Feeds:
Beiträge
Kommentare

Liebe Leser*innen,

in diesem Monat stelle ich euch einen aufwühlenden Familienroman vor. „Der Verdacht“ von Ashley Audrain ist ein packendes Familiendrama, das sehr emotional an Themen herangeht, die heute noch in der Gesellschaft als tabu gelten.

Bild: Penguin Verlag | https://www.parkbuchhandlung.de/produkt/der-verdacht-von-ashley-audrain/

Violet ist ein Wunschkind, und Blythe möchte die liebevolle Mutter sein, die ihr selbst so sehr fehlte. Doch als man ihr das Neugeborene in den Arm legt, fühlt sich alles falsch an. Da ist nur Ablehnung, und je älter das Mädchen wird, desto mehr wächst die Angst vor Violet und ihrem feindseligen Verhalten, das sich Blythe nicht erklären kann. Alles nur Einbildung? Oder ist das Mädchen tatsächlich absichtsvoll böse? Fox, der seine Tochter von ganzem Herzen liebt, beobachtet seine Frau mit wachsendem Misstrauen. Bis eines Tages das größtmögliche Unglück über die Familie hereinbricht – und Blythe sich ihrer Wahrheit stellen muss.

Dieser Roman war mal eine ganz andere Herausforderung für mich. Selten hat mich ein Buch so dermaßen erschüttert und mitgenommen. Die Autorin lässt die Protagonistin ihre Version der Ereignisse so schonungslos berichten, dass man als Leser zwar versteht, wieso sie in gewissen Situationen entsprechend reagiert hat aber man möchte es eigentlich gar nicht wahrhaben. Auch ihre Rückblicke in ihre eigene Kindheit sind nicht einfach zu ertragen. Aber am schockierendsten zu lesen war für mich die (Verhaltens-)Entwicklung von Blythes Tochter.

Doch genau von diesem erschreckenden Plot lebt dieser Roman. Er greift gesellschaftliche Themen auf (Mutterschaft, fehlende Mutterliebe und die daraus resultierenden Auswirkungen), die heute noch totgeschwiegen werden und einen im Nachklang nachdenklich werden lassen.

Durch diese Familiengeschichte wird einem erst bewusst gemacht, was Verfehlungen in der Kindheit anrichten können und auch Generationen später noch Auswirkungen auf die Nachkommen und ihr Umfeld haben.

Auch wenn es sich bei diesem Roman um harte Lesekost handelt, kann ich ihn nur jedem empfehlen, der nicht abgeneigt ist, eine etwas andere Leseerfahrung zu machen. Selbstverständlich ausleihbar in der Stadtbibliothek.

Eure

Désirée Sterr

Liebe Leser*innen,

hiermit möchte ich mich bei euch verabschieden und mich zunächst bei allen Menschen bedanken, die mich das Jahr über begleitet haben. Ihr habt dazu beigetragen, dass das Jahr für mich unvergesslich geworden ist und ich in Zukunft mit einem Lächeln auf die Zeit zurückblicken werde.

Zu diesen Menschen gehören die Kolleg*innen des Kulturhofs und vor allem der Bibliothek, welche mich seit der ersten Sekunde herzlich aufgenommen haben und den Arbeitsalltag in den Folgemonaten mit interessanten und abwechslungsreichen Aufgaben, Witz sowie netten Gesprächen verschönerten. Besonders die enge Zusammenarbeit mit den Semester- sowie Schülerpraktikant*innen sorgte immer für viel Freude.

Ich bedanke mich auch bei meiner BFD-Gruppe, welche die Seminare zu Tagen gemacht haben, auf die man große Vorfreude verspürte und sich wie lustige Klassenfahrten anfühlten. Natürlich bedanke ich mich auch bei euch Lesern. Ihr habt mir die Thekenschicht verschönert, so dass ich mich an viele nette Begegnungen zurückerinnern werde.

Während des BFD-Jahres habe ich viele neue Erfahrungen sammeln können, welche mich nicht nur arbeitstechnisch, sondern auch privat weitergebracht haben. Ich durfte an vielen schönen Veranstaltungen mitwirken. Diese reichten vom TOMMI, dem Literaturgespräch über die Krimilesung bis hin zum SLC und vielen mehr. Denn auch durch diese lernt man innerhalb eines Jahres, was sich hinter den Kulissen einer öffentlichen Bibliothek abspielt und welche Aufgaben damit verbunden sind. Dazu zählen auch alltägliche Aufgaben, wie Medien einarbeiten und einsortieren, Dienstgänge zur Bücherzelle sowie zur örtlichen Buchhandlung, euch Leser*innen während den Thekenschichten beraten und vieles mehr.

Falls ihr Interesse an einem Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek oder bei einer anderweitigen Einsatzstelle haben solltet, kann ich euch dies nur ans Herz legen und hoffe, dass es euch genauso gut gefällt wie mir.

Somit findet mein BFD-Jahr nun mit reichlich neuen Eindrücken ein Ende und ich wünsche euch weiterhin einen schönen Aufenthalt in der Stadtbibliothek Euskirchen und viel Spaß beim Lesen.

©A. Müller

Liebe Grüße,

Anna (BFDlerin)

Liebe Leser*innen,

zum 31.07.2024 endet offiziell mein Bundesfreiwilligendienst und ich blicke zurück auf ein abwechslungsreiches Jahr.

Als mein BFD startete stand das SLC-Abschlussfest kurz bevor und so begann ich mein Jahr gleich mit einem großen Event. Dieses war dicht gefolgt vom TOMMI-Kindersoftware-Preis, der nächsten großen Veranstaltung, welche mir in meinem Jahr hier wahrscheinlich am meisten Spaß gemacht hat. Während dieser Veranstaltungsreihe durfte ich meine Leidenschaft des Videospielens mit der pädagogischen Arbeit kombinieren.

©A. Müller

Aber auch andere sehr abwechslungsreiche Veranstaltungen zierten den Alltag, von Schulklassenbesuchen über Krimi-Lesungen bis hin zum Kindertheater war alles dabei. Auch der normale Tagesablauf wurde nie eintönig. Neben dem alltäglichen Aufräumen gab es neue Bücher zu stempeln, zu foliieren und zu bekleben. Die Bücherzelle am Alten Markt musste regelmäßig aufgeräumt und in einen vorzeigbaren Zustand gebracht werden und neue Bestellungen bei Thalia mussten abgeholt werden.

Ebenso interessant und vielfältig waren auch die Thekenschichten, in denen ich auf die verschiedensten Menschen treffen durfte.

Und sogar die alltäglichen Hintergrundaufgaben haben mir meist Spaß gemacht, tatsächlich stellte sich heraus, dass das Einarbeiten und Foliieren der Medien zu meinen Lieblingstätigkeiten gehört.

Kurzum, es gab immer genug zu tun und es wurde nie langweilig.

Ein Highlight waren natürlich auch unsere Seminare, welche zu einem Bundesfreiwilligendienst dazugehören. Zusammen mit den anderen Bfdler*innen der Stadt Euskirchen ging es insgesamt 4-mal nach Saarburg ins Bildungszentrum des Bundes. Die Gruppe war recht klein wodurch sich schnell ein Wir-Gefühl bildete und die Atmosphäre während der Seminare war immer sehr entspannt.

Die Veranstaltungsarbeit in der Stadtbibliothek hat mir gezeigt, wie sehr mir die medienpädagogische Arbeit gefällt und so möchte ich nun Soziale Arbeit studieren mit dem Ziel, selbst Medienpädagoge zu werden.

Im Team habe ich mich gut aufgenommen und immer wohlgefühlt und möchte mich daher beim Kollegium für das schöne Jahr bedanken. Ich verabschiede mich allerdings noch nicht endgültig von der Bibliothek, da ich als Wochenendkraft erhalten bleibe.

Außerdem bedanke ich mich bei all den netten Menschen, die ich in meiner Zeit hier kennenlernen durfte und freue mich auf den neuen Lebensabschnitt.

©A. Müller

Euer

Philipp (BFDler)

Liebe Leser*innen,

ich stelle euch heute als Spiel des Monats das Gesellschaftsspiel „Onitama“ vor. Also lasst mich euch mitnehmen auf eine wundersame Reise in das ferne Gebirge Japans. Dabei könnt ihr die taktische und elegante Kampfkunst zweier Meister hautnah erleben, die durch euch verkörpert wird. Dafür stehen euch jeweils vier eurer vielversprechendsten Schüler zur Seite, die euch nach besten Kräften im Duell unterstützen. Eure Kampftechniken repräsentieren die Eigenschaften unzähliger Tiere und sind ebenbürtig. Nur euer Verstand und eure Taktik wird im Kampf entscheiden, wer am Ende obsiegt. 

Onitama greift die Essenz von Schach neu auf und ist für zwei Spieler ab dem Alter von 10 Jahren empfohlen. Die Spieldauer variiert von 15-20 Minuten. Im Gegensatz zum Schach ist der Start jeder Runde immer unterschiedlich und dennoch bleibt das Machtverhältnis beider Spieler absolut gleich. Gespielt wird auf einem quadratischen 5×5 Feld, in dem sich jeweils ein Meister und vier seiner Schüler gegenüberstehen. Das Ziel des Spiels ist es, die gegnerische Meisterfigur zu schlagen oder dessen Hauptsitz mit seiner eigenen Meisterfigur einzunehmen. Die Figuren werden durch Spielkarten bewegt, die bestimmte Bewegungen vorgeben, abhängig von dem Tier, welches auf der Karte abgebildet ist. Aber Vorsicht! Jede Bewegungstechnik, die du verwendest, kann dein Gegner in seinem Zug auch anwenden, da aus einem Kartenpool 5 Bewegungskarten zwischen euch rotieren. Dadurch besitzt keiner der Duellanten eine körperliche Überlegenheit, sondern nur die Strategiekunst wird den Sieger bestimmen.  

Aus meiner persönlichen Erfahrung ist das Spiel super geeignet für zwei Spieler, die auf einer Wellenlänge sind, weil es das Spiel umso intensiver macht. Das Besondere ist nämlich, dass nicht Onitama die Anforderungen bringt, sondern ihr. 

Euer

Abdul

Hallo Ihr Lieben,

unser diesjähriger Sommerleseclub befindet sich gerade in vollem Gange! 😀

In den letzten zwei Wochen haben sich bisher über 120 Teams angemeldet, die sich nicht nur fleißig mit Büchern und Medien eingedeckt, sondern auch an unseren Aktionen und Workshops teilgenommen haben.

Ein solcher Kreativ-Workshop hat am Mittwoch, 17. Juli 2024, in unserem Clubraum stattgefunden. In der Zeit von 15 bis 18 Uhr hatten die teilnehmenden Teams die Gelegenheit, eigene Trickfilme mit der Stop-Motion-Technik zu drehen. Die teilnehmenden Personen konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am Ende sind interessante Kurzfilme entstanden, die die Menschen auch mit nach Hause nehmen konnten.

Film-Titel: Der Kampf mit dem Bösen

Direkt am darauffolgenden Tag, Donnerstag 18.07.2024, wurde unser Clubraum zu einem Grafik-Atelier. Den gesamten Nachmittag über konnten die Teilnehmenden des Zeichenkurses die Grundlagen des Zeichnens für Comic-Figuren im Manga-Stil erlernen und direkt anwenden. Dabei sind erstklassige Zeichnungen entstanden.

Beide Workshops sind im Rahmen des Kulturrucksack NRW des Kreises Euskirchen gefördert worden.

Ihr seid neugierig, wie ein solcher Nachmittag abläuft und die Ergebnisse aussehen? Dann kommt gerne zu unseren nächsten Terminen. Alle Informationen und die Anmeldung dazu findet ihr auf unserer Homepage.

Wir freuen uns auf Euch!
Das Team der Stadtbibliothek Euskirchen

Liebe Leser*innen,

am 27.05.2024 fand in der Stadtbibliothek der sogenannte BFD-Tag statt. An dem Tag kamen alle Bundesfreiwillligendienstler*innen der Stadt Euskirchen von morgens bis nachmittags in die Stadtbibliothek, um diese kennenzulernen. Hiermit möchte ich euch einen Einblick in diesen Tag geben.

Zunächst wurden alle von der Bibliotheksleitung begrüßt, welche den Teilnehmenden den Tagesablauf aufzeigte und sich bezüglich der Vorstellungen einer Bibliothek sowie Erwartungen an den Tag erkundigte. Nachfolgend wurde der sogenannte Biparcours durchgeführt. In diesem lernt man die Bibliothek mithilfe einer Tablet-Rallye kennen.

Anschließend haben die BFDler die Systematik der Sachbücher kennengelernt und wie man sich mit dieser in den meisten Bibliotheken zurechtfinden kann. In einer weiteren Übung haben wir verschiedene Suchmaschinen getestet (in diesem Fall Google und die KI von Bing), um herauszufinden, welche zuverlässiger ist. Dann war es auch schon Zeit für unsere Mittagspause, die wir im sonnigen Innenhof des Kulturhofes mit Pizza verbracht haben.

Zum Schluss haben Philipp und ich den BFDlern spielerisch gezeigt, was in der Bibliothek alles machbar bzw. nutzbar ist. Dafür haben wir mit einem interaktiven Switch-Spiel angefangen, welches als gutes Warm-up nach der Mittagspause diente und auch bei dem Kindersoftwarepreis TOMMI letzten Jahres getestet wurde.

Um Tätigkeiten im Büro vorzustellen entschieden wir uns für einen Staffellauf, der das Stempeln sowie Aussortieren von Büchern, die Ausleihe und Rückgabe sowie das Einsortieren von Medien beinhaltete. Dabei traten die BFDler in Gruppen gegeneinander an und es wurde als sehr unterhaltsam empfunden.

Als letztes haben wir ein Quiz zu allgemeinen Bibliotheksfakten gemacht und anschließend haben die Teilnehmenden über den Tag reflektiert und wurden daraufhin verabschiedet.

©A. Müller

Es war ein unterhaltsamer und lehrreicher Tag, in dessen Verlauf die Modernität sowie die Vielfältigkeit der Stadtbibliothek Euskirchen gut vermittelt wurde. Da es sich bei diesem Seminar um unseren Arbeitsalltag handelte, haben Philipp und ich natürlich nicht so viel Neues gelernt wie die anderen Bundesfreiwillligendienstler*innen.

Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Liebe Grüße,

Anna

Liebe Leser*innen,

in diesem Monat stelle ich euch einen echt spannenden Psychothriller vor. „Hope’s End“ von Riley Sager ist eine komplexe Familiengeschichte mit einigen gelungenen Plot-Twists.

Bild: dtv Verlag | https://www.dtv.de/buch/hope-s-end-21891

1929 erschüttert eine schreckliche Bluttat ganz Maine. Die 17-jährige Lenora Hope wird verdächtigt, ihre Eltern und ihre Schwester grausam ermordet zu haben. Sie streitet die Tat jedoch vehement ab. Erst als fast fünfzig Jahre später die junge Pflegerin Kit nach Hope’s End, den Familiensitz und Schauplatz der Tragödie, kommt, scheint sich das Geheimnis um die grausamen Morde zu lüften. Denn Lenora Hope, die nach einem Schlaganfall nur noch mithilfe einer Schreibmaschine kommunizieren kann, will Kit die ganze Geschichte erzählen. Doch Kit begreift schnell, dass sie niemandem trauen kann. Und schon bald weiß sie, dass sie in tödlicher Gefahr ist …

Ich war schon nach den ersten Kapiteln von diesem Pageturner begeistert. Besonders hat mir gefallen, dass wir mit dem ersten Kapitel sofort in die Geschichte einsteigen, ohne vorher mit zu vielen Nebenhandlungen auf die eigentliche Story vorbereitet zu werden.

Des Weiteren gefällt mir sehr gut, dass der Autor seine Geschichte ohne viel Blutvergießen erzählt und dafür mehr auf subtile Spannungsmomente setzt. Dadurch entsteht eine düstere, fesselnde Atmosphäre und besticht durch viele unvorhersehbare Situationen.

Einen kleinen (persönlichen) Kritikpunkt habe ich allerdings doch: gegen Ende des Romans entwickeln sich auf einmal so viele Plot-Twists, dass ich zeitweise den Faden/Überblick verloren habe. Wenn man sich allerdings auf die unterschiedlichen Wendungen einlässt, geht das Lesevergnügen auch nicht verloren.

Gerne könnt ihr euch selber ein Urteil bilden und das Buch bei uns ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

Liebe Leser*innen,

letzte Woche Mittwoch war es mal wieder soweit: der Berufsfelderkundungstag stand an und sechs junge Leute verschafften sich einen Eindruck unserer täglichen Arbeit.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es direkt mit unserer täglichen Morgenroutine los. Sie durften Medien wegräumen, Spiele zählen und Vorbestellungen bearbeiten. Danach wurden sie mit Tablets ausgestattet und begaben sich mithilfe unseres BIPARCOURS auf eine spielerische Erkundungstour durch die Bibliothek.

Im Anschluss gab es einen Einblick hinter die Kulissen: so lernten die Schüler*innen, wie unsere Medien zunächst ausgewählt, gekauft und später eingearbeitet werden. Dazu passend wurde ihnen mithilfe einer Systematik-Rallye die verschiedenen Standorte unserer Medien noch einmal näher beigebracht.

Nach einer längeren Mittagspause ging es dann an die verschiedenen Recherche-Möglichkeiten in unserem Online-Katalog. Und dann kam das Highlight des Tages: sie durften unsere elektronischen Spielsachen testen. Darunter befanden sich unsere (Lern-) Roboter Dash, Blue-Bot und Bee-Bot, sie konnten StopMotion ausprobieren und lernten das Kamishibai kennen. Darüber waren natürlich alle mehr als begeistert. Vor allen Dingen, da dieser Abschnitt spielerisch mit einem Kahoot-Quiz beendet wurde.

Zusätzlich bekamen alle Teilnehmer*innen im Laufe des Tages die Möglichkeit, unseren Alltag an der Informationstheke mitzuerleben.

Zum Abschluss erhielten sie noch Informationen über die verschiedenen Berufsmöglichkeiten in einer Bibliothek. Am Ende des Tages haben die jungen Leute eine Menge über unseren Beruf erfahren und sind doch sehr zufrieden mit dem Tag nach Hause gegangen.

Euer Team der Stadtbibliothek

Liebe Leser*innen,

für alle Gesellschaftsspiele-Fans unter euch haben wir uns etwas einfallen lassen 😀. Jeden Monat präsentieren wir euch ein Spiel aus unserem Angebot. Da ist dann bestimmt für jeden etwas dabei.

Zum Auftakt unserer neuen Reihe „Spiel des Monats“ stelle ich euch heute „Der Hobbit- Eine unerwartete Reise“ vor.

Hobbit-Fans aufgepasst:

Der Hobbit

Eine unerwartete Reise (Brettspiel)

Das Brettspiel basiert sehr stark auf dem Film „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ und ist für 2-4 Spieler mit einer Altersempfehlung ab 10 Jahren und einer Spieldauer von ca. 60 Minuten gedacht. In dem kooperativen Roleplay Game (RPG) geht es darum, Bilbo und seine Gefährten sicher durch die gefährliche Reise zu leiten. Hierbei wird auf einem Spielbrett mit verschiedenen Spielfiguren und mit verschiedenen Kartendecks gespielt. Dabei lauern Gefahren an jeder Ecke und die gesamte Gruppe muss sich gegen Orks, Trolle, Goblins und weiter Wesen beweisen. Das Spiel ist nämlich erst gewonnen, sobald die Zwerge und Bilbo das Ende der ersten Etappe erreicht haben, bevor sie von den Orks eingeholt werden. Während des Spielens begegnet man mehreren Schlüsselfiguren und entdeckt fantastische Orte wie Bruchtal, die Trollhöhlen und das Nebelgebirge. Natürlich ist Gandalf auch dabei, allerdings trennt er sich hin und wieder von der Gruppe und geht gerne seinen eigenen Weg. Ein weiteres wichtiges Spielelement ist natürlich der Eine Ring, der ab und an für überraschende Wendungen sorgen kann.

Alles in allem ist das Spiel eine freundliche Abwechslung und vor allem für Hobbit-Fans besonders geeignet. Aber wir wissen ja alle wie es am Ende ausgeht… oder😉?

Euer

Abdul

Liebe Eltern und Kinder,

eigentlich hätte das Figurentheater Fex schon im Dezember mit dem Stück „Hase & Holunderbär – und die verlorene Weihnachtspost“ zu uns in die Bibliothek kommen sollen. Leider musste es krankheitsbedingt ausfallen und ein neuer Termin gefunden werden. Umso mehr freuten wir uns, dass wir letzte Woche Donnerstag die beliebte Kinderveranstaltung nachholen konnten.

©M. Hürtgen, Stadtbibliothek Euskirchen

Als aktuelles Stück hatte das Figurentheater Fex wieder eine Geschichte von „Hase & Holunderbär“ im Gepäck. Dieses Mal ging es um die große Pechsträhne vom Holunderbär, als er seinen Glückshut verloren hatte.

Die Kinder fieberten bei der Suche nach dem Hut begeistert mit und mussten über so einige lustige Szenen sehr lachen. Wir haben uns sehr gefreut, dass alle Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zu diesem Nachholtermin gekommen sind.

©M. Hürtgen, Stadtbibliothek Euskirchen

Es war ein schöner Nachmittag für Klein und Groß!

Viele Grüße

Ihre Michaela Hürtgen