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Posts Tagged ‘Rezension’

Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch mal ein etwas anderes Sachbuch vor. Es beschreibt eindringlich die Machenschaften der Tierfutterindustrie, die uns Tierbesitzern weismachen möchte, wie gesund und toll das industriell hergestellte Tierfutter ist. Dass das Futter die Tiere krank macht, wird nicht erwähnt.

Bild: https://www.droemer-knaur.de/buch/hans-ulrich-grimm-katzen-wuerden-maeuse-kaufen-9783426787687

Inhalt: Deutschlands Nahrungsmittelkritiker Nr. 1, Hans-Ulrich Grimm, hat mit »Katzen würden Mäuse kaufen« einen schockierenden Bericht über die Skrupellosigkeit der Tierfutterindustrie verfasst. Denn glaubt man der Werbung, ist das Beste für unser Haustier gerade gut genug. Aber statt ausgewogener Nahrung bekommen unsere vierbeinigen Lieblinge eine ungesunde Mischung aus Schlachtabfällen, Streckmitteln und Stabilisatoren.

Das Buch lag im Wartezimmer eines Tierarztes. Um die Wartezeit zu überbrücken habe ich angefangen, darin zu lesen. Nach einigen Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und musste weiterlesen. Allerdings habe ich auch schnell festgestellt, dass dieses Buch nicht für zartbesaitete Leser*innen geeignet ist.

Der Autor beschreibt sehr anschaulich, wie mit den Schlachtabfällen und den Tierkadavern umgegangen wird. Wie respektlos die toten, zu verarbeiteten Tiere behandelt werden. Auf den Futtermittel-verpackungen wird zwar viel aufgeführt, was enthalten ist, aber was sich wirklich dahinter versteckt erkennt der Laie nicht. Es gab Stellen, an denen ich nicht weiterlesen konnte, da sie einfach zu grausam waren.

Der Autor deckt auf, dass die Futtermittelindustrie es in Kauf nimmt, dass unsere Haustiere krank werden. Es wurde nicht nur recherchiert, wie das Tierfutter hergestellt wird, sondern auch die Machenschaften der Industrie aufgezeigt und wie wenig die Tiere aber auch wir Menschen wert sind. Hauptsache, es werden Gewinne eingefahren.

Mein Fazit: Das Buch hat mich nicht losgelassen und mich am Ende zum Umdenken bewegt. Es rüttelt wach! Auch wenn es nun etwas zeitintensiver ist, achte ich jetzt noch mehr darauf, welches Futter mein Tier bekommt.

Lesen, lesen, lesen…

Dieses Buch könnt ihr natürlich bei uns ausleihen!

Eure

Monika Meier

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Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch als Buch des Monats mal etwas ganz anderes vor, nämlich „Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng. Das Buch ist schon etwas länger draußen, ich wollte es euch jedoch nicht vorenthalten.

Bild: dtv Verlag | https://www.dtv.de/buch/kleine-feuer-ueberall-14723

Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, scheint perfekt zu sein. Elena Richardson ist wohl nach außen hin die Vorzeigefrau von Shaker Heights. Sie hat vermeintlich alles, einen Ehemann, vier Kinder, zwei Autos, Geld, Ansehen und Freund*innen. Bis jemand in all den Schlafzimmern ihres perfekten Hauses kleine Brände schürt.

Eines Tages kommen Künstlerin Mia und ihre Tochter Pearl in das perfekte Vorstadtleben von Elena, denen sie ein Apartment vermietet. Mia übt eine faszinierende Wirkung auf die gesamte Richardson-Familie aus. Ihre Vergangenheit scheint genauso unkonventionell wie sie selbst. Doch was steckt dahinter? Wer hat das Feuer bei den Richardsons gelegt? Warum mussten Mia und Pearl gehen? Wo ist Elenas jüngste Tochter Izzy?

„Kleine Feuer überall“ ist ein Roman über die Zerstörungsgewalten von Geheimnissen, über Familienverhältnisse und darüber, was es bedeutet, um jeden Preis den schönen Schein wahren zu wollen.

Ich fand, das Buch war sehr spannend geschrieben, man hat immer kleine „Schnipsel“ der Geschichte bekommen, die sich im Laufe des Buches erst zusammengesetzt haben. Kleine, vermeintlich unwichtige Informationen entpuppen sich später als die wichtigsten Teile der Geschichte. Celeste Ng hat einen sehr bildlichen Schreibstil und erleichtert es einem somit, in das Buch hineingesogen zu werden. Es ist eine sehr vielschichtige Geschichte mit großer Anziehungskraft, die ich oft nicht weglegen wollte. Ich fand das Buch sehr fesselnd und den Schreibstil mal etwas anderes, daher kann ich euch das „kleine Feuer überall“ nur empfehlen.

„Kleine Feuer überall“ könnt ihr gerne bei uns ausleihen. Ihr findet das Buch bei unseren Romanen unter der Kategorie „Familie“ oder online in der Westleihe bzw. in der Libby-App.

Eure

Emily

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Liebe Leser*innen,

ich bin auf das Buch von Freida McFadden „Wenn sie wüsste“ durch das sehr schön gestaltete Cover aufmerksam geworden. Mit seinen leuchtend grünen Seiten und dem düsteren Herrenhaus macht es mich sofort neugierig.

Bild: https://www.penguin.de/Paperback/Wenn-sie-wuesste/Freida-McFadden/Heyne/e613222.rhd

Inhalt: Es geht um die junge Millie, die Ihr Glück kaum fassen kann, als sie eine Stelle als Hausmädchen bei der vermögenden Familie Winchester bekommt. Doch der Schein trügt, die Hausherrin Nina ist nie zufrieden mit ihr und verwüstet das Haus, die Tochter behandelt Millie völlig respektlos. Eigentlich ist nur der attraktive Ehemann nett zu ihr. Nina platzt vor Eifersucht und die Situation eskaliert.

Freida McFadden kommt in ihrem Roman mit sehr wenigen Personen aus, die ausführlich beschrieben werden. Außerdem spielt die Geschichte fast ausschließlich in dem Haus der Familie Winchester, was einen besonderen Reiz hat und sehr spannend ist.

Das Buch ist in drei Teile geteilt und wer denkt, nach dem ersten Teil würde man alles durchschauen, der hat sich getäuscht. Die Geschichte fesselte mich bis zur letzten Seite, mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und einem genialen Plot. Zudem ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen.

Mein Fazit: Für mich ein Thriller, der mich absolut begeisterte und mich mit Vorfreude auf das nächste Frühjahr zurücklässt, denn dann erscheint die Fortsetzung!

Selbstverständlich könnt Ihr das Buch bei uns ausleihen.

Viel Spaß beim Lesen!

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

obwohl Eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus mich auf den ersten Blick auf das Cover nicht überzeugt hat, habe ich nach vielen Empfehlungen doch angefangen das Buch zu lesen. Heute möchte ich es euch gerne als Buch des Monats vorstellen.

Bild: Piper Verlag | https://www.piper.de/buecher/eine-frage-der-chemie-isbn-978-3-492-07109-3

Amerika 1961: Elizabeth Zott ist Chemikerin. Nur ist das im Amerika der 60er Jahre unmöglich. Als Frau muss sie adrett aussehen und sich um Haus, Garten und Kinder kümmern. Doch so ist Elizabeth nicht. Sie weiß, dass sie anders ist, eben nicht durchschnittlich. Einzig Calvin Evans, der Nobelpreiskandidat, erkennt Elizabeths Genialität und verliebt sich auch in sie. Doch das Leben spielt nicht immer so mit, wie man es sich vorstellt und so steht Elizabeth wenig später als alleinerziehende Mutter im Fernsehstudio der TV-Show „Essen um sechs“ und kocht. Für Elizabeth ist Kochen jedoch Chemie und Chemie ist eine Änderung der Zustände. Die Autorin erzählt die Geschichte einer hochbegabten Frau, die versucht, sich in den 60er Jahren in einer von Männern dominierten Welt ihren Platz zu erkämpfen. Neben der Chemie und den damit verbundenen Themen Wissenschaft und Forschung, spielt aber auch das außerberufliche Leben eine Rolle.

Das Buch war durch den Schreibstil sehr angenehm zu lesen.

Ich liebe Geschichten über starke Frauen, und dieses Buch hier ist ein absolutes Highlight dieses Genres. Messerscharfe Dialoge, viel Witz und mindestens genauso viel Tiefgang, denn die Frustrationen, die Elizabeth durchstehen muss, sind für viele von uns auch heute noch Alltag. Mich hat dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite begeistert.

Den Roman könnt ihr natürlich bei uns ausleihen. Das Buch ist sowohl in unserem Normalbestand, als auch als E-Book bei der Westleihe24 und als Hörbuch bei uns verfügbar.

Eure Emily

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Liebe Leser*innen,

die Thematik des Buches hatte mich schon beim Klappentext des Buches fest im Griff. Deswegen stelle ich euch jetzt „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig als Buch des Monats vor.

Bild: Droemer Verlag | https://www.droemer-knaur.de/buch/matt-haig-die-mitternachtsbibliothek-9783426308257

Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gefüllt mit all den Leben, die du hättest führen können. Alles, was du jemals bereut hast, könntest du ungeschehen machen.

Nora leidet unter Depressionen, verliert ihren Job und der Kontakt zu ihrer besten Freundin und ihrem Bruder ist völlig abgebrochen. Als dann auch noch Noras geliebte Katze stirbt, hält sie den Schmerz nicht mehr aus und nimmt sich das Leben. Statt im Jenseits, landet sie jedoch in der Mitternachtsbibliothek, wo sie die Chance bekommt, alles was sie jemals bereut hat ungeschehen zu machen und all die Leben auszuprobieren, die sie hätte führen können. Aber kann man in einem Leben glücklich werden, wenn man weiß, dass es nicht das eigene ist?

Ein philosophischer Roman der zum Nachdenken anregt und zeigt, wie kostbar und einzigartig das Leben ist.

Die Mitternachtsbibliothek ist sehr angenehm, flüssig geschrieben und obwohl es um ein eher schwierigeres Thema geht, möchte man das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen und in einem Rutsch durchlesen.

Ich habe das Buch tatsächlich in einem durchgelesen, weil es mich so sehr gepackt hat. Es löst ein nachhaltiges Kopfkarussell zum Thema „was wäre, wenn?“ aus, das schon während des Lesens anfängt. Definitiv keine einfache Thematik aber wunderschön philosophisch geschrieben, deswegen eine klare Empfehlung von meiner Seite.

Das Buch könnt ihr natürlich gerne bei uns ausleihen.

Eure

Emily

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch das Jugendbuch „Unsichtbar“ des spanischen Autors Eloy Moreno vorstellen. Eine berührende Geschichte über Mobbing und ein eindringliches Plädoyer hinzusehen und zu handeln.

Bild: https://www.fischerverlage.de/buch/eloy-moreno-unsichtbar-9783737372152

Inhalt: Moreno erzählt schonungslos die Leidensgeschichte eines namenlosen Jungen, der in der Schule gemobbt wird. Hautnah erleben wir die Angst, die Demütigungen und alle Phasen der Verzweiflung des Opfers, das keinen anderen Ausweg weiß, als in die Welt der Phantasie zu flüchten.  Er lässt nicht nur das Opfer, sondern auch die Mobber und die, die wegsehen, zu Wort kommen.

Mein Fazit: Ein unglaublich wichtiges Buch, was in jeder Schule gelesen werden sollte! Es hat mich einfach nicht losgelassen, so dass ich es fast in einem durchgelesen habe.

Ich stellte mir dabei oft die Frage, an wie vielen Schulen wird es genau diese Geschichte geben? Wie oft schauen wir alle weg und bemerken nicht, was mit unseren Mitmenschen passiert? „Unsichtbar“ muss man lesen – sprachlich, emotional und literarisch. Vor allen Dingen aber, weil das Buch uns die Augen öffnet.

Natürlich findet Ihr es bei uns in der Jugendabteilung.

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

endlich ist die Fortsetzung von Joël Dickers Bestseller »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« erschienen. Ich lese unheimlich gerne die Romane von Joel Dicker und habe mich wahnsinnig auf das Buch „Die Affäre Alaska Sanders“ gefreut. Deshalb stelle ich euch als Buch des Monats diese Fortsetzung vor, da sie genau das Richtige für den (nächsten) Urlaub ist.

Bild: Piper Verlag | https://www.piper.de/buecher/die-affaere-alaska-sanders-isbn-978-3-492-07196-3

Zum Inhalt:

April 1999. Im friedlichen Mount Pleasant an der amerikanischen Ostküste wird die Leiche der jungen Alaska Sanders geborgen. Die Geständnisse eines Verdächtigen und seines Komplizen genügen, um die Ermittlungen zu einem raschen Erfolg zu führen.

Juni 2010. Sergeant Perry Gahalowood, der seinerzeit von der Schuld des Verdächtigen restlos überzeugt war, erhält anonym eine verstörende Nachricht. Was, wenn er damals die falsche Fährte verfolgt hat? Gemeinsam mit seinem Freund, dem Schriftsteller Marcus Goldman, dessen Erfolg »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« vor der Verfilmung steht, rollt er den Fall neu auf – und fördert Details aus Alaskas Vergangenheit zutage, die die damaligen Ereignisse in ein völlig anderes Licht rücken …

Ich wurde nicht enttäuscht. Eine Entdeckung oder ein Geheimnis jagt das Nächste, die Spannung wurde ständig mehr, so dass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Bis zur letzten Seite ein absoluter Pageturner!

Das Ende war für mich ein bisschen vorhersehbar, was ich aber keineswegs schlimm fand. Egal ob Buch oder Hörbuch, „Die Affäre Alaska Sanders“ ist eine eindrucksvolle Geschichte, die es sich auf jeden Fall lohnt, zu lesen oder zu hören. Alle Daumen hoch!

Beides kann man bei uns in der Bibliothek ausleihen.

Viele Grüße

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

Und ich leuchte mit den Wolken ist der erste Band der Love is Love-Reihe von Sophie Bichon. Diesen möchte ich euch heute als Buch des Monats vorstellen.

Bild: Heyne Verlag | https://www.penguinrandomhouse.de/Paperback/Und-ich-leuchte-mit-den-Wolken/Sophie-Bichon/Heyne/e581960.rhd

Lilou hat gerade ihr Abitur gemacht und sitzt nun im Zug von München nach Paris. Dort, in der Heimatstadt ihrer Mutter, will sie herausfinden, wer sie wirklich ist. Kurz vor Paris steigt Mignon zu. Sie ist cool, wunderschön, und obwohl sie mit Lilou flirten zu scheint, bleiben ihre Augen ernst und ihre ganze Haltung abweisend und dennoch hat Lilou das Gefühl, dass sie in ihr Innerstes blicken kann.

Schon beim Abschied spürt sie, dass etwas zwischen ihnen ist und als sie sich auf einer Party wieder treffen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Doch Mignon plagen Zweifel an dem, was ihre Beziehung für ihr Leben bedeuten würde und Lilou stößt bei der Suche nach ihrer Mutter, die ihre Familie einfach verlassen hat, auf etwas Erschütterndes.

Sophie Bichons Worte sind leicht, poetisch und gleichzeitig laut, sie haben mich oft zum Nachdenken gebracht. Man wird mitgerissen in die bunte Welt von Lilou. Ich habe mich auf jeden Fall in Lilou, Mignon, ihre Geschichte und ein bisschen in Paris verliebt.

Die Story ist leicht und ruhig, aber gleichzeitig auch sehr intensiv und man genießt das Lesen, wozu auch die schöne Pariser Kulisse beiträgt. Dabei sind die Charaktere sehr realistisch, erfrischend und wirklich alle sehr sympathisch und es gibt durchaus Momente zum Schmunzeln und Wohlfühlen. Insgesamt eine wundervolle und auf unaufdringliche Weise poetische Geschichte mit tollem Setting und Charakteren. Ein Roman für alle, die mal etwas Gefühlvolleres und Buntes lesen wollen, bei dem queere Liebe im Vordergrund steht.

Nachdem Band 1 mich wirklich begeistert hat, bin ich sehr gespannt auf Band 2 und 3 und hoffe, sie können mich genau so überzeugen wie es der erste Band getan hat.
Außerdem fand ich, dass das Thema LGBTQIA+ wundervoll dargestellt wurde. Ein wirklich schöner und außergewöhnlicher New Adult-Roman.

Den Roman und die Fortsetzungen könnt ihr sehr gerne bei uns ausleihen.

Eure Emily

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Liebe Leser*innen,

das erste Buch von Madeline Miller, „Das Lied des Achill“ fand ich wunderschön geschrieben und deswegen wollte ich natürlich auch „Ich bin Circe“ lesen. Und da ich auch von diesem Buch sehr beeindruckt war, möchte ich es euch als Buch des Monats vorstellen.

Bild: Eisele Verlag | https://eisele-verlag.de/books/ich-bin-circe-tb/

Circe ist die Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament, ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gegenwart wohler als bei den Göttern.

Sie wächst bei den Göttern auf und ist schon damals durch ihre Eigenschaften ein ungeliebter und unbeliebter Charakter. Ihre Charaktereigenschaften werden ihr später auch zum Verhängnis, weswegen sie auf eine Insel verbannt wird, wo sie auf sich gestellt ist. Sie studiert die Magie der Pflanzen, lernt wilde Tiere zu zähmen und wird zu einer mächtigen Zauberin. So ziehen die Jahrhunderte ins Land. Trotz ihrer Verbannung muss sie sich mit dem Minotaurus, dem Seeungeheuer Scylla und anderen Tücken der Welt auseinandersetzen.

Doch irgendwann muss sie sich endgültig entscheiden – will sie zu den Göttern gehören, von denen sie abstammt oder zu den Menschen, die sie lieben gelernt hat.

Es ist ein Entwicklungsroman über eine (bisherige) Randfigur der griechischen Mythologie – quasi griechische Mythologie neu verpackt.

Das Buch ist sehr fesselnd, poetisch und wunderschön geschrieben. Es ist aus Circes Sicht in der Ich-Form geschrieben und gibt so die Möglichkeit, noch tiefer in Circes Gedanken und Gefühle hineinzutauchen. Der Schreibstil von Madeline Miller ist so wunderbar bildhaft, so wie auch schon bei „Das Lied des Achill“.

„Ich bin Circe“ ist nicht nur für Mythologie-Fans lesenswert, sondern für alle, die Lust haben, in eine neue Welt hineingesogen zu werden. Meiner Meinung nach ein wunderschönes Buch mit einer starken weiblichen Protagonistin.

Das Buch könnt ihr jederzeit bei uns ausleihen.

Eure Emily

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Liebe Leser*innen,

heute möchte ich Euch folgendes Sachbuch empfehlen:

„Spiele-Klassiker für Kinder ganz ohne Smartphone“.

Ich hatte dieses Buch zufällig in der Hand, während ich in unserer Kinder- und Jugendbibliothek in der 2. Etage unser neues Regal für Neuheiten aufgeräumt habe. Als mir das Buch in die Hände fiel, machte mich der Titel neugierig. Spielen ganz ohne Smartphone – das gilt nämlich nicht nur für Kinder! Deshalb nahm ich es mit nach Hause.

©ekz.de

Worum geht es genau?

Die Autor*innen haben eine kleine Auswahl an lustigen, kreativen Spielen für drinnen und draußen zusammengetragen. Man benötigt nur seine Hände, Papier und Stift.

Das Inhaltsverzeichnis verspricht Faden-, Murmel-, Jo-Jo-, und Sing-Spiele.

Als ich diese Übersicht las, wurde ich zurück in meine Kindheit versetzt. Es werden Spiele wie „Himmel und Hölle“, „Andotzen“ oder „Mit Unterrock im zehnten Stock“ in Erinnerung gerufen. Um ehrlich zu sein, habe ich keins dieser Spiele mehr vor Augen gehabt. Umso mehr hat es mich gefreut, sie neu wiederzuentdecken.

Besonders gefallen haben mir die einfach erklärten und anschaulich bebilderten Anleitungen. Diese laden direkt zum Loslegen ein.

Diese Spiele-Klassiker eigenen sich jedoch nicht nur für den Einsatz zu Hause, sondern auch im Kindergarten oder in der Schule.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen!

Es grüßt Euch herzlich

Carmela Rizzuto

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