Liebe Leser*innen,
meine Zeit in der Stadtbibliothek ist jetzt vorbei und hiermit möchte ich mich von euch allen verabschieden.

Im letzten Jahr habe ich viele neue Erfahrungen sammeln dürfen, eine Menge gelernt und mich, wie ich finde, auch persönlich weiterentwickelt.
In den ersten paar Wochen meines Bundesfreiwilligendienstes habe ich viele neue Eindrücke bekommen. Tamara (BFDlerin) und die anderen Kollegen haben mich gut eingearbeitet, mir alles gezeigt und mir meine Aufgaben erklärt.
Dazu gehörten hauptsächlich alltägliche Aufgaben, wie das Einsortieren, Bekleben, Stempeln und Foliieren von Büchern und anderen Medien, sowie das Aus- und Aufräumen der Bücherzelle am Alten Markt oder das Abholen neuer Medien bei Thalia.
Allerdings gab es auch spannendere Aufgaben. Wir durften zum Beispiel oft bei Klassenbesuchen oder auch bei Veranstaltungen wie dem TOMMI oder dem Manga-Day helfen. Dabei hat mir vor allem die Arbeit mit den Kindern sehr viel Freude bereitet.
Manchmal durften wir auch an kreativen Projekten arbeiten, wie zum Beispiel der Neugestaltung des New-Adult-Regals oder dem Erstellen von Videos für Instagram sowie dem Vorbereiten eigener Aufgaben für den BFD-Tag.

Auch wenn ich zu Beginn etwas davor gescheut habe, hat mir auch die Arbeit an der Infotheke sehr gefallen und ich konnte eine Menge Erfahrungen im Kontakt mit Kunden sammeln.
Generell konnte ich viele Einblicke in den Berufsalltag gewinnen, die mich später bestimmt weiterbringen werden.
An meinem BFD-Jahr hat mir besonders gut die Arbeit mit Kindern, die kreativen Projekte und die gemeinsame Arbeit mit Tamara gefallen.
Weniger begeistert war ich darüber, dass Tamara und ich häufig nicht viel zu tun hatten und regelmäßig schon mittags vergeblich nach neuen Aufgaben gefragt haben. Auch nach mehrfachem Nachfragen wurde uns trotzdem keine Teilzeit erlaubt, wodurch sich für uns einige Tage ganz schön in die Länge gezogen haben. Allerdings gab es auch Tage, an denen es mehr zu tun gab und seit Tamara mit ihrem BFD fertig war, kümmerte ich mich allein um die täglichen Aufgaben und war wieder mit genug Arbeit versorgt.
Trotz allem hat mir mein Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek viel Spaß gemacht und ich würde es wieder machen. Das Jahr ohne Prüfungen und Schulstress hat mir sehr geholfen mich zu orientieren und einen Plan davon zu bekommen, was ich anschließend machen möchte.
Ich bedanke mich noch einmal herzlich bei all den netten Menschen, die ich hier kennenlernen durfte.
Liebe Grüße,
eure Iida





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