mein Name ist Julian Dohmen. Gerne möchte ich mich über den digitalen Weg Ihnen vorstellen. Seit Anfang des Jahres gehöre ich zum Team der Stadtbibliothek und werde hoffentlich schon bald an den Wochenenden Sie persönlich begrüßen können.
Bild: A.Freitag, Stadtbibliothek Euskirchen
Derzeit studiere ich an der internationalen Filmschule in Köln Film mit dem Fachschwerpunkt Drehbuch. Somit lässt sich mit mir nicht nur über Literatur, sondern auch gerne über Film gesund diskutieren. Meine filmischen Vorlieben befinden sich im europäischen Kino. Vor allem der italienische Neorealismus um Federico Fellini und Vittorio De Sica haben es mir angetan. Ebenfalls bewundere ich auch die kunstvolle Schlichtheit der Dardenne-Brüder. Literarisch beschäftige ich mich als Geschichtenerzähler gerne mit Klassikern und Mythologien. Neben den griechischen Dramen der Antike lese ich bspw. gerne Böll, Grass, Steinbeck oder Orwell. Aufgrund meines momentanen Langspielfilm-Projekts beschäftige ich mich derzeit intensiv mit der DDR-Literatur um Christoph Hein und Peter Hacks. Bücher wie „Der fremde Freund“ und „Der Tangospieler“ sind sehr zu empfehlen.
Wenn auch vom Großteil meiner Generation als altmodisch abgestempelt, lasse ich mich musikalisch sehr gerne von meinem Lieblingsradiosender WDR4 berieseln. Neben den klassischen Hits der 60er und 70er Jahre höre ich unter anderem sehr gerne Bruce Springsteen,Sting, Jim Croce, Neil Diamond, aber auch Wolfgang Niedecken, Herbert Grönemeyer oder Udo Lindenberg.
Ich hoffe, ich konnte euch bereits hiermit einen kleinen persönlichen Einblick bieten. Natürlich würde ich mich freuen, wenn man dies in demnächst erfreulicheren Zeiten vertiefen kann und ich euch mit Rat und Tat in unserer Stadtbibliothek behilflich sein kann. Bis dahin, bleibt gesund und ich hoffe, dass wir mit unserem Angebot etwas Abwechslung in dieser schwierigen Zeit bieten können. PS: Unser neues Brettspielangebot ist im Lockdown wärmstens zu empfehlen!
wahrscheinlich denkt ihr, ich wäre etwas spät dran, um Elena Ferrantes Romanbestseller „Meine geniale Freundin : Kindheit und frühe Jugend “ zu rezensieren. Und ihr habt leider Recht.
Der Roman, der den Auftakt zur neapolitanischen Saga begründet, ist in Deutschland bereits 2016 erschienen. Mit seiner Veröffentlichung landete der Roman auch direkt auf der Spiegel-Bestseller-Liste und damit in unseren heiligen Bücherhallen.
Fast jeder aus meinem Freundes- und Bekanntenkreises sprach mich zu dieser Zeit auf diesen Roman an. Als Italienerin bzw. Neapoletanerin müsste dieser Roman ja schon von mir gelesen worden sein. Am besten noch in der Originalsprache. War er aber nicht. Denn als gebürtige Kölnerin und Wahl-Zülpicherin lag mir gefühlt nichts ferner. Nichtsdestotrotz habe ich es versucht… und irgendwie hatten mich die ersten Seiten des Romans leider nicht fesseln können. Und darin liegt der Grund, warum ich erst jetzt zu diesem wunderbaren Roman gefunden haben. Jemand, dessen Meinung ich sehr wertschätze, hat mir „Meine geniale Freundin“ als Hörbuch, gelesen von Eva Mattes, vor kurzem erneut empfohlen.
Als Pendlerin höre ich in letzter Zeit wirklich mehr Hörbücher, als dass ich Romane lese, also dachte ich mir: Gib‘ Ferrantes Roman nochmal eine Chance. Und zum Glück habe ich es getan! 🥰
Denn Eva Mattes haucht der Erzählung rund um die beiden Kindheitsfreundinnen Lila und Elena im Neapel der 1950er und 60er Jahre das wirkliche Leben ein. Die Geschichte der beiden wird von Elena als Ich-Erzählerin rückblickend erzählt. Eva Mattes verleiht jeder Figur des Romans meines Erachtens nach eine authentische Stimme. Ihre Intonation an der richtigen Textstelle lässt die Personen nahbar, ja fast real, erscheinen. Nicht so eintönig, wie ich sie gelesen hatte, sondern kindlich, verbittert, einsam, glücklich, naiv und viele weitere Facetten, die Ferrante ihren Figuren mitgab. Die Textpassagen, die mich erst nicht fesseln konnten, ließen mich nun nicht mehr los. Und plötzlich war ich in dieser Geschichte eingetaucht. Und dank der wunderbaren Sprecherin hatte ich endlich den Zugang zu Elena Ferrantes Worten. Und diese haben mich tief berührt.
Die Handlung spielt im Neapel der Nachkriegszeit. Die beiden Freundinnen wohnen im gleichen Viertel, wachsen gemeinsam auf und meistern die Widrigkeiten des Lebens. An sich keine neue Idee für eine Erzählung, aber genau da liegt meines Erachtens nach die große Stärke des Romans. Die Schilderungen des Viertels, der Menschen die dort leben, die damals dort herrschenden Lebensumstände, die Charaktere und ihre Entwicklung sind authentisch. Des Weiteren sind es aber auch Sinnbilder, gar Stereotypen, der Menschen der damaligen italienischen (Nachkriegs-)Gesellschaft.
Ferrante zeichnet mit ihren klaren Worten ungeschönte Persönlichkeiten, die die Lesenden oder Zuhörenden, egal woher sie stammen, auf ihre eigene, persönliche Weise verorten können. In den Ausführungen habe ich meine Großtanten, meine Großmutter und auch meine Eltern, als Kinder dieser Generation, in Teilaspekten oder gar im Ganzen wiedergefunden. Ich war durch die präzisen Schilderungen der Ich-Erzählerin komplett in diese Welt eingetaucht, wobei es keiner großen, ausschweifenden Worte bedurfte. Sondern gerade die „Einfachheit“ ihrer Worte, ihre direkte Umsetzung ohne viel Schnickschnack verstärkt das Geschriebene mehr, als es weitere stilistische Mittel gekonnt hätten.
Die Gefühlswelt Elenas, der Ich-Erzählerin, war mir persönlich so nah, das ich für kurze Zeit zwischen ihr und mir keine Grenzen sah; ihre und meine Welt sind eins geworden. So real haben ihre Schilderungen sich auf mein Denken ausgewirkt. Ich fieberte mit, ob beide Freundinnen weiter die Schulen besuchen dürfen, ob ihre Freundschaft sich intensivieren würde, war verletzt durch die harten Worte der Eltern oder über die raue Lebensrealität. Aber am meisten war ich gespannt darauf, wie die beiden sich innerhalb dieser Gesellschaft weiterentwickeln würden. Welchen Lebensweg würden sie einschlagen?
Und mir wurde auch bewusst, dass die Lebensrealität dieser beiden jungen Mädchen und später erwachsener Frauen – vielleicht in einigen Momenten auch überspitzt dargestellt – im Großen und Ganzen aber der Wahrheit entsprachen. Und wie von selbst begann ich darüber nachzudenken und auch meine eigene Lebenssituation in Relation dazu zusetzen. Als hätte zwischen den Zeilen eine stumme Aufforderung dazu gestanden.
Ferrantes Roman thematisiert lebensnah die Rolle der Frau in dieser Zeit. Ihr gelingt es, durch die beiden Lebenswelten der Hauptprotagonistinnen ein umfassendes damaliges Rollenbild der Frau zu stilisieren, da die beiden Lebenswelten gleich scheinen, aber sich doch immer mehr von einander unterscheiden. All diese verschiedenen Thematiken vereint Ferrante in der Lebensgeschichte dieser beiden Freundinnen. Und Eva Mattes gibt dieser wunderbaren Erzählung eine Stimme.
Der erste Band endet mit einem Cliffhanger. Womit klar ist, dass ich den nächsten Band anhören muss um zu erfahren, wie es mit den beiden weitergeht.
Und das tue ich bereits, denn alle 4 Bände der neapoletanischen Sage Ferrantes haben wir im Bestand. Als kleiner Tipp: Über unser Portal Overdrive und die Libby-App lässt sich das digitale Hörbuch einfach und bequem anhören.
aufgrund der neuen Coronaschutz-Verordnung bleibt die Bibliothek vom 16. Dezember 2020 bis zum 11. Januar 2021 geschlossen.
Die Rückgabedaten aller entliehenen Bücher und Medien wurden automatisch auf den 12. Januar verschoben. Alle laufenden Mahnverfahren werden angehalten. Die Außenrückgabe bleibt während der gesamten Zeit geöffnet. Bücher und Medien, die nicht mehr benötigt werden, können gerne schon vorher rund um die Uhr dort eingeworfen werden.
Die Außenrückgabe bleibt auch während der Schließzeit für euch geöffnet. Ihr könnt hier alle entliehen Medien einwerfen (auch CDs, DVDs usw.)
Auch die digitalen Medien- und Informationsangebote der Bibliothek können weiter genutzt werden. Über die Portale onleihe erft und Overdrive sind über 20.000 E-Books und elektronische Hörbücher zum Download verfügbar. Außerdem bietet die Bibliothek Online-Lexika und -Datenbanken an. Voraussetzung für den Zugang ist ein gültiger Bibliotheksausweis.
Alle wichtigen Informationen erhaltet ihr über unsere Webseite und den Online-Katalog. Für Neuigkeiten oder Anleitungen verfolgt auch gerne diesen Blog oder den Facebook-Auftritt der Bibliothek.
An Werktagen während der Schließzeit könnt ihr euch per Mail oder telefonisch an uns wenden, z. B. wenn ihr euren Ausweis verlängern müsst, ihr euch neu anmelden möchtet oder Probleme mit dem Zugang zu den digitalen Angeboten habt. Schreibt uns eine Mail an bibliothek@euskirchen.de oder ruft an unter 02251 65074-50.
Unser Tipp: Probiert unbedingt unser neues E-Book Portal Overdrive aus. Wir haben dort gerade 100 aktuelle, heiß begehrte Titel exklusiv eingestellt. Ihr könnt euch dort auch ganz einfach weitere Titel zur Anschaffung wünschen.
Und noch ein Tipp für gelangweilte Schülerinnen und Schüler: Ab 2021 stellen wir euch die Duden- Schülerhilfen online zur Verfügung. Mehr erfahrt ihr Ende des Jahres hier in unserem Blog.
P.S. Ab 2020 haben wir übrigens veränderte (erweiterte!) Öffnungszeiten. Sobald die Coronaschutz-Verordnung es wieder zulässt, sind wir wie folgt für euch da:
Dienstag bis Freitag von 11 Uhr bis 18 Uhr Samstag und Sonntag von 11 Uhr bis 15 Uhr Nur montags bleibt die Bibliothek geschlossen.
Bleibt gesund und kommt gut ins neue Jahr! Wir freuen uns auf das Wiedersehen!
Was für ein anstrengendes Jahr. Also wenn wir wohl ein Wort dieses Jahr nicht mehr hören wollen, dann ist es dieses eine mit „C“. Ich denke, ihr stimmt mir alle zu, wenn ich sage: „Ich hab die Nase voll davon.“ Obwohl ich 2020 leider in keinster Weise vermissen werde, habe ich doch auch für dieses Jahr einen Jahresrückblick in Bildern erstellt. Wie jedes Jahr. Obwohl 2020 das eigentlich gar nicht verdient hat. Trotz allem konnten wir euch noch einiges anbieten.
Im Januar waren wir alle noch guter Dinge und haben das „Siedler von Catan“-Turnier ausgerichtet. Man konnte den Profi-Siedlern über die Schulter schauen und das Spiel auch selbst ausprobieren. Ein super Tag, der unheimlich viel Spaß gemacht hat.
Siedler von Catan-Turnier vom 18.01.2020
Der Februar 2020 stand unter dem Motto „Wer liest, gewinnt immer!“. Denn es fand der 61. Vorlesewettbewerb in der Bibliothek statt. Zwölf lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen der weiterführenden Schulen im Kreis Euskirchen traten gegeneinander an.
Anfang März 2020 fand ein digitaler Stammtisch statt. Zum letzten Mal in diesem Jahr auch vor Ort bei uns in der Bibliothek und nicht nur online. Herr Steinke, Verbraucherschützer und Jurist, wurde dazu über Videotelefonie live in unseren Seminarraum übertragen. Er erklärte in einfachen Worten und verständlichen Beispielen die besten Herangehensweisen zum Umgang mit dem eigenen digitalen Erbe.
Im April 2020 haben wir ein Bestellsystem eingeführt. Ab da konntet ihr Medien online bestellen und am nächsten Öffnungstag abholen. Für euch und uns ein Stück Normalität nach dem ersten Lockdown. Das Bestellsystem könnt ihr übrigens nach wie vor nutzen!
Im Mai 2020 haben wir unser Angebot für E-Books erweitert. Über „Overdrive“ könnt ihr euch spannende Bestseller als E-Book herunterladen, zusätzlich zur Onleihe-Erft. Außerdem gibt es eine attraktive Wunsch-Funktion, über die könnt ihr Wünsche für E-Books direkt an uns übermitteln.
Im Juni 2020 durften wir endlich wieder die Türen für euch öffnen. Natürlich unter den gegebenen Sicherheitsbestimmungen.
Im Juli 2020 konnte für alle Euskirchener Kinder und Kindgebliebene ein Open-Air Puppentheater stattfinden. Gespielt wurde knapp 50 Minuten im Atrium hinter dem City Forum. Herr Blaschke erzählte spannend die Geschichte über die mutige und widerspenstige Pippi.
Im August 2020 haben wir wieder das Sommerleseclub-Abschlussfest gefeiert. Der Clou: Um Kontakte zu vermeiden, fand die Preisverleihung online statt. Die Teilnehmer erhielten ihre Urkunden und Preise dann im Anschluss per Post.
Rechts: ehemaliger Bürgermeister Dr. Friedl, links: Bibliothekarin Steffi Heidt
Im September 2020 konnten wir, trotz der umfangreichen Corona-Präventionsmaßnahmen, wieder die TOMMI-Kinderjury einladen. Mit Maske, Abstand, Oberflächen- und Handdesinfektion und regelmäßigem Lüften konnten Kinder wieder mitbestimmen, welches Game prämiert werden soll. Die Preisverleihung fand dieses Mal auf dem Fernsehsender „KiKa“ statt.
Im Oktober 2020 haben wir den alten Vorstand unseres Fördervereins mit großem Dank verabschiedet und einen neugewählten Vorstand begrüßen dürfen.
Neuer Vorstand des Fördervereins: v.l.n.r. Dr. Maria-Regina Neft, Maria Gerhards, Doris Eßer, Marcel Jansen, Eva Schöfer, Julia Holberg, Ulrich Aha
Im November 2020 konnte noch mal ein Figurentheater stattfinden. Um alle Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können, haben wir darauf verzichtet, die Veranstaltung wie sonst üblich in der Bibliothek stattfinden zu lassen. Stattdessen haben die Kollegen*innen aus dem City-Forum uns dort einen großen, belüfteten Raum zur Verfügung gestellt. Dort könnten die Kinder und Eltern, die sich schon seit langem auf das Theater gefreut hatten, in gemütlicher Runde dem Stück “Karni und Nickel – der große Streit“ folgen.
Im Dezember 2020 wird es leider keine Veranstaltungen vor Ort geben. Wir versuchen einfach weiterhin für euch und eure medialen Wünsche da zu sein. Bitte habt auch weiter Verständnis dafür, dass manche Services in der aktuellen Situation einfach nicht angeboten werden können. Eure Gesundheit ist uns genauso wichtig wie unsere eigene. Zum Glück erleben wir tagtäglich, wie rücksichtsvoll unsere Kunden sind und die aktuellen Präventionsmaßnahmen ohne Murren akzeptieren. Im Sinne aller hoffen wir, dass 2021 viel schöner wird und wir wieder all die tollen Veranstaltungen, Bastelaktionen, Bilderbuchkinos und Services anbieten können. Oder dass man sich einfach mal wieder von Angesicht zu Angesicht anlächeln darf.
In diesem Jahr feiert ein ganz besonderes Mädchen ihren 75. Geburtstag!
Es handelt sich dabei um niemand geringeren als Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf. Vielen wird sie auch einfach nur als „Pippi Langstrumpf“ bekannt sein.
Auch wenn Kinder die Abenteuer von Pippi und ihren beiden besten Freunden Tommy und Annika nun schon seit 75 Jahren mitverfolgen dürfen, bleibt das rothaarige Mädchen mit den zwei vom Kopf abstehenden Zöpfen in den Büchern stets neun Jahre alt. Vielleicht hat die „Krummelus“-Pille, die Pippi zusammen mit ihren beiden Freunden im letzten der drei Bücher („Pippi in Taka-Tuka-Land“) gegen das Erwachsenwerden genommen hat, ja gewirkt…
Jeder, der Pippi kennt, wird sie wohl als freches und etwas vorlautes, aber auch vor allem als mutiges, großzügiges und selbstbewusstes Mädchen in Erinnerung behalten. So ist es zumindest uns ergangen.
Obwohl ihr Vater, Kapitän Efraim Langstrumpf, König auf der Südseeinsel „Taka-Tuka-Land“ lebt und ihre Mutter vermutlich schon früh verstorben ist, lebt Pippi nicht alleine in ihrer Villa Kunterbunt. Schließlich hat sie ja noch ihre beiden Tiere, das Totenkopfäffchen „Herr Nilsson“ und den Apfelschimmel „Kleiner Onkel“. Ihre Freunde Tommy und Annika wohnen direkt nebenan.
Ob Pippis Schöpferin, die schwedische Autorin Astrid Lindgren, wohl jemals geahnt hat, wie viele Menschen das Mädchen mit den roten Haaren in ihr Herz schließen würden?
Astrid Lindgren (* 14. November 1907 ; † 28. Januar 2002)
Geschrieben hat sie die erste Geschichte rund um Pippi 1945 zunächst nur für ihre Tochter Karin. Widerwillig schickte sie dann das Manuskript mit den Worten „In der Hoffnung, dass Sie nicht das Jugendamt alarmieren“ an einen Verlag.
Astrid Lindgren selbst hatte das rothaarige Mädchen ganz besonders ins Herz geschlossen, denn Pippi sei für sie „immer gut“, wie sie mal in einem Interview erzählte. Zudem war sie sich sicher, dass Pippi niemals älter als neun Jahre alt sein würde.
Da Pippi vor allem für ihre eigenständige und teilweise vorlaute Art bekannt ist und zudem ohne Eltern aufwächst und nicht zur Schule geht, löste sie immer wieder heftige Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegnern der antiautoritären Erziehung aus. Viele Lehrer meldeten sich laut zu Wort und kritisierten die antiautoritäre Einstellung von Pippi und verteidigten Ihre damals strenge, autoritäre Erziehung. Dabei verfolgte Astrid Lindgren in Ihren Büchern nur drei einfache Ziele: den Kindern eine Stimme geben, sich gegen die Bevormundung durch Erwachsene einzusetzen und eine Brücke zwischen Kindern und Erwachsenen zu schaffen. Andere empfinden ihre Selbstbestimmtheit und Eigenständigkeit als bewundernswert, denn Pippi zeigt, dass sich Kinder nicht immer alles stillschweigend von Erwachsenen gefallen lassen müssen!
Tatsache ist, dass sich wohl jedes Kind beim Lesen der Pippi Langstrumpf-Abenteuer wünscht, auch so verrückte Dinge zu erleben. Sei es auf einem eigenen „Limonadenbaum“ herumzuklettern oder gemeinsam mit seinen besten Freunden eine Südseeinsel zu erkunden. Astrid Lindgren gibt den Kindern die Möglichkeit der Realitätsflucht in eine glückliche und ungestörte Welt ohne Not und Entbehrungen, wo Kinder Kinder sein dürfen.
Wer Pippi noch nicht kennen sollte oder seine Erinnerungen noch einmal auffrischen möchte, ist herzlich willkommen, sich ihre Abenteuer bei uns auszuleihen. Gerne auch als Film- oder Hörbuchfassung!
Oder um es mit Pippis Worten zu sagen: „Ich bin sommersprossiger und schöner denn je. Wenn das so weitergeht, werde ich direkt unwiderstehlich.”
In diesem Beitrag haben unsere Kolleg*innen aus der Stadtbücherei Landshut Informationen zum neuen Tolino-Softwareupdate zusammengestellt.
Wenn euer Tolino die Updates nicht automatisch macht, empfehlen wir euch mit dem Update noch zu warten.
Leider produzieren neue Updates hin und wieder Fehlerquellen die dann im Nachhinein bereinigt werden müssen.
Neuigkeiten über Tolino, oder andere Dinge die Onleihe-betreffend könnt ihr auch auf den Onleihe-Hilfeseiten: Hauptseite – onleihe:hilfe nachlesen.
Viele Grüße
Annika Freitag
Liebe Bloggerinnen und Blogger, der Onleihesupport hat zum neuesten Tolinoupdate folgendes Infos veröffentlicht: Stand: 26.11.2020 Die Version 14.1.0 wird seit dem 25.11.2020 auf alle eReader-Modelle von Tolino ausgerollt und kann bei Bedarf manuell auf der Tolino-Seite heruntergeladen werden. Ausgenommen von dem Update ist der Tolino Shine 1. Für dieses Modell werden seit der Softwareversion 10.5.0 keine […]
Im November sind wir alle zum „Mini-Lockdown“ verdonnert worden.
Aber wir haben für euch einen kleinen Lichtblick für langweilige, düstere Novemberabende.
Denn für alle, die es noch nicht wussten: Wir haben für euch über 1.700 DVDs und Blu-Rays im Angebot. Wir möchten euch ein wenig bei der Auswahl unterstützen und geben hier unsere Lieblingstitel preis:
4 Freundinnen und ein Mord in einer kalifornischen Kleinstadt… Drama pur!
Postapokalyptisches Endzeit-Drama mit Tiefgang! Vorsicht, Kannibalen!
Schauspielerisches Geschick trifft auf eine erfrischende Geschichte. Drama, Liebe, Herzschmerz!
Junge Frau sprengt Grenzen im 18. Jahrhundert und durchlebt Höhen und Tiefen der Liebe. Ein Klassiker!
Biografie eines Ausnahmekünstlers. Starke Musik, starke Bilder. Unverzichtbar für Queen-Fans.
Mit dieser kleinen Auswahl sind euch einige gemütliche Stunden vor dem Fernseher gesichert.
Viele Grüße bestellen euch:
Michaela Hürtgen, Annika Freitag, Désirée Sterr, Lena Maukisch und Monika Meier!
Unser regulärer Ausleihbetrieb bleibt auch im November 2020 erhalten! Angemeldete Kundinnen und Kunden können Bücher und Medien zur Ausleihe selbst am Regal aussuchen. Es gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten. Das bequeme Vorbestellen gewünschter Medien im Online-Katalog und die Abholung am nächsten Tag bleiben zusätzlich weiterhin möglich. Wir empfehlen trotz der erweiterten Möglichkeiten möglichst oft solche kontaktarmen Angebote zu nutzen, um Wartezeiten und Besucheransammlungen vor der Bibliothek möglichst gering zu halten. Auch die erweiterten digitalen Angebote wie E-Books und Online-Lexika stehen für eine kontaktlose Nutzung zur Verfügung.
Liebe Leser*innen,
wir warten zurzeit sehr gespannt auf die Veröffentlichung der neuen Coronaschutz-Verordnung für NRW, die ab Montag gelten soll. Bisher wurde nämlich für Öffentliche Bibliotheken noch keine allgemeine Aussage getroffen. Vielleicht dürfen wir als Bildungseinrichtung einfach weiter geöffnet bleiben, vielleicht mit Einschränkungen, vielleicht müssen wir als Kultur- und Freizeiteinrichtung im November vorübergehend wieder komplett schließen… Wir wissen es im Moment noch nicht.
Was wir aber versprechen können: Wir machen uns richtig Mühe mit dem Konzept und bieten euch alles, was irgend geht, unter Einhaltung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen. Das haben wir bei jeder neuen Schutzverordnung in den letzten Monaten so gehalten.
Bitte habt noch etwas Geduld. Sobald wir mehr sagen können, werden wir es hier veröffentlichen.
habt ihr euch auch schon gefragt, wann ihr euch endlich wieder längere Zeit in der Bibliothek aufhalten dürft und unsere schönen Leseplätze, die Computer und das WLAN wieder nutzen könnt?
In den letzten Wochen waren ja aufgrund der Corona-Schutzverordnungen nur die Auswahl, Ausleihe und Rückgabe von Büchern und Medien erlaubt. Viele von euch haben die Bibliothek als Aufenthaltsort vermisst. Wir fanden es auch gar nicht toll. Aber wie ihr wisst, ist es bei uns zwischen und neben den Regalen teilweise ziemlich eng. Es gab bisher eigentlich keinen einzigen Sitzplatz, bei dem der vorgeschriebene Abstand von 1,5 Meter automatisch eingehalten würde. Da diese Abstandsregel voraussichtlich doch noch ein wenig länger dauern wird, haben wir jetzt ein bisschen umgeräumt und uns überlegt, wie wir zumindest wieder ein paar Plätze freigeben können.
Da wir euren Aufenthalt in der Bibliothek im Notfall zurückverfolgen müssen, ist die Registrierung aller Besucher*innen Pflicht. Das geht am einfachsten über den Bibliotheksausweis. Wie es funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. Wer noch keinen Ausweis hat, kann sich unkompliziert einen ausstellen lassen.
Wir hoffen, wir treffen euch bald wieder hier beim Lesen und Lernen!