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Posts Tagged ‘Rezension’

Liebe Leser*innen,

ihr interessiert euch für magische Romane, seid aber keine Fans von Harry Potter? Dann habe ich hier einen Vorschlag für euch: Band 1 der Reihe „Magisterium“ – Der Weg ins Labyrinth von Holly Black.

Zum Inhalt:

Callum Hunt kann mit Zauberei so absolut gar nichts anfangen. Deshalb setzt er auch alles daran, die Aufnahmeprüfung für die Zauberschule „Magisterium“ so richtig in den Sand zu setzen. Doch erstaunlicherweise wird er trotz seines Scheiterns an der Schule aufgenommen und sogar von dem mächtigsten Magier der Schule – Master Rufus – persönlich unterrichtet. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten findet er in seinen Mitschülern Tamara und Aaron sogar richtig gute Freunde. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und stellen sich mutig ihren ersten schwierigen Prüfungen. Doch gerade, als Callum sich endlich in seinem neuen Leben wohlfühlt, muss er alles Mögliche unternehmen, um das Schuljahr lebend abschließen zu können. Denn ein alter Feind von früher taucht auf und versucht alles, um Callum aus dem Weg zu schaffen.

Zuletzt gelesen…“Der Weg ins Labyrinth – Magisterium Band 1“

Bild: Magisterium – Der Weg ins Labyrinth | Band 1 | One (luebbe.de)

Mein Fazit:

Zunächst muss ich gestehen: als Harry-Potter-Fan war ich etwas skeptisch, als ich das erste Mal von dieser Reihe gehört habe….schon wieder ein Junge, der auf eine Zauberschule geht.

Aber ich bin positiv überrascht worden: der Held dieser Geschichte – Callum Hunt – ist das komplette Gegenteil von Harry Potter. Er will mit Zauberei am Liebsten gar nichts zu tun haben und einfach nur als normaler Junge sein Leben leben. Und seine Versuche, alles zu torpedieren, was mit der Zauberwelt zu tun hat sowie seine Schlagfertigkeit bzw. sein Sarkasmus in diversen Situationen sind einfach nur klasse. Am Ende konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen musste, wie es Callum und seinen Freunden am Ende des Schuljahres ergeht.

Das Buch ist spannend und kurzweilig geschrieben. In jedem Kapitel werden unsere Helden vor Herausforderungen gestellt, die zum Teil nur gemeinsam als Team gelöst werden können. Von daher fiebert man ständig mit, ob es Callum und seinen Freunden gelingt, zusammen zu arbeiten oder ob mal wieder jemand querschießt. Allerdings endet dieses Buch mit einigen offenen Fragen (Haben alle überlebt?  Haben sie ihre Prüfungen bestanden? Wurde der Feind besiegt?), weshalb es sich auf jeden Fall lohnt, auch die Folgebände zu lesen.

Die Stadtbibliothek Euskirchen hat alle Bücher dieser Reihe zur Ausleihe im Bestand, sodass ihr sofort loslegen könnt!

Tipp: Ladet euch dieses Buch in der Onleihe runter!

Viele Grüße,

Desiree Sterr

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Liebe Leser*innen,

Ich habe zuletzt den neuen Roman „Hard land“ von Benedict Wells gelesen und war sehr begeistert. In den Medien wurde er als „Eine Hommage an 80’s Coming-of-Age-Filme wie ›The Breakfast Club‹ und ›Stand By Me‹ – die Geschichte eines Sommers, den man nie mehr vergisst“ angepriesen, was mich sehr ansprach und ich ihn unbedingt lesen wollte.

Zum Inhalt:

Missouri, 1985: Um vor den Problemen zu Hause zu fliehen, nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Und einen magischen Sommer lang ist alles auf den Kopf gestellt. Er findet Freunde, verliebt sich und entdeckt die Geheimnisse seiner Heimatstadt. Zum ersten Mal ist er kein unscheinbarer Außenseiter mehr. Bis etwas passiert, das ihn zwingt, erwachsen zu werden.

Mein Fazit:

Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch fängt bereits mit dem sehr treffenden Satz an „In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb.“, welcher genau diesen Sommer von Sam, unserer 15jährigen Hauptperson, und seiner Jugend im Missouri des Jahres 1985 beschreibt. Das Wechselbad der Gefühle voller Freude durch seine erste Liebe, einen unbeschwerten Sommer in den 80er und der Verlust eines geliebten Menschen. Ganz große Klasse…

Benedict Wells schreibt in einer sehr schönen Sprache, sodass man das Buch am Liebsten in Einem durchlesen möchte. Immer wieder werden Songs der 80er Jahre erwähnt, was ich besonders gelungen fand.

Dazu gibt es übrigens, den passenden Soundtrack auf Spotify oder unter www.hard-land.de

Habt ihr jetzt Lust bekommen auf Benedict Wells neusten Roman „Hard land“? Ich kann ihn Euch nur empfehlen! Weitere Bücher von ihm haben wir in unseren Bestand.

Vorbestellbar in unserem Online-Katalog!

Viele Grüße

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

Ich mach‘ mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt.

Bis heute eines meiner Lieblingssprüche von Pippi Langstrumpf.

Astrid Lindgren hatte eine besondere Art Geschichten zu schreiben. Die meisten kennen die Schwedin nur als Kinderbuchautorin. Geschichten über Pippi Langstrumpf oder Karlsson vom Dach, die Lebensfreude und kindlichen Schabernack ausstrahlen.

Aber in diesem autobiografischen Titel zeigt Lindgren sich von einer anderen Seite.

Zum Inhalt:

Astrid Lindgren hat unsere Kindheit geprägt. Mit Pippi Langstrumpf und Wir Kinder aus Bullerbü hat sie unseren Blick auf die Welt verändert. Ihre Geschichten handeln von Mut, Hoffnung, Liebe und Widerstand. Lange bevor diese Bücher entstanden, schrieb sie ihre Gedanken über das dunkelste Kapitel des 20. Jahrhunderts nieder: den Zweiten Weltkrieg. In ihren Tagebüchern schildert sie, wie Europa von Faschismus, Rassismus und Gewalt vergiftet wird.
Nachdenklich und betroffen, aber auch mit dem so unverwechselbaren Tonfall stellt Astrid Lindgren in ihren Tagebüchern wichtige Fragen, die heute wieder von erschreckender Aktualität sind. (…) Neben dem Kriegsgeschehen erzählt sie von ihrem Familienleben und den ersten Schreibversuchen. (…)
Das persönliche Zeitdokument einer sehr klugen Frau, die schon immer den Blick für das große Ganze hatte.

Mein Fazit:

Bereits nach wenigen Seiten war ich wie gebannt von ihren Tagebüchern. Noch nie zuvor habe ich eine Schilderung des Zweiten Weltkriegs aus skandinavischer Sicht gelesen. Mich fasziniert der Wechsel zwischen den offiziellen Kriegsberichten und der Beschreibung von Lindgrens Alltag.

Sie entscheidet sich zu Beginn des Zweiten Weltkriegs sehr bewusst dafür, ihre eigenen Aufzeichnungen von den Geschehnissen zu machen. Sie will es verstehen.

Sie stell sich die Frage, wie es sein kann, dass eine Nation innerhalb weniger Jahrzehnte die Welt zweimal so verheerend drangsaliert. Sie sorgt sich um ihre Kinder und schämt sich, weil ihre Familie von der Kriegsmaschinerie profitiert.

Dieses Buch hat meine Sicht auf manche Begebenheiten des Zweiten Weltkriegs verändert.

Meine Empfehlung für euch!

Vorbestellbar in unserem Online-Katalog!

Eure

Lena Maukisch

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Liebe Leser*innen,

seid ihr auf der Suche nach einem actionreichen Roman? Dann habe ich hier einen Vorschlag für euch: Band 1 der Zweibändigen Reihe „World Runner“ – Die Jäger von Thomas Thiemeyer.

Zum Inhalt:

Tim ist ein sogenannter „Runner“ bei den Global Games. Das heißt, er sucht Geo-Caches, versucht Rätsel zu lösen und verschiedene Challenges zu meistern. Die teils waghalsigen Aktionen werden auf Video aufgenommen und ins Netz gestellt, was dazu führt, dass Tim von einer internationalen Gaming-Firma auf eine Challenge quer durch Deutschland eingeladen wird. Er bekommt dadurch die Chance, sich für eine GlobalChallenge zu qualifizieren. Zusammen mit Annika, einer der besten Runner Deutschlands, bildet er ein Team und die zwei machen sich auf den Weg, die unterschiedlichsten Aufgaben zu lösen. Doch zunächst gilt es einmal, gegenseitiges Vertrauen herzustellen, da beide bisher als Einzelkämpfer unterwegs waren.

Mein Fazit:

Das Buch ist spannend und kurzweilig geschrieben. Der Autor kombiniert in seinem Roman die moderne Welt der Technik mit Aufgaben in der realen Welt, die nur als Team zu lösen sind. Denn mit dem Thema Teamarbeit legt er ein besonderes Augenmerk darauf, was Freundschaft, Konkurrenz -kampf und Mobbing unter Gleichaltrigen bedeuten.

Das einzige, das im Buch ein wenig monoton erscheint, ist die Wiederholung des Ablaufs. Die Teams haben 7 Tage Zeit, die Challenges zu lösen und jeder Tag verläuft nach dem Muster: Rätsel gestellt bekommen – Lösung finden – Fahrt zum Zielort – Sieg/Niederlage. Aber das macht der Autor durch spannende Sequenzen wieder wett.

Was mir besonders gut gefallen hat, sind die verschiedenen Rätsel-Aufgaben, die die Teams gestellt bekommen. Sie werden so präsentiert, dass man als Leser die Möglichkeit bekommt, mitzuraten. Außerdem lernt man auf der Reise durch Deutschland verschiedene Ausflugsziele kennen und erfährt noch einiges Wissenswertes über diverse Regionen des Landes.

Dadurch, dass der Autor sehr unterschiedliche Charaktere als seine Hauptdarsteller einsetzt, hat jeder Leser die Möglichkeit, sich seinen Lieblingscharakter auszusuchen und mit ihm mitzufiebern. Tim und Annika sind auf jeden Fall zwei sympathische Jugendliche, denen man einen Sieg bei den GlobalChallenges wünschen würde.

Nun stellen sich nur noch folgende Fragen: wie wird die GlobalChallenge für die beiden ausgehen? Und gelingt es ihnen, sich gegen die skrupellose Konkurrenz/Spielleitung zu behaupten?

Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt auf den zweiten Band, der Ende des Jahres erscheint!

Na, neugierig geworden?

Dann könnt ihr euch das Buch natürlich bei uns ausleihen!

Viele Grüße,

Desiree Sterr

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Liebe Leserinnen und Leser,

kennt ihr das auch….gerade seid ihr mit einem tollen Buch fertig geworden und schon stellen sich euch jede Menge Fragen:

Wie geht es mit den Figuren des Buches weiter? Wie entwickeln sich die Charaktere weiter? Wie sieht der Handlungsort nach dem Angriff aus?

Dies waren unter anderem die Fragen, die sich mir nach dem Ende der Obsidian-Reihe gestellt haben.

Aber keine Sorge: Jennifer Armentrout hat uns einen Gefallen getan und mit der Reihe „Revenge“ eine weitere Trilogie als Fortsetzung zu der Obsidian-Reihe geliefert.

Ich möchte euch heute den ersten Band dieser Reihe vorstellen: „Revenge – Sternensturm“.

Zum Inhalt:

Als Evelyn „Evie“ Dasher mit ihrer Freundin in einem Club feiern geht, hätte sie sich im Leben nicht vorstellen können, dass ihr ganzes Leben an diesem Abend auf den Kopf gestellt wird. Denn sie lernt in diesem Club Luc kennen – mysteriös, unverschämt attraktiv und in Evies Augen ziemlich aufdringlich. Zunächst bemüht sich Evie mit allen Kräften, Luc aus dem Weg zu gehen, da er anscheinend zu der Gattung der Aliens gehört, doch er scheint sie nicht in Ruhe lassen zu wollen. Nach einigen Startschwierigkeiten lässt sich Evie darauf ein, Luc besser kennen zu lernen. Sie beginnt, sich in ihn zu verlieben und lässt ihn immer mehr an ihrem Leben teilhaben.

Als sie dann jedoch eines Tages die Wahrheit über die Alien-Invasion, den damit verbundenen Tod ihres Vaters sowie ihre eigene Herkunft erfährt, bricht für sie eine Welt zusammen. Wem kann sie jetzt noch trauen? Und welche Rolle spielt Luc in dem ganzen Szenario? Kann er Licht ins Dunkel bringen oder verschlimmert er alles nur noch?

Mein Fazit:

Wer die Obsidian-Reihe von Jennifer Armentrout gelesen hat, sollte unbedingt die Fortsetzung lesen.

Man betritt beim Lesen der ersten Seiten sofort wieder die bekannte Welt der Lux, Origins und Arum und erfährt endlich, wie es nach der Invasion weitergegangen ist. Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt dieses Mal auf Evie Dasher, ihrer Familiengeschichte sowie ihrer Beziehung zu Luc.

Zudem lernen wir neue interessante Charaktere kennen und treffen alte Bekannte wie Daemon, Dawson oder Archer wieder.

Da die Autorin ihrem Stil treu geblieben ist, sind ihre Charaktere auch in diesem Buch wieder gewohnt sarkastisch und einfach nur liebenswert. Die Kombination aus neuen und alten bekannten Charakteren bringt Abwechslung in das Handlungsgeschehen und man liest gespannt, in welche Situationen sie sich (unfreiwillig) manövrieren.

Daher möchte man am Ende von Band Eins auch brennend wissen, wie es mit Luc und Evie weitergeht.

Ich jedenfalls bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung bzw. das große Finale der Trilogie!

Na, neugierig geworden?

Dann könnt ihr euch das Buch natürlich bei uns ausleihen!

Viele Grüße,

Desiree Sterr

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Liebe Leserinnen und Leser,

ich lese eigentlich nicht oft Biografien, aber die von Jackie Chan musste ich einfach lesen.

Und ich bin überrascht: Es gibt viele Details, die man vorher nicht über ihn wusste und er spricht offen über sein Leben.

Klappentext:

Akrobatische Kung-Fu-Tricks, waghalsige Stunts und komödiantisches Talent: Dafür kennen und lieben Generationen von Kinobesuchern Jackie Chan. […]

Jackie Chan, geboren 1954 in Hong Kong, wurde im Alter von sechs Jahren auf das Internat der Chinese Drama Academy geschickt. Geprägt von eiserner Disziplin begann schon im Kindesalter seine Karriere als Kampfkünstler. Er wirkte zunächst in Asien in vielen Filmproduktionen als Stuntman mit, bis 1994 mit »Rumble in the Bronx« der Durchbruch in Hollywood gelang. Heute ist der Schauspieler und Kung-Fu-Meister nach über 150 Filmen aus Hollywood nicht mehr wegzudenken, seine Martial-Arts-Komödien erfreuen sich ungebrochener Beliebtheit. 2016 wurde Jackie Chan mit einem Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Mein Fazit:

Ich war gerührt und musste manchmal schmunzeln, wie manche Sachen von ihm beschrieben wurden. Zum Bespiel war er erstaunt darüber, dass er einen Ehren-Oscar bekam. Außerdem wurde er als Kind von seinen Eltern Kanonenkugel genannt.

Seine Erzählungen sind sehr ehrlich.

Seine Geschichten sind nicht umgeändert oder es wurde irgendetwas ausgelassen, jedes kleine Detail wirkt real. Dass er das Buch seinen Eltern widmet, merkt man ab dem ersten Kapitel.

Auf jeden Fall empfehlenswert zu lesen.

Bei uns entleihbar.

Bitte beachtet hierbei die aktuellen Bestimmungen, zur Corona – Prävention: https://www.kulturhof.de/bibliothek/veranstaltungen-termine/detail/news/2020/4/15/ausleihe-von-buechern-und-medien-nach-vorbestellung/

Beste Grüße

Lena Maukisch

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Liebe Leserinnen und Leser,

wie viel könnt ihr glauben?

Wie viel könnt ihr glauben, obwohl jede Logik dagegen spricht? Gibt es etwas über dem Sichtbarem hinaus? Gibt es etwas unter der Oberfläche? Etwas düsteres, verstörendes, beängstigendes?

Seid ihr offen dafür, es heraus zu finden?

Dann solltet ihr unbedingt „Der Outsider“ von Stephen King lesen.

Zum Inhalt:

Frankie Peterson wird auf grausame Art vergewaltigt und ermordet. Sein verletzter, geschändeter Körper wird in einem Park, der fiktiven Stadt Flint City gefunden. Alle forensischen Beweise und Augenzeugen berichte, deuten eindeutig auf einen Täter: Terry Maitland. Der jedoch, streitet die Tat vehement ab und bietet ein wasserdichtes Alibi. Ralf Anderson, der ermittelnde Detektiv, taucht immer mehr in eine Welt ab, in der es noch etwas anderes gibt, als starre Fakten. Er nähert sich immer mehr dem Outsider…

Mein Fazit:

Die Geschichte ist ab der ersten Seite spannend und schockierend zu gleich. King versteht es wie kein Zweiter, seine Leser zu fesseln und gleichermaßen zu entsetzen.

Außerdem setzt er gekonnt einen Charakter aus einem seiner anderen Bücher in der Geschichte ein. Das Ende war mir irgendwie zu flach. Ich habe vielleicht auch zu viel erwartet. Wer weiß? Jedenfalls hätte ich schlussendlich von dem „Outsider“ mehr erwartet. Mehr Widerstand vielleicht. Aber ich will nicht spoilern.

Natürlich lohnt sich das Buch trotzdem. Ganz klare Leseempfehlung.

Habt ihr jetzt Lust bekommen auf „Der Outsider“?

Das Hörbuch und das Buch könnt ihr bei uns ausleihen.

Achtung, beachtet hierbei das aktuelle Verfahren:

https://www.kulturhof.de/bibliothek/veranstaltungen-termine/detail/news/2020/3/31/ausleihe-von-buechern-und-medien-nach-vorbestellung/

Es grüßt euch,

Annika Freitag

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Liebe Leserinnen und Leser,

bei dem Roman „Puls“ von Stephen King habe ich es dieses mal andersrum gemacht: Erst den Film gesehen und danach das Buch gelesen. Und ich darf euch sagen, dass Buch war eine echte Offenbarung. Nicht das der Film schlecht wäre, nein nein.

Aber wie das bei Romanverfilmungen leider häufig ist, es fehlt die Hälfte.

Aber zunächst eine kurze Inhaltsangabe:

Durch ein mysteriöses Signal, den Puls, der durch die Handys auf die Bevölkerung übertragen wird, versinkt die Welt im Chaos. Nur wenige Handy Abstinenzler können dem Wahnsinn entkommen. Clay, Alice und Tom schließen sich zusammen und entkommen gemeinsam aus dem brennenden Boston. Schnell stellen sie fest, dass den Handy-Verrückten ein neues Talent zu Gute kommt: Telepathie.

Mein Fazit:

Der Film kommt mit Starbesetzung daher. John Cusack und Samuel L. Jackson sehen wir in den Hauptrollen. Ich bin ein großer John Cusack Fan und schauspielerisch gibt’s an dem Film nichts auszusetzen, aber es fehlt einfach zu viel. Wichtige Begebenheiten und wichtige Personen wurden in dem Film einfach komplett weg gelassen.

Meiner Meinung nach ist der Film „Puls“, von 2017, lediglich an den gleichnamigen Roman von Stephen King angelehnt. Eine richtige Romanverfilmung ist es nicht.

Außerdem war das Ende des Films eher ernüchternd. Nichts desto trotz kann man sich beides mal zu Gemüte führen.

Meine Empfehlung: Erst der Film, dann das Buch. Beim Buch erfährt man dann die Hintergründe der Story und hat zahlreiche „Aha“-Momente. Ich denke, wer das Buch gelesen und dann den Film gesehen hat, wird eher drastisch enttäuscht sein.

Buch und Film könnt ihr, natürlich wie immer, bei uns ausleihen.

Tipp: Lader euch das Buch in der Onleihe runter!

Beste Grüße

Annika Freitag

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Liebe Leser und Leserinnen,

Die Autorin Colleen Hoover hat 2019 einen Sammelband geschrieben, in dem es um drei Titel geht: „Was perfekt war“, „Hope forever“ und „Finding Love“. Heute möchte ich euch eines dieser Romane vorstellen: „Was perfekt war“.

Zum Inhalt:

Quinn und Graham lernen sich unter unglücklichen Umständen kennen. Nach einem Ausflug mit ihrer Schwester, steht vor ihrer Appartementtür ein fremder Mann. Er hält sie auf, ehe sie ihre Tür öffnen kann, um mit ihr zu reden. Denn hinter dieser Tür ist nicht nur Quinn´s Verlobter Ethan, sondern auch die Freundin des Unbekannten vor ihr. Ihr Herz bleibt stehen. Ungläubig muss Quinn sich eingestehen das Ethan diese Frau in ihr Bett lässt. Als sie die Tür öffnet, kann Ethan nicht glauben das er erwischt wurde. Graham jedoch bleibt eiskalt und begleitet Quinn aus dem Gebäude. Aus diesem verhängnisvollem Ereignis entwickelt sich unsterbliche Liebe. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?

Mein Fazit:

Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Bei den ersten 50 Seiten musste ich mich manchmal ein wenig selbst überzeugen weiter zu lesen. Die anfängliche Beschreibung der Charaktere zieht sich ein wenig hin. Aber danach habe ich mit Freude und Faszination weitergelesen.

Colleen Hoover hat es mal wieder geschafft eine Geschichte so zu schreiben, wie sie im realen Leben ebenfalls vorkommen könnte. Dennoch ist sie ihrem Schreibstil treu geblieben. An manchen Stellen ist die Geschichte vorhersehbar. Achtung, dieses Buch ist sehr emotional, aber auch wunderschön.

Absolute, 100% Lese-Empfehlung!

Ausleihbar bei uns, natürlich.

Tipp: Ladet euch das Buch in der Onleihe runter oder wünscht es euch bei Overdrive!

Beste Grüße

Lena Maukisch

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Neuverfilmung von Stephen Kings großartigem Roman „Friedhof der Kuscheltiere“…

Tja, mir fehlen da echt die Worte. Regie führte bei diesem Film Kevin Kölsch. Kein Witz, er heißt wirklich so.

Und so habe ich mich bei diesem Film auch gefühlt, als hätte ich zu wenig Kölsch getrunken.

Ich möchte an dieser Stelle nicht noch mal auf das Buch zum Film eingehen. Eine Rezension zum Buch findet ihr hier.

Achtung, das Nachfolgende enthält Spoiler.

Zum Inhalt:

Louis Creed, seine Frau Rachel und die beiden Kinder Ellie und Gage ziehen aus der Großstadt in das verschlafene Ludlow im tiefsten Maine. Als Ellies Katze überfahren wird, beerdigen Louis und sein Nachbar diese auf einem alten Indianderfriedhof. Kurz darauf kehrt die Katze als böser Wiedergänger ins Haus der Creeds zurück. An einem verhängnissvollem Tag wird auch Louis Tochter Ellie auf der Straße überfahren. Voller Trauer beerdigt Luis seine Tochter ebenfalls auf dem Tierfriedhof. Auch sie kommt als böser Wiedergänger zurück…

Mein Fazit:

Wer Stephen King liebt, wird diesen Film hassen.

OK, vielleicht nicht unbedingt hassen, aber dass war schon ein echt mieser Film. Die ganze Story wurde radikal runtergekürzt und hatte eigentlich mit dem Roman von Stephen King so gut wie nichts mehr zutun. Einzig die Grundidee wurde auf gegriffen, ansonsten war alles anders.

Wieso stirbt Ellie in dem Film? Ursprünglich war es Gage! Die ganzen Hintergrundgeschichten fehlen, z.B. wie Nachbar Jude erzählt, dass schon mal ein Mensch auf dem Friedhof beerdigt wurde.

Nicht nur das die Story mich auf ganzer Linie enttäuscht hat, die Szenen waren auch dermaßen vorhersehbar.

Meine Empfehlung: Schaut euch diesen Film nur an wenn ihr das Buch nicht gelesen habt und auch nicht plant es zu lesen. Ansonsten ist er für euch eine mega Enttäuschung.

In diesem Sinne,

Annika Freitag

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