Liebe Leser*innen,
mein Bundesfreiwilligenjahr in der Bibliothek ist jetzt zu Ende und ich möchte euch gerne erzählen, was ich in diesem Jahr alles erlebt habe.

Als ich angefangen habe bin ich mit vielen Erwartungen aber auch Unsicherheiten gestartet. Das Jahr hat mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich wachsen lassen und mir viele neue Einblicke gegeben.
Zu Beginn war ich eher zurückhaltend und schüchtern. Jetzt fühle ich mich deutlich offener und auch etwas selbstbewusster. In dem Jahr habe ich viele schöne aber auch schwierige Momente erlebt. Die Bibliothek ist ein Ort, wo Zusammenhalt und Freundlichkeit großgeschrieben werden und ich durfte erleben, wie besonders die Tage hier sein können. Gleichzeitig gab es aber auch Tage, an denen es mir schwerfiel, mich hier einzufinden.
Trotzdem habe ich in dieser Zeit unglaublich viel gelernt und einen wertvollen Einblick in das Arbeitsleben erhalten. Ich durfte bei vielen Veranstaltungen mithelfen und gemeinsam mit Iida (Bfdlerin) sogar ein Bilderbuch-Kino leiten. Ehrlich gesagt hat es mir am Anfang etwas Angst gemacht, da ich nicht gerne vor anderen stehe und rede, aber als dann der Moment kam war es nicht so schlimm. Im Gegenteil, es hat mir sehr viel Spaß gemacht den Kindern vorzulesen. Am besten hat mir jedoch in dem Jahr gefallen, dass wir ein Bücherregal umbauen durften und dazu auch Regal-Deko basteln konnten.

Natürlich gab es neben den schönen Erlebnissen auch ruhigere Tage, an denen wir kaum etwas zu tun hatten und manchmal die Kollegen nach neuen Aufgaben löcherten. Doch auch das gehört zu einem Arbeitsalltag dazu.
Das Jahr hat mir gefallen, hat mir aber auch gezeigt, dass ich mir ein neues BfD vorstellen könnte, jedoch nicht nochmal in der Stadtbibliothek Euskirchen.
Alles in allem war das Jahr, trotz mancher Schwierigkeiten, ein angenehmes Jahr.
Liebe Grüße,
Tamara





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