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Posts Tagged ‘Buch- und Medientipps’

Liebe Leser*innen,

als Buch des Monats stelle ich euch dieses Mal die Fortsetzung der North-Falls-Reihe von Karin Slaughter vor: „Tödliches Verderben“ ist ein atmosphärischer Thriller mit einigen überraschenden Wendungen.

Bild: HarperCollins Verlag | https://www.harpercollins.de/products/todliches-verderben

Eine Stadt voller Geheimnisse. Ein Killer ohne Grenzen

Als eine Polizistin in ihrem Haus brutal angegriffen wird, gerät der Frieden in der Kleinstadt Verona ins Wanken. Bei ihren Ermittlungen stößt Sheriff Emmy Clifton auf eine jahrzehntealte Verschwörung, in die die mächtigsten Persönlichkeiten der Stadt verstrickt sind. Gemeinsam mit ihrer Schwester, der ehemaligen Bundesagentin Jude Archer, wird sie in ein Labyrinth aus Lügen und Schweigen hineingezogen, in dem jemand skrupellos mordet. Während mächtige Feinde im Schatten lauern, beginnt für Emmy und Jude ein Wettlauf gegen die Zeit, der alles zerstören könnte, was ihnen lieb ist.

Karin Slaughter gehört schon lange zu meinen Lieblingsautoren. Und nach einer längeren Auszeit habe ich mir nun den zweiten Band ihrer North-Falls-Reihe vorgenommen.

Und wie immer bin ich total begeistert vom Schreibstil und Einfallsreichtum der Autorin. Sie schafft es innerhalb der ersten Seiten durch ihr spannungsgeladenes Setting, den Leser sofort einzufangen. Vor allem gelingt ihr das durch die unterschiedlichen und interessanten Charaktere, die alle irgendwie eine Verbindung miteinander haben und sich innerhalb einer komplexen Handlung weiterentwickeln. Da sich die Geschichte in einer Kleinstadt abspielt, legt die Autorin einen Schwerpunkt auf die verschiedenen Familiengeschichten. Alle Einwohner haben ihre Geheimnisse, die im Laufe der Ermittlungen immer neue Fragen aufwerfen, zu diversen Gerüchten führen und dadurch den Spannungslevel hoch halten.

Zusätzlich herrscht in diesem Roman durchgängig eine düstere, beklemmende Atmosphäre, die aufgrund der vorkommenden Themen wie Korruption und häusliche Gewalt bis zum Ende auch nicht abebbt. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl einer unterschwelligen Unruhe, das sich erst in den letzten Kapiteln aufgelöst hat.

Apropos aufgelöst: durch einige gut platzierte Wendungen und Überraschungen bin ich zwischendurch vom Weg abgekommen, wer denn der Täter sein könnte. Erst auf den letzten Seiten hat sich mein erster Verdacht dann doch wieder bestätigt.

Falls ihr also Lust auf einen geheimnisvollen und dunklen Thriller habt, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Natürlich könnt ihr es euch in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

ab Ende September ist es wieder soweit: vom 29.September bis zum 13.Oktober könnt ihr entweder über das EBook-Portal „Westleihe24“ oder direkt über die Libby-App an der Leselounge von Libby teilnehmen. Bei dem ausgewählten Titel handelt es sich um den ersten Band der Alderney-Küstenkrimis „Die Flut“ von Volker Dützer.

Inhalt:

An einem nebligen Morgen betritt ein Mann den Boden der Kanalinsel Alderney. Er muss sein altes Leben für immer hinter sich lassen, um die Frau zu schützen, die er liebt. Alles an ihm ist falsch, selbst sein Name und sein Dienstrang: Detective Chief Inspector Steve Cole. Alderney ist seine letzte Chance, der Vendetta des Unterweltbosses Viktor Sorokin zu entkommen. Unter neuer Identität nimmt Steve den Posten des Polizeichefs der kleinen Insel an. Kaum angekommen, sieht er sich mit einer unheimlichen Mordserie konfrontiert, die weit in die Vergangenheit zurückreicht. Schon bald tauchen Zweifel an der Schuld des damals überführten Täters auf. Ist der wahre Killer zurückgekehrt, um dort weiterzumachen, wo er vor Jahren aufgehört hat?

Ab dem 29. September stehen euch sowohl das EBook als auch das Hörbuch zur kostenfreien Ausleihe und ohne Wartezeit oder Vormerkung zur Verfügung.

Wenn ihr mehr über das Buch oder den Autor wissen wollt, findet ihr hier weitere Informationen.

Ansonsten habt ihr wie immer die Möglichkeit euch während der Buchclub-Diskussion mit anderen Leser*innen über das Buch/Hörbuch auszutauschen. Inspiration zur Vorbereitung für die Leserunde findet ihr hier.

Interesse? Dann leiht euch vom 29.09.-13.10.26 die Medien über Westleihe24 oder über die Libby-App aus und nehmt am digitalen Buchclub teil.

Viel Spaß dabei wünscht euch

eure Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

dieses Mal habe ich mich für einen etwas ruhigeren Krimi als Buch des Monats entschieden. „Wem du traust“ von Petra Johann deckt die dunklen Abgründe hinter der Fassade einer glücklichen Familie auf und ist wirklich großartig geschrieben.

Bild: Aufbau Verlag | https://www.aufbau-verlage.de/aufbau-taschenbuch/wem-du-traust/978-3-7466-4250-5

Wem kannst du noch trauen, wenn deine Liebsten dich belügen?

Eva führt mit ihrem Mann Daniel und dem gemeinsamen kleinen Sohn das perfekte Leben am Stadtrand. Oft hilft Sofia, die Tochter von Evas bester Freundin Susanne, als Babysitterin aus. Eines Nachts bringt Daniel die Fünfzehnjährige nach Hause, doch am nächsten Morgen ist sie spurlos verschwunden. Eine fieberhafte Suche beginnt. Als Sofias blutbefleckter Pullover gefunden wird, bricht Evas heile Welt zusammen. Ihr Mann beteuert seine Unschuld – doch kann sie seinen Worten Glauben schenken?

Bei diesem Buch haben mich das Cover und der Klappentext sofort angesprochen. Schon hier wird die düstere Stimmung des Romans perfekt eingefangen.

Die Autorin hat einen angenehmen, ruhigen und dennoch fesselnden Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen für spannende Lesemomente. Durch die wechselnden Perspektiven erhält man verschiedene Sichten auf das Geschehen, was zu einigen Miträtselmomenten und somit zu einem wachsenden Spannungsbogen führt. Denn natürlich beschreibt jede Person die Situation aus seiner Sicht. Für mich war lange Zeit nicht klar, wer welche Absichten hatte. Hier muss ich hervorheben, dass es der Autorin hervorragend gelungen ist, falsche Spuren zu legen, sodass meine Theorien ständig über den Haufen geworfen wurden. Das führte mich letzten Endes zu einem überraschenden Abschluss des Buches.  

Die vorkommenden Charaktere in diesem Roman sind durchweg glaubwürdige Figuren, die in entsprechenden Situationen für mich überzeugend und nachvollziehbar agieren. Dadurch, dass jede Person so authentisch dargestellt wird, fühlt man sofort eine Bindung zu ihnen – sei es Sympathie oder Antipathie, was bei mir beides vorgekommen ist.

Ansonsten hat mir an dem Roman gut gefallen, dass es weniger um extreme Schockmomente und Blutvergießen geht, sondern vielmehr um Misstrauen, Beziehungen und die Frage, wem man überhaupt noch trauen kann.

Falls ihr also auf der Suche nach einem Roman mit psychologischer Tiefe seid, kann ich euch nur dieses Buch empfehlen.

Selbstverständlich könnt ihr es bei uns ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

für diesen Monat habe ich mir das Buch „Der Lehrer“ von Freida McFadden ausgesucht. Ein fesselnder Thriller, der sich jedoch sehr angenehm lesen lässt.

Bild: Heyne Verlag | https://www.penguin.de/buecher/freida-mcfadden-der-lehrer-will-er-dir-helfen-oder-will-er-deine/paperback/9783453429499

Eigentlich hat Eve Bennett ein gutes Leben. Sie ist Mathelehrerin an der örtlichen Highschool und verheiratet mit Nate, der dort Englisch unterrichtet. Doch letztes Jahr wurde die Schule von einem Skandal erschüttert, in dessen Zentrum eine Schülerin stand. Und dieses Jahr ist diese Schülerin in Eves Klasse. Addie kann man nicht trauen, sie lügt und verletzt Menschen. Aber niemand kennt die wahre Addie. Niemand kennt das Geheimnis, das sie zerstören könnte.

Aufgrund des leicht zugänglichen Schreibstils der Autorin fand ich einen schnellen Einstieg in den Roman. Die Kapitel sind alle ziemlich kurz gehalten, sodass das Buch hervorragend als spannungsvolle Abendlektüre dient. Sehr gut gefallen haben mir die regelmäßigen Perspektivwechsel, da diese die Geschichte besonders lebendig gehalten haben. Die Handlung wird überwiegend aus den Sichtweisen der Schülerin Addie sowie ihrer Mathelehrerin Eve erzählt. Aber auch Eves Mann Nate, der ebenfalls Lehrer an Addies Schule ist, darf seine Sichtweise einbringen. Durch die verschiedenen Handlungsstränge, die im Laufe des Buches immer weiter miteinander verknüpft werden und zu einem Netz aus Lügen, Affären und Rache führen, werden haufenweise Geheimnisse ans Licht gebracht.

Und gerade, als ich mir sicher war, das Rätsel gelöst zu haben, gelang es der Autorin, mich völlig aus der Bahn zu werfen, indem sie kurz vor Ende des Buches noch mal eine überraschende Wendung eingebaut hat.

Apropos Ende: auch wenn für mich der Abschluss des Romans sehr weit hergeholt ist und dadurch für mich eher unrealistisch erscheint, wurden trotzdem alle meine offenen Fragen noch geklärt. Somit konnte ich für mich einen Abschluss finden.

Wenn ihr auf der Suche nach einer kurzweiligen spannenden Lektüre seid, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Natürlich könnt ihr es bei uns in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

heute empfehle ich Euch als Buch des Monats den Roman „Real Americans“ von Rachel Khong.

Der große Bestseller aus den USA – Ein Sommer in New York, der alles verändert. Ein Sohn auf der Suche nach seiner Herkunft. Und die große Frage: Was macht uns zu dem, was wir sind?

Bild: Kiepenheuer & Witsch | https://www.kiwi-verlag.de/buch/rachel-khong-real-americans-9783462005721

New York City, Silvester 1999. Lily Chen ist 22, Tochter chinesischer Einwanderer und unbezahlte Praktikantin in einem hippen Medienunternehmen. Als sie Matthew trifft – charmant, privilegiert, Erbe eines Pharmaimperiums –, verliebt sie sich. Zwei Welten prallen aufeinander. Und doch scheint alles möglich.

21 Jahre später lebt Lilys Sohn Nick mit ihr auf einer abgelegenen Insel. Er spürt: Etwas fehlt. Als er nach seinem Vater sucht, stößt er auf Geheimnisse, die alles verändern – nicht nur für ihn.

Die Inhaltsangabe und auch das wunderschöne Cover sprachen mich direkt an und ich wurde nicht enttäuscht: Was für ein grandioses Leseerlebnis!

Rachel Khong hat ein Buch geschaffen, das einen von der ersten bis zur letzten Seite völlig in den Bann zieht. „Real Americans“ ist weit mehr als eine gewöhnliche Familiensaga – es ist ein kluger, emotionaler Blick auf das, was uns als Menschen ausmacht.

Die Geschichte beginnt so klassisch und mitreißend: New York, 1999. Die Liebe zwischen Lily, der Tochter chinesischer Einwanderer, und Matthew, dem Erben eines Pharma-Imperiums, liest sich zunächst wie ein modernes Märchen. Doch Rachel Khong bricht geschickt mit den Erwartungen. Als Lily Matthew nach der Geburt ihres Sohnes Nick verlässt, beginnt eine Suche nach Wahrheit, die über drei Generationen und Jahrzehnte hinwegreicht.

21 Jahre später macht Nick seinen Vater ausfindig und ergründet das Geheimnis seiner Herkunft.

Der dritte Teil des Buches spielt im Jahr 2030 und erzählt die Geschichte von Mai, Nicks Großmutter, und ihre Flucht aus dem China der 1960er Jahre. Dieser Part des Buches hat mich besonders berührt.

Die Erzählweise aus drei verschiedenen Blickwinkeln macht das Buch unglaublich lebendig und spannend. Was bedeutet es eigentlich, ein „real American“ zu sein? Viele Themen wie Rassismus, soziale Klassenunterschiede oder die Gier nach Macht spiegeln das heutige Amerika auf vielerlei Weise wider.

Für mich war das Buch ein absolutes Must-read! Wer Bücher mag, die zum Nachdenken anregen und die Zeitgeschichte mit Familiendramen verknüpfen wird hier nicht enttäuscht.

Natürlich ist das Buch im Bestand der Stadtbibliothek zu finden!

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

diesen Monat habe ich mir den Thriller „Kill for Me“ von Steve Cavanagh vorgenommen und möchte ihn euch gerne als Buch des Monats vorstellen.

An einem kalten New Yorker Abend lernen sich zwei Frauen in einer Selbsthilfegruppe für Trauernde kennen: Amanda und Wendy können nicht mit der Vergangenheit abschließen, nachdem sie ihre Liebsten durch brutale Verbrechen verloren haben. Beide warten vergeblich darauf, dass der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. So schließen sie einen Pakt: Amanda wird den Mann töten, der Wendys Tochter vergewaltigt und ermordet hat. Und Wendy wird Wallace Crone umbringen, den Mörder von Amandas kleiner Jess. Doch der Plan geht schrecklich schief. Denn eine der beiden spielt ein falsches Spiel …

Nachdem ich ein großer Fan der Eddie Flynn-Reihe von Steve Cavanagh bin, wollte ich testen, ob er auch Thriller ohne seinen beliebten Anwalt schreiben kann…und ja, das kann er!

„Kill for Me“ ist ein fesselnder Roman, der spannungstechnisch locker mit den anderen Büchern mithalten kann. Meiner Meinung nach ist dieses Buch vom Schreibstil her sogar etwas düsterer als seine Eddie Flynn-Bücher, was mich aber nicht gestört hat. Die Geschichte, die aus zwei Handlungssträngen besteht, wird aus den unterschiedlichen Perspektiven der Hauptcharaktere erzählt, was den ganzen Roman sehr dynamisch macht. Der eine Teil erzählt die Geschichte von Amanda und Wendy, der andere geht um die Erlebnisse des Pärchens Ruth und Scott. Durch die zahlreichen unerwarteten Wendungen wurde ich wieder mal sprachlos zurückgelassen. Denn bis kurz vor Schluss war mir überhaupt nicht klar, wie diese zwei verschiedenen Erzählstränge zusammengehören, da auf den ersten Blick außer dem Ermittlerduo, das für beide Fälle zuständig ist, kein Zusammenhang zwischen den Personen besteht. Doch genau wie bei seinen anderen Romanen macht eben diese Unberechenbarkeit den besonderen Reiz aus. Das ist auch der Grund, warum ich die Bücher von Cavanagh so gerne lese, da er es hervorragend beherrscht, seine Twists gekonnt zu platzieren.

Neugierig geworden? Dann könnt ihr euch das Buch bei uns ausleihen!

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich euch als Buch des Monats den neuen epischen Auftakt der Velvet-Dilogie – „Velvet falls but the gods forgot to die“- von Julia Dippel vorstellen.

Bild: Thienemann Verlage | https://www.thienemann.de/produkt/velvet-dilogie-1-velvet-falls-but-the-gods-forgot-to-die-isbn-978-3-522-90000-3?srsltid=AfmBOooJCE_XaAVv2o1gWZq5IHUV4uAgu_kphq3PkPSjwMYHLScXLUXW&srsltid=AfmBOorsirYBLUxdHzM385xAC5Kfar7sRgkIcJwJL4tsmbdd3lo7eLjQ

Sieben Göttersöhne. Ein magisches Virus. Eine gefallene Heldin. – Bist du bereit?

Als die Sterne fielen, kehrte die Magie in unsere Welt zurück und mit ihr neue Götter. Seit diesem Tag träumte Velvet von der Aufnahme in einen Hexenzirkel, aber Schicksal und Verrat zwangen ihr einen anderen Weg auf: den einer Dämonenreiterin. Doch dämonische Kräfte sind unberechenbar, und als sie Velvet eines Tages mit Visionen einer brennenden Zukunft fluten, entdeckt sie, dass ein magisches Virus die unsterblichen Götter auszulöschen droht. Um es aufzuhalten, soll sie das Blut der sieben göttlichen Söhne beschaffen. Ein schier unmögliches Unterfangen…

Wie bei jedem Buch von Julia Dippel hat auch dieser Roman mich von Anfang an abgeholt. Sie ist ihrem flüssigen und unterhaltsamen Schreibstil treu geblieben, was es unmöglich gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Im Vergleich zu ihrer Sonnenfeuer-Trilogie spielt dieser Urban-Fantasy-Roman allerdings in einer wesentlich düsteren, atmosphärischen Welt. Doch genau dieser Richtungswechsel hat mir besonders gut gefallen. Auch die Grundidee des Romans, Götter- und Dämonengestalten in einer Geschichte zu vereinen, fand ich richtig klasse. Und durch die vielen spannenden Wendungen im Laufe der Mission wurde das Buch nie langweilig.

Die Hauptcharaktere Velvet und Kash sind so vielschichtig, schlagfertig und witzig, dass ich es kaum erwarten konnte, die beiden auf ihrer Mission zu begleiten. Und natürlich gibt es auch in diesem Roman wieder einen hervorragenden Sidekick, mit dem ich so überhaupt nicht gerechnet habe.

Der einzige Wehmutstropfen ist das offene und völlig unerwartete Ende, da ich jetzt bis zum Herbst warten muss, um zu erfahren, wie es mit Velvet und Kash sowie ihrer Mission weitergeht 🙈.

Wenn ihr jetzt neugierig auf das Buch seid, könnt ihr es natürlich in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure
Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

diesen Monat möchte ich euch ein sehr berührendes Sachbuch vorstellen.

„Und plötzlich ist nichts mehr wie es war“ von Albi Roebke zeigt einen intensiven Einblick in die tägliche Arbeit eines Notfallseelsorgers, dessen Einsatz viel Sensibilität und Engagement erfordert.

Bild: Fischerverlage | https://www.fischerverlage.de/buch/albi-roebke-und-ploetzlich-ist-nichts-mehr-wie-es-war-9783758700217

Was tun, wenn das Leben plötzlich aus den Fugen gerät?

In solchen Momenten steht Albi Roebke an unserer Seite. Als erfahrener Notfallseelsorger ist er da, wenn Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen, Anschläge oder Amokläufe Menschen in eine Ausnahmesituation versetzen. Seit 25 Jahren bietet der evangelische Pfarrer aus Bonn seelische Soforthilfe und festen Halt, wenn nichts mehr so ist, wie es war. Dabei sind es oftdie scheinbar kleinen Dinge, die den Unterschied machen und helfen, den Weg ausderOhnmacht in die Handlungsfähigkeit zu ebnen. Fesselnd erzählt er bewegende Geschichten und von schicksalshaften Begegnungen aus seinen Einsätzen von der Ahr bis ins Hurrikan-Gebiet der USA.

Zunächst war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen sollte. Die darin vorkommenden Situationen waren stellenweise sehr erschütternd. Doch am Ende des Buches musste ich feststellen, dass es sich hierbei um einen sehr hilfreichen Ratgeber für Betroffene handelt, die sich für individuelle Schicksalsschläge im Alltag Inspiration holen möchten, diese zu verarbeiten.

Nach jedem vorgestellten Fall aus seinem Alltag hat der Autor Merkkästen und Erklärungen eingefügt, die als Anregung und Hilfestellung dienen sollen, die unterschiedlichsten Krisen zu bewältigen. Da der Autor selber auch einen großen Verlust erlitten hat – im Jahr 2015 verlor er seine Eltern und seinen Bruder bei einem Autounfall – kann er seine eigenen Erfahrungen und Methoden im Umgang mit Trauerarbeit anschaulich vermitteln.

Für mich waren die Ratschläge auf jeden Fall eine große Stütze für meine eigene Trauerbewältigung und ich habe großen Respekt vor allen, die sich beruflich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Wenn ihr euch einen eigenen Eindruck von diesem Buch verschaffen möchtet, könnt ihr es bei uns ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

nächste Woche Freitag geht es wieder los! Vom 03. Oktober bis zum 17. Oktober 2025 könnt ihr über das E-Book-Portal „Westleihe24“ an der Leselounge von Libby teilnehmen. Dieses Mal ist das ausgewählte Buch der New-Adult-Roman „A Beautiful Flaw“ von Ria Radtke.

Inhalt:

Wann ist ein Mensch schön? Auf den ersten Blick ist Victoria das Ebenbild ihrer Schwester Sam, Star der gefeierten Regency-Soap Silver Lines. Auf den zweiten Blick haben die Zwillinge nichts gemeinsam: Denn Vic, die mit Make-up-Tutorials im Internet Tausende begeistert, würde ihr Gesicht nie vor einer Kamera zeigen. Eine Kooperation mit einem Kosmetikkonzern könnte Vics langersehnten Durchbruch bedeuten, doch dafür muss sie ausgerechnet ans Set von Silver Lines reisen. Dort trifft sie neben Sam auch auf Lex, den männlichen Hauptdarsteller der Serie. Vic spürt, dass Lex genau wie sie seine Narben vor der Welt versteckt. Aber die Liste der Gründe, sich von Lex fernzuhalten, ist endlos. Doch dann holt die Vergangenheit die beiden Schwestern ein, und alte Wunden reißen auf

Der gefühlvolle Roman »A Beautiful Flaw« von Ria Radtke ist der erste Band in ihrer »Silver Lines«-Reihe, die Fans von Sarah Sprinz und »Bridgerton« gleichermaßen begeistern wird.

Ab dem 03. Oktober stehen euch das EBook und das Hörbuch zur kostenfreien Ausleihe und ohne Wartezeit zur Verfügung…vorausgesetzt, ihr habt einen gültigen Bibliotheksausweis ☺️.

Neben der bekannten Buchclub-Diskussion, bei der ihr euch mit anderen Leser*innen über den Roman austauschen könnt, gibt es dieses Jahr eine weitere Neuerung. Am 14. Oktober findet das erste Live-Event der Leselounge statt. Ihr habt an diesem Tag die Möglichkeit, ab 19 Uhr per Live-Stream an einer Lesung der Autorin in der Stadtbibliothek Lübeck teilzunehmen. Über Zoom könnt ihr die Veranstaltung miterleben und im Anschluss daran in einer Gesprächsrunde mit der Autorin eure Fragen direkt an Ria Radtke stellen.

Mehr zum Buch, zur Autorin und Anregungen zur Vorbereitung auf die Diskussion findet ihr hier.

Wenn euch das Buch nun angesprochen hat, dann leiht es euch vom 03.10.-17.10.25 über die Westleihe24 oder über die Libby-App aus.

Viel Spaß beim digitalen Buchclub wünscht euch

eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

diesen Monat stelle ich euch den ersten Thriller für Erwachsene der Autorin Holly Jackson vor. Manch einer kennt sie vielleicht aus dem Jugend-Mystery-Genre – so wie ich – und ist mit ihrem lockeren und mitreißenden Schreibstil bereits vertraut. Und auch in „Not Quiet Dead Yet“ ist sie ihrem Stil treu geblieben.

Bild: Bastei Lübbe | https://bastei-luebbe.de/Buecher/Krimis-Thriller/Not-Quite-Dead-Yet/9783757701246?srsltid=AfmBOookDfrMNV11QWvZ9-wcpgZuvDNataYO1-Fy9l-MMfwcp1UkOvJJ

In sieben Tagen wird Jet Mason tot sein.

Jet ist die Tochter einer der reichsten Familien in Woodstock, Vermont. Mit 27 Jahren wartet sie immer noch darauf, dass ihr Leben endlich beginnt. „Das kann ich später noch machen“, sagt sie immer. Denn Jet hat Zeit.

Bis zu jener Halloween-Nacht, als sie von einem unsichtbaren Eindringling brutal angegriffen wird. Dabei erleidet Jet eine schwere Kopfverletzung, und die Ärzte sind sich sicher: In spätestens einer Woche wird ein tödliches Aneurysma Jet umbringen. Dennoch ist sie fest entschlossen, endlich etwas zu Ende zu bringen:

Jet wird ihren eigenen Mord aufklären.

Da Holly Jackson bisher schwerpunktmäßig für ein jüngeres Publikum geschrieben hat (A Good Girl’s Guide to Murder), wollte ich mir einen Eindruck von ihrem ersten Erwachsenen-Roman verschaffen. Und ich kann euch sagen: es lohnt sich auf jeden Fall ihr neues Buch zu lesen. Ihr dürft natürlich keinen knallharten Thriller à la Fitzek oder Slaughter erwarten, dafür handelt die Protagonistin viel zu unerfahren für ihr Alter, was eher einem Jugendthriller zuzuschreiben wäre. Dennoch gelingt es der Autorin gleich beim Einstieg in die Geschichte, einen konstanten Spannungsbogen aufzubauen, der sich das ganze Buch über durchzieht. Sehr schön finde ich, dass sie viele falsche Fährten legt, damit man wirklich bis zum Schluss (mit)rätselt, wer der Täter ist.

Am Rande ihrer Mordermittlungen entwickelt sich dann auch noch eine kleine zaghafte Liebesgeschichte zwischen Jet und ihrem Jugendfreund Billy. Auch wenn von vornherein klar ist, dass es kein Happy End gibt, ist es sehr berührend, dass Jet vor ihrem Tod noch einige schöne Erfahrungen sammeln darf.

Wie bei jedem Buch gibt es allerdings auch hier ein großes „Aber“. Ich empfehle jedem, der den Roman liest, seine realistischen Vorstellungen auszublenden. Holly Jackson hat an einigen Stellen in ihrer Geschichte große Logiklücken kreiert, die definitiv realitätsfern und eher auf künstlerische Kreativität zurückzuführen sind.  Wenn euch das natürlich nichts ausmacht bzw. ihr darüber hinwegsehen könnt, dann bietet der Roman ein großes Lesevergnügen.

Wenn euch dieser Thriller nun neugierig gemacht hat, könnt ihr ihn gerne in der Bibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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