am letzten Donnerstag in den Sommerferien hieß es für dieses Jahr zum letzten Mal „Gemeinsam Kreativ“ im Sommerleseclub.
An diesem Termin wurden mit den zahlreich erschienenen Kindern „Insektenhotels“ für den Garten gebastelt.
Inspiriert durch einige Bücher in der Bibliothek haben wir uns dazu entschlossen, den Insekten in unseren Gärten ein gemütliches Zuhause zu gestalten.
Dazu haben wir Konservendosen bemalt und mit ausreichendem Material aus der Natur gefüllt. Hierfür sammelten wir im Vorfeld fleißig Tannenzapfen, Stroh, Zweige und weitere Materialien, die die Kinder für ihre Insektenhotels verwenden konnten
Es kamen dabei sehr kreative und abwechslungsreiche Insektenhotels raus.
Seht selbst!
Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht und den Mitarbeitern natürlich auch!
Wir danken allen Kindern für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen und freuen uns schon darauf, euch beim Abschlussfest wiederzusehen!
das erste Buch von Madeline Miller, „Das Lied des Achill“ fand ich wunderschön geschrieben und deswegen wollte ich natürlich auch „Ich bin Circe“ lesen. Und da ich auch von diesem Buch sehr beeindruckt war, möchte ich es euch als Buch des Monats vorstellen.
Circe ist die Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament, ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gegenwart wohler als bei den Göttern.
Sie wächst bei den Göttern auf und ist schon damals durch ihre Eigenschaften ein ungeliebter und unbeliebter Charakter. Ihre Charaktereigenschaften werden ihr später auch zum Verhängnis, weswegen sie auf eine Insel verbannt wird, wo sie auf sich gestellt ist. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. So ziehen die Jahrhunderte ins Land. Trotz ihrer Verbannung muss sie sich mit dem Minotaurus, dem Seeungeheuer Scylla und anderen Tücken der Welt auseinandersetzen.
Doch irgendwann muss sie sich endgültig entscheiden – will sie zu den Göttern gehören, von denen sie abstammt oder zu den Menschen, die sie lieben gelernt hat.
Es ist ein Entwicklungsroman über eine (bisherige) Randfigur der griechischen Mythologie – quasi griechische Mythologie neu verpackt.
Das Buch ist sehr fesselnd, poetisch und wunderschön geschrieben. Es ist aus Circes Sicht in der Ich-Form geschrieben und gibt so die Möglichkeit, noch tiefer in Circes Gedanken und Gefühle hineinzutauchen. Der Schreibstil von Madeline Miller ist so wunderbar bildhaft, so wie auch schon bei „Das Lied des Achill“.
„Ich bin Circe“ ist nicht nur für Mythologie-Fans lesenswert, sondern für alle, die Lust haben, in eine neue Welt hineingesogen zu werden. Meiner Meinung nach ein wunderschönes Buch mit einer starken weiblichen Protagonistin.
nach zwei Jahren in der Stadtbibliothek möchte ich mich an dieser Stelle bei allen verabschieden. Meine Zeit als Mitarbeiter in der Stadtbibliothek ist vorbei. Doch als Kunde und erfreulicherweise Kollege werde ich allen weiterhin erhalten bleiben. Seit Anfang August hat es mich nämlich fest zum Stadtarchiv ins Rathaus verschlagen. Dort durfte ich bereits seit der Flutkatastrophe ein paar Stunden aushelfen und freue mich nun, eine Festanstellung anzutreten.
Doch die Dienste in der Stadtbibliothek werden mir zukünftig fehlen. Mit Freude bin ich dort der Arbeit nachgegangen und habe mit Begeisterung die unterschiedlichsten Aufgaben übernommen. Es war ein sehr abwechslungsreicher Job, der mir viele schöne Momente beschert hat – Brettspielsonntage, Beratungen (zumindest bei analogen Medien, die digitalen Inhalte habe ich „Steinzeitmensch“ gerne an meine freundlichen Kolleginnen übergeben 😉), Sommerleseclub, VR-Nachmittage mit Besuch im alten Friedrichstadt-Palast im Berlin der 20er, Steine bemalen und und und.
Abschließend wünsche ich allen weiterhin viel Spaß beim Stöbern in der Stadtbibliothek und wir sehen uns bestimmt nochmal!
Euer Julian Dohmen
PS: Vor allem hat es mich erfreut zu sehen, dass ich als „älteres Semester“ bei Fifa an der Konsole noch mit den Jungspunden mithalten konnte 😀!
heute möchte ich Euch folgendes Sachbuch empfehlen:
„Spiele-Klassiker für Kinder ganz ohne Smartphone“.
Ich hatte dieses Buch zufällig in der Hand, während ich in unserer Kinder- und Jugendbibliothek in der 2. Etage unser neues Regal für Neuheiten aufgeräumt habe. Als mir das Buch in die Hände fiel, machte mich der Titel neugierig. Spielen ganz ohne Smartphone – das gilt nämlich nicht nur für Kinder! Deshalb nahm ich es mit nach Hause.
Die Autor*innen haben eine kleine Auswahl an lustigen, kreativen Spielen für drinnen und draußen zusammengetragen. Man benötigt nur seine Hände, Papier und Stift.
Das Inhaltsverzeichnis verspricht Faden-, Murmel-, Jo-Jo-, und Sing-Spiele.
Als ich diese Übersicht las, wurde ich zurück in meine Kindheit versetzt. Es werden Spiele wie „Himmel und Hölle“, „Andotzen“ oder „Mit Unterrock im zehnten Stock“ in Erinnerung gerufen. Um ehrlich zu sein, habe ich keins dieser Spiele mehr vor Augen gehabt. Umso mehr hat es mich gefreut, sie neu wiederzuentdecken.
Besonders gefallen haben mir die einfach erklärten und anschaulich bebilderten Anleitungen. Diese laden direkt zum Loslegen ein.
Diese Spiele-Klassiker eigenen sich jedoch nicht nur für den Einsatz zu Hause, sondern auch im Kindergarten oder in der Schule.
Es lohnt sich also auf jeden Fall, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen!