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Posts Tagged ‘Buch- und Medientipps’

Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch das Jugendbuch „Unsichtbar“ des spanischen Autors Eloy Moreno vorstellen. Eine berührende Geschichte über Mobbing und ein eindringliches Plädoyer hinzusehen und zu handeln.

Bild: https://www.fischerverlage.de/buch/eloy-moreno-unsichtbar-9783737372152

Inhalt: Moreno erzählt schonungslos die Leidensgeschichte eines namenlosen Jungen, der in der Schule gemobbt wird. Hautnah erleben wir die Angst, die Demütigungen und alle Phasen der Verzweiflung des Opfers, das keinen anderen Ausweg weiß, als in die Welt der Phantasie zu flüchten.  Er lässt nicht nur das Opfer, sondern auch die Mobber und die, die wegsehen, zu Wort kommen.

Mein Fazit: Ein unglaublich wichtiges Buch, was in jeder Schule gelesen werden sollte! Es hat mich einfach nicht losgelassen, so dass ich es fast in einem durchgelesen habe.

Ich stellte mir dabei oft die Frage, an wie vielen Schulen wird es genau diese Geschichte geben? Wie oft schauen wir alle weg und bemerken nicht, was mit unseren Mitmenschen passiert? „Unsichtbar“ muss man lesen – sprachlich, emotional und literarisch. Vor allen Dingen aber, weil das Buch uns die Augen öffnet.

Natürlich findet Ihr es bei uns in der Jugendabteilung.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

endlich ist die Fortsetzung von Joël Dickers Bestseller »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« erschienen. Ich lese unheimlich gerne die Romane von Joel Dicker und habe mich wahnsinnig auf das Buch „Die Affäre Alaska Sanders“ gefreut. Deshalb stelle ich euch als Buch des Monats diese Fortsetzung vor, da sie genau das Richtige für den (nächsten) Urlaub ist.

Bild: Piper Verlag | https://www.piper.de/buecher/die-affaere-alaska-sanders-isbn-978-3-492-07196-3

Zum Inhalt:

April 1999. Im friedlichen Mount Pleasant an der amerikanischen Ostküste wird die Leiche der jungen Alaska Sanders geborgen. Die Geständnisse eines Verdächtigen und seines Komplizen genügen, um die Ermittlungen zu einem raschen Erfolg zu führen.

Juni 2010. Sergeant Perry Gahalowood, der seinerzeit von der Schuld des Verdächtigen restlos überzeugt war, erhält anonym eine verstörende Nachricht. Was, wenn er damals die falsche Fährte verfolgt hat? Gemeinsam mit seinem Freund, dem Schriftsteller Marcus Goldman, dessen Erfolg »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« vor der Verfilmung steht, rollt er den Fall neu auf – und fördert Details aus Alaskas Vergangenheit zutage, die die damaligen Ereignisse in ein völlig anderes Licht rücken …

Ich wurde nicht enttäuscht. Eine Entdeckung oder ein Geheimnis jagt das Nächste, die Spannung wurde ständig mehr, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Bis zur letzten Seite ein absoluter Pageturner!

Das Ende war für mich ein bisschen vorhersehbar, was ich aber keineswegs schlimm fand. Egal ob Buch oder Hörbuch, „Die Affäre Alaska Sanders“ ist eine eindrucksvolle Geschichte, die es sich auf jeden Fall lohnt, zu lesen oder zu hören. Alle Daumen hoch!

Beides kann man bei uns in der Bibliothek ausleihen.

Viele Grüße

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

Und ich leuchte mit den Wolken ist der erste Band der Love is Love-Reihe von Sophie Bichon. Diesen möchte ich euch heute als Buch des Monats vorstellen.

Bild: Heyne Verlag | https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Und-ich-leuchte-mit-den-Wolken/Sophie-Bichon/Heyne/e581960.rhd

Lilou hat gerade ihr Abitur gemacht und sitzt nun im Zug von München nach Paris. Dort, in der Heimatstadt ihrer Mutter, will sie herausfinden, wer sie wirklich ist. Kurz vor Paris steigt Mignon zu. Sie ist cool, wunderschön, und obwohl sie mit Lilou flirten zu scheint, bleiben ihre Augen ernst und ihre ganze Haltung abweisend und dennoch hat Lilou das Gefühl, dass sie in ihr Innerstes blicken kann.

Schon beim Abschied spürt sie, dass etwas zwischen ihnen ist und als sie sich auf einer Party wieder treffen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Doch Mignon plagen Zweifel an dem, was ihre Beziehung für ihr Leben bedeuten würde und Lilou stößt bei der Suche nach ihrer Mutter, die ihre Familie einfach verlassen hat, auf etwas Erschütterndes.

Sophie Bichons Worte sind leicht, poetisch und gleichzeitig laut, sie haben mich oft zum Nachdenken gebracht. Man wird mitgerissen in die bunte Welt von Lilou. Ich habe mich auf jeden Fall in Lilou, Mignon, ihre Geschichte und ein bisschen in Paris verliebt.

Die Story ist leicht und ruhig, aber gleichzeitig auch sehr intensiv und man genießt das Lesen, wozu auch die schöne Pariser Kulisse beiträgt. Dabei sind die Charaktere sehr realistisch, erfrischend und wirklich alle sehr sympathisch und es gibt durchaus Momente zum Schmunzeln und Wohlfühlen. Insgesamt eine wundervolle und auf unaufdringliche Weise poetische Geschichte mit tollem Setting und Charakteren. Ein Roman für alle, die mal etwas Gefühlvolleres und Buntes lesen wollen, bei dem queere Liebe im Vordergrund steht.

Nachdem Band 1 mich wirklich begeistert hat, bin ich sehr gespannt auf Band 2 und 3 und hoffe, sie können mich genau so überzeugen wie es der erste Band getan hat.
Außerdem fand ich, dass das Thema LGBTQIA+ wundervoll dargestellt wurde. Ein wirklich schöner und außergewöhnlicher New Adult-Roman.

Den Roman und die Fortsetzungen könnt ihr sehr gerne bei uns ausleihen.

Eure Emily

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Liebe Leser*innen,

das erste Buch von Madeline Miller, „Das Lied des Achill“ fand ich wunderschön geschrieben und deswegen wollte ich natürlich auch „Ich bin Circe“ lesen. Und da ich auch von diesem Buch sehr beeindruckt war, möchte ich es euch als Buch des Monats vorstellen.

Bild: Eisele Verlag | https://eisele-verlag.de/books/ich-bin-circe-tb/

Circe ist die Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament, ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gegenwart wohler als bei den Göttern.

Sie wächst bei den Göttern auf und ist schon damals durch ihre Eigenschaften ein ungeliebter und unbeliebter Charakter. Ihre Charaktereigenschaften werden ihr später auch zum Verhängnis, weswegen sie auf eine Insel verbannt wird, wo sie auf sich gestellt ist. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. So ziehen die Jahrhunderte ins Land. Trotz ihrer Verbannung muss sie sich mit dem Minotaurus, dem Seeungeheuer Scylla und anderen Tücken der Welt auseinandersetzen.

Doch irgendwann muss sie sich endgültig entscheiden – will sie zu den Göttern gehören, von denen sie abstammt oder zu den Menschen, die sie lieben gelernt hat.

Es ist ein Entwicklungsroman über eine (bisherige) Randfigur der griechischen Mythologie – quasi griechische Mythologie neu verpackt.

Das Buch ist sehr fesselnd, poetisch und wunderschön geschrieben. Es ist aus Circes Sicht in der Ich-Form geschrieben und gibt so die Möglichkeit, noch tiefer in Circes Gedanken und Gefühle hineinzutauchen. Der Schreibstil von Madeline Miller ist so wunderbar bildhaft, so wie auch schon bei „Das Lied des Achill“.

„Ich bin Circe“ ist nicht nur für Mythologie-Fans lesenswert, sondern für alle, die Lust haben, in eine neue Welt hineingesogen zu werden. Meiner Meinung nach ein wunderschönes Buch mit einer starken weiblichen Protagonistin.

Das Buch könnt ihr jederzeit bei uns ausleihen.

Eure Emily

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch folgendes Sachbuch empfehlen:

„Spiele-Klassiker für Kinder ganz ohne Smartphone“.

Ich hatte dieses Buch zufällig in der Hand, während ich in unserer Kinder- und Jugendbibliothek in der 2. Etage unser neues Regal für Neuheiten aufgeräumt habe. Als mir das Buch in die Hände fiel, machte mich der Titel neugierig. Spielen ganz ohne Smartphone – das gilt nämlich nicht nur für Kinder! Deshalb nahm ich es mit nach Hause.

©ekz.de

Worum geht es genau?

Die Autor*innen haben eine kleine Auswahl an lustigen, kreativen Spielen für drinnen und draußen zusammengetragen. Man benötigt nur seine Hände, Papier und Stift.

Das Inhaltsverzeichnis verspricht Faden-, Murmel-, Jo-Jo-, und Sing-Spiele.

Als ich diese Übersicht las, wurde ich zurück in meine Kindheit versetzt. Es werden Spiele wie „Himmel und Hölle“, „Andotzen“ oder „Mit Unterrock im zehnten Stock“ in Erinnerung gerufen. Um ehrlich zu sein, habe ich keins dieser Spiele mehr vor Augen gehabt. Umso mehr hat es mich gefreut, sie neu wiederzuentdecken.

Besonders gefallen haben mir die einfach erklärten und anschaulich bebilderten Anleitungen. Diese laden direkt zum Loslegen ein.

Diese Spiele-Klassiker eigenen sich jedoch nicht nur für den Einsatz zu Hause, sondern auch im Kindergarten oder in der Schule.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen!

Es grüßt Euch herzlich

Carmela Rizzuto

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Liebe Leser*innen,

als Buch des Monats möchte ich Euch heute den neuen Roman von Daniela Dröscher „Lügen über meine Mutter“ ans Herz legen. Vor einigen Wochen stand er bereits auf den Bestsellerlisten sowie auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und das nicht ohne Grund.

Bild: Kiepenheuer & Witsch | https://www.kiwi-verlag.de/buch/daniela-droescher-luegen-ueber-meine-mutter-9783462001990

Daniela Dröscher erzählt vom Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann. Und die Mutter ist dem ausgesetzt, Tag für Tag. Die ganze Kindheit über hat der Vater am Gewicht der Mutter zu meckern, da er das Übergewicht seiner Frau dafür verantwortlich macht, was ihm alles versagt bleibt: die Beförderung, der soziale Aufstieg, die Anerkennung in der Dorfgemeinschaft.

Dieses Buch über eine Familie in einem Dorf im Hunsrück zu Beginn der 1980er, wo es am wichtigsten ist was „die Leute“ von einem denken, löst Mitgefühl, Empörung und Zorn aus. Zorn darüber, wie ein Mann seine Frau tyrannisiert, und wie diese Frau über Jahre mit dieser Tyrannei leben konnte.

Die achtziger Jahre mit ihren gesellschaftlichen und familiären Zwängen werden ausgezeichnet wiedergegeben. Die Grünen ziehen in den Bundestag ein, und Helmut Kohl wird Bundeskanzler. Männerherrschaft in allen Bereichen wird überzeugend beschrieben. Mit der Emanzipation hat es in dem abgelegenen Dorf bisher nicht geklappt.

Man liest diesen Roman mit einer Mischung aus Schmunzeln und wachsender Wut. Daniela Dröscher hat ihre Kindheit in einem aufschlussreichen Familienporträt verarbeitet, dessen Sog man sich nicht entziehen kann. Ein Buch, das zum Schmökern einlädt.

Ihr findet das Buch hier in der Bibliothek, sowie das Hörbuch in der Westleihe24.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch

eure Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

nun ist der Juni auch wieder vorbei. Wisst ihr eigentlich, was im Juni ist?
Richtig! Der „Pride Month“

Hierzu habe ich ein sehr tolles Buch gelesen, von dem ich euch gerne erzählen möchte:
von Kai Spellmeier – Love, you. Ein Buch für dich.

Bild: Lübbe Verlag | https://www.luebbe.de/lyx/buecher/lgbtqia/love-you-ein-buch-fuer-dich/id_9153515

Der Inhalt: Dein Wegweiser durch eine queere Welt

Wer bin ich? Zu wem fühle ich mich hingezogen? Was hat es mit Coming-Outs auf sich? Was ist die queere Community und wie kann ich mich für queere Rechte einsetzen? Vielleicht hast du dir genau solche Fragen schon einmal gestellt, oder du kennst jemanden, der sich mit ihnen beschäftigt. Dieses Buch möchte dich auf dem Weg begleiten, deine eigenen Antworten zu finden, und dir dabei helfen, die großartige Vielfalt rund um Queerness und LGBTQIA+ kennen und verstehen zu lernen. Es möchte dir Mut machen und ein Wegweiser sein, wobei die wichtigste Botschaft bleibt: Du bist nicht allein und du wirst deinen Weg finden!

Allein schon dieses Cover! Es hat mich direkt angesprochen! Und als ich das Buch einmal angefangen hatte, konnte ich es nicht mehr weglegen. Ich habe selten ein Buch gelesen bei dem ich mich selber so wohl gefühlt habe. Kai Spellmeier erklärt fachlich aber auch in einfachen Worten das „Queer“-sein. Hier merkt man einfach, wie viel Energie und Liebe in das Buch gesteckt wurde. Es muss nicht mal selber jemand Queer sein, ich kann das Buch ebenso lesen, um mein Umfeld besser zu verstehen oder auch kennenzulernen. Fast alle Erklärungen von ihm werden durch Stimmen aus der Community unterstützt, wodurch man noch mal eine andere Sichtweise bzw. Erklärung bekommt. Kai nimmt auch kein Blatt vor den Mund, erzählt aus seiner Perspektive mehrere Sachen und man fühlt sich direkt mit ihm verbunden. Ich würde dieses Buch mit einem guten Gewissen allen weiterempfehlen, die (vielleicht) queer sind, jemanden im näheren Umfeld haben der queer ist oder sich einfach zu diesem wichtigen Thema weiterbilden wollen. Und selbst wenn nichts davon zutrifft wird sich dennoch in diesem Buch die ein oder andere Aussage finden, die dich inspiriert und dich dazu anregt, dich zu lieben genauso wie du bist

Dieses Buch findet ihr bei uns in der Bibliothek!

Eure Lena

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Liebe Leser*innen,

ich liebe schöne, schlichte Cover und aus diesem Grund wollte ich „Offene See“ von Benjamin Myers eigentlich nur lesen. Doch das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es euch nun als Buch des Monats empfehlen möchte. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, der Roman ist eine Liebeserklärung an die Kraft der Poesie.

Bild: DuMont Verlag | https://www.dumont-buchverlag.de/buch/myers-offene-see-9783832181192/

Nordengland, 1946: Robert weiß schon früh, dass auch er nach der Schule, wie alle Männer seiner Familie, als Bergarbeiter unter Tage fahren wird.

Dabei liebt er die Natur und Bewegung, Enge ist ihm ein Graus. Also beschließt er aus dieser Sehnsucht nach der Natur hinaus, sein Land kennen zu lernen, als Ziel die „offene See“. Kurz vor seinem Ziel lernt er eine ältere Frau kennen – Dulcie, die ihn auf eine Tasse Tee einlädt. Eine Frau wie Dulcie hat er noch nie getroffen: unverheiratet, allein lebend, unkonventionell, mit sehr klaren und für ihn unerhörten Ansichten zu Ehe, Familie und Religion.

Robert lernt eine ihm vollkommen unbekannte Welt kennen, sein Blick auf das Leben wandelt sich stark. Der Besuch bei Dulcie wird zu einer Erfahrung, die Robert für sein ganzes Leben prägen wird.

Das Buch zeichnet sich durch den angenehmen Schreibstil, die schöne Sprache, die wunderbare Atmosphäre und den poetischen Stil aus.

Ein wunderschöner, feinfühliger und poetischer Roman über Freundschaft, der sich sehr schön lesen lässt. Eine klare Empfehlung also für alle, die etwas Poesie in ihrer Lektüre genießen.

Den Roman könnt ihr natürlich bei uns ausleihen.

Eure

Emily

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Liebe Leser*innen,

wollt ihr mal einen richtig guten Thriller lesen? Dann schlage ich euch als Buch des Monats den nächsten Band von Steve Cavanagh vor: „Fifty-Fifty“.

Bild: Goldmann Verlag | https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Fifty-Fifty/Steve-Cavanagh/Goldmann/e590574.rhd

Eine ist unschuldig. Die andere eine eiskalte Killerin. Welcher der beiden Schwestern glaubst du?

Frank Avellino wurde mit äußerster Brutalität in seinem eigenen Schlafzimmer erstochen, der Täter muss in einem wahren Blutrausch gehandelt haben. Besser gesagt: die Täterin. Denn Franks Töchter Alexandra und Sofia beschuldigen sich gegenseitig der Tat. Die eine ist eine sadistische Mörderin, die andere unschuldig. Aber welche?

Ich hatte euch letztes Jahr schon den Band „Thirteen“ vorgestellt aber „Fifty-Fifty“ übertrifft alles!

Schon der Einstieg in den Fall könnte spannender nicht sein. Mit den Notrufen, die beide Schwestern getätigt haben, versucht der Autor schon relativ früh, den Leser in die Irre zu führen. Was ihm, meiner Meinung nach, im Laufe des Romans auch sehr gut gelingt. Vor allem durch die unterschiedlichen Perspektiven und Plot-Twists. Die Leser*innen erleben den Fall aus drei verschiedenen Sichtweisen: die des Strafverteidigers Eddie Flynn, die Sicht der neuen Anwältin Kate Brooks…und auch die Täterin – genannt „Sie“ – kommt zu Wort. Dadurch wird es dem Leser sehr schwer gemacht, sich auf eine Schuldige festzulegen. So oft, wie ich im Verlauf des Romans zwischen den Schwestern hin-und hergeschwankt habe…am Ende lag ich doch wieder falsch mit meinem Verdacht 😊.

Durch seine spannende Schreibweise und seine kurzen Kapitel hat es der Autor wieder mal geschafft, mich stundenlang in seinem Bann zu halten. Und ehe ich mich versah, war das Buch auch schon wieder zu Ende. Chapeau an den Autor für diesen gelungenen Pageturner!

Bis zur nächsten Veröffentlichung könnt ihr natürlich dieses Buch (sowie den Vorgänger) bei uns ausleihen!

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

und schon gehen wir mit großen Schritten auf Ostern zu. Weshalb ich als Buch des Monats ein unterhaltsames und informatives Sachbuch vorstellen möchte.

Bild: Klartext Verlag | https://klartext-verlag.de/buecher/irrtuemer-wahrheiten/allerlei/6151/ostern

Ostern ist ein merkwürdiges Fest: Kinder suchen Eier, die ein Hase versteckt haben soll. Christen feiern die Auferstehung eines Toten. Mit Mitteln der Vernunft ist weder das eine noch das andere zu fassen. Und natürlich darf auch die Frage aller Fragen nicht fehlen: Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Der Journalist Mirko Krüger hat ein ansprechend gestaltetes Buch rund um Ostern verfasst. Darin kommen biblische Themen wie die Karzeit, Kreuzigung und Auferstehung zur Sprache, aber auch (Oster-)Hasen und Eier, Rituale und Bräuche, Sprichwörter und populäre Irrtümer werden sachkundig erläutert.

Auf AHA-Seiten werden Fakten erläutert, auf anderen wird über populäre Irrtmer aufgeklärt. „Vorlaute“ Fragen haben ebenso einen Platz wie das Erklären von Sprichwörtern aus den biblischen Passions- und Ostergeschichten. Am Ende des unterhaltsamen und informativen Buches gibt es ein Quiz – alles gemerkt?

Wer gerne auf unterhaltsame Weise etwas über die verschiedenen Bräuche und Rituale des Osterfestes lernen möchte, der kommt hier voll auf seine Kosten. Der Wechsel zwischen „Populäre Irrtümer“ und „AHA“-Kapiteln sorgt für abwechslungsreiches Lesevergnügen. Aufgelockert wird die Lektüre durch kleine Kapitel, die sich mit unterschiedlichen Themen und Fakten beschäftigen. So wurde es beim Lesen nie langweilig. Des Weiteren war es sehr amüsant, am Ende des Buches mein gelesenes Wissen in einem Quiz spielerisch noch einmal zu überprüfen. Und ich musste feststellen, dass ich doch noch einiges lernen konnte.

Na, wollt ihr nun etwas über Ostern lernen? Dann könnt ihr euch das Buch gerne bei uns ausleihen.

Frohe Ostern (🐰),

eure Désirée Sterr

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