Liebe Leser*innen,
heute möchte ich euch als Buch des Monats den Roman „Leuchtfeuer“ von der Autorin Dani Shapiro vorstellen. Es handelt sich um einen bewegenden Familienroman, dessen hübsches und blumiges Cover mich direkt angesprochen hat.

Aber worum geht es?
Zwei Familien, eine Nacht, eine Entscheidung die ihr Leben für immer verändert.
In einem Vorort von New York steigen drei betrunkene Teenager in ein Auto – und nichts ist mehr wie zuvor. Die Geschwister Sarah und Theo zerbrechen fast an der Last des Geheimnisses, das sie seitdem teilen, und selbst 20 Jahre später bestimmt es ihr Leben. Auch ihr Vater Ben, ein pensionierter Arzt, hadert mit seiner Rolle in jener denkwürdigen Nacht. Doch als Bens Begegnung mit dem zehnjährigen Nachbarsjungen Waldo eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, droht das Geheimnis zu platzen und ihrer aller Leben in ungeahnte Bahnen zu lenken.
„Leuchtfeuer“ ist so spannend, so voller Wendungen und Überraschungen geschrieben, dass ich total begeistert bin. Es geht um Familie, Reue, Schuld und das fragile Konstrukt vermeintlicher Wahrheit – bittersüß und melancholisch erzählt. Durch ihren flüssigen und eher nüchternen Schreibstil gelingt es der Autorin, uns Leser*innen nicht nur zu unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anzuregen.
Dani Shapiro schreibt das Buch in Zeitsprüngen, was am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig ist, so macht es die Geschichte aber sehr viel interessanter. Denn nur durch die einzeln betrachteten Ereignisse wird deutlich, wie die Schicksale zweier Familien miteinander verwoben sind.
Das Buch war in den USA ein großer Bestseller und gerade wird an einer Adaption fürs Fernsehen gearbeitet. Ich hoffe, dass diese auch bei uns zu sehen sein wird.
Ich empfehle das Buch allen, die gerne berührende Familiengeschichten lesen. Selbstverständlich könnt ihr dieses Buch in der Stadtbibliothek ausleihen.
Eure
Michaela Hürtgen















