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Posts Tagged ‘Coding’

Liebe Leser*innen,

wenn ihr den Blog aufmerksam verfolgt habt, habt ihr vielleicht mitbekommen, dass wir in den diesjährigen Herbstferien einen Workshop angeboten haben zum Thema „Gaming & Coding“. Sollte dies der erste Blogeintrag sein den ihr lest, dann seht es als eine Information an, dass wir solche Workshops anbieten. In diesem Workshop haben die Teilnehmenden mithilfe der Software Scratch eigene Spiele entwickelt.

Diese Ergebnisse möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Der Elefant

Das erste Spiel hat den Titel „Der Elefant“. Es ist ein Single-Player Spiel, in welchem ein Elefant mithilfe der Tastatur gesteuert wird und auf seinem Weg zu seiner Höhle Äpfel einsammeln muss. In eurem Inventar könnt ihr sehen, wie viele Äpfel ihr bereits eingesammelt habt!

https://scratch.mit.edu/projects/744453323

ROBber

In dem Single-Player Spiel „ROBber“ spielt ihr einen Einbrecher, der versuchen muss, an den Tresor im Haus zu kommen. Damit ihm das gelingt, muss er vorher einen Schlüssel einsammeln, um mit diesem dann an den Schlüssel für den Tresor zu kommen. Aber Vorsicht: Der Bewohner ist Zuhause und darf euch nicht erwischen! Dafür wurden kleine Versteckmöglichkeiten eingerichtet, vielleicht entdeckt ihr die? Und achtet auf die Zeit, ihr habt nur fünf Minuten, um an euer Ziel zu kommen!

https://scratch.mit.edu/projects/744997163

Collecting

Das Spiel „Collecting“ ist wie die beiden vorherigen Spiele ebenfalls ein Single-Player Spiel. Allerdings gibt es hier kein festes Spielende, es ist ein freies Spiel. Ihr spielt eine Person, mit welcher ihr verschiedene Gegenstände einsammelt. Einige Gegenstände sind wichtig, denn ihr trefft unterwegs auf Personen, die etwas Bestimmtes von euch haben möchten. Wichtig zu wissen: Dieses Spiel wurde für Tablets entwickelt, nicht für den Computer! Solltet ihr das Spiel aber auf dem Computer spielen wollen, kein Problem! Ihr könnt einfach mit der Maus auf die dafür vorgesehenen Tasten klicken.

https://scratch.mit.edu/projects/743881475

Soccer Battle

„Soccer Battle“ ist das einzige Multi-Player Spiel, welches in dem Workshop entwickelt wurde. Schnappt euch also jemanden, mit dem ihr das Spiel gemeinsam ausprobieren könnt, denn alleine wird das leider nur sehr schwer funktionieren! Und zu zweit macht es auch definitiv mehr Spaß als alleine. Gemeinsam spielt ihr gegeneinander ein Fußball-Spiel und das Spiel ist erst dann beendet, wenn der Erste von euch ein Tor geschossen hat. Das Spiel erinnert etwas an „Pong“, welches hierfür als Inspiration genutzt wurde.

https://scratch.mit.edu/projects/743882666

Die Spiele freuen sich darauf, von euch getestet zu werden und natürlich auch ein Feedback zu bekommen. Behaltet aber bitte im Hinterkopf, dass die Spiele noch nicht gänzlich ausgereift sind! 😊

Viel Spaß beim Spielen!

Liebe Grüße

Sarah Hagedorn

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Liebe Leser*innen,

mittlerweile ist Halbzeit bei meinem Semesterpraktikum angesagt. Das bedeutet, dass es Zeit wurde, ein Projekt meinerseits durchzuführen.

Bereits zu Beginn meines Praktikums stand fest, um was es sich in meinem Projekt handeln sollte. Ein Workshop für Fortgeschrittene zum Thema „Gaming & Coding“, welcher auf dem Anfänger-Workshop aus den vorherigen Osterferien aufbaut und für Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren geeignet ist.

Da ich bei dem Anfänger-Workshop nicht dabei war, musste ich mich erstmal in die Thematik einlesen und auch einige Apps, Webseiten usw. zum Coding ausprobieren, um herauszufinden was ich in dem Workshop denn eigentlich machen könnte.

Eine möglichst kostengünstige Software zu finden, mit welcher die Teilnehmenden ein eigenes Computerspiel kreieren können ohne unbedingt viel Vorwissen zu haben und in welche sich schnell hineingearbeitet werden kann, erwies sich als gar nicht so einfach. Meine Wahl fiel schließlich auf „Scratch“.

„Scratch“ ist eine kostenlose Software, die eine sehr gute Grundlage bildet, wenn jemand eine Programmiersprache wie z.B. Python lernen möchte. Vom Prinzip her funktioniert Scratch genauso wie andere Programmiersprachen, nur dass es bebildert ist, über ein „drag-and-drop“-Prinzip funktioniert und keine Befehle auswendig gelernt werden müssen  Viele Kinder haben auch Vorwissen zu der Software, da diese auch in der Schule verwendet wird und selbst wenn Kinder noch nie damit gearbeitet haben, kommen diese schnell in die Funktionsweise rein und können loslegen.

Die Vorbereitung auf den Workshop war ziemlich zeitintensiv, vor allem wenn jemand – wie ich – so etwas noch nie gemacht hat. Es musste vorab an vieles gedacht werden. Wie sind die Rahmenbedingungen? Wer sind die Teilnehmenden? Welchen Input gebe ich den Teilnehmenden mit? Wie gestalte ich die einzelnen Tage? Was brauche ich an Material? Das sind nur ein paar Fragen, die ich mir im Vorfeld gestellt hatte, nur um einen kleinen Eindruck davon zu geben, was vorher geleistet werden muss. Zum Glück habe ich sehr nette Kolleginnen, die mir die ganze Zeit über zur Seite standen, die ich mit Fragen löchern und nach Meinungen fragen durfte und mir auch während der Durchführung unter die Arme gegriffen haben.

Apropos, wenn ich schon bei der Durchführung bin: in der zweiten Herbstferienwoche war es dann soweit. Nach fast zwei Monaten akribischer Vorbereitung startete der Workshop „Von der Idee zum Spiel – Gaming & Coding“ am 14.10.2022. Bereits zu Beginn gab es krankheitsbedingt einige Ausfälle und diese sollten sich auch durch die ganze Woche durchziehen. Dennoch begann der erste Tag wie geplant und beinhaltete viel theoretischen Input mit ein paar praktischen Übungen. Am zweiten Tag starteten wir erst noch mit etwas Theorie und dann durften sich die Kinder endlich an die Entwicklung ihres eigenen Spiels machen. Bis zum letzten Tag hatten sie Zeit, ihr Spiel zu entwickeln. Unterbrochen wurde der Workshop nur von kurzen Präsentationen ihrer Zwischenergebnisse mitten in der Woche. Am Freitag, dem letzten Tag des Workshops, war es dann so weit. Alle Teilnehmenden haben ihre Spiele präsentiert – und das auch noch vor ihrer Familie! Die Familien waren schließlich auch neugierig und wollten sehen, was ihre Kinder in der Woche bei uns gemacht haben. Was soll ich sagen: die Abschlusspräsentationen von den Spielen waren ein voller Erfolg! Die Kinder waren stolz auf das, was sie geleistet haben und die Eltern waren begeistert von dem, was ihre Kinder erschaffen haben.

Der Workshop „Von der Idee zum Spiel – Gaming & Coding“ endete damit für alle mit einem sehr schönen Abschluss, mit dem jeder sehr zufrieden sein kann. An diesem Punkt möchte ich auch einen herzlichen Dank an den Kulturrucksack NRW und die Landesregierung NRW aussprechen, die den Workshop gefördert und finanziert haben.

Damit heißt es auch für mich: Projekt erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen ✓

Um noch auf die Nachfrage der Teilnehmenden und Eltern einzugehen, ob es noch einen drittel Teil der „Gaming & Coding“-Workshop-Reihe geben wird, bleibt nur zu sagen: Wartet es ab, verfolgt unsere Veranstaltungen und vielleicht werdet ihr irgendwann auf einen weiteren Workshop zu diesem Thema stoßen. 😊

Liebe Grüße,

Sarah Hagedorn

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Liebe Leser*innen,

Ihr seid zwischen 11-14 Jahre alt?
Ihr zockt gerne und habt Lust eure eigene Spielidee Realität werden zu lassen?
Ihr interessiert euch fürs Programmieren?
Oder Ihr möchtet einfach etwas Neues dazu lernen und kreativ werden?

Dann nutzt die Gelegenheit und meldet Euch zu unserem Workshop in den Herbstferien an!
Während unseres 3-tägigen Ferienworkshops lernt Ihr vom Medientrainer Frank Schlegel, wie Ihr aus eurer eigenen Spieleidee ein Spiel erschafft. Nach den ersten kreativen Schritten im Spieledesign erhaltet ihr interessante Einblicke in das Programmieren.
Der Workshop eignet sich für Anfänger und für Fortgeschrittene.

Wann?
Dienstag, 13.10.2020 bis Donnerstag, 15.10.2020, jeweils 11-18 Uhr
Wo?
Stadtbibliothek Euskirchen, Wilhelmstraße 32-34, 53879 Euskirchen
Wer?
Interessierte Personen im Alter von 11-14 Jahren, bis zu 8 Teilnehmer*innen

Anmeldung telefonisch unter 02251 65474-54 oder per Mail an crizzuto@euskirchen.de bei Frau Rizzuto.

Wir freuen uns sehr auf Euch!
Das Team der Stadtbibliothek Euskirchen

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Liebe Leserinnen und Leser,

in meiner Schulzeit habe ich gerne für Deutsch oder Geschichte gelernt, wenn es aber um Mathe, Physik oder Informatik ging eher weniger gern. Der Unterricht war meist nur theoretisch und da bin ich mit meinen Gedanken eher abgeschweift als zu zuhören.

Im nachhinein hätte ich mich gefreut, wenn etwas mein Interesse für z.B. Informatik geweckt hätte, dann wäre ich heute gut in der Computerbranche untergekommen.

Zum Glück habe ich die Möglichkeit, mit meiner täglichen Arbeit in der Bibliothek das Versäumte nachzuholen. 🙂

Um genau dieses Interesse an den MINT-Fächern zu wecken, haben wir am 3. Januar diesen Jahres unser ganzes Arsenal an elektronischen Spielen, Robotern, PCs und Wissen zur Verfügung gestellt. Einen ganzen Nachmittag lang haben wir Kinder und Jugendlich ab 10 Jahren die Möglichkeit geboten, spielerisch die ersten Versuche im Programmieren zu wagen, einen Roboter zu bedienen, einen eigenen Stop-Motion-Film zu drehen oder gar „Monster“ zu erschaffen.

Jeder konnte frei wählen, was ihn interessierte. Wir unterschützten mit Wissen und technischen Know-How. Auch die Eltern und Großeltern zeigten Interesse und gesellten sich dazu, um aus z.B. Lego-Steinen einen Roboter zu bauen.

Einige Teilnehmer waren total in ihre Arbeit an ihren Stop-Motion-Filmen versunken und haben tolle Projekte entworfen.

Unsere Roboter Cozmo, Dash und unser Robo-Chamäleon waren für viele Teilnehmer ein Highlight.

Ob groß oder klein, alle waren begeistert und haben neben dem Spielspaß auch noch etwas Neues gelernt.

Liebe Grüße,
Carmela Rizzuto

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