Feeds:
Beiträge
Kommentare

Digital-Treff

Liebe Leser*innen,

in diesem Jahr haben wir den „digitalen Donnerstag“ ausgerufen! Alle Donnerstage außerhalb der Schulferien stehen im Zeichen des Digitalen.

Wir informieren, beraten, erklären und unterstützen immer donnerstags nachmittags vor Ort in der Stadtbibliothek. Alle digitalen Themen rund um und mit Bibliotheken stehen hier im Mittelpunkt.

So auch am letzten Donnerstag im Monat, an dem der sogenannte DigitalTreff stattfindet. Der DigitalTreff umfasst immer einen kleinen Vortrag von Expert*innen zu verschiedenen digitalen Themen. Im Anschluss können die Teilnehmenden vor Ort mitreden und diskutieren.

Im Zuge des monatlichen DigitalTreffs referierte Frau Schiffer, Leiterin der Verbraucherzentrale NRW in Euskirchen, Ende Februar 2023 rund um den Sachverhalt „Digitalen Nachlass“.

Eine gute Stunde lang lauschten die Teilnehmenden Frau Schiffer, während sie erklärte, wie der eigene digitale Nachlass zustande kommt und wie man am besten für den Ernstfall vorsorgen kann. Frau Schiffers Expertise aus ihrer beruflichen Praxis veranschaulichte den Zuhörenden fast schon bildlich die Dringlichkeit, sich auch um den eigenen digitalen Nachlass zu kümmern.

Nach dem Vortrag wurden fleißig verschiedene Szenarien und Unklarheiten in kleiner Runde abschließend diskutiert.

Wir schätzen uns sehr glücklich, mit Frau Schiffer eine kompetente Referentin für unsere Veranstaltungsreihe gefunden zu haben. Sie wird noch zwei weitere Male, 27.4. und 26.10.23, im Rahmen des DigitalTreffs Vorträge in unserem Haus halten.

Termin verpasst? Nicht weiter schlimm. Alle wichtigen Informationen rund um den Digitalen Nachlass können online über die Verbraucherzentrale hier nachgelesen werden.

Unser nächster DigitalTreff findet am Donnerstag, 30. März 2023, rund um das Thema 3D-Druck statt. Weitere Informationen sind auf unserer Homepage nachzulesen.

Lieber Gruß!

Carmela Rizzuto

Liebe Leser*innen,

schon das erste Buch von Inka Lindberg fand ich toll, aber das Zweite? Ich hatte mich schon in das Cover verliebt und ungeduldig gewartet, bis es endlich rauskam. Ich habe „we fell in love in october“ direkt gelesen und möchte euch dieses Buch nicht vorenthalten.

Bild: Verlag Friedrich Oetinger GmbH | https://www.oetinger.de/buch/we-fell-love-october/9783969810231

Das Buch beginnt mit einem Blick in Lisas Leben: Ein übergriffiger Chef, ein Freund, der kein großes Interesse an ihr zeigt und eine Mutter, die über ihr Leben bestimmen will. Als ihr alles zu viel wird, bricht sie ihre Ausbildung als Bankkauffrau ab, bucht ein Busticket nach Köln und bricht damit auch aus dem Leben aus, welches sich ihre Eltern und ihr Freund Max für sie vorgestellt haben. Sie lässt alles hinter sich und ihr Leben wendet sich um 180 Grad.

In Köln beginnt für Lisa ein Abenteuer und zwischen Couchsurfing, Partys und Lebenskrisen erkundet sie nicht nur ihre Identität und Sexualität, sondern auch die Möglichkeit, dass Träume keine Träume bleiben müssen. Sie lernt Loszulassen und zu erkennen, dass das Festhalten an Gewohnheiten nicht immer das richtige ist. Nach und nach lernt sie auch sich zu öffnen und erkennt, dass ihre Gefühle valide sind.

Das Buch erklärt LGBTQIA+ Thematiken auf eine wunderschöne Art und Weise und zeigt, dass man nicht immer labeln muss. Der Schreibstil ist sehr angenehm, man wird in die Geschichte hineingesogen und will danach unbedingt die Zimtschnecken aus diesem einen bestimmten Laden in Köln probieren. Die Playlist zum Buch lässt einen noch tiefer in die Geschichte hineintauchen.

Ich habe das Buch wirklich geliebt beim Lesen: die Repräsentation, die Story, Karla, Lisas Unwissenheit über LGBTQIA+ Themen und wie zu diesen Bereichen in dem Buch aufgeklärt wird sowie das ganze drumherum, fand ich wirklich toll. Auch die Selbstfindungsphase, die sie durchlebt, wird wahnsinnig authentisch beschrieben.

Eine Empfehlung für alle, die sich gerade in ihrer Selbstfindungsphase befinden und einen realistischen Liebesroman lesen wollen.

Natürlich jederzeit bei uns ausleihbar!

Eure Emily

Liebe Leser*innen,

habt ihr schon von unserem neuen Angebot gehört?

Seit Januar bieten wir in der Stadtbibliothek Euskirchen eine weitere Veranstaltungsreihe für interessierte Menschen ab zwölf Jahren an. Und zwar könnt ihr jeden Freitagnachmittag unsere VR-Brille ausprobieren. Im Angebot haben wir verschiedene VR-Anwendungen, mit denen wir gerne unser Bildungsangebot spielerisch vermitteln möchten. So könnt ihr z.B. fremde Länder erkunden, ein Bergwerk besuchen, eine eigene Galaxie erschaffen oder auch einen Abstecher auf die Raumstation ISS machen.

Sogar Bürgermeister Sacha Reichelt hat es sich nicht nehmen lassen, unser neues Angebot zu testen. Am 27. Januar startete er einen kurzen Abstecher ins Weltall, um mithilfe von kleinen Außerirdischen die Technik und den Umgang mit der VR-Brille zu erlernen. Nach zehn Minuten im Raumschiff war er sehr überrascht darüber, wie weit er sich im tatsächlichen Raum der Bibliothek bewegt hat. Aber keine Sorge, damit euch bei euren Ausflügen in die virtuelle Welt nichts passiert, ist immer eine Bibliotheksmitarbeiterin zur Stelle, die euch unterstützend zur Seite steht 😊. In diesem Fall war Carmela Rizzuto so freundlich, für die Sicherheit des Bürgermeisters zu sorgen.

Bild: D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen

Einige von euch werden sich jetzt vielleicht fragen: VR, was bedeutet das eigentlich?

VR steht für Virtuelle Realität. Diese Technologie bietet die Chance, vergangene, temporäre, zukünftige oder auch fantastische Welten zu erkunden. So können auch diejenigen, die in ihrer Mobilität aus verschiedenen Gründen beeinträchtigt sind, für eine kurze Zeit in andere Welten eintauchen.

Wenn wir euch jetzt neugierig gemacht haben, findet ihr weitere Informationen zu dieser Veranstaltung auf unserer Homepage https://www.kulturhof.de/bibliothek.

Vielleicht sehen wir ja den ein oder anderen Freitagnachmittags zu einer Runde VR.

Eure

Désirée Sterr

Liebe Leser*innen,

aus gegebenem Anlass (😊) stelle ich euch heute als Buch des Monats ein echtes Schätzchen aus unserem Bestand vor.

Bild: J.P. Bachem Verlag | https://bachem.de/?c=765

Wie geht Karneval richtig? Saal oder Straße? Geht es um Eitelkeit oder Gemeinschaftsgefühl? Und wozu dieses „verrückte“ Fest? Karneval vereint Gegensätze und ist ein Gesamtkunstwerk.
Doch wer glaubt, dass der Karneval keine Regeln hat, liegt falsch. Es ist wie beim Sport: Wer sie kennt, hat mehr vom Spiel, als Aktiver wie als Zuschauer.

Karneval – Wie geht das?“ erzählt dessen Geschichte, stellt seine Akteure, seine Rituale, aber auch seine Probleme und Perspektiven vor. Dieses Buch erklärt das kölsche Brauchtum so umfassend, dass es sowohl Freunde des „Jeckentums“ als auch Karnevalseinsteiger in seinen Bann ziehen wird.

Ein Buch, das den Fastelovend so erklärt, wie es Anspruch und Motto im Haus des Kölner Karnevals ist: Tradition, Faszination und Vielfalt.

Als ich vor vielen Jahren mit meiner Familie in die Region gezogen bin, war ich ein totaler Karnevalseinsteiger. Als Kind war das relativ einfach: verkleiden, feiern und Süßigkeiten sammeln. Doch wenn man als Erwachsener mehr über dieses Fest und seine Hintergründe wissen möchte, würde ich sofort dieses Sachbuch empfehlen. Es bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Geschichte, Bräuche und Traditionen dieser Festivität. Man lernt etwas über die Herkunft des Karnevals, wie das Dreigestirn entstanden ist und proklamiert wird und wie die jecken Tage (auch für die Beteiligten) ablaufen.

Außerdem geht der Autor auch auf die kritische Seite des Karnevals ein. Er beschreibt unter anderem die Zusammenhänge zwischen Karneval und Politik und macht auf Fehlentwicklungen aufmerksam. So zum Beispiel die zunehmende Kommerzialisierung oder das Überangebot an Sitzungen, die zu lang, zu teuer und im Programm oft kaum unterscheidbar sind.

Was mir persönlich noch besonders gut gefallen hat, ist das kurze Lexikon am Ende des Buches. Hier kann man schnell die wichtigsten Begriffe des Karnevals nachschlagen .

Für mich war dieser Ratgeber wirklich sehr informativ und ich konnte mein Wissen definitiv noch erweitern. Wenn ihr also auch das Bedürfnis habt, noch mal was zu den“jecken Tagen“ nachlesen zu wollen, bekommt ihr mit diesem Buch auf jeden Fall die richtigen Informationen.

Selbstverständlich könnt ihr dieses Buch bei uns ausleihen!

Alaaf (🤡),

eure Désirée Sterr

Liebe Leser*innen,

Fantasy-Romane haben mich schon immer sehr gefesselt, so auch „Das unsichtbare Leben der Addie LaRue“ von V.E. Schwab. Deshalb stelle ich euch dieses Buch zum Start in das Neue Jahr vor.

Bild: S. Fischer Verlage | https://www.fischerverlage.de/buch/v-e-schwab-das-unsichtbare-leben-der-addie-larue-9783596705818

Um nicht verheiratet zu werden, schloss Addie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Gott der Dunkelheit, der ihr Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben garantiert. Von nun an ist sie unsterblich, doch ihre Freiheit hat einen hohen Preis. Niemand kann sich an Addie erinnern, sobald der Blickkontakt abbricht.

Wie ein Geist schwebt sie durch die Jahrhunderte, wird zur unbekannten Muse vieler großer Künstler und kann zumindest so durch andere ein wenig Spuren hinterlassen, denn sie erkennt, dass Ideen immer stärker als Erinnerungen sind. Dreihundert Jahre verbringt sie allein, bis sie in einem kleinen Antiquariat auf Henri trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.

Das Buch erzählt zwei Liebesgeschichten und doch ist es kein Buch über die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern über die Liebe zu sich und seinem Leben. Es ist wunderschön verspielt und philosophisch geschrieben. Der Schreibstil ist fließend weich, umhüllt und nimmt einen mit.

Meine Erwartungen wurden komplett erfüllt, es ist eine neue, außergewöhnliche Geschichte, die mir noch lange nachhing. Keine klassische Liebesgeschichte und doch handelt sie von Liebe. Die Geschichte von Addie hat mich fasziniert und nicht mehr losgelassen – eine Frau, die durch die Jahrhunderte wandert ohne zu altern und mit dem Gott der Dunkelheit spielt.

Ich hoffe, ich habe euer Interesse geweckt und V.E. Schwab schafft es, euch genauso in Addies Welt zu entführen wie bei mir. Das Buch könnt ihr natürlich bei uns ausleihen.

Eure Emily

Liebe Leser*innen,

und schon wieder geht ein Jahr zu Ende. Davon war die erste Hälfte sehr turbulent für uns. Endlich waren die letzten Flutschäden beseitigt und der große Rückumzug in den Kulturhof stand an. In der zweiten Hälfte haben wir dann nach und nach zu unserem vertrauten Alltag zurückgefunden.

Schauen wir uns noch einmal gemeinsam die Highlights des Jahres 2022 in unserer Bilderstrecke an:

Im Januar 2022 starteten wir das Neue Jahr genauso, wie das alte aufgehört hat. Wir befinden uns immer noch in unserem Ausweichquartier im AOK-Gebäude und versorgen euch mit neuer Literatur.

Im Februar 2022 sahen wir schon große Fortschritte im Kulturhof. Die Renovierungsarbeiten gingen gut voran und wir sehen schon ein Licht am Ende des Tunnels 😊.

Im März 2022 war es endlich soweit: wir konnten mit unseren ganzen Medien zurück in den Kulturhof. Um diesen für euch noch vorzubereiten, mussten wir allerdings noch mal ein paar Tage schließen. Dafür haben wir aber auch ein neues Medium für euch angeschafft: die Mobi-Sticks.

Im April 2022 fand in der zweiten Ferienwoche ein Workshop zum Thema „Gaming und Coding für Anfänger“ bei uns in den Räumlichkeiten der Bibliothek statt. Die Kinder konnten spielerisch einen ersten Eindruck im Bereich Programmieren gewinnen.

Ende April/Anfang Mai 2022 war der große Tag gekommen: wir konnten die Stadtbibliothek für unser Publikum öffnen 😊 ! Am Tag der Eröffnungsfeier gab es auch kostenlose „Büggel“ und Luftballons.

Im Juni 2022 konnten wir nach zwei Corona-Jahren unsere kleinen Besucher mit einem Kindertheater erfreuen. Zu Besuch war das Fex-Theater mit einem Stück von Nulli & Priesemut. Darüber freuten sich 40 kleine und große Zuschauer*innen.

Im Juli 2022 bekamen wir dann auch endlich das langersehnte letzte Möbelteil geliefert: das intelligente Rückgaberegal. Nun können die Leser*innen ihre entliehenen Medien auch selber wieder zurückgeben. Zudem findet unser neuer 3D-Drucker großen Anklang bei unserem Publikum.

Im August 2022 fand wie gewohnt unser alljährlicher Sommerleseclub statt, an dem wieder viele kreative Leser*innen teilgenommen haben. Sehr viel Spaß hatten sie vor allem an der Abschlussfeier, die im Alten Casino stattfand und von Nils Buchholz (Nisse Barfuss) wunderbar gestaltet wurde.

Im September 2022 konnten wir wieder die beliebten ABC-Tüten an den Euskirchner Grundschulen verteilen. Dieses Jahr war die Aktion jedoch besonders: da wir aufgrund der Flut im Jahr 2021 die Aktion nicht durchführen konnten, wurden dieses Mal zwei Jahrgänge mit den Tüten beschenkt. So bekamen fast 1.300 Kinder die Tüten persönlich überreicht und die Erstklässler aus dem letzten Jahr gingen nicht leer aus 🙂.

Im Oktober 2022 boten wir in unserem Herbstferienprogramm gleich zwei tolle Veranstaltungen an. Zunächst hatten wir zwei Wochen lang junge Gaming-Fans im Haus, die für den TOMMI einige Spiele getestet und bewertet haben. Danach fand für die etwas größeren Programmier-Fans ein Ferienworkshop unter dem Motto „Gaming & Coding für Fortgeschrittene“ statt, dessen Ergebnisse am Ende den stolzen Eltern präsentiert wurden.

Zudem fand die wahrscheinlich größte Umstellung für unsere Kunden statt. Wir wechselten von der Onleihe zur Westleihe24 und starteten eine große Kampagne, um euch das neue Angebot schmackhaft zu machen. Dazu kamen viele, viele Beratungsgespräche, in denen wir euch das Angebot ausführlich erklärt haben.

Im November 2022 fand nach zwei Jahren Zwangspause wieder der beliebte Literarische Abend statt. In der gut besuchten Veranstaltung wurde dem interessierten Publikum von Dr. Regina Neft und Maria Gerhards das Leben und die Werke des Dichters Hölderlin nähergebracht.

Im Dezember 2022 wurden wir als Gastgeber für den Lebendigen Adventskalender 2022 ausgewählt. Die Kinder der Integrativen Bewegungskita Wirbelwind haben für uns einen Weihnachtsbaum gebastelt, den wir am 18.12.2022 in unserem Schaufenster präsentierten.

Nun bleibt uns nur noch, euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen und wir freuen uns schon darauf, euch nächstes Jahr wieder hier anzutreffen!

Euer Team der Stadtbibliothek Euskirchen

Interview mit Sarah Hagedorn, Semesterpraktikantin

Liebe Leser*innen,

und schon sind vier Monate Praxissemester vorbei…Zeit, sich von Sarah Hagedorn zu verabschieden. Doch vorher haben wir uns noch einmal zusammengesetzt und ein kleines Abschieds-Gespräch geführt.

©S. Heidt

4 Monate Praxissemester sind nun vorbei, wie geht es für dich weiter?

Jetzt steht erstmal mein Praxisphasenbericht an, den ich für die TH schreiben muss. Wenn ich damit fertig bin, dann genieße ich erstmal meine freie Zeit bis mein nächstes Semester wieder anfängt.

Was hat dir besonders gut an der praktischen Bibliotheksarbeit gefallen?

Ich habe ja schon eine Vorgeschichte als FaMI, von daher kenne ich schon einiges was praktische Bibliotheksarbeit angeht. Aber ich habe für mich erneut festgestellt, dass es für mich definitiv der richtige Berufszweig ist. Die Bibliotheksarbeit ist einfach so vielseitig, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, was mir genau am besten gefällt. Natürlich mag ich die Thekenschichten, einfach mit den Nutzenden ins Gespräch kommen. Aber auch die verschiedenen Veranstaltungsformate die angeboten werden, wie den 3D-Druck-Infoabend oder die Klassenbesuche, gefallen mir sehr gut und haben viel Spaß gemacht.

©L. Maukisch

Gibt es auch etwas, dass dir gar nicht gefallen hat?

Das Aufräumen nach den Klassenbesuchen. Meistens sieht es aus als hätten die Kinder einmal alles auf links gedreht. Aber auch das gehört nun mal dazu und es hat mir auch nicht gar nicht gefallen. Es war nur einfach, sagen wir mal, anstrengend alles bis zur Öffnung wieder vorzeigbar zu machen.

Möchtest du noch etwas zum Abschluss sagen?

Ich möchte mich von Herzen bei dem gesamten Team dafür bedanken, dass ich so gut aufgenommen und ins Team integriert wurde. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht hier mein Praktikum zu machen. Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde jeden Tag hierher zu kommen.

Ansonsten wünsche ich euch allen schon einmal vorab frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2023!

Eure Sarah Hagedorn

Das Team der Stadtbibliothek Euskirchen wünscht dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute!

Liebe Leser*innen,

auch unserem zweiten Bundesfreiwilligendienstler möchten wir hier noch die Gelegenheit geben, sich persönlich vorzustellen.

Hallo liebe Leser*innen,

ich heiße Abdul Jalil und mache meinen Bundesfreiwilligendienst (BFD) vom 01. September 2022 bis zum 31. Juli 2023 in der Stadtbibliothek Euskirchen. Ich bin 18 Jahre alt und komme frisch mit dem Schulabschluss vom Emil-Fischer-Gymnasium zur Stadtbibliothek.

Abdul Jalil, Bundesfreiwilligendienstler ©S. Heidt

Warum mache ich das hier und was will ich nach dem BFD machen?

Während meiner Schulzeit bin ich gerne hier gewesen und habe immer wieder neue und interessante Sachen gefunden, wie zum Beispiel neue Bücherreihen, die mir immer noch sehr gefallen. Denn für mich ist jedes Buch eine kleine Welt, in die man sich hin und wieder zurückziehen kann. Dies würde ich auch gerne anderen ermöglichen, da ich sehr zuversichtlich bin, neben Büchern auch in anderen Medien Neues zu entdecken, das beim Stressabbau hilft. Nach meinem BFD würde ich mich gerne an der Schule für Rechtspflege in Bad Münstereifel bewerben und meine Ausbildung zum Rechtspfleger starten.

Ich bin sehr gespannt auf das, was mir in naher Zukunft passieren wird und hoffe, dass ich so viel wie möglich während des BFDs lernen kann, was mir später mal weiterhelfen könnte. Bis dahin versuche ich, eifrig zu bleiben und vieles Wissenswertes zu behalten. Besonders freue ich mich auf anstehende Projekte, bei denen ich mich bei der Organisation und Durchführung mitbeteiligen kann und versuche, eine gute Zeit in der Stadtbibliothek zu haben.

Ich freue mich auf euch!

Viele Grüße

Abdul Jalil (BFDler)

Liebe Leser*innen,

diesen Monat habe ich den Beitrag für das Buch des Monats von unserem Schülerpraktikanten Paul verfassen lassen. Er stellt euch seine Lieblings-Fantasyreihe Septimus Heap vor.

Bild: Hanser Verlag | https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/septimus-heap-magyk/978-3-446-20642-7/

In den Anwanden wütet der fürchterliche Zauberer DomDaniel. Septimus Heap, der siebte Sohn eines siebten Sohnes, verfügt über große magische Kräfte, die DomDaniel besiegen könnten. Doch anscheinend ist er kurz nach seiner Geburt gestorben. So kann nur noch die verschollene Tochter der ermordeten Königin Rettung bringen. Die Jagd nach ihr führt die chaotische Zaubererfamilie Heap, die Botenratte Stanley, die außergewöhnliche Zauberin Marcia Overstrand und andere seltsame Gestalten bis in die finsteren Marschen. Was dort geschieht, hätte nicht einmal DomDaniel für möglich gehalten …

Die Fantasy-Reihe „Septimus Heap“ von Angie Sage handelt von dem gleichnamigen Jungen und seinen Abenteuern in einer fiktiven, mittelalterlichen Welt, in der Magie eine große Rolle spielt. Auf Septimus Wegen begleiten ihn seine Halbschwester Jenna, deren Schicksal es ist Königin zu werden, sein Bruder Nico, seine Meistern Marcia und der Geist Alther Mella, der ehemalige Meister Marcia’s. Doch das sind nicht die einzigen relevanten Nebenfiguren, es gibt noch viele, viele weitere.

Besonders ist hierbei allerdings die Art, wie mit ihnen umgegangen wird. Jeder Charakter wird gut genug beleuchtet, sodass wir seine Handlungen verstehen und nachvollziehen können. Zudem „verschwinden“ einzelne Charaktere nicht einfach nach einem Band. Es kann gut sein, dass sie plötzlich im nächsten und übernächsten Buch wieder auftauchen und einen genauso wichtigen Teil für die Geschichte einnehmen wie zuvor. Gelegentlich gibt es sogar Passagen aus der Perspektive eines Nebencharakters, die sich wunderbar in der Geschichte ergänzen, aber nie zu lang sind. Ein Charakter, der mir allerdings nicht sonderlich gut gefallen hat, ist leider einer der wichtigsten, nämlich der Hauptbösewicht der Reihe. Dieser wird kaum beleuchtet und wir verbringen relativ wenig Zeit mit ihm. Das schadet der Geschichte allerdings nicht stark, da wir in jedem Buch noch einen anderen Gegner für Septimus geliefert bekommen, der wesentlich greifbarer für den Leser ist. Eine weitere Sache die mich begeistert hat, ist das World-Building was hier betrieben wurde. Uns wird eine frische, fantastische Zauberwelt geliefert, die auf Klischees wie Zauberstäbe und Besen verzichtet. So bekommen wir eine komplett neue Art des Zauberns präsentiert und mit jedem Buch lernen und sehen wir mehr. Das gleiche gilt für die Orte die wir besuchen. Anfangs erhalten wir eine Übersicht über alles, was es zu sehen gibt und je weiter die Reihe fortläuft, desto detaillierter wird auf diese Orte eingegangen, sodass das Setting nie langweilig wird.

Der größte Kritikpunkt für mich ist die Konstanz der Bücher, da die Reihe in der Mitte klar ihren Höhepunkt erreicht. Die ersten beiden Bücher sind eine gute Einleitung für das Geschehen, in Band drei bleiben wir auch noch mehr oder minder in uns bekanntem Gefilde, aber in Band vier und fünf wird Septimus in völlig neue Situationen und Settings gebracht, die mich völlig begeistert haben. Hier hat mich die Reihe folglich auch am meisten gepackt. Dass die letzten beiden Bände da nicht mehr mithalten können, war für mich dann keine große Überraschung, sie sind aber dennoch ein würdiger Abschluss dieser für mich, fast perfekten Buchreihe. Ich würde die Reihe allerdings nur für ältere Kinder, nicht etwa wegen Gewalt etc. sondern wegen der anspruchsvollen Sprache, die hier gewählt wurde. Diese passt zwar gut in das mittelalterliche Bild, ist allerdings auch schwierig zu lesen. Wenn einen das abschreckt, kann ich auch die Hörbücher empfehlen.

Zusammengefasst ist Septimus Heap für jeden etwas, der etwas mit Mittelalterlicher Fantasy anfangen kann, man sollte allerdings nicht mit etwas „Harry Potter“ -ähnlichem rechnen, denn das ist es überhaupt nicht. 

Euer

Paul

Liebe Leser*innen,

wenn ihr den Blog aufmerksam verfolgt habt, habt ihr vielleicht mitbekommen, dass wir in den diesjährigen Herbstferien einen Workshop angeboten haben zum Thema „Gaming & Coding“. Sollte dies der erste Blogeintrag sein den ihr lest, dann seht es als eine Information an, dass wir solche Workshops anbieten. In diesem Workshop haben die Teilnehmenden mithilfe der Software Scratch eigene Spiele entwickelt.

Diese Ergebnisse möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

Der Elefant

Das erste Spiel hat den Titel „Der Elefant“. Es ist ein Single-Player Spiel, in welchem ein Elefant mithilfe der Tastatur gesteuert wird und auf seinem Weg zu seiner Höhle Äpfel einsammeln muss. In eurem Inventar könnt ihr sehen, wie viele Äpfel ihr bereits eingesammelt habt!

https://scratch.mit.edu/projects/744453323

ROBber

In dem Single-Player Spiel „ROBber“ spielt ihr einen Einbrecher, der versuchen muss, an den Tresor im Haus zu kommen. Damit ihm das gelingt, muss er vorher einen Schlüssel einsammeln, um mit diesem dann an den Schlüssel für den Tresor zu kommen. Aber Vorsicht: Der Bewohner ist Zuhause und darf euch nicht erwischen! Dafür wurden kleine Versteckmöglichkeiten eingerichtet, vielleicht entdeckt ihr die? Und achtet auf die Zeit, ihr habt nur fünf Minuten, um an euer Ziel zu kommen!

https://scratch.mit.edu/projects/744997163

Collecting

Das Spiel „Collecting“ ist wie die beiden vorherigen Spiele ebenfalls ein Single-Player Spiel. Allerdings gibt es hier kein festes Spielende, es ist ein freies Spiel. Ihr spielt eine Person, mit welcher ihr verschiedene Gegenstände einsammelt. Einige Gegenstände sind wichtig, denn ihr trefft unterwegs auf Personen, die etwas Bestimmtes von euch haben möchten. Wichtig zu wissen: Dieses Spiel wurde für Tablets entwickelt, nicht für den Computer! Solltet ihr das Spiel aber auf dem Computer spielen wollen, kein Problem! Ihr könnt einfach mit der Maus auf die dafür vorgesehenen Tasten klicken.

https://scratch.mit.edu/projects/743881475

Soccer Battle

„Soccer Battle“ ist das einzige Multi-Player Spiel, welches in dem Workshop entwickelt wurde. Schnappt euch also jemanden, mit dem ihr das Spiel gemeinsam ausprobieren könnt, denn alleine wird das leider nur sehr schwer funktionieren! Und zu zweit macht es auch definitiv mehr Spaß als alleine. Gemeinsam spielt ihr gegeneinander ein Fußball-Spiel und das Spiel ist erst dann beendet, wenn der Erste von euch ein Tor geschossen hat. Das Spiel erinnert etwas an „Pong“, welches hierfür als Inspiration genutzt wurde.

https://scratch.mit.edu/projects/743882666

Die Spiele freuen sich darauf, von euch getestet zu werden und natürlich auch ein Feedback zu bekommen. Behaltet aber bitte im Hinterkopf, dass die Spiele noch nicht gänzlich ausgereift sind! 😊

Viel Spaß beim Spielen!

Liebe Grüße

Sarah Hagedorn