.

Zum Inhalt:

Callum Hunt kann mit Zauberei so absolut gar nichts anfangen. Deshalb setzt er auch alles daran, die Aufnahmeprüfung für die Zauberschule „Magisterium“ so richtig in den Sand zu setzen. Doch erstaunlicherweise wird er trotz seines Scheiterns an der Schule aufgenommen und sogar von dem mächtigsten Magier der Schule – Master Rufus – persönlich unterrichtet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten findet er in seinen Mitschülern Tamara und Aaron sogar richtig gute Freunde. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und stellen sich mutig ihren ersten schwierigen Prüfungen. Doch gerade, als Callum sich endlich in seinem neuen Leben wohlfühlt, muss er alles Mögliche unternehmen, um das Schuljahr lebend abschließen zu können. Denn ein alter Feind von früher taucht auf und versucht alles, um Callum aus dem Weg zu schaffen.

Zuletzt gelesen…“Der Weg ins Labyrinth – Magisterium Band 1“

Bild: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth | Band 1 | One (luebbe.de)

Mein Fazit:

Zunächst muss ich gestehen: als Harry-Potter-Fan war ich etwas skeptisch, als ich das erste Mal von dieser Reihe gehört habe….schon wieder ein Junge, der auf eine Zauberschule geht.

Aber ich bin positiv überrascht worden: der Held dieser Geschichte – Callum Hunt – ist das komplette Gegenteil von Harry Potter. Er will mit Zauberei am Liebsten gar nichts zu tun haben und einfach nur als normaler Junge sein Leben leben. Und seine Versuche, alles zu torpedieren, was mit der Zauberwelt zu tun hat sowie seine Schlagfertigkeit bzw. sein Sarkasmus in diversen Situationen sind einfach nur klasse. Am Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es Callum und seinen Freunden am Ende des Schuljahres ergeht.

Das Buch ist spannend und kurzweilig geschrieben. In jedem Kapitel werden unsere Helden vor Herausforderungen gestellt, die zum Teil nur gemeinsam als Team gelöst werden können. Von daher fiebert man ständig mit, ob es Callum und seinen Freunden gelingt, zusammen zu arbeiten oder ob mal wieder jemand querschießt. Allerdings endet dieses Buch mit einigen offenen Fragen (Haben alle überlebt?  Haben sie ihre Prüfungen bestanden? Wurde der Feind besiegt?), weshalb es sich auf jeden Fall lohnt, auch die Folgebände zu lesen.

Die Stadtbibliothek Euskirchen hat alle Bücher dieser Reihe zur Ausleihe im Bestand, sodass ihr sofort loslegen könnt!

Tipp: Ladet euch dieses Buch in der Onleihe runter!

Viele Grüße,

Desiree Sterr

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