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Posts Tagged ‘Bufdi’

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Montag und Dienstag haben wir Bundesfreiwilligendienstler, am Seminar „Eifel-Survival“ teilgenommen. Insgesamt bildeten circa 25 Bufdis eine Gruppe, die von zwei Teamtrainern geleitet wurde. Am ersten Tag mussten anspruchsvolle Aufgaben in der Gruppe gelöst werden, wofür stets eine besonders gute Absprache nötig war. Damit förderten die Coaches Zusammenarbeit und Kommunikation untereinander. Bald wurde jedes Spiel und jede Aufgabe vor dem Angehen zuerst genau durchdacht und dann eine geeignete Strategie entwickelt. Die Teamtrainer hatten eine breite Palette an Equipment dabei, hielten aber auch mit simplen Mitteln, wie z.B. Seilen und vorhandenen Bäumen, viele Herausforderungen bereit. Aber letzten Endes war für Euskirchener Bufdis natürlich keine Aufgabe zu schwer. Das bemerkten auch die Teamleiter und sprachen des Öfteren ein Lob für uns aus.

Eifel-Survival

Am zweiten Tag hieß das Motto Bogenschießen. Wir erhielten eine detaillierte Einweisung und dann ging es auch schon mit dem Zielschiessen los. Dabei ging es auch um eine gewisse Symbolik mit übertragender Wirkung. Beim Bogenschießen wird die Konzentration auf eine einzige Tätigkeit gerichtet und die äußeren Einflüsse möglichst ausgeblendet. Nur mit Ruhe und dem richtig gesetzten Fokus erreicht man das Ziel. Fähigkeiten die uns Bundesfreiwilligendienstlern beim Berufseinstieg sicherlich weiterhelfen!

Auch wenn nach dem Bufdi-Jahr eine Karriere als zweiter Robin Hood eher nicht drin ist, es hat eine Menge Spaß gemacht und der ein oder andere kann in Sachen Kommunikation, Teamwork und Konzentration bestimmt etwas mitnehmen.

Viele Grüße wünscht

Tim Scupin (Bundesfreiwilligendienstler)

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Liebe Leserinnen und Leser,

letzte Woche Donnerstag hatten wir ein weiteres Seminar im Bundesfreiwilligendienst. Zunächst besuchten wir das Stadtmuseum im Kulturhof, wo Frau Dr. Lützenkirchen uns durch das Museum und die Sonderausstellung „Engel, Götter, Fabelwesen?“ führte. In dieser Ausstellung wurden Schmuckfassaden von Häusern in Euskirchen gezeigt. Die Gesichter, Figuren und Bilder zeigten den Wohlstand und die Berufe der Bewohner oder gefielen ihnen einfach nur, sodass sie beschlossen, damit ihr Haus zu schmücken. Anschließend konnten wir, inspiriert durch die Ausstellung, unter Anleitung von Andrea Buhmann eigene Masken herstellen. Nach anfänglicher Ideenlosigkeit und Unbeholfenheit lernten wir schnell mit der Formmasse umzugehen und so entstanden doch einige respektable „Kunstwerke“.

maske 1+2

Die Pause war dann wohl verdient. Zum Abschluss des Tages zeigte uns Frau Goerge vom Stadtmuseum einige historische Orte in der Innenstadt von Euskirchen. Unter anderem gingen wir am Fresenturm, am Dicken Turm und der Martinskirche vorbei. Auch wenn mir die Gebäude bekannt sind, wusste ich dennoch nicht, dass  der Fresenturm früher als Gefängnis gedient haben soll und dass man im Dicken Turm standesamtlich heiraten kann. Es ging weiter zum ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge, die nicht wie gedacht in der Kristallnacht am 9.11.1938, sondern erst am Nachmittag des 10.11.1938 nieder­gebrannt wurde. Wir beendeten unseren Rundgang auf dem Alten Markt. Nach einer interessanten, aber auch kalten Stunde waren wir dann aber froh wieder ins Warme zu können.

Das Stadtmuseum hat immer wieder wechselnde Ausstellungen und ist auf jeden Fall einen Besuch wert, besonders für die, die denken sie würden Euskirchen schon gut genug kennen.

Viele Grüße von

Christoph Strick (Bufdi)

 

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

vom  1. bis zum 5. Dezember besuchten wir Bufdis Christoph und Tim (Bundesfreiwilligendienstler) das Seminar für „Politische Bildung“ in Trier. Untergebracht in der Villa Reverchon, wurde täglich zwischen 9 und 17 Uhr über aktuelle gesellschaftspolitische Themen gesprochen. An den Gruppen „Gewalt & Aggressionen“ und „Behinderte in der Gesellschaft“ nahm jeweils einer von uns teil. Während Tim sich mehr für das Thema Gewalt interessierte, entschied sich Christoph für die Gruppe, die sich mit dem Thema Behinderungen auseinandersetzte. Neben anspruchsvollen und lang andauernden  Gruppenspielen wie „Werwölfe vom Düsterwald“, bei dem man nur durch Scharfsinnigkeit und genaues Beobachten der Anderen gewinnen kann, hitzigen Diskussionen und Experimenten wurde viel gelacht und geschmunzelt.

Es herrschte durchgehend eine entspannte Atmosphäre, keine Spur vom nervenzehrenden Büffeln, das wir alle noch aus der Schule kennen. Die tolle Stimmung und die hervorragenden Möglichkeiten für die Freizeitgestaltung ab 17 Uhr führten Bufdis aus ganz Deutschland zusammen.  Es kam zu Tischtennispartien zwischen Euskirchen und Frankfurt, beim Billard zeigten Mainzer ihr Fingerspitzengefühl und zu späterer Stunde gingen auch mal einige Bufdis aus verschiedenen Regionen gemeinsam ins Kino. Alternativ gab es extra einen Fernsehraum und DVD-Verleih, den einige für gemütliche Film-Abende nutzten.

Villa Reverchon, Berthold Werner, http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Reverchon#mediaviewer/File:Trier_Villa_Reverchon_BW_1.jpg, gemeinfrei
Villa Reverchon, Berthold Werner, http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Reverchon #mediaviewer/File:Trier_Villa_Reverchon_BW_1.jpg, gemeinfrei

Geräumige Zimmer und drei Mahlzeiten am Tag bildeten das Fundament für ein erfolgreiches Seminar. „Abendessen um 17.30?! Dann hab ich ja um 21 Uhr wieder Hunger…“, ließ der ein oder andere am ersten Tag verlauten. Kein Problem. Eine Gästeküche ermöglichte freien Zugang zu Speisen und Getränken und sogar die eigene Zubereitung, egal zu welchen Zeiten!

Im Endeffekt waren wir beide positiv überrascht! Es war viel entspannter als erwartet und bleibt uns in Erinnerung.

Viele Grüße, Eure Bufdis Tim und Christoph

P.S. Es gab sogar eine hauseigene Bibliothek von der wir uns natürlich sofort magisch angezogen fühlten. 🙂

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Azubi-Knigge

Liebe Leser und Leserinnen,

oder sollte es heißen Leserinnen und Leser?

Über Fettnäpfchen wie dieses, haben wir Bufdis letzte Woche in dem Seminar „Azubi-Knigge“ gesprochen. Wie positioniert man das Besteck beim Essen?

Wo im Auto sitzt der Bufdi bei einer Dienstfahrt mit Kollegen? Natürlich auf dem Beifahrersitz. Oder? 🙂 Und auf welcher Seite geht die Frau, wenn man sie abholt? Wüssten Sie’s? Ich auch nicht.

Solche und andere Fauxpas wurden in Rollenspielen nachgespielt und deren Problematik thematisiert. Der Dozent organisierte sogar extra ein gemeinsames Mittagessen, welches sich später als geplanter Bestandteil des Seminars entpuppte. Es gab „zufälligerweise“ Spaghetti mit Tomatensoße. Im Nachhinein gab der Seminarleiter zu, dass die Soße sogar bewusst verdünnt war, was die Chance eines peinlichen „Zwischenfalls“ steigern sollte. Sein ausgetüftelter Plan scheiterte jedoch kläglich, denn erstmals fiel kein Bufdi vom Stuhl oder saute sich ein.

Knigge
Quelle: Tim Reckmann, https://www.flickr.com/photos/foto_db/12163543085/, CC-BY-NC-SA

Am Ende des Tages hatten wir alle unseren Teil gelernt. Der Bufdi sitzt bei einer Dienstfahrt mit Kollegen grundsätzlich hinten und überlässt Kollegen den Beifahrersitz. Und mal abgesehen von der Arbeit: die Dame nimmt der Mann stets an seine „sichere“ Seite, die von der Straße aus äußere. Ist doch selbstverständlich!

Durch die Erkenntnisse des Seminars können wir Bufdis in Zukunft hoffentlich die eine oder andere Hürde besser meistern.

Viele Grüße

Eure Bufdis

Tim & Christoph

 

 

 

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