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Liebe Leser*innen,

erst „A Song to Raise a Storm“ und jetzt „A Storm to Kill a Kiss“.
Julia Dippel schafft es immer wieder, mich mit Ihren Büchern abzuholen, gefangen zu nehmen und zu verzaubern. Und deshalb stelle ich euch diesen Monat die Fortsetzung der Sonnenfeuer-Trilogie vor.

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den ersten Band der Reihe (ausführliche Rezension siehe hier: Buch des Monats Juni | Stadtbibliothek Euskirchen), in dem wir unsere Hauptprotagonisten Sin und Arez das erste Mal kennenlernen durften. Und nun geht ihre Geschichte weiter.

Bild: Thienemann Verlag | https://www.thienemann.de/produkt/die-sonnenfeuer-ballade-2-a-storm-to-kill-a-kiss-isbn-978-3-522-50814-8

Sintha konnte die mysteriöse Mordserie in Enebha zwar beenden, doch der Preis dafür war hoch: Jeder weiß nun, wer sie ist. Darum muss sie an der Seite der Monarchin in die Hauptstadt reisen, wo sie als Symbol des Friedens vorgeführt werden soll. Doch das scheinbare Wohlwollen der Monarchin hat ein Ablaufdatum und Arez’ Misstrauen verfolgt sie ebenso wie der Sturm. Wenn es ihr nicht gelingt, den Drahtzieher hinter der gefährlichen Intrige zu finden, in die sie verstrickt wurde, verliert sie nicht nur seine Liebe, sondern auch ihr Leben.

„A Storm to Kill a Kiss.“ Oder wie ich ihn nennen würde: „Mein Herz macht Bumm-Bumm und Julia liebt Cliffhanger.“
Sin reist mit der Monarchin und Arez sowie seiner Truppe in die Hauptstadt. Dort soll sie als Friedenssymbol vorgeführt werden, natürlich mit Ablaufdatum, denn sie ist immer noch eine Schwerverbrecherin in den Augen der Vakár. Aber schon bei der Ankunft gibt es den ersten Anschlag auf sie.
Nur, wer steckt dahinter?
Im Palast angekommen wird ihre Situation auch nicht besser. In Begleitung von Tillard wird es lustiger, aber gewiss nicht einfacher. Wie gut, dass Sin noch Nivi, das kleine Irrlicht hat.
Nivi lässt Sin nicht alleine und folgt ihr überall hin, was Sin am Ende sogar das Leben rettet.

Das Buch steckt voller Geheimnisse, Fragen und vielen Rätseln. Wird Arez noch an Sin´s Unschuld glauben und können sie einander verzeihen? Kann er ihr Todesurteil aufheben oder wird sie mit dem Gift der Vakár in Verbindung kommen? Wer steckt hinter den ganzen Anschlägen und auch hinter der Ermordung so vieler Wesen? Was passiert mit der Monarchin? Hat sie doch etwas für Sin übrig? Wird sie hinter das Geheimnis des Sturms kommen?

Fast alle Antworten und Auflösungen erfahrt ihr in diesem Buch. Einiges endet jedoch in einem großen Cliffhanger, da ja noch ein weiterer Band folgt.

Ich persönlich freue mich schon auf den dritten Teil, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es für Sin und Arez weitergeht.

Wenn auch ihr dieses Abenteuer erleben wollt, dann leiht euch das Buch gerne bei uns in der Bibliothek aus!

Eure
Lena

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch als Buch des Monats den neuen Roman von Joachim Meyerhoff „Man kann auch in die Höhe fallen“ ans Herz legen.

Vielen von Euch ist Meyerhoff als Theater- und Fernsehschauspieler bekannt, vor Jahren hat er jedoch seinen ersten Roman geschrieben – und das mit einem Riesenerfolg.

Dies ist nun der 6. Band der Reihe „Alle Toten fliegen hoch“ wo er auf sehr amüsante Weise die Höhen und Tiefen aus seinem Leben und seiner Kindheit erzählt. Dieses Mal geht es vor Allem um seine Mutter.

Bild: Kiepenheuer & Witsch | https://www.kiwi-verlag.de/buch/joachim-meyerhoff-man-kann-auch-in-die-hoehe-fallen-9783462006995

Nachdem er in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen wurde, hofft Joachim Meyerhoff, durch einen Neuanfang in Berlin wieder Fuß zu fassen. Doch alles kommt anders als gedacht. Die neue Stadt zerrt an den Nerven und die künstlerische Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler fällt ihm von Tag zu Tag schwerer.

Auf der Geburtstagsfeier seines kleinen Sohnes ereignet sich ein Zwischenfall, der keinen Zweifel daran lässt, dass es so nicht weitergehen kann. Der Erzähler verlässt Berlin und zieht zu seiner Mutter aufs Land, die auf einem herrlichen Grundstück unweit vom Meer ein sehr selbstbestimmtes Leben führt. Mutter und Sohn sind sich immer schon sehr nah gewesen, aber diese gemeinsamen Wochen werden zu einer besonderen Zeit. Der Sohn klinkt sich ein in den Tagesablauf der Mutter, beginnt seinen Theaterroman und andere Geschichten zu schreiben und findet allmählich heraus aus Zorn und Nervosität, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben.

Ich lese die Bücher von Joachim Meyerhoff sehr gerne. Auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Er hat einen unglaublich schönen Roman über seine Mutter geschrieben, wie immer berührend, humorvoll und voll unglaublicher Offenheit und viel Wortwitz. Ernst und Komik liegen dabei wie immer dicht nebeneinander. Für mich absolut lesenswert.

Alle 6 Bände könnt ihr gerne in der Stadtbibliothek ausleihen.

Abschließend noch ein kleiner Tipp am Rande: im März liest Joachim Meyerhoff bei der lit.Cologne in Köln. Seine Lesung lohnt sich auf jeden Fall.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

da wir uns schon mitten in der Vorweihnachtszeit befinden, habe ich mir eine entsprechende Lektüre als Buch des Monats ausgesucht: „Weihnachten – ein Fest packt aus“.

Wolltet ihr schon mal wissen, was das Weihnachtsfest von seinem Leben hält? Und auf unterhaltsame Weise noch ein paar neue Fakten über das Fest lernen? Dann empfehle ich euch die „Autobiografie“ von Weihnachten.

Klingt amüsant? – ist es auch.

Bild: Verlagsgruppe Patmos | https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/weihnachten-ein-fest-packt-aus-011504.html

Darf ich mich vorstellen? Ich bin das Weihnachtsfest. Natürlich kennen Sie mich schon lange. Und dennoch verspreche ich Ihnen feierlich: In meiner Autobiografie gibt es viele ungeahnte Seiten an mir zu entdecken, die Sie überraschen, ja verblüffen werden.

Ich nehme Sie mit auf eine Reise durch 2000 bewegte Jahre, die in der Antike beginnt und über die ganze Erde führt. Und wer könnte besser erzählen als ich selbst, wie ich nach Höhen und Tiefen schließlich wurde, was ich heute bin: das populärste Fest der Menschheit!

Mich hat das Buch gleich von Anfang an neugierig gemacht, da ich das Konzept „Weihnachten berichtet von seinem Leben“ sehr spannend finde. Und ich wurde nicht enttäuscht. In diesem informativen kleinen Büchlein erfährt man die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsfestes sowie dessen Wandlung bis heute. Es werden viele Aspekte, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Bräuche aus Deutschland und anderen Ländern, berücksichtigt und man erhält viele interessante und historische Fakten über die Entwicklung des Festes aus dem christlichen Gedanken heraus.

Vieles davon war mir auch noch nicht bekannt und ich habe mich dadurch weiterinformiert und einiges dazugelernt. Aufgrund des kurzweiligen und flüssigen Schreibstils des Autors wurde das Buch nie langweilig und brachte mich an einigen Stellen sehr zum Schmunzeln.

Von daher empfehle ich dieses Buch allen, die gerne mal ein anderes Weihnachtsbuch lesen möchten. Natürlich könnt ihr es in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

heute reisen wir in die Steinzeit und lernen dabei das Spiel Paleo kennen. Hierbei handelt es sich um ein kooperatives Abenteuerspiel, bei dem jeder Spieler einen Stamm von Menschen anführen muss. Gespielt wird mit 2 bis 4 Spielern, welche vorzugsweise mindestens 10 Jahre alt sind. Je nach Spielerfahrung kann das Spiel ungefähr zwischen 45-60 Minuten dauern und es wird beim ersten Spiel empfohlen nur zu zweit zu spielen, um das Spiel übersichtlich zu halten.

Das Ziel des Spiels ist es, gemeinsam mit den anderen Spielern eine Höhlenkunstmalerei zu vervollständigen. Dies gelingt, indem alle 5 Siegespunktplättchen gesammelt wurden, aber aufgepasst! Sobald ihr 5 Totenkopfplättchen durch Gefahren oder Hunger sammelt, habt ihr das Spiel verloren. Demnach gibt es keine festgelegte Rundenanzahl und es entscheidet nur Sieg oder Niederlage. Gespielt wird auf drei Tableaus, sowie mit einer Werkbank und einem Friedhof. Das Spiel läuft in einem Tag/Nacht- Zyklus ab. Am Tag erkundet ihr die Steinzeit und trefft auf alle möglichen Gefahren oder Ressourcen. In der Nacht werden Missionen erledigt und Nahrung verbraucht. Ihr habt während des Spiels Hauptmissionen, die in der Nachtphase erledigt werden müssen oder ihr erhaltet ein Totenkopfplättchen. Das Erkunden am Tag wird durch einen Gesamtpool an Karten aus Kategorien wie Wald, Fluss, Berg, Gefahr und weiteren bestimmt. Dabei werden die meisten Karten an alle Spieler verteilt und jeder entscheidet sich für eine der obersten 3 Karten seines Stapels. Darüber hinaus stehen auf allen Karten die verschiedensten Anforderungen und Belohnungen, sodass auch mehrere Spiele nicht langweilig werden. Man kann zudem auch mit der Werkbank und den Ideenkarten kreativ werden.

Insgesamt ist Paleo ein sehr vielfältiges Spiel und jedes Element hat seinen eigenen Überraschungseffekt. Von Langeweile kann hier also nicht die Rede sein. Zugegeben, es dauert eine kleine Weile, bis man sich eingespielt hat, aber die enorme Spielerfahrung, die man dabei erlangt, ist es auf jeden Fall wert. Erwähnenswert ist ebenfalls das sehr schöne malerische Design von Paleo. Von Vorteil ist es, wenn jemand aus der Spielgruppe Paleo bereits kennt. Dadurch benötigt man nämlich viel weniger Zeit beim Regelverstehen, aber ansonsten gibt es auch dafür ein 6-minütiges Erklärvideo.

Ich hoffe, ich konnte euren Forscherdrang und Lust auf das Spiel wecken und hoffe wir sehen uns alle in der Bibliothek wieder.

Bis dahin euch noch eine schöne Zeit und einen guten Start in den Winter 😊.

Euer Abdul

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Liebe Leser*innen,

diesen Monat stelle ich euch einen Jugend-Dystopie-Roman der Autorin Alexandra Flint vor. Nach ihrer Lesung bei uns im Haus war ich neugierig auf ihren Schreibstil und habe mir „Two Sides of the Dark“ – Band Eins der „Emerdale“-Dilogie – vorgenommen.

Bild: Thienemann Verlag | https://www.thienemann.de/produkt/emerdale-1-two-sides-of-the-dark-isbn-978-3-522-50708-0

Als Taylor in Los Angeles auf Jo trifft, fühlen sie sich vom ersten Moment an zueinander hingezogen: Jo, der gescheiterte Schauspieler, der bei einem Unfall ein Bein verloren hat, und Taylor, aufgewachsen in Emerdale, einem auf Genmanipulation spezialisierten Forschungslabor, und nun auf der Flucht. Beide wollen ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. Doch je näher sich Taylor und Jo kommen, desto größer wird auch die Gefahr, in der sie beide schweben. Denn Emerdale ist Taylor dicht auf den Fersen und will nicht nur sie vernichten, sondern auch alle, die sie liebt …

Das Schöne an diesem Buch war, dass man sofort mit den ersten Seiten direkt in die Geschichte eingestiegen ist. Erst im Laufe der folgenden Kapitel lernte man die einzelnen Charaktere und ihren Hintergrund intensiver kennen. Und diese könnten nicht gegensätzlicher sein: Taylor, ein genmanipuliertes Experiment des Forschungsinstituts Emerdale, ist mit einem Wissenschaftler (getarnt als ihr Vater) vor den Genforschern auf der Flucht und versucht, in der normalen Welt nicht aufzufallen. Dann wäre da noch Jonathan, ein gefeierter Schauspieler, der nach einem schweren Unfall nun endlich die Chance sieht, sein Leben wieder selber in die Hand zu nehmen. Und nicht zu vergessen Vin, Jonathans Freund/Bodyguard, der sich ebenfalls mit Taylor anfreundet und eine wichtige Schlüsselrolle in Bezug auf Emerdale spielt.

Der Roman hat mich sofort nach den ersten Seiten in den Bann gezogen. Die packende Geschichte, die abwechselnd aus den Perspektiven von Taylor und Jonathan erzählt wird, variiert ausgewogen zwischen romantischen Szenen und actionreichen Sequenzen. Auch das Thema Genforschung und Genmanipulation wird spannend in den Roman eingebaut. Und natürlich sorgt der flüssige und ansprechende Schreibstil der Autorin für unterhaltsame Lesestunden ☺️.

Sollte ich euch jetzt neugierig gemacht haben, könnt ihr das Buch – und seine Fortsetzung – natürlich bei uns ausleihen!

Eure

Désirée Sterr

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Abenteurer*innen aufgepasst!

In diesem Monat stelle ich euch das Spiel „Karak“ vor. Eine Gruppe gewagter Abenteurer erforscht das unterirdische Labyrinth der Burg Karak. Das Labyrinth beherbergt neben sagenumwobenen Schätzen auch die gefährlichsten Monster und das Spiel endet erst, sobald das größte aller Monster besiegt wurde. Ihr könnt zwischen 6 verschiedenen Helden wählen, jeder mit seinen einzigartigen Fähigkeiten. Auch Ausrüstungen und Zauber werden eure besten Gefährten sein, um den Gefahren des Labyrinths zu trotzen. Gefahren, wie zum Beispiel ein gewisser Fluch, der einem das Leben schwer machen kann 😉. Die Abenteurer*innen, die am Ende ihrer Reise die meisten Schätze erbeutet haben, gewinnen das Spiel.

Karak ist ein Abenteuerbrettspiel, in dem sich Helden durch ein Labyrinth vorwagen, welches aus 80 Plättchen Zug für Zug entworfen und weitergebaut wird. Die Altersempfehlung liegt bei 7 Jahren, ist für 2-5 Spieler gedacht und dauert in der Regel 45 Minuten. In seinem Zug kann der Spieler oder die Spielerin den eigenen Helden um 4 Schritte bewegen und kann einen Monsterkampf oder eine Bewegung in ein unentdecktes oder entdecktes Gebiet auslösen. Um Schatztruhen zu erbeuten müssen die Spieler Schlüssel sammeln, die wiederum von Monstern erbeutet werden können. Monster werden mithilfe von Würfeln bekämpft und durch Ausrüstungen, Zauber und Fertigkeiten modifiziert. Das Spiel endet, sobald der Drache besiegt und dessen Schatz erbeutet wurde und die Anzahl an Schätzen, die die Abenteurer bei sich tragen, bestimmen die Sieger der Partie.

Vor allem die Varietät der Labyrinthfelder erhöht die Wiederspielbarkeit des Brettspiels und die Auswahl an Helden kann jederzeit neue Spielerfahrungen bieten. Darüber hinaus haben Helden und Monster einen lebhaften Hintergrund, der in der Spielanleitung aufgeführt ist und Tipps und Tricks zur Anwendung beisteuert. Auch visuell ist das Spiel witzig und einzigartig gestaltet und besitzt seinen eigenen Charme. Dieses Spiel ist vor allem für Fantasy-Freunde und Einsteiger der Fantasywelt geeignet, da sich in Karak auch ein klassisches Abenteuer widerspiegeln lässt.

Ich hoffe, es gefällt euch und hat euren Durst nach Abenteuern geweckt.

Bis dahin,

euer Abdul 😊

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Liebe Leser*innen,

für alle, die nicht vor einem über 800 Seiten starken Buch zurückschrecken, empfehle ich euch heute als Buch des Monats „Demon Copperhead“ von Barbara Kingsolver.

 Für mich ganz klar das Buch-Highlight des Sommers!

Bild: dtv Verlag | https://www.dtv.de/buch/demon-copperhead-28396

Demon Copperhead kommt in einem rostigen Trailer irgendwo in Virginia auf die Welt. Gewalt und Armut prägen die Gegend, genauso wie die dort lebenden „Hillbillys“. Demons Mutter ist 18 Jahre alt und frisch auf Entzug, als sie ihn auf die Welt bringt, der Vater ist bereits verstorben.

Die zwei versuchen sich durchzuschlagen, doch seine Mutter wird es nicht schaffen. Sie ist ein frühes Opfer der „Opioidkrise“ und wird keine 30 Jahre alt. Demon hat zu der Zeit zwar einen Stiefvater, doch verlassen kann er sich auf den nicht. Zudem ist er gewalttätig.

Demon Copperheads Kindheit wird zu einem Albtraum. Er landet immer wieder bei neuen Pflegefamilien, wird ausgebeutet, versklavt und missbraucht. Erst als sein Talent für Football entdeckt wird, gibt es für ihn etwas Hoffnung …

Barbara Kingsolver erzählt das tragische Schicksal von Demon Copperhead so mitreißend und überzeugend, dass es mir sehr schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Angelehnt an den Weltklassiker von Charles Dickens „David Copperfield“ hat sie die Geschichte jedoch in den heutigen USA angesiedelt.

Es zeigt die Hoffnungslosigkeit der Bevölkerung, vor allem der Kinder, die Armut und Gewalt und die grauenhafte Opioidkrise in den USA und die daraus entstandenen tragischen Drogenopfer.

Selten habe ich mit einem Helden so mitgefiebert, ihm die Daumen gedrückt und mich über jeden Erfolg gefreut. Ein ergreifendes, einzigartiges Werk, das lange nachhallt. Mich begleitet „Demon Copperhead“ immer noch.

Mein Tipp: Unbedingt lesen!

Das Buch gibt es bei uns in der Stadtbibliothek als Buch und als Ebook.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch das kooperative Aufbauspiel „Menara“ vor, also macht euch gefasst. Ihr seid Forscher und Architekten und entdeckt im tiefsten Dschungel von Menara Baufragmente eines antiken Tempels. Mithilfe von verschollenen Bauplänen legt ihr los, um den Tempel in seiner längst vergangenen Herrlichkeit wiederzuerwecken. Dabei arbeitet ihr euch Etage für Etage vor während ihr die Baupläne entziffert. Doch seid gewarnt! Ein kleiner Fehler könnte bereits euer Schicksal besiegeln und euch zum Scheitern verurteilen. Also geht bei jedem Schritt mit Bedacht, einer ruhigen Hand und einem kühlen Kopf vor.

Menara ist ein kooperatives Tempelbauspiel für bis zu 4 Forscher mit einer Altersempfehlung ab 8 Jahren und einer Zeitdauer von ca. 45 Minuten. Meiner Meinung nach ist genügend Variation im Spiel vorhanden, sodass keine Spielrunde 45 Minuten dauern muss und auch mit Kindern unter 8 Jahren gespielt werden kann, ohne dass die älteren Mitspieler den Reiz daran verlieren.

Das Ziel des Spiels ist es den „menara“ (malaysisch für Tempelturm) vollständig fertigzubauen. Dies lässt sich mithilfe guter Kommunikation untereinander und dem Erfüllen der Baubedingungen erreichen.

Gebaut wird Etage für Etage mithilfe von Tempelböden und bunt gemischten Säulen. Zu Beginn des Spiels hat man drei Tempelböden als Grundfläche und jeder Spieler hat eine bestimmte Anzahl an Säulen zur Hand, die mit dem Lager im Spielzug getauscht werden können. Wie Säulen platziert werden steht in den Bauplankarten, welche nach 3 Schwierigkeitsgraden sortiert sind. Jede Karte kann je nach Schwierigkeit ganz spezifische oder ganz einfache Anforderungen haben. Die Säulen dürfen auch nicht beliebig gebaut werden sondern müssen mit dem jeweiligen Tempelfeld auf dem Tempelboden farblich übereinstimmen. Ein Spielzug besteht aus 4 Schritten: Zuerst tauscht man beliebig viele Säulen mit dem Camp-Vorrat. Dann bestimmt man, welche Bauaufgabe erfüllt werden soll und führt den Auftrag mit seinen Bedingungen aus. Und am Ende stockt man seine Säulen wieder auf. Vorsicht und Kommunikation ist angebracht, denn sollte man einen Bauauftrag nicht erfüllen können, muss eine weitere Etage hinzugefügt werden.

Das Spiel ist zu Ende sobald das Bauwerk eingestürzt ist oder die vorgegebene Anzahl an Etagen erreicht wurde und ihr euer Werk stolz vor euch sehen könnt.

Menara bietet eine angenehme Vielfalt und ist sehr leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern. Jede Spielrunde endet in einem immer anderen verrückt aussehenden Bauwerk (oder einer Ruine 😀) und es ist stets Fingerspitzengefühl gefragt. Vor allem die etwas jüngeren Brettspieler/-innen lernen im Idealfall Konzentration, Kooperation und ein bisschen taktisches Vorgehen als Team. Alles Eigenschaften, die auch gerne von den nicht ganz so jungen Spieler/-innen trainiert werden können. Menara ist zudem attraktiv und mystisch gestaltet und kann in jeder Gruppe – egal welchen Alters – für jede Menge Spaß sorgen.

Ich hoffe, dass das Spiel euch genauso viel Spaß machen wird wie mir und hoffentlich bis bald in der Stadtbibliothek 😀.

Euer

Abdul

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Liebe Leser*innen,

vom 30.09.- 28.10.2024 findet wieder die Leselounge von Libby statt. Aber aufgepasst, dieses Jahr gibt es eine Neuerung: die Veranstaltung wird in zwei Hälften unterteilt.

Wir starten die Aktion vom 30. September bis zum 13. Oktober mit dem Hörbuch „Jahrhundertsommer“ von Alice Grünfelder. In der zweiten Hälfte, vom 14. Oktober bis zum 28. Oktober 2024, geht es dann um das EBook bzw. Hörbuch „Nachtstille“ von Ines Buck.

Wie könnt ihr an dem digitalen Buchclub teilnehmen? Ganz einfach!

In diesem Zeitraum könnt ihr mit eurem gültigen Bibliotheksausweis an der Leselounge von Libby mitmachen. Leselounge mit Libby ist ein digitaler Buchclub für teilnehmende Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Leselounge mit Libby ist Teil des weltweiten „Together We Read“-Programms von OverDrive, bei dem Leser*innen in allen Regionen zur gleichen Zeit dasselbe Buch lesen. Das heißt, alle Teilnehmer*innen können gleichzeitig denselben Titel als E-Book oder Hörbuch ausleihen, ohne vorher auf Wartelisten zu stehen oder Vormerkungen zu tätigen. Währenddessen habt ihr zudem die Möglichkeit, euch auf der Seite Leseloungemitlibby – OverDrive’s Together We Read mit anderen Leser*innen über die Hörbücher bzw. das EBook auszutauschen.

Soweit, so gut, nun habe ich euch die Leselounge erklärt aber das Wichtigste wollt ihr bestimmt noch wissen: was wird gehört/gelesen?

Die ausgewählten Hörbücher bzw. das ausgewählte EBook für die diesjährige Leselounge sind „Jahrhundertsommer“ von Alice Grünfelder und „Nachtstille“ von Ines Buck. Mehr zu den Büchern und Anregungen zur Vorbereitung auf die Diskussionen findet ihr hier: Jahrhundertsommer/Nachtstille.

Inhalt:

Jahrhundertsommer

Ein Dorf ist ein Dorf ist ein Dorf … ist ein Fluch.

Eine eindrucksvolle Familiengeschichte und ein Zeitpanorama der deutschen Geschichte von den 1960er-Jahren bis zur Jahrtausendwende. Eine Frau zwischen sozialer Ächtung und dem Streben nach Selbstbestimmung.

Nachtstille

Ein Traumurlaub, der zum Albtraum wird: Vier Freunde brechen mit dem Campervan Richtung Italien auf. Doch nach einer Übernachtung auf dem Campingplatz „Waldesruh“ sind sie nur noch zu dritt. Die junge Medizinstudentin Sophia kehrt von einem Spaziergang nicht zurück. Was ist in jener Nacht passiert? Wieso musste Sophia sterben?

Solltet ihr nun Interesse gefunden haben, dann leiht euch die Medien vom 30.09.-28.10.24 über die Westleihe24 oder über die Libby-App aus.

Viel Spaß beim digitalen Buchclub wünscht euch

eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

für das Buch des Monats September habe ich mich mal an ein (für mich) neues Genre rangetastet: Romantasy. Romance und Fantasy sind zwei Bereiche, die ich sehr gerne lese. Und dass nun beide Genres in einem Buch vereint sind, war für mich ein ausschlaggebender Punkt, diesen Roman zu lesen. Deshalb stelle ich euch heute Band Eins der Dilogie „Letters of Enchantment – Divine Rivals“ von Rebecca Ross vor.

Während ein erbarmungsloser Krieg zwischen den Göttern herrscht, versucht die 18-jährige Iris Winnow alles, um ihre Familie über Wasser zu halten. Weil ihr Bruder an der Front vermisst wird, nimmt sie einen Job bei der Oath Gazette an, aber auch der arrogante Roman Kitt hat es auf die begehrte Beförderung zum Kolumnisten abgesehen. Obwohl zwischen ihnen ein erbitterter Wettkampf entsteht, fühlt sich Iris zu ihrem gutaussehenden Rivalen hingezogen. Denn was sie nicht weiß: Roman ist ihr mysteriöser Brieffreund, der durch eine magische Verbindung ihrer Schreibmaschinen mit seinen wunderschönen Worten ihr Herz berührt. Doch der Krieg rückt näher und droht die beiden schon bald zu entzweien …

Bild: https://www.luebbe.de/lyx/buecher/romantische-fantasy/divine-rivals/id_10515813

Der Autorin ist es durch ihren gefühlvollen Schreibstil relativ früh gelungen, mir die beiden Protagonisten ans Herz zu legen. Iris ist eine sehr sympathische junge Frau und bemüht sich trotz allen Widerständen, sich mit ihrem Kollegen Roman gutzustellen. Roman wirkt auf den ersten Blick höchst arrogant, doch sobald man seine Familiengeschichte erfährt, versteht man sein Verhalten.

Im Laufe des Romans, der abwechselnd aus den Perspektiven von Iris und Roman erzählt wird, konnte ich gut die unterschiedlichen Charakterentwicklungen nachvollziehen. Trotzdem war ich positiv von Roman überrascht, der in seinem Briefwechsel mit Iris so offen und ehrlich über seine Emotionen schreibt. Im Gegensatz dazu sind die persönlichen Treffen der Beiden immer eine erfrischende Abwechslung, die mich aus dem Grinsen nicht mehr rausbrachte…die Neckereien zwischen Iris und Roman sind wirklich einzigartig.

Am besten hat mir jedoch gefallen, dass dieses Buch so facettenreich ist: die Geschichte enthält viel Romantik, Spannung und Fantasy. Vor allem die Mythen über die Götter, die immer mal wieder erwähnt werden, haben es mir letztendlich angetan 😃.

Da dieses Buch mit einem gemeinen Cliffhanger endet, bin ich schon gespannt darauf, Band Zwei zu lesen.

Natürlich könnt ihr beide Bände bei uns ausleihen!

Eure

Désirée Sterr

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