Liebe Leser*innen,
heute möchte ich Euch als Buch des Monats den neuen Roman von Joachim Meyerhoff „Man kann auch in die Höhe fallen“ ans Herz legen.
Vielen von Euch ist Meyerhoff als Theater- und Fernsehschauspieler bekannt, vor Jahren hat er jedoch seinen ersten Roman geschrieben – und das mit einem Riesenerfolg.
Dies ist nun der 6. Band der Reihe „Alle Toten fliegen hoch“ wo er auf sehr amüsante Weise die Höhen und Tiefen aus seinem Leben und seiner Kindheit erzählt. Dieses Mal geht es vor Allem um seine Mutter.

Nachdem er in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen wurde, hofft Joachim Meyerhoff, durch einen Neuanfang in Berlin wieder Fuß zu fassen. Doch alles kommt anders als gedacht. Die neue Stadt zerrt an den Nerven und die künstlerische Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler fällt ihm von Tag zu Tag schwerer.
Auf der Geburtstagsfeier seines kleinen Sohnes ereignet sich ein Zwischenfall, der keinen Zweifel daran lässt, dass es so nicht weitergehen kann. Der Erzähler verlässt Berlin und zieht zu seiner Mutter aufs Land, die auf einem herrlichen Grundstück unweit vom Meer ein sehr selbstbestimmtes Leben führt. Mutter und Sohn sind sich immer schon sehr nah gewesen, aber diese gemeinsamen Wochen werden zu einer besonderen Zeit. Der Sohn klinkt sich ein in den Tagesablauf der Mutter, beginnt seinen Theaterroman und andere Geschichten zu schreiben und findet allmählich heraus aus Zorn und Nervosität, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben.
Ich lese die Bücher von Joachim Meyerhoff sehr gerne. Auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Er hat einen unglaublich schönen Roman über seine Mutter geschrieben, wie immer berührend, humorvoll und voll unglaublicher Offenheit und viel Wortwitz. Ernst und Komik liegen dabei wie immer dicht nebeneinander. Für mich absolut lesenswert.
Alle 6 Bände könnt ihr gerne in der Stadtbibliothek ausleihen.
Abschließend noch ein kleiner Tipp am Rande: im März liest Joachim Meyerhoff bei der lit.Cologne in Köln. Seine Lesung lohnt sich auf jeden Fall.
Eure
Michaela Hürtgen





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