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Posts Tagged ‘Rezension’

Liebe Leser*innen,

diesen Monat möchte ich euch ein sehr berührendes Sachbuch vorstellen.

„Und plötzlich ist nichts mehr wie es war“ von Albi Roebke zeigt einen intensiven Einblick in die tägliche Arbeit eines Notfallseelsorgers, dessen Einsatz viel Sensibilität und Engagement erfordert.

Bild: Fischerverlage | https://www.fischerverlage.de/buch/albi-roebke-und-ploetzlich-ist-nichts-mehr-wie-es-war-9783758700217

Was tun, wenn das Leben plötzlich aus den Fugen gerät?

In solchen Momenten steht Albi Roebke an unserer Seite. Als erfahrener Notfallseelsorger ist er da, wenn Verkehrsunfälle, Naturkatastrophen, Anschläge oder Amokläufe Menschen in eine Ausnahmesituation versetzen. Seit 25 Jahren bietet der evangelische Pfarrer aus Bonn seelische Soforthilfe und festen Halt, wenn nichts mehr so ist, wie es war. Dabei sind es oftdie scheinbar kleinen Dinge, die den Unterschied machen und helfen, den Weg ausderOhnmacht in die Handlungsfähigkeit zu ebnen. Fesselnd erzählt er bewegende Geschichten und von schicksalshaften Begegnungen aus seinen Einsätzen von der Ahr bis ins Hurrikan-Gebiet der USA.

Zunächst war ich mir nicht sicher, ob ich dieses Buch lesen sollte. Die darin vorkommenden Situationen waren stellenweise sehr erschütternd. Doch am Ende des Buches musste ich feststellen, dass es sich hierbei um einen sehr hilfreichen Ratgeber für Betroffene handelt, die sich für individuelle Schicksalsschläge im Alltag Inspiration holen möchten, diese zu verarbeiten.

Nach jedem vorgestellten Fall aus seinem Alltag hat der Autor Merkkästen und Erklärungen eingefügt, die als Anregung und Hilfestellung dienen sollen, die unterschiedlichsten Krisen zu bewältigen. Da der Autor selber auch einen großen Verlust erlitten hat – im Jahr 2015 verlor er seine Eltern und seinen Bruder bei einem Autounfall – kann er seine eigenen Erfahrungen und Methoden im Umgang mit Trauerarbeit anschaulich vermitteln.

Für mich waren die Ratschläge auf jeden Fall eine große Stütze für meine eigene Trauerbewältigung und ich habe großen Respekt vor allen, die sich beruflich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Wenn ihr euch einen eigenen Eindruck von diesem Buch verschaffen möchtet, könnt ihr es bei uns ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

diesen Monat stelle ich euch den ersten Thriller für Erwachsene der Autorin Holly Jackson vor. Manch einer kennt sie vielleicht aus dem Jugend-Mystery-Genre – so wie ich – und ist mit ihrem lockeren und mitreißenden Schreibstil bereits vertraut. Und auch in „Not Quiet Dead Yet“ ist sie ihrem Stil treu geblieben.

Bild: Bastei Lübbe | https://bastei-luebbe.de/Buecher/Krimis-Thriller/Not-Quite-Dead-Yet/9783757701246?srsltid=AfmBOookDfrMNV11QWvZ9-wcpgZuvDNataYO1-Fy9l-MMfwcp1UkOvJJ

In sieben Tagen wird Jet Mason tot sein.

Jet ist die Tochter einer der reichsten Familien in Woodstock, Vermont. Mit 27 Jahren wartet sie immer noch darauf, dass ihr Leben endlich beginnt. „Das kann ich später noch machen“, sagt sie immer. Denn Jet hat Zeit.

Bis zu jener Halloween-Nacht, als sie von einem unsichtbaren Eindringling brutal angegriffen wird. Dabei erleidet Jet eine schwere Kopfverletzung, und die Ärzte sind sich sicher: In spätestens einer Woche wird ein tödliches Aneurysma Jet umbringen. Dennoch ist sie fest entschlossen, endlich etwas zu Ende zu bringen:

Jet wird ihren eigenen Mord aufklären.

Da Holly Jackson bisher schwerpunktmäßig für ein jüngeres Publikum geschrieben hat (A Good Girl’s Guide to Murder), wollte ich mir einen Eindruck von ihrem ersten Erwachsenen-Roman verschaffen. Und ich kann euch sagen: es lohnt sich auf jeden Fall ihr neues Buch zu lesen. Ihr dürft natürlich keinen knallharten Thriller à la Fitzek oder Slaughter erwarten, dafür handelt die Protagonistin viel zu unerfahren für ihr Alter, was eher einem Jugendthriller zuzuschreiben wäre. Dennoch gelingt es der Autorin gleich beim Einstieg in die Geschichte, einen konstanten Spannungsbogen aufzubauen, der sich das ganze Buch über durchzieht. Sehr schön finde ich, dass sie viele falsche Fährten legt, damit man wirklich bis zum Schluss (mit)rätselt, wer der Täter ist.

Am Rande ihrer Mordermittlungen entwickelt sich dann auch noch eine kleine zaghafte Liebesgeschichte zwischen Jet und ihrem Jugendfreund Billy. Auch wenn von vornherein klar ist, dass es kein Happy End gibt, ist es sehr berührend, dass Jet vor ihrem Tod noch einige schöne Erfahrungen sammeln darf.

Wie bei jedem Buch gibt es allerdings auch hier ein großes „Aber“. Ich empfehle jedem, der den Roman liest, seine realistischen Vorstellungen auszublenden. Holly Jackson hat an einigen Stellen in ihrer Geschichte große Logiklücken kreiert, die definitiv realitätsfern und eher auf künstlerische Kreativität zurückzuführen sind.  Wenn euch das natürlich nichts ausmacht bzw. ihr darüber hinwegsehen könnt, dann bietet der Roman ein großes Lesevergnügen.

Wenn euch dieser Thriller nun neugierig gemacht hat, könnt ihr ihn gerne in der Bibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch als Buch des Monats den neuen Roman „Ein ungezähmtes Tier“ von Joel Dicker vorstellen.

Bild: Piper Verlag | https://www.piper.de/buecher/ein-ungezaehmtes-tier-isbn-978-3-492-07344-8

2. Juli 2022: In Genf bereiten zwei Einbrecher den Überfall auf einen Juwelier vor. Doch dieser Raub ist alles andere als zufälliges Verbrechen …

Der Roman beginnt mit einem scheinbar perfekten Leben in Genf: Sophie Braun plant ihren 40. Geburtstag, lebt mit ihrer Familie in einem schönen Haus am Genfer See und alles scheint idyllisch. Doch schon bald wird klar, dass hinter dieser schillernden Fassade dunkle Geheimnisse lauern. Der Plot dreht sich um einen raffinierten Juwelenraub, der alles andere als ein Zufallsverbrechen ist, und um die dunklen Seiten eines scheinbar privilegierten Ehepaars.

Was das Buch besonders macht, ist die geschickte Verknüpfung von Familiengeheimnissen, Kriminalität und menschlichen Abgründen. Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig, und die Spannung baut sich kontinuierlich auf. Joel Dicker schafft es, den Leser immer wieder mit unerwarteten Wendungen zu überraschen.

Insgesamt ist „Ein ungezähmtes Tier“ ein äußerst gelungenes Werk, das durch seine spannende Handlung, interessanten Figuren sowie einer dichten Atmosphäre besticht. Es ist definitiv eines seiner besten Bücher und bietet Lesespaß für alle, die gerne Krimis und psychologische Dramen mögen. Übrigens, die Franzosen sehen das genauso: In Frankreich sind bereits über 500.000 Exemplare verkauft und es steht auf Platz 1 der Bestsellerliste.

Von mir bekommt es auf jeden Fall eine absolute Empfehlung! Aber auch seine anderen Romane sind wirklich außergewöhnlich spannend und gut geschrieben. Überzeugt Euch selbst!

Selbstverständlich können die Bücher bei uns in der Bibliothek entliehen werden.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

für dieses Buch des Monats bin ich nostalgisch geworden und sozusagen in die Vergangenheit zurückgereist. Ich habe „Die Tribute von Panem – Der Tag bricht an“ gelesen, in dem die Geschichte des jungen Haymitch Abernathy erzählt wird. Ich war schon immer ein großer Fan von Haymitch und wollte wissen, wie er zu der Person geworden ist, die man als Mentor von Katniss und Peeta in den Panem-Romanen kennenlernt.

Bild: Verlagsgruppe Oetinger | https://www.oetinger.de/buch/die-tribute-von-panem-l-der-tag-bricht/9783960524700

Als der Tag der Ernte anlässlich der Fünfzigsten Hungerspiele anbricht, erfasst Angst die Distrikte von Panem. In diesem Jahr werden zu Ehren des Jubel-Jubiläums doppelt so viele Tribute aus ihrem Zuhause gerissen. Als Haymitchs Name aufgerufen wird, spürt er, wie all seine Träume zerbrechen. Er wird von seiner Familie und seiner großen Liebe getrennt und zusammen mit den drei anderen Tributen aus Distrikt 12 zum Kapitol gebracht. Als die Spiele beginnen, wird Haymitch klar, dass er nur verlieren kann. Aber etwas in ihm will kämpfen – und diesen Kampf weit über die tödliche Arena hinaus klingen lassen.

Obwohl mir das Ende des Buches natürlich bekannt war (schließlich taucht Haymitch als Mentor wieder auf), so ging mir sein Überlebenskampf doch sehr ans Herz. Allein die Vorstellung, man wird an seinem Geburtstag für die Hungerspiele ausgewählt ist dermaßen erschütternd…da versteht man den späteren Haymitch mit seinen Launen sowie seiner Alkoholsucht doch gleich viel besser.

Aber es gab auch viele anrührende Momente in dem Buch, zum Beispiel als man die Mentoren der Tribute vorgestellt bekommt und lauter bekannte Namen auftauchen: Beetee, Mags, Wiress und natürlich Effie. Oder als Haymitch nach und nach seine Verbündeten verloren hat, da sind auch bei mir ein paar Tränchen geflossen…vor allem, da einer seiner Verbündeten der Sohn von Beetee war.

Alles in allem hat Suzanne Collins wieder mal einen sehr spannenden und düsteren Roman vorgelegt, der allerdings auch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen wie Politik, Machtmissbrauch und Widerstand seine Leser*innen in den Bann zieht. Mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen, die alten und neuen Charaktere der Panem-Reihe kennenzulernen bzw. wiederzutreffen. Deshalb kann ich dieses Buch nur jedem Panem-Fan (und denjenigen, die es noch werden wollen) wärmstens empfehlen. Natürlich könnt ihr sämtliche Panem-Bücher in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

mögt ihr auch so gerne Fruchtgummi wie ich? Dann ist unser Buch des Monats bestimmt etwas für euch. Denn in „Haribo – so schmeckt das Glück“ wird die Lebensgeschichte der Unternehmerfamilie Riegel erzählt.

Bild: Penguin Verlag | https://www.penguin.de/buecher/katharina-von-der-lane-haribo-so-schmeckt-das-glueck/taschenbuch/9783442496938

Bonn 1920: Der gelernte Bonbonkocher Hans Riegel liebt die bunte Welt der Süßwaren und träumt davon, eines Tages sein eigenes Unternehmen zu führen. Die junge Gertrud Vianden glaubt an seinen Traum und unterstützt ihn von Anfang an. Nach der Hochzeit beginnen Hans und Gertrud, in der heimischen Küche zu experimentieren und erste Süßigkeiten herzustellen, die Gertrud mit dem Fahrrad ausliefert. Das Geschäft ist hart, die Konkurrenz groß, und das junge Paar wird von vielen belächelt. Wie wollen Hans und Gertrud mit ein paar Bonbons eine Familie ernähren?

Gerade wenn es um Romane mit Realitätsbezug geht, werde ich immer schnell neugierig. Da mich schon länger interessiert, wie Hans Riegel zu seinem Unternehmen gekommen ist, freut es mich nun umso mehr, dies in einem spannenden Familienroman nachlesen zu können.
Natürlich muss einem bewusst sein, dass es sich um einen fiktiven Roman handelt, der auf gewissen historischen Eckdaten basiert, weshalb es sich nicht um die tatsächliche Geschichte des Unternehmens handelt. Doch den beiden Autorinnen ist es so hervorragend gelungen, die damalige Zeitgeschichte mit der fiktiven Geschichte zu kombinieren, dass mir das nicht aufgefallen ist.
Im Gegenteil, ich war fasziniert davon, in das Handwerk der Bonbonherstellung einzutauchen, die damals selbstverständlich komplett anders abgewickelt wurde wie zur heutigen Zeit. So konnte ich noch einiges über die damaligen Lebens- und Arbeitsbedingungen erfahren, die sehr authentisch und lebendig beschrieben werden. Auch die Charaktere habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen, weshalb ich mich nun sehr auf Band 2 freue. Denn gerade, als es so richtig spannend wurde…war das Buch zu Ende. Und ich möchte schon wissen, wie es Hans und Gertrud weiterhin ergeht und welche Hindernisse sie und ihre Kinder noch meistern müssen.
 
Selbstverständlich könnt ihr dieses Buch in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

schon bald nähern wir uns dem nächsten großen Fest…Ostern!

Das möchte ich zum Anlass nehmen, um euch als Buch des Monats ein unterhaltsames und verblüffendes Sachbuch vorzustellen. „Auferstanden, oder? Der große Faktencheck zur Ostergeschichte“ befasst sich mit den unterschiedlichen Stationen der Passionsgeschichte.

Bild: Penguin Verlag | https://www.penguin.de/buecher/simone-paganini-auferstanden-oder-/paperback/9783579062303

Schildern die Berichte von der Auferstehung Jesu ein wahres Ereignis? Wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass sie von Personen und Dingen erzählen, die es in der damaligen Welt tatsächlich gegeben hat. Wer war dieser Judas, der Jesus verraten haben soll? Wie verliefen ein Prozess und eine Kreuzigung damals? Welche Vorstellungen gab es vom Tod und dem Danach?

Und wieder habe ich ein Sachbuch gefunden, dass auf unterhaltsame Weise Informationen zu einem Thema vermittelt, von dem ich dachte, schon alles zu kennen.

Nach einer guten Einführung in die Passions- und Ostergeschichte verschaffen die beiden Autoren eine neue Perspektive auf die zentrale Geschichte des Christentums. Sie setzen sich mit Mythen und Personen, die in den verschiedenen biblischen Versionen vorkommen, auseinander und erzeugen so ein besseres Verständnis der damaligen Zeitumstände. Dadurch ist es den Autoren überzeugend gelungen, die Bibel für die heutige Zeit anschaulich zu erschließen.

Auch für mich ist es nun nachvollziehbar, wie der Osterglaube entstanden ist.

Wollt ihr auch noch etwas über die Passionsgeschichte erfahren?

Dann könnt ihr das Buch gerne bei uns in der Stadtbibliothek ausleihen!

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

diesen Monat möchte ich euch mal wieder einen extrem spannenden Thriller als Buch des Monats vorstellen. Und zwar „One Perfect Couple“ von Ruth Ware.

Bild dtv Verlag | https://www.dtv.de/buch/one-perfect-couple-26413

Lyla steckt in einer Krise: Ihre berufliche Zukunft an der Universität ist ungewiss und die Beziehung zu ihrem Freund Nico – einem aufstrebenden Schauspieler – läuft alles andere als gut. Als Nico das Angebot bekommt, bei einer Realityshow dabei zu sein, willigt Lyla ein, das Abenteuer mit ihm einzugehen.

Nach einem turbulenten Vorsprechen werden die beiden in ein tropisches Paradies entführt – die Insel Ever After mitten im Indischen Ozean wirkt wie ein Traum. Sie sollen dort gegen vier andere Paare antreten.
Doch plötzlich wird aus dem wunderschönen Paradies ein Albtraum. Ein Sturm schneidet die Gruppe von jeglicher Zivilisation und allen Kommunikationsmöglichkeiten ab und schon bald beginnt ein erbitterter Kampf ums Überleben …

Bei diesem fesselnden Survival-Thriller stimmt alles! Dieses Buch ist das erste, das ich von dieser Autorin gelesen habe, und ich bin wirklich begeistert.

Zum Einstieg in den Roman lernt man zunächst die Paare kennen, die gemeinsam an einer Realityshow teilnehmen werden. Der Drehort auf der abgelegenen Insel wird als Paradies beschrieben und es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Trotzdem bekam ich ziemlich schnell den Verdacht, dass es bei der Realityshow nicht mit rechten Dingen zugeht. Hier gelang es der Autorin durch den langsamen Spannungsaufbau, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, denn ich wollte ja wissen, wie es weitergeht.

Und spätestens ab der zweiten Hälfte des Buches änderte sich die Stimmung dramatisch. Nachdem der Sturm die Teilnehmer von allem isolierte, begann unter ihnen der Kampf ums Überleben. Nun herrschte eine beklemmende Atmosphäre, die Dynamik zwischen den Charakteren wendete sich und man konnte ihre Angst und Verzweiflung förmlich spüren.

In dieser Hälfte des Buches wurde sehr deutlich dargestellt, wie extreme Situationen einen Menschen verändern und wie stark doch der menschliche Überlebenswille sein kann. An einigen Stellen fragte ich mich selber „Wie hättest du in dieser Situation reagiert“?

Im letzten Teil werden auf dem Weg zum Finale noch einige Ungereimtheiten aufgelöst und alles, was bisher noch etwas verwirrend erschien, machte auf einmal einen Sinn.

Es ist auf jeden Fall ein eindrucksvoller Roman, der noch lange Zeit nachwirken wird. Macht euch gerne selbst ein Bild ☺️.

Wenn euch dieser Thriller nun neugierig gemacht hat, könnt ihr ihn gerne in der Bibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

erst „A Song to Raise a Storm“ und jetzt „A Storm to Kill a Kiss“.
Julia Dippel schafft es immer wieder, mich mit Ihren Büchern abzuholen, gefangen zu nehmen und zu verzaubern. Und deshalb stelle ich euch diesen Monat die Fortsetzung der Sonnenfeuer-Trilogie vor.

Ihr erinnert euch vielleicht noch an den ersten Band der Reihe (ausführliche Rezension siehe hier: Buch des Monats Juni | Stadtbibliothek Euskirchen), in dem wir unsere Hauptprotagonisten Sin und Arez das erste Mal kennenlernen durften. Und nun geht ihre Geschichte weiter.

Bild: Thienemann Verlag | https://www.thienemann.de/produkt/die-sonnenfeuer-ballade-2-a-storm-to-kill-a-kiss-isbn-978-3-522-50814-8

Sintha konnte die mysteriöse Mordserie in Enebha zwar beenden, doch der Preis dafür war hoch: Jeder weiß nun, wer sie ist. Darum muss sie an der Seite der Monarchin in die Hauptstadt reisen, wo sie als Symbol des Friedens vorgeführt werden soll. Doch das scheinbare Wohlwollen der Monarchin hat ein Ablaufdatum und Arez’ Misstrauen verfolgt sie ebenso wie der Sturm. Wenn es ihr nicht gelingt, den Drahtzieher hinter der gefährlichen Intrige zu finden, in die sie verstrickt wurde, verliert sie nicht nur seine Liebe, sondern auch ihr Leben.

„A Storm to Kill a Kiss.“ Oder wie ich ihn nennen würde: „Mein Herz macht Bumm-Bumm und Julia liebt Cliffhanger.“
Sin reist mit der Monarchin und Arez sowie seiner Truppe in die Hauptstadt. Dort soll sie als Friedenssymbol vorgeführt werden, natürlich mit Ablaufdatum, denn sie ist immer noch eine Schwerverbrecherin in den Augen der Vakár. Aber schon bei der Ankunft gibt es den ersten Anschlag auf sie.
Nur, wer steckt dahinter?
Im Palast angekommen wird ihre Situation auch nicht besser. In Begleitung von Tillard wird es lustiger, aber gewiss nicht einfacher. Wie gut, dass Sin noch Nivi, das kleine Irrlicht hat.
Nivi lässt Sin nicht alleine und folgt ihr überall hin, was Sin am Ende sogar das Leben rettet.

Das Buch steckt voller Geheimnisse, Fragen und vielen Rätseln. Wird Arez noch an Sin´s Unschuld glauben und können sie einander verzeihen? Kann er ihr Todesurteil aufheben oder wird sie mit dem Gift der Vakár in Verbindung kommen? Wer steckt hinter den ganzen Anschlägen und auch hinter der Ermordung so vieler Wesen? Was passiert mit der Monarchin? Hat sie doch etwas für Sin übrig? Wird sie hinter das Geheimnis des Sturms kommen?

Fast alle Antworten und Auflösungen erfahrt ihr in diesem Buch. Einiges endet jedoch in einem großen Cliffhanger, da ja noch ein weiterer Band folgt.

Ich persönlich freue mich schon auf den dritten Teil, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es für Sin und Arez weitergeht.

Wenn auch ihr dieses Abenteuer erleben wollt, dann leiht euch das Buch gerne bei uns in der Bibliothek aus!

Eure
Lena

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch als Buch des Monats den neuen Roman von Joachim Meyerhoff „Man kann auch in die Höhe fallen“ ans Herz legen.

Vielen von Euch ist Meyerhoff als Theater- und Fernsehschauspieler bekannt, vor Jahren hat er jedoch seinen ersten Roman geschrieben – und das mit einem Riesenerfolg.

Dies ist nun der 6. Band der Reihe „Alle Toten fliegen hoch“ wo er auf sehr amüsante Weise die Höhen und Tiefen aus seinem Leben und seiner Kindheit erzählt. Dieses Mal geht es vor Allem um seine Mutter.

Bild: Kiepenheuer & Witsch | https://www.kiwi-verlag.de/buch/joachim-meyerhoff-man-kann-auch-in-die-hoehe-fallen-9783462006995

Nachdem er in Wien von einem Schlaganfall aus der Bahn geworfen wurde, hofft Joachim Meyerhoff, durch einen Neuanfang in Berlin wieder Fuß zu fassen. Doch alles kommt anders als gedacht. Die neue Stadt zerrt an den Nerven und die künstlerische Arbeit als Schriftsteller und Schauspieler fällt ihm von Tag zu Tag schwerer.

Auf der Geburtstagsfeier seines kleinen Sohnes ereignet sich ein Zwischenfall, der keinen Zweifel daran lässt, dass es so nicht weitergehen kann. Der Erzähler verlässt Berlin und zieht zu seiner Mutter aufs Land, die auf einem herrlichen Grundstück unweit vom Meer ein sehr selbstbestimmtes Leben führt. Mutter und Sohn sind sich immer schon sehr nah gewesen, aber diese gemeinsamen Wochen werden zu einer besonderen Zeit. Der Sohn klinkt sich ein in den Tagesablauf der Mutter, beginnt seinen Theaterroman und andere Geschichten zu schreiben und findet allmählich heraus aus Zorn und Nervosität, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben.

Ich lese die Bücher von Joachim Meyerhoff sehr gerne. Auch von diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht. Er hat einen unglaublich schönen Roman über seine Mutter geschrieben, wie immer berührend, humorvoll und voll unglaublicher Offenheit und viel Wortwitz. Ernst und Komik liegen dabei wie immer dicht nebeneinander. Für mich absolut lesenswert.

Alle 6 Bände könnt ihr gerne in der Stadtbibliothek ausleihen.

Abschließend noch ein kleiner Tipp am Rande: im März liest Joachim Meyerhoff bei der lit.Cologne in Köln. Seine Lesung lohnt sich auf jeden Fall.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

da wir uns schon mitten in der Vorweihnachtszeit befinden, habe ich mir eine entsprechende Lektüre als Buch des Monats ausgesucht: „Weihnachten – ein Fest packt aus“.

Wolltet ihr schon mal wissen, was das Weihnachtsfest von seinem Leben hält? Und auf unterhaltsame Weise noch ein paar neue Fakten über das Fest lernen? Dann empfehle ich euch die „Autobiografie“ von Weihnachten.

Klingt amüsant? – ist es auch.

Bild: Verlagsgruppe Patmos | https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/weihnachten-ein-fest-packt-aus-011504.html

Darf ich mich vorstellen? Ich bin das Weihnachtsfest. Natürlich kennen Sie mich schon lange. Und dennoch verspreche ich Ihnen feierlich: In meiner Autobiografie gibt es viele ungeahnte Seiten an mir zu entdecken, die Sie überraschen, ja verblüffen werden.

Ich nehme Sie mit auf eine Reise durch 2000 bewegte Jahre, die in der Antike beginnt und über die ganze Erde führt. Und wer könnte besser erzählen als ich selbst, wie ich nach Höhen und Tiefen schließlich wurde, was ich heute bin: das populärste Fest der Menschheit!

Mich hat das Buch gleich von Anfang an neugierig gemacht, da ich das Konzept „Weihnachten berichtet von seinem Leben“ sehr spannend finde. Und ich wurde nicht enttäuscht. In diesem informativen kleinen Büchlein erfährt man die Entstehungsgeschichte des Weihnachtsfestes sowie dessen Wandlung bis heute. Es werden viele Aspekte, wie zum Beispiel die unterschiedlichen Bräuche aus Deutschland und anderen Ländern, berücksichtigt und man erhält viele interessante und historische Fakten über die Entwicklung des Festes aus dem christlichen Gedanken heraus.

Vieles davon war mir auch noch nicht bekannt und ich habe mich dadurch weiterinformiert und einiges dazugelernt. Aufgrund des kurzweiligen und flüssigen Schreibstils des Autors wurde das Buch nie langweilig und brachte mich an einigen Stellen sehr zum Schmunzeln.

Von daher empfehle ich dieses Buch allen, die gerne mal ein anderes Weihnachtsbuch lesen möchten. Natürlich könnt ihr es in der Stadtbibliothek ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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