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Posts Tagged ‘Praktikum’

Liebe Leser*innen,

Mitte Juni hatten wir sieben junge Leute im Haus, die sich im Rahmen des Berufsfelderkundungstages einen Eindruck der Bibliotheksarbeit verschaffen wollten.

Konzentriert und interessiert haben sie verschiedene Aufgaben bearbeitet, um möglichst viel vom Bibliotheksalltag kennenzulernen. So haben sie beispielsweise eine Systematik-Rallye durch die Etagen gemacht, um die unterschiedlichen Standorte unserer Medien zu erforschen. Anschließend durften sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich an der Medienbearbeitung versuchen. Nach einer längeren Mittagspause ging es dann an die verschiedenen Recherche-Möglichkeiten in unserem Online-Katalog. Danach kam das Highlight des Tages: sie durften unsere elektronischen Spielsachen ausprobieren und an den Gaming-Konsolen spielen. Darüber waren natürlich alle mehr als begeistert. Ein junger Mann aus der Gruppe hat sich sogar für den 3D-Drucker interessiert und sich gleich mal eine Figur ausgedruckt.

Foto©C. Funken, Stadtbibliothek Euskirchen

Abschließend haben sich alle als Blogartikel-Schreiber versucht und einen kurzen Blog-Beitrag verfasst, von denen ich euch gerne zwei Beiträge nicht vorenthalten möchte:

Johannes stellte sich selber kurz vor: „Ich bin Johannes, 14 Jahre alt und spiele Fußball. Außerdem interessiere ich mich für Eishockey und gehe zur Feuerwehr. Ich habe mich für diesen Praktikumsplatz entschieden, weil mir die Atmosphäre in der Bibliothek sowie die Arbeit mit Medien gefällt. Meine Lieblingsmedien sind die CDs der TKKG-Hörspielreihe, weil sie sehr vielfältig und spannend sind. Zudem mag ich die Reihen Woodwalkers und Seawalkers sehr gerne, da das Lesen bzw. Hören der Hörbücher nie langweilig wird“.

Ceyda schreibt über ihre Lieblings-Anime-Serie: “ Ich würde sagen, dass mein Lieblingsmedium die Mangareihe/Animeserie Jojo’s Bizarre Adventure ist. Es geht um einen Stammbaum mit Helden, die überall auf der Welt verstreut sind, auch wenn sie miteinander verwandt sind. Die Serie beginnt mit Jonathan Joestar, ein Kind einer Adelsfamilie des 18. Jahrhunderts, welcher die magische Kraft namens „Hamon“ beherrschen muss um die Pläne seines teuflischen Stiefbruders zu verhindern. Mir persönlich gefällt, wie vielfältig die Geschichte ist. Jeder Teil führt neue Charaktere ein, die hin und wieder in späteren Folgen nochmal auftauchen. Wenn man Chaos mag und genug Zeit hat, sollte man unbedingt mal einen Blick darauf werfen“.

Für ihren kurzen Facebook-Beitrag haben sich dann alle mal an einer Variante von Bookface versucht. Hier seht ihr das Ergebnis:

Foto©D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen

Nach einem Abschlussgespräch zum Thema Praktikum und Ausbildungsmöglichkeiten war der Tag auch schon wieder vorbei.

Am Ende haben die sieben jungen Leute eine Menge über unseren Beruf erfahren und sind doch sehr zufrieden mit dem Tag nach Hause gegangen.

Euer Team der Stadtbibliothek

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Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Anja Jäger und im Zeitraum vom 01.10.2018 bis zum 31.01.2019 werde ich das Team der Stadtbibliothek Euskirchen als Semesterpraktikantin unterstützen.

Ich freue mich sehr darauf, in meiner Zeit in der Stadtbibliothek, einen Einblick in die verschiedene Bereiche der Bibliotheksarbeit zu erhalten und so, viele Erfahrungen sammeln zu können.

Dabei werde ich auch, als Semesterprojekt, digitale Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren organisieren.

Ich finde, dass der Zugang zu dem stetig wachsenden Medienangebot keine Altershöchstgrenze haben sollte. Ich weiß von eigenen Verwandten, dass viele ältere Menschen gerne an den neuen Medien teilhaben möchten, aber Einigen der Umgang mit diesen nicht so leichtfällt.
Die Veranstaltungen sollen es ihnen ermöglichen, das digitale Angebot der Bibliothek gezielt zu nutzen und sich selbst fortzubilden.

Jetzt wisst Ihr zwar, was meine Aufgaben sind, aber noch nicht genau wer ich bin. 😛

Deshalb möchte ich Euch auch etwas persönlicheres von mir erzählen.

Ich wusste schon sehr früh, dass ich Bibliothekarin werden wollte, da ich mich schon von klein auf zu Büchern hingezogen gefühlt habe.

Als ich mich dafür entschied, das Schulpraktikum meiner Realschulzeit in der Bücherei Mechernich zu absolvieren, habe ich festgestellt, wie viel mehr hinter dem Beruf einer Bibliothekarin steckt, als nur dafür zu sorgen, dass es in der Bibliothek ruhig und ordentlich ist und dass der Beruf sehr viel mehr zu bieten hat, als die meisten Medien uns glauben lassen wollen.

FB_Semesterpraktikantin Anja Jäger

Mir hat es damals besonders viel Spaß gemacht, mit den Kunden ebenso sehr wie mit den Medien zu arbeiten und mir gefiel es, die Möglichkeit zu haben jeden Tag neue Leute zu treffen, zu betreuen und Ihnen mit dem vorhandenen Medienangebot Freude zu bereiten.
Daher habe ich mich nach meinem, im Euskirchen absolvierten, Abitur dafür entschieden Bibliothekswissenschaft an der Technischen Hochschule in Köln zu studieren.
Dort wurde in den ersten vier Semestern das theoretische Wissen vermittelt, dass für die praktische Arbeit in der Bibliothek benötigt wird und mir wurde gezeigt, wie viel ich noch über die eher weniger beleuchtete Seite des Bibliothekbetriebs lernen kann und möchte.

In meiner Freizeit lese ich sehr gerne, vor allem im Bereich Fantasy oder Mangas, bin aber auch ein großer Fan von Hörbüchern, da ich diese sehr entspannend finde. Außerdem bin ich sehr filmbegeistert und gehe gerne ins Kino oder schaue Zuhause Filme und Serien.
Und da mich generell interessante Geschichten in verschiedenen medialen Formen faszinieren, spiele ich auch gerne Videospiele wie „The Legend of Zelda“ oder „Life is Strange“.

Mein Lieblingsbuch ist „Elantris“ von Brandon Sanderson, in dem es um die einst
magische Stadt Elantris, deren Fall, deren Bewohner und deren Aufstieg geht. Außerdem lese ich zurzeit die Mangareihe „Die Braut des Magiers“, die mir sehr gefällt und die es auch hier in der Bibliothek gibt.

Ich freue mich sehr und hoffe auch, viele von Euch in der Bibliothek begrüßen und weiterhelfen zu können.

Liebe Grüße,
Anja Jäger

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Liebe Leserinnen und Leser,

auch in diesem Jahr laufen der SommerLeseClub (SLC) und der JuniorLeseClub (JLC) auf Hochtouren.

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Ich heiße Melanie Dickopp, bin 20 Jahre alt und freue mich, dieses tolle Projekt diesen Sommer zu unterstützen.

Im Rahmen der Leseclubs lernen Kinder die Bibliothek als spannenden Ort kennen, an dem es viel zu entdecken gibt und sie Zeit mit ihren Freunden verbringen können.

Jedes Kind, das sich zu einem der Leseclubs anmeldet, bekommt von mir ein eigenes Leselogbuch und ein cooles Clubarmband ausgehändigt und dann kann es auch schon losgehen! Jedes Mal, wenn das Kind ein gelesenes Buch zurückbringt, beantwortet es ein kurzes Buchquiz auf Antolin und bekommt von mir einen Stempel in das Leselogbuch. Später gibt es dafür Urkunden und als Abschluss findet am 14. September von 15-17 Uhr ein großes Fest inklusive Verlosung vieler Preise statt.

Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Projekt bei meiner Suche nach einer ehrenamtlichen Tätigkeit und war sofort begeistert von dem Engagement und der Begeisterung der Stadtbibliothek Euskirchen für die Leseclubs. Für mich ist es wichtig, die Freude am Lesen mit anderen zu teilen und durch das Ehrenamt einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.

Ich danke der Stadtbibliothek Euskirchen für diese Möglichkeit und freue mich, den ein oder anderen im SommerLeseClub zu sehen.

Liebe Grüße,
Melanie Dickopp

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Liebe Leserinnen und Leser,

dieses Mal haben wir einen etwas ungewöhnlichen Beitrag in unserer Rubrik „Buch des Monats“.
Unsere Schülerpraktikantin der letzten Wochen hat ihre ganz persönliche Empfehlung zu einer Jugendbuchreihe aus unserem Bestand verfasst.

Wir sind gespannt, wie ihr das findet.

Viele Grüße

Eure Julia Rittel


Liebe Leserinnen,

ja, ihr habt es richtig verstanden, denn das Buch, das ich vorstelle, ist eher für Mädchen interessant.
Also können die Jungs ruhig weiterblättern. Habt aber keine Angst, in dieser Bibliothek gibt es eine Menge Bücher, die auch für Jungs geeignet sind.

Das Buch, das ich vorstelle, ist von Kathryn Littlewood. Dieses Buch trägt den Namen „Die Glücksbäckerei“.
Hier in der Stadtbibliothek haben sie 5 Bände aus dieser Fantasy-Reihe.

In dem Buch geht es  um ein Mädchen namens  „Rose“, deren Familie ein Geheimnis hat. Ihre Familie und sie selbst entspringen aus einer Dynastie von Zuckerbäckern, die viel Gutes mit ihren Rezepten bewirken. Alle zauberhaften Rezepte der Familie sind in einem alten Familienbackbuch vermerkt.

© S. Fischer Verlag

Das Backbuch wird von Roses Eltern gehütet wie der kostbarste Schatz der Welt. Und das ist nicht ohne Grund so. Doch dann müssen beide Eltern verreisen. Da es Rose und ihren Brüdern nicht gestattet ist, auch nur einen Blick in das Buch zu werfen, müssen alle Kinder versprechen, sich von dem verbotenen Buch fernzuhalten.

Doch die Verlockung ist sehr groß, besonders für Rose, weil sie sich schon als Kleinkind  nichts sehnlicher wünschte, als Zuckerbäckerin zu werden. Als das Versprechen gebrochen wird, geht es in dem kleinen Dorf drunter und drüber…

Dieses Buch ist einfach zum Dahinschmelzen wie Schokolade auf einem warmen Muffin. Ich hoffe, mein erster Artikel gefällt euch.

Es grüßt
die Schülerpraktikantin

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Liebe Leserinnen und Leser,

wissen Sie eigentlich, was für eine ganz besondere Bibliothek Sie in Ihrer Stadt haben?

Die Bandbreite an Aktivitäten und Veranstaltungen ist enorm, das kulturelle Leben der Stadt – und damit Sie – profitieren sehr davon.
Vor allem aber hat mich (Deutsch- und Geschichte-Lehrkraft an einer bayerischen Beruflichen Oberschule) während meines Praktikums hier beeindruckt, mit welchem Engagement die Stadtbibliothek Euskirchen die Zusammenarbeit mit Schulen gestaltet und wie sie sich die Förderung der Lesebegeisterung bei Kindern und Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben hat.

Toll zu sehen ist ganz aktuell die begeisterte Teilnahme der Kinder und Jugendlichen am Sommerleseclub bzw. Juniorleseclub, wie glücklich lächelnd und auch neugierig die Kinder und Jugendlichen mit den ausgeliehenen Büchern davonziehen und meist nur wenige Tage später wiederkommen und aufgeregt von ihren Leseerlebnissen erzählen.
Wäre ich Lehrerin an einer Schule in oder im Umkreis von Euskirchen, ich wäre sehr dankbar für das medienpädagogische Angebot der Stadtbibliothek Euskirchen.

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S. Kling ©crizzuto

Egal, ob Bücher oder Themenkisten fürs Klassenzimmer, die die Stadtbibliothek auf Wunsch der Schulen zusammenstellt, oder Bibliotheksführungen für Schulklassen oder Recherche-Training für die Schüler oder der Einsatz der Schüler als Tester und Rezensenten für neue Konsolenspiele (im Rahmen des TOMMI Kindersoftwarepreises) bis hin zur Hilfestellung für Oberstufenschüler bei der Recherche für Facharbeiten – nahezu für jeden Schultyp und jede Jahrgangsstufe ist etwas dabei.

Einfach eine großartige Unterstützung der Lehrer bei ihrer medienpädagogischen Erziehungsarbeit.

Also Kollegen: Auf zur Stadtbibliothek Euskirchen mit Ihren Schülern!!!
Es lohnt sich!

Ihre begeisterte

S. Kling

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Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Tamara Klütsch, ich bin 23 Jahre alt und arbeite jetzt schon seit zwei Wochen als Praktikantin in der Stadtbibliothek Euskirchen.

Wenn ich gerade nicht als Praktikantin tätig bin oder meiner Leidenschaft die Welt zu bereisen nachgehe, studiere ich im letzten Semester an der Universität zu Köln und zwar einen 2-Fach-Bachelor in den Fächern Geschichte und Englisch. Und nein, ich studiere nicht einen Lehramtsbachelor wie viele von Ihnen vielleicht erwarten würden, sondern einen akademischen.

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© Tamara Klütsch in Australien

 

Das bedeutet, dass ich später nicht in einer Schule tätig sein werde. Die Frage die ich so ziemlich am häufigsten gestellt bekomme ist deshalb: was genau kann man dann mit Geschichte und Englisch anfangen, wenn man später nicht unterrichtet? Tja, da ist man nicht wirklich eingeschränkt… Mal abgesehen von den „klassichen“ Bereichen wie Arbeiten in einem Museum oder Archiv, kann man zum Beispiel auch weiter an der Uni tätig sein (mal vorausgesetzt man schafft es auch erfolgreich seinen Master abzuschließen) oder aber in Bereichen wie Tourismus oder Journalismus sein Glück versuchen.  Ich weiß noch nicht genau wo es mich später einmal hin verschlägt, doch zunächst strebe ich noch meinen Master an der Uni Köln an.

Die Frage danach warum ich mein Praktikum ausgerechnet in der Stadtbibliothek absolviere ist leicht zu beantworten: Ich liebe Bücher und lese schon seit ich klein bin liebend gern und habe selbst auch schon (eher weniger erfolgreich) kleinere Geschichten geschrieben. Eine meiner persönlichen Lieblingsbuchreihen, neben (natürlich!) Harry Potter, sind die Bücher von Rick Riordan über seinen Halbgott-Helden Percy Jackson. Hier liebe ich besonders Riordans Humor (der nicht zu kurz kommt) und auch der moderne Umgang mit antiker griechischer Mythologie ist einfach klasse.

In den zwei Wochen die ich nun schon hier bin, habe ich vieles bereits gelernt und durfte auch bei einigen Abläufen mithelfen.

Am meisten gefallen hat mir die Aufgabe, eine Bücherkiste zu den Themen Detektiv- und Gruselgeschichten für die zweite Klasse einer Grundschule hier in Euskirchen zusammenzustellen. Aber auch die Bücher mit Etiketten zu bekleben hat mir Spaß gemacht, da man hier mal etwas praktischer tätig ist. Für den Rest meines Praktikums erwarte ich, dass ich vielleicht noch mehr über die Anschaffung von neuen Büchern erfahre und vielleicht noch mehr bei den täglichen Abläufen hier in der Stadtbibliothek mithelfen kann.

Abschließend kann ich nur jedem der Bücher liebt und wissen will was eigentlich so in einer Stadtbibliothek abläuft nur empfehlen, einmal ein Praktikum hier zu machen.

Liebe Grüße

Tamara

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Rachel_Buch und Stempel

Liebe Leserinnen und Leser,

nun sind die vier Wochen fast um. Morgen ist nicht nur das Finale der Sommerleseclubs, sondern auch der Tag, an dem ich mein weißes Ansteckschild „Praktikant/in“ wieder abgeben muss. Vier Wochen hinter den Kulissen. Mitarbeiter statt Kunde.

Ich könnte nun selbst mindestens eine Folge einer Sendung wie „Willi wills wissen“ füllen. Thema heute: Wie kommt, dass Buch ins Bibliotheksregal?

Das geht vom Blättern durch Literaturzeitschriften zur Auswahl, über die Kontrolle der Bestellung, zum Kampf mit den Luftbläschen beim Foliieren(eignet sich gut zum Aggressionsabbau) und der Erfassung im Katalog. Jeden Schritt habe ich selbst mitgemacht und das Buch schließlich auch mit einem Blick auf die neu aufgeklebte Signatur an seinen rechtmäßigen Platz bringen können.

Am meisten Spaß hatte ich aber am Kontakt mit den Kunden. Die sprudelnden und schwer zu unterbrechenden Erzählungen der Kinder, die doch beweisen wollten, dass sie das Buch für den SLC auch wirklich gelesen habe, haben mein bücherbegeistertes Herz erwärmt. Der SLC ist übrigens meiner Meinung nach eine super Sache, man hat deutlich erkennen können, wie viel Spaß es den Kindern macht ihre Logbücher zu füllen.

Es war auch ein tolles Gefühl einem Kunden weiterhelfen zu können, als er sich, so wie ich am ersten Tag, doch etwas in dem Labyrinth aus Buchregalen verirrt hatte und den Weg zum gesuchten Buch zu zeigen.

Zu tun gab es eigentlich immer etwas. Auch Sachen, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte, wie Urkunden schreiben (nach der zwanzigsten Unterschrift habe ich beschlossen nie berühmt zu werden) oder Preislisten anfertigen. Insgesamt war es eine ziemlich vielfältige Zeit. Zeit, in der ich von Sortierkönigin über Wegweiser zu Bloggerin alles einmal gewesen bin. Besonders war dabei für mich, dass ich sehr viel selbstständig tun konnte und, auch wenn ich zugleich und zunächst eine Menge Input in Form von Erklärungen bekommen habe, so selbst fast alles eigenhändig erfahren durfte.

Mit einem Kopf vollgestopft mit Eindrücken und neuem Wissen werde ich mich morgen Abend verabschieden und alles auf der langen Zugrückfahrt noch einmal Revue passieren lassen. Wer weiß, vielleicht statte ich der Stadtbibliothek Euskirchen in der nächsten Zeit noch einmal einen Besuch ab. Ob als Kunde oder Studentin der Bibliothekswissenschaft, das wird sich zeigen.

Danke für eine lehrreiche und spannende Zeit

Rachel

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Liebe Leserinnen und Leser,

bestimmt sind Sie mit dem  „verstaubten“ Stereotyp der uns Bibliotheksmitarbeiterinnen und Bibliothekarinnen nachgesagt wird vertraut. Doch auch die Archivare und Archivarinnen leiden unter überholten Vorurteilen.

Die Hannoversche Allgemeine Zeitung fasste 2001 die typischen Eigenschaften eines Archivars grob zusammen:

„Archivare tragen schwarze Rollkragenpullis, haben keine grauen, sondern verstaubte Haare und im vorderen Bereich der Nase eine Kerbe, in die die Hornbrille beim Lesen hineinrutscht.

Archivare sind blass, denn sie arbeiten schweigend in muffigen

Kellern ohne Fenster und langweilig da sie außer archivieren keine Hobbies haben.“1

Bevor ich mein Praktikum im Stadtarchiv begann, muss ich gestehen, hatte auch ich ein solches Bild im Kopf.

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This Wikipedia and Wikimedia Commons image is from the user Chris 73 and is freely available at //commons.wikimedia.org/wiki/File:Litography_archive_of_the_Bayerisches_Vermessungsamt.jpg under the creative commons cc-by-sa 3.0 license.

Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Archive sind zwar meistens in den Kellergefilden von Kommunen und Kreisen angesiedelt, doch die Mitarbeiter sind nicht immer „Kellerkinder“ und „Magazinmaulwürfe“. Auch Archivare lachen, albern herum und ziehen sich modisch an. Obwohl das Archivieren oberste Priorität hat, stellen sich die Mitarbeiterinnen im Stadtarchiv der Herausforderung, Grundschulkindern im Rahmen des Projektes der „Kulturstrolche“ Kommunal- und Kreisgeschichte nahe zu bringen oder unterstützen Ahnenforscher bei ihren Recherchen. Nicht zu vergessen, archiviert das Stadtarchiv die Aktenbestände der Stadtverwaltung und ist stets auf dem Sprung, den lieben Kollegen eine bereits untergetauchte Akte zugänglich zu machen.

Es gibt Tage, an denen im Archiv ungewöhnliche Arbeit verrichtet wird. Hierzu gehört definitiv das Entfernen von  Metallteilen und  Büroklammern aus den Akten, im Fachjargon „enteisen“ genannt. Humor, eiserner Wille und etwas Schokolade lockern die Arbeitsatmosphäre auf.

Nach vier Wochen Archivluft schnuppern, die übrigens zwischen 13-16 °C kalt sein muss, bin ich bekehrt und sehe wieder eine hartgesottene Stereotype dahin scheiden.

Das Praktikum war lehrreich und außerordentlich interessant und hat mir gut gefallen, doch die Kälte im Archivmagazin ist für mich ein klares Manko.

Viele Grüße

Ihre Carmela Rizzuto

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Praktikumszeit unserer lieben Praktikantin Hannah neigt sich leider dem Ende zu. Ab Montag heißt es wieder Schulbank drücken. Fleißig, wie sie ist, hat sie noch schnell einen kurzen Erlebnisbericht und eine Bücherrezension für uns geschrieben. Den Bericht zu ihrer Praktikumszeit gibt es hier:

 

Liebe Leserinnen und Leser,

meine zweite Praktikumswoche in der Stadtbibliothek Euskirchen ist jetzt auch schon bald vorbei. Bisher habe ich schon viele Erfahrungen sammeln können und mir ein gutes Bild von dem Beruf in der Bücherei machen können.

Ich kam ohne jede Erwartungen hierher und wollte mich überraschen lassen. Und ich muss sagen:Es ist super. Als ich hier angefangen habe wurde ich erst einmal von einem sehr freundlichen Mitarbeiterteam empfangen, die mich während meiner Zeit super mit in den Dienst integriert haben.

Die Bufdis und die festen Angestellten haben mir alles erklärt und gezeigt und alle meine Fragen mit Begeisterung beantwortet. Alle Aufgaben, die ich erledigen musste, fielen sehr vielseitig aus. Und so bestand meine Arbeit nicht nur darin Bücher einzusortieren und gerade zu rücken. Nein! Denn ich dürfte bei Klassenführungen wie dem Bilderbuchkino oder der Piratenführung dabei sein und helfen, oder auch einzelne Dinge vorbereiten für kommende Veranstaltungen wie für „den Leseheld“, als auch Telefongespräche führen. Außerdem kam ich auch häufig in Kontakt mit den Kunden, indem ich ihnen beim Suchen bestimmter Bücher half, oder ich ihnen Bücher auslieh bzw. zurücknahm.

Abschließend kann ich sagen, dass mir mein Praktikum hier in der Stadtbibliothek Euskirchen sehr gut gefallen hat und ich mir auf jeden Fall vorstellen könnte, einen Beruf wie diesen später mal auszuüben. 

Außerdem möchte ich mich auch nochmals beim ganzen Team der für die äußerst nette Begleitung während meines zweiwöchigen Praktikums bedanken.

 

Liebe Grüße Hannah Scholl

 

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