Und jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Die stufenweise Umstellung von Adobe auf CARE ist eher schlecht als recht geglückt. Ihr werdet mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass die meisten Fehlermeldungen über Tolino produziert werden.
Das liegt in meinem Augen daran, dass Tolino 2017 einen Betreiberwechsel hatte. Tolino gehörte nämlich vor 2017 anteilsmäßig der Deutschen Telekom. Diese verkaufte aber ihre Anteile an einen japanischen Internet-Konzern. Dieser Konzern vertreibt auch den Tolino-Konkurrenten „Kobo Reader“. Seitdem ist irgendwie der Wurm drin.
Die Updates für Tolino sind meistens fehlerhaft oder produzieren Fehler. Leider ist hier guter Rat teuer.
Mein persönlicher Tipp: Steigt – wenn möglich – zumindest kurzfristig auf die Onleihe-App um. Ich weiß, niemand hat sich Tolino gekauft, um dann hinterher doch auf dem Smartphone/Tablet zu lesen, aber im Moment ist es leider die beste Alternative.
Eure
Annika Freitag – ihres Zeichens genervt von der Onleihe
Update, 13.12.19: Tolino hat das aktuelle Update 13.2. gestern zurückgezogen.
ich muss ja gestehen, dass ich mich mit meinen 22 Jahren manchmal ein bisschen von der Literaturwelt vernachlässigt fühlte: Es gibt Bücher für Kindergarten- und Grundschulkinder, für ältere Schüler auf dem Weg zum Abschluss – und dann wieder mit Hauptfiguren, die bereits geheiratet, eine eigene Familie gegründet haben oder ihren jahrelangen Job hinwerfen und zu einem Abenteuer aufbrechen.
Aber was mit dem Lebensabschnitt dazwischen? Da fehlt doch etwas!
Glücklicherweise ist die Verlagswelt da inzwischen ähnlicher Auffassung: Mittlerweile kommen immer mehr Bücher für junge Erwachsene auf den Markt, die in eben diesem Lebensabschnitt spielen. Und da wir als öffentliche Bibliothek bemüht sind, für alle etwas im Angebot zu haben, ziehen wir da natürlich mit. 🙂
In der ersten Etage findet ihr jetzt zusätzlich den neuen Interessenkreis „Junge Erwachsene“ mit Büchern, in denen Menschen irgendwo zwischen 18 und Mitte zwanzig die Geschichte bestimmen – und zwar in allen erdenklichen Genres, egal ob Liebesgeschichte, Fantasyroman oder packendem Thriller.
Der Clou dabei sind nämlich die Nebenerzählstränge, die sich eben mit der Lebenswelt eines jungen Erwachsenen beschäftigen: Mit der ersten eigenen Wohnung, mit dem Umzug in eine andere Stadt, mit dem Studium und schlecht bezahlten Aushilfsjobs oder damit, neue Leute kennenzulernen und rauszufinden, wer man selber eigentlich ist.
Und das ist es auch, was mir persönlich oft fehlt, wenn ich ein Buch lese, dessen Figuren deutlich jünger oder älter sind als ich. Die kleinen Details am Rande, die die Geschichte erst authentisch machen und zum Leben erwecken. 🙂
In diesem Sinne – vielleicht findet sich ja noch jemand von Euch in diesem „dazwischen“ wieder. Gebt uns gerne Rückmeldung, wie Euch die Auswahl gefällt! Welche Bücher dürfen auf gar keinen Fall fehlen?
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Schülerinnen und Schüler,
Schülerinnen und Schüler, die das Abitur anstreben, müssen in der Q1 (=Qualifikationsphase, früher 11. Klasse) eine Facharbeit schreiben.
Die Facharbeit ersetzt in der gymnasialen Oberstufe eine Klausur. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Facharbeit mit den Methoden des selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeiten und Lernens vertraut gemacht werden. Hierfür ist es unerlässlich, sich geprüfte Fachinformationen zu den Themen zu beschaffen.
Das Internet bietet auf viele Fragen viele Antworten. Doch was davon ist wahr, wissenschaftlich fundiert und fachlich korrekt? Wie finde ich die für mein Thema relevante Fachliteratur? Was gibt es noch außer Büchern und dem Internet? Wie filtere ich Informationen aus Datenbanken? Welche Inhalte darf ich rechtlich unbedenklich nutzen? Wie lege ich ein Quellenverzeichnis an? Wie zitiere ich richtig?
Vor diesen und vielen weiteren Fragen steht man während einer Facharbeit. Und wer wäre besser geeignet bei der Beantwortung zu helfen als wir Informationsspezialisten in der Bibliothek?
Aus diesem Grund hatten wir in den vergangenen Tagen über 150 Schülerinnen und Schüler aus Euskirchen zu Besuch im Kulturhof, denen wir einen Einblick in die Problematik der Informationsrecherche geben und unser Angebot vorstellen konnten. Ein kurzes Recherchetraining in unseren Räumen, dem Katalog und den von uns lizenzierten Datenbanken gehörte auch dazu.
Da wir in den zur Verfügung stehenden 90 Minuten vor Ort nicht alles umfassend vorstellen und einüben konnten, möchten wir in diesem Blogbeitrag nochmal einiges zusammenfassen und weitere hilfreiche Tipps geben.
Ihr könnt natürlich auch jederzeit vorbeikommen und euch vor Ort helfen lassen oder einfach an unseren Tischen und PCs arbeiten. Ganz wichtig: wir können spontan nur kleinere Hilfestellungen anbieten. Für eine ausführlichere Beratung solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Das geht hier online: Terminplaner Facharbeitsberatung
Vor dem Beratungstermin solltet Ihr in jedem Fall schon eigene Recherchen versucht haben, damit wir dann ganz individuell auf eure Frage eingehen können. Bitte dokumentiert eure bisherigen Recherchen unbedingt mit diesem Formular. Das hilft euch auch beim Finden möglicher Quellen und später bei der Facharbeit garantiert weiter: Recherchedokumentation
Für alle, deren Abgabetermin erst kurz vor den Osterferien ist, gibt es noch eine ganz besondere Last Minute-Unterstützung: Am 5. April findet bei uns auf drei Etagen die „Lange Nacht der aufgeschobenen Schularbeiten“ statt. Da findet ihr die richtige Arbeitsatmosphäre und viele Gleichgesinnte, sowie professionelle Beratung. Wir haben uns einiges ausgedacht. Lasst euch überraschen! mehr Infos und Anmeldung demnächst hier auf unserer Webseite und bei Facebook.
Und ganz zum Schluss als Vorbild hier noch eine sehr nützliche Facharbeit aus Aachen, an der man sich bei der Gestaltung und bei der Recherche wunderbar orientieren kann. Vieles ist ganz ähnlich wie bei uns und sicher auch wie Eure Vorgaben: Vorbildliche Facharbeit aus Aachen
Wir werden diesen Artikel im Lauf der Zeit immer mal wieder durch neue nützliche Tipps ergänzen. Es lohnt sich also, öfter hier vorbeizuschauen.
Wir hoffen, wir können euch mit all dem weiterhelfen und wünschen Euch ganz viel Erfolg!
das neue Jahr bringt auch bei uns wichtige Veränderungen: Der Rat der Stadt Euskirchen hat am 18. Dezember 2018 eine neue Entgelt- und Benutzungsordnung beschlossen, die ab sofort gültig ist. Ihr findet sie hier auf unserer Webseite.
Ihr findet den Handzettel mit allen Neuerungen auch in der Bibliothek zum Mitnehmen. Achtet bitte ansonsten vermehrt auf die Quittungen und die Bildschirmanzeige am Selbstverbucher und im Online-Katalog, bis Ihr euch an die Neuerungen gewöhnt habt! Tipp: Ihr könnt im WebOPAC-Leserkonto auch einstellen, dass Ihr immer automatisch rechtzeitig per Mail über Eure ablaufenden Leihfristen informiert werdet.
Allen Interessierten möchte ich hier die Hintergründe der Änderungen etwas ausführlicher erklären. Ihr könnt uns natürlich auch jederzeit ansprechen, wenn etwas unklar ist.
Unsere Entgeltordnung bestand in der jetzigen Form seit mehr als 10 Jahren. Seither haben sich unsere Angebote deutlich erweitert und verändert, nicht zuletzt mit dem Umzug in den Kulturhof vor 6 Jahren. Daneben entwickelt sich die Welt der Medien und Informationen insgesamt in den letzten Jahren rasant. Nach wie vor und sicher auch in Zukunft wird zwar viel gelesen, aber längst auch in anderer Form als in gedruckten Büchern, z.B. über die eBooks der Onleihe Erft. Andere Medienarten kommen hinzu und verschwinden innerhalb relativ kurzer Zeit wieder, wie z.B. die CD-ROMs, deren Zweck inzwischen durch Datenbank-Zugänge wie den Online-Brockhaus erfüllt werden kann. Filme wurden zunächst auf Videokassetten und zurzeit noch auf DVDs ausgeliehen. Mittlerweile sind noch Blu-Ray-Discs dazugekommen und es ist absehbar, dass auch die Stadtbibliothek Euskirchen in einigen Jahren Streamingangebote (ähnlich wie Netflix) einführen wird. In größeren Bibliotheken gibt es schon erste Angebote solcher Art.
Der Auftrag der Öffentlichen Bibliothek bleibt bei alledem bestehen: möglichst einfach allen Menschen Zugang zu Informationen, Literatur und Medien anzubieten und damit zur kulturellen Bildung und zum Lebenslangen Lernen beizutragen. Für diesen Zugang benötigt man längst nicht mehr nur die Lesefähigkeit, sondern auch Medien- und Informationskompetenz.
Die neue Entgeltordnung verzichtet auf die immer unübersichtlich gewordene Unterscheidung zwischen verschiedenen, sich laufend verändernden Medienarten und behandelt alle Medien und Zugänge gleich. Für alle Medienarten sollen künftig dieselben Jahresentgelte und Regelungen bei Nichteinhaltung der Leihfristen gelten.
In Zeiten, als man Filme noch in Videotheken ausgeliehen hat, haben auch Bibliothekskunden höhere Entgelte für solche Medien problemlos akzeptiert. In Zeiten, in denen man unbegrenzten Zugriff über Online-Filmportale hat, ist so etwas allerdings nur noch schwer verständlich. Und warum sollen Leser, die ihren Roman lieber auf einem Tablet oder Reader lesen (z.B. weil sie dort die Schriftgröße individuell einstellen können) mehr bezahlen als Papier-Buch-Leser? Das sind nur zwei konkrete Beispiele für die vielen Fragen, die sich durch eine unterschiedliche Behandlung von verschiedenen Medienarten ergeben haben. Die neue Entgeltordnung soll durch ihre einfachere Struktur auch zu mehr Gerechtigkeit, Übersichtlichkeit und Verständlichkeit und damit zur Kundenfreundlichkeit beitragen.
Die neue Entgeltordnung sieht eine Gleichbehandlung aller Mediennutzungsarten sowohl beim Ausleihentgelt als auch bei den Versäumnisentgelten vor. Diese waren bisher im Buchbereich extrem niedrig, auch im Vergleich mit anderen Bibliotheken. Sie setzten nur einen geringen Anreiz zur Rückgabe verspäteter Bücher und erzeugten trotzdem den Verwaltungsaufwand eines Mahnverfahrens. Die Versäumnisgebühren für andere Medien waren demgegenüber sehr hoch, was gerade bei denjenigen oft zu unangenehmen Überraschungen geführt hat, die nur selten andere Medien als Bücher ausleihen.
Ein weiteres Ziel der Änderung der Benutzungsordnung ist die Vereinfachung von Verbuchungs- und Verwaltungsvorgängen. Die Stadtbibliothek bietet drei Selbstverbuchungsautomaten und den Online-Katalog WebOPAC, über die einfache Ausleihen, Rückgaben, Verlängerungen etc. selbst vorgenommen werden können. Die bisher hohe Zahl an unterschiedlichen Ausleihmodalitäten und Entgelten führte allerdings dazu, dass sehr oft Unterstützung durch das Personal an der Theke benötigt wurde. Durch eine Vereinfachung wollen wir mehr Zeit für die inhaltliche Beratung und Unterstützung bei der Mediennutzung erhalten, die laufend von euch angefragt wird. Zudem sollen Unklarheiten bei Leihfristen und Versäumnisgebühren beseitigt werden, damit weniger Frustration und Diskussion bei Mahnfällen entstehen.
Wir hoffen, dass Ihr unsere Überlegungen nachvollziehen könnt und euch schnell an die Veränderungen gewöhnt. Vielleicht freut Ihr euch ja sogar über die eine oder andere kleine Verbesserung?
Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen und freuen uns auf ein tolles neues Bibliotheksjahr!
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