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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch als Buch des Monats einen Roman vor, der sowohl als historischer Roman als auch als Krimi eingeordnet werden könnte.

Und genau diese Kombination hat mich neugierig gemacht.

Es handelt sich um „Die versteckte Apotheke“ von Sarah Penner.

Bild: HarperCollins Verlag | https://www.harpercollins.de/products/die-versteckte-apotheke-9783365001509

Gift, Rache und ein geheimer Frauenbund

Im London des 18. Jahrhunderts raunen sich Frauen hinter vorgehaltener Hand zu, dass es einen Ausweg aus besonders gewalttätigen Ehen gebe: Eine junge Apothekerin rettet sie mit tödlichen Arzneien aus der Not, eine versteckt übermittelte Nachricht genügt. Doch was, wenn aus der Retterin die Gejagte wird?

Knapp 200 Jahre später stößt die Historikerin Caroline Parcewell auf die außergewöhnliche Geschichte der giftmischenden Apothekerin und setzt damit unerwartete Ereignisse in Gang – nicht nur ihr eigenes Leben wird nicht mehr dasselbe sein …

Zunächst war ich etwas skeptisch, was die Geschichte betrifft, da sie über zwei verschiedene Zeitebenen spielt und ich solche Romane normalerweise nicht mag. Aber die Autorin hat es durch ihren fesselnden Schreibstil geschafft, beide Ebenen so gekonnt miteinander zu verbinden, dass mir im Verlauf des Buches der Wechsel gar nicht mehr aufgefallen ist. Stattdessen wollte ich nur schnell wissen, wie es mit den unterschiedlichen Hauptcharakteren weitergeht. Kann sich Caroline durchsetzen und ihren Lebenstraum als Historikerin verwirklichen? Und können Nella und Eliza ihr Geschäft fortführen oder geht doch noch etwas schief? Da jede der Frauen sehr authentisch beschrieben wird, fühlte ich in jeder Situation mit ihnen mit.

Und von Kapitel zu Kapitel stieg der Spannungsbogen…bis man plötzlich am Ende der Geschichte angelangt ist, welches für mich nicht so richtig zufriedenstellend war.

Aber macht euch selber ein Bild von dem Roman, denn ihr könnt euch das Buch gerne bei uns ausleihen! Und vielleicht habt ihr ja eine Idee, um was es sich handelt…ist es ein historischer Roman, ein Krimi oder doch etwas ganz anderes?

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

anlässlich der Sonderausstellung „Das Lonka-Projekt“ im Museum habe ich die Biografie des Überlebenden Eddie Jaku, dessen Porträt dort ausgestellt ist, gelesen und möchte euch diese gern als Buch des Monats vorstellen. In diesem Buch erhält man einen Einblick in die unfassbare Lebensgeschichte des Autors.

Bild: Droemer Knaur Verlag | https://www.droemer-knaur.de/buch/eddie-jaku-der-gluecklichste-mensch-der-welt-9783426214992

Eddie Jaku wird 1920 in Leipzig geboren und wächst als Sohn einer jüdischen Mittelschichtsfamilie auf. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme ist er gezwungen, seine Heimat zu verlassen, um in Tuttlingen unter falschem Namen die Schule abzuschließen. Als er am 9. November 1938 heimlich seine Eltern in der Heimat besucht, wird er nach Buchenwald deportiert. Sein Vater schafft es, ihn freizubekommen und gemeinsam mit der gesamten Familie nach Belgien auszuwandern. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs beginnt ein Leben in Angst, in Verstecken und auf der Flucht. Doch schließlich wird die Familie verraten und nach Auschwitz deportiert, Eddies Eltern werden ermordet. Er selbst überlebt den Horror der KZ-Haft als begabter Ingenieur. In den letzten Kriegstagen entkommt er einem Todesmarsch und wird von US-Truppen gerettet.

Ein absolut ergreifendes Buch, das mich sehr berührt hat. Gleichzeitig war es wirklich faszinierend zu lesen, welch unglaubliches Glück Eddie während dieser – für uns heute unvorstellbaren – Zeit hatte. Im Verlauf des Buches gab es einige Kapitel, deren Beschreibungen für mich sehr schwer zu verarbeiten waren, da wir Eddie durch die ganzen grausamen Zustände der damaligen Zeit begleiten und ich beim Lesen ständig mit ihm mitgelitten habe.

Und trotz allem, was ihm während seiner jungen Jahre widerfahren ist, konnte er mit der Geburt seines Sohnes diese schlimmen Zeiten hinter sich lassen und seine Lebenseinstellung in eine positive Richtung lenken – eine bewundernswerte Einstellung, die durch sein Vorhaben, jeden Tag zu lächeln, um damit sein Überleben zu ehren, nur noch eindrucksvoller wird.

Auch seine weiteren Überzeugungen, an die er sich sein restliches Leben lang gehalten hat und die er an nachfolgende Generationen weitergeben möchte, zeugen von einer unglaublich starken Persönlichkeit:

  • Ein Schritt nach dem anderen. Wenn du heute überstehst, wird ein Morgen kommen.
  • Freundlichkeit kannst du überall finden, auch bei Fremden.
  • Wenn du deine Überzeugungen verlierst, verlierst du dich selbst.
  • Ein guter Freund kann dir die ganze Welt bedeuten.
  • Wo Leben ist, ist Hoffnung.

Ich kann dieses Buch nur jedem ans Herz legen, der sich für Biografien sowie Erzählungen von Zeitzeugen interessiert.

Natürlich könnt ihr euch dieses Buch bei uns ausleihen.

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

wir leben in einer Zeit, in der es nie mehr Möglichkeiten gab, sich und seiner Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Eine der Schattenseiten dieser Möglichkeiten kann sein, dass wir uns überfordert fühlen und gar nicht mehr wissen, was ein Teil unserer Persönlichkeit sein könnte. Gerade für junge Menschen, die sich noch in diesem Findungsprozess befinden, wäre eine Hilfestellung nicht verkehrt.

Und genau eine solche Orientierungshilfe möchte ich euch hier vorstellen:

das Online-Portal „Mach ma mit! – Finde was deins ist!“. Oder in einfacher Sprache hier.

Dieses Online-Portal möchte gerade junge Menschen dabei unterstützen, ihre Persönlichkeit mit Hilfe kultureller Bildung zu entwickeln, neue Freundschaften zu knüpfen aber auch die emotionale Intelligenz zu fördern.

Verschiedene Projekte rund um die Themen Digitalität, Tanz, Theater, Musik, Kreativität u.v.m. werden auf dieser Plattform vorgestellt und vermittelt. Mittels einer Übersichtskarte könnt ihr ermitteln, wo in eurer Nähe die Veranstaltungen stattfinden, die euch interessieren.

Falls ihr überhaupt noch keine Idee habt, was euch noch gefallen oder interessieren könnte, macht doch einfach den „Mach ma Test“

Gerade in Bibliotheken finden viele verschiedene Veranstaltungen und Projekte zur kulturellen Bildung statt. Und zwar keine sterbenslangweiligen, sondern spannende und interessante Aktivitäten!

Wir in Euskirchen haben bisher Veranstaltungen zu den Themen Kreatives Schreiben, Programmieren, Erweiterte und Virtuelle Realität, 3D-Druck, Film- und Podcast-Produktion u.v.m. angeboten.

Alle unsere Veranstaltungen, die dich interessieren könnten, sind einmal über das Portal „Mach ma mit“ oder über die Homepage direkt bei den Veranstaltungsankündigungen zu finden.

Für euch ist nichts Passendes dabei? Dann schreibt uns eure Wünsche per E-Mail an bibliothek@euskirchen.de.

Ich freue mich auf eure Ideen und euren Besuch bei uns!

Lieber Gruß

Carmela Rizzuto

P.S. Das Online-Portal „Mach ma mit!“ ist ein Projekt der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. Gefördert wird es vom Bundesinnenministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durch das Zukunftspaket.

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Liebe Leser*innen,

stünde der Stadtbibliothek Euskirchen ein Musikkorps während meiner Verabschiedung zur Seite, so würden deren Instrumente heute die Töne von AnnenMayKantereits „Tommi“ durch die Gebäudegänge tragen.

©A. Müller

Kein anderes Lied steht für die fünfmonatige Praxissemesterzeit namentlich so sehr Pate, wie das der Pop-Rockband aus Köln. Denn mehrere Monate hinweg prägte der „TOMMI – Kindersoftwarepreis 2023“ meinen Alltag in der Stadtbibliothek. So begleitete ich zum Beispiel die Kinderjury beim Testen und Bewerten der nominierten Spiele. Bevor jedoch die jungen Juroren aktiv mit der Testphase im Herbst beginnen konnten, galt es zuerst die Spiele herunterzuladen, auf den Konsolen, Notebooks und Tablets zu installieren, Level freizuschalten, Bewertungsbögen zu drucken, Roboter zu verschrauben oder T-Rex-Skelette zusammenzustecken. Nicht jede medienpädagogische Arbeit ist also für außenstehende direkt sichtbar und mit einigen verborgenen Vorbereitungen verbunden.

Schnell wurde einem bewusst, dass es für die Veranstaltungsgestaltung unablässig ist, sich selbst einen Überblick über die Speicherfunktionen, Spielsteuerungen und Ziele der Spiele zu verschaffen. Zum einen, um die Heranwachsenden bei (spieltechnischen) herausfordernden Szenarien stets Rat gebend unterstützen zu können. Zum anderen, um die anregenden Spieldiskussionen der Kinderjury, die sie zeitweise untereinander führten, adäquat zu begleiten – und immer wieder daran zu erinnern, die eigene Meinung genauso offen und begründet in der schriftlichen Spielebewertung wiederzugeben.

Ein weiteres medienbildendes Programm der Stadtbibliothek, welches ich über längere Zeit mitbegleitete, war die Informationskompetenz-Unterrichtseinheit „Fit for Life“ für die Sekundarstufe I. In verschiedenen Einheiten befassten wir uns, ganz im Sinne des Medienkompetenzrahmen NRW, mit Themenbereichen wie „Informieren und Recherchieren“ oder „Medienproduktion und Präsentation“. Durch die kollegiale Vorbereitung der Kurseinheiten erwarb ich nebenbei selbst noch Wissen über die Systematik öffentlicher Bibliotheken sowie die Signatur von Büchern.

Den Rahmen des Medienbildungsangebotes nutzte ich zugleich für mein Praxisprojekt, indem ich zwei Kurseinheiten zum Thema „Desinformationen“ (sog. „Fake News“) für die Schüler*innen gestaltete. Dabei haben wir uns der Thematik unter anderem mit den beiden digitalen Spielen (sog. Serious Games) „Facts & Fakes 2“ und „Fake It To Make It“ angenähert, um etwa die Qualität von Informationen selbst abschätzen zu können oder versteckte Motivationen hinter der Verbreitung von Fake News zu ergründen.

Durch meine Praxiszeit hier in der Stadtbibliothek Euskirchen habe ich den Bibliotheksbereich erstmals als großes, aktives und innovatives Einsatzgebiet der Medienpädagogik wahrgenommen. Aber nicht umsonst gehört der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur die Fachgruppe „Medienpädagogik in Bibliotheken“ an, welche sich beispielsweise mit inhaltlichen Schwerpunkten wie „Professionalisierung der medienpädagogischen Arbeit in Bibliotheken“ oder mit der „Einbindung von Medienpädagogik in der Ausbildung von Bibliothekar*innen und FAMIS“ befasst. Es wurde deutlich, dass medienpädagogisches Handeln zunehmend als elementarer Bestandteil von Bibliotheken zu betrachten ist.

Das Bibliothekswesen habe ich als medienpädagogisches Handlungsfeld für mich entdeckt. Ich kann es mir gut vorstellen, zukünftig meinen Fokus als Medienpädagoge auf dieses Aufgabengebiet zu richten. Einer der Aspekte, die ich daran besonders faszinierend finde ist, dass medienpädagogische und medienbildende Bibliotheksangebote für Menschen jeglichen Alters – Kinder, Jugendliche, Eltern, Erwachsene, Senioren – konzipiert und angeboten werden können und sich nicht fortlaufend starr auf eine Altersgruppe beschränken müssen.

Fünf Monate lang kam ich Woche für Woche mit Freude in die Stadtbibliothek, band motiviert mein medienpädagogisches Geschick in die Bibliotheksangebote mit ein und genoss die Zeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Die Begeisterung für diese Arbeitsstätte konnten meine Familienangehörigen, Freunde, Kommilitonen und Bekannte recht schnell erkennen. Denn wie ganz selbstverständlich bauten sich in meinen alltäglichen Sprachgebrauch kollegiale Floskeln ein, wie etwa „bei uns in der Bibliothek…“ oder „nächste Woche haben wir…“

©A. Müller

Deshalb sage ich heute nicht „Lebwohl“ und lasse die Tür der Stadtbibliothek endgültig hinter mir zufallen – Netzwerke (in Bibliotheken) schaffen gehört schließlich zur professionellen Medienpädagogik dazu –, sondern verabschiede mich mit einem: „Auf Wiedersehen!“.

Euer Leonhard

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Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch mal ein etwas anderes Sachbuch vor. Es beschreibt eindringlich die Machenschaften der Tierfutterindustrie, die uns Tierbesitzern weismachen möchte, wie gesund und toll das industriell hergestellte Tierfutter ist. Dass das Futter die Tiere krank macht, wird nicht erwähnt.

Bild: https://www.droemer-knaur.de/buch/hans-ulrich-grimm-katzen-wuerden-maeuse-kaufen-9783426787687

Inhalt: Deutschlands Nahrungsmittelkritiker Nr. 1, Hans-Ulrich Grimm, hat mit »Katzen würden Mäuse kaufen« einen schockierenden Bericht über die Skrupellosigkeit der Tierfutterindustrie verfasst. Denn glaubt man der Werbung, ist das Beste für unser Haustier gerade gut genug. Aber statt ausgewogener Nahrung bekommen unsere vierbeinigen Lieblinge eine ungesunde Mischung aus Schlachtabfällen, Streckmitteln und Stabilisatoren.

Das Buch lag im Wartezimmer eines Tierarztes. Um die Wartezeit zu überbrücken habe ich angefangen, darin zu lesen. Nach einigen Seiten konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen und musste weiterlesen. Allerdings habe ich auch schnell festgestellt, dass dieses Buch nicht für zartbesaitete Leser*innen geeignet ist.

Der Autor beschreibt sehr anschaulich, wie mit den Schlachtabfällen und den Tierkadavern umgegangen wird. Wie respektlos die toten, zu verarbeiteten Tiere behandelt werden. Auf den Futtermittel-verpackungen wird zwar viel aufgeführt, was enthalten ist, aber was sich wirklich dahinter versteckt erkennt der Laie nicht. Es gab Stellen, an denen ich nicht weiterlesen konnte, da sie einfach zu grausam waren.

Der Autor deckt auf, dass die Futtermittelindustrie es in Kauf nimmt, dass unsere Haustiere krank werden. Es wurde nicht nur recherchiert, wie das Tierfutter hergestellt wird, sondern auch die Machenschaften der Industrie aufgezeigt und wie wenig die Tiere aber auch wir Menschen wert sind. Hauptsache, es werden Gewinne eingefahren.

Mein Fazit: Das Buch hat mich nicht losgelassen und mich am Ende zum Umdenken bewegt. Es rüttelt wach! Auch wenn es nun etwas zeitintensiver ist, achte ich jetzt noch mehr darauf, welches Futter mein Tier bekommt.

Lesen, lesen, lesen…

Dieses Buch könnt ihr natürlich bei uns ausleihen!

Eure

Monika Meier

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Liebe Leser*innen,

vielleicht seid ihr in Gedanken schon bei der Planung eures nächsten Urlaubs und möchtet den Flug oder die Fahrt mit Hörbüchern überbrücken? Oder ihr möchtet zu Hause zur Entspannung ein schönes Hörbuch anhören? Dann haben wir hier einige Tipps, wie ihr Libbys HörbuchPlayer optimal nutzen könnt.

Denn zusätzlich zu unseren E-Books könnt ihr euch über die Libby-App auch eine große Auswahl an Hörbüchern ausleihen. Um diese gezielt zu finden, habt ihr die Möglichkeit, im Katalog Filter zu setzen und euch nur die Hörbücher anzeigen zu lassen. Dies funktioniert über die drei Striche in der linken oberen Ecke.

Unter dem Cover des Hörbuchs könnt ihr sehen, wie lange das Hörbuch läuft.

Tipp 1: Erst probieren und kurz reinhören.

Bevor ihr euch ein Hörbuch ausleiht, könnt ihr zunächst in dieses reinhören. Durch die Hörprobe könnt ihr 5 Minuten eines beliebigen Titels abspielen (egal ob es bereits verliehen ist oder nicht), um herauszufinden, ob euch der Sprechende oder die Geschichte zusagt. Direkt neben dem Cover des Hörbuchs seht ihr das Feld „Auszug abspielen“. Sobald ihr darauf tippt, könnt ihr euch einen ersten Eindruck verschaffen.

Tipp 2: Vorwärts und rückwärts springen

Wenn ihr einen wichtigen Aspekt der Handlung verpasst habt oder in einer scheinbar endlosen Passage steckt, könnt ihr bequem 15 Sekunden vor- oder zurückspringen.

Ihr habt auch die Möglichkeit, an verschiedene Stellen im Hörbuch zu springen. Dies funktioniert über das Symbol mit dem Fingerzeig unten links im Player. Oder ihr verwendet das Symbol mit dem Fingerabdruck unten rechts im Player, um eine Liste eurer zuletzt besuchten Stellen anzuzeigen und eine andere Stelle auszuwählen, die ihr besucht habt.

Tipp 3: Hören während des Fahrens

Wenn ihr unterwegs seid, könnt ihr euer Hörbuch einfach und bequem über die Freisprecheinrichtung eures Autos anhören. Libby funktioniert mit CarPlay, Android Auto oder einer einfachen Bluetooth-Verbindung.

Tipp 4: Euren Fortschritt anzeigen

Während ihr euch ein Hörbuch anhört, könnt ihr sehen, wie viel Prozent des Hörbuchs ihr bereits gehört habt. Diese Information seht ihr oberhalb des Covers in der Mitte. Rechts daneben seht ihr, wie lange es noch dauert, bis das Hörbuch zu Ende ist. Und auf der linken Seite seht ihr, wie viele Stunden und Minuten ihr bereits gehört habt.

Tipp 5: Die richtige Geschwindigkeit finden

Ihr könnt mit dem Hörbuch-Player in Libby euer eigenes Tempo festlegen. Ihr könnt Hörbücher in normaler Geschwindigkeit anhören oder die 0,6- bis 3-fache Geschwindigkeit der normalen Geschwindigkeit wählen.

Tipp 6: Einen Timer einstellen

Die Timer-Funktion ist nicht nur nützlich, wenn ihr ein Hörbuch zum Einschlafen hört, sondern auch, wenn ihr im Auto unterwegs seid und am Ende eines Kapitels eine Pause einlegen möchtet. Oder wenn ihr im Flugzeug ein Nickerchen machen und nicht das ganze Hörbuch verschlafen wollt. Dazu tippt ihr auf das Mondsymbol oben im Hörbuch-Player und ruft die Timer-Steuerung auf. Hier könnt ihr euren Timer individuell einstellen oder eine voreingestellte Option auswählen, z.B. das Ende des Kapitels.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesen Tipps die Libby-App in Bezug auf Hörbücher noch einmal ans Herz legen, denn so könnt ihr unsere Hörbücher ganz unkompliziert überall hören!

Eure

Désirée Sterr

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Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch als Buch des Monats mal etwas ganz anderes vor, nämlich „Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng. Das Buch ist schon etwas länger draußen, ich wollte es euch jedoch nicht vorenthalten.

Bild: dtv Verlag | https://www.dtv.de/buch/kleine-feuer-ueberall-14723

Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, scheint perfekt zu sein. Elena Richardson ist wohl nach außen hin die Vorzeigefrau von Shaker Heights. Sie hat vermeintlich alles, einen Ehemann, vier Kinder, zwei Autos, Geld, Ansehen und Freund*innen. Bis jemand in all den Schlafzimmern ihres perfekten Hauses kleine Brände schürt.

Eines Tages kommen Künstlerin Mia und ihre Tochter Pearl in das perfekte Vorstadtleben von Elena, denen sie ein Apartment vermietet. Mia übt eine faszinierende Wirkung auf die gesamte Richardson-Familie aus. Ihre Vergangenheit scheint genauso unkonventionell wie sie selbst. Doch was steckt dahinter? Wer hat das Feuer bei den Richardsons gelegt? Warum mussten Mia und Pearl gehen? Wo ist Elenas jüngste Tochter Izzy?

„Kleine Feuer überall“ ist ein Roman über die Zerstörungsgewalten von Geheimnissen, über Familienverhältnisse und darüber, was es bedeutet, um jeden Preis den schönen Schein wahren zu wollen.

Ich fand, das Buch war sehr spannend geschrieben, man hat immer kleine „Schnipsel“ der Geschichte bekommen, die sich im Laufe des Buches erst zusammengesetzt haben. Kleine, vermeintlich unwichtige Informationen entpuppen sich später als die wichtigsten Teile der Geschichte. Celeste Ng hat einen sehr bildlichen Schreibstil und erleichtert es einem somit, in das Buch hineingesogen zu werden. Es ist eine sehr vielschichtige Geschichte mit großer Anziehungskraft, die ich oft nicht weglegen wollte. Ich fand das Buch sehr fesselnd und den Schreibstil mal etwas anderes, daher kann ich euch das „kleine Feuer überall“ nur empfehlen.

„Kleine Feuer überall“ könnt ihr gerne bei uns ausleihen. Ihr findet das Buch bei unseren Romanen unter der Kategorie „Familie“ oder online in der Westleihe bzw. in der Libby-App.

Eure

Emily

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Liebe Leser*innen,

ich bin auf das Buch von Freida McFadden „Wenn sie wüsste“ durch das sehr schön gestaltete Cover aufmerksam geworden. Mit seinen leuchtend grünen Seiten und dem düsteren Herrenhaus macht es mich sofort neugierig.

Bild: https://www.penguin.de/Paperback/Wenn-sie-wuesste/Freida-McFadden/Heyne/e613222.rhd

Inhalt: Es geht um die junge Millie, die Ihr Glück kaum fassen kann, als sie eine Stelle als Hausmädchen bei der vermögenden Familie Winchester bekommt. Doch der Schein trügt, die Hausherrin Nina ist nie zufrieden mit ihr und verwüstet das Haus, die Tochter behandelt Millie völlig respektlos. Eigentlich ist nur der attraktive Ehemann nett zu ihr. Nina platzt vor Eifersucht und die Situation eskaliert.

Freida McFadden kommt in ihrem Roman mit sehr wenigen Personen aus, die ausführlich beschrieben werden. Außerdem spielt die Geschichte fast ausschließlich in dem Haus der Familie Winchester, was einen besonderen Reiz hat und sehr spannend ist.

Das Buch ist in drei Teile geteilt und wer denkt, nach dem ersten Teil würde man alles durchschauen, der hat sich getäuscht. Die Geschichte fesselte mich bis zur letzten Seite, mit vielen unvorhersehbaren Wendungen und einem genialen Plot. Zudem ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen.

Mein Fazit: Für mich ein Thriller, der mich absolut begeisterte und mich mit Vorfreude auf das nächste Frühjahr zurücklässt, denn dann erscheint die Fortsetzung!

Selbstverständlich könnt Ihr das Buch bei uns ausleihen.

Viel Spaß beim Lesen!

Eure

Michaela Hürtgen

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Liebe Leser*innen,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende. Und auch dieses Jahr hatten wir wieder viele neue Angebote und Veranstaltungen im Programm. Lasst uns gemeinsam auf das Jahr 2023 zurückblicken.

Im Januar 2023 führten wir unseren VR-Nachmittag ein. Bürgermeister Sacha Reichelt kam extra zur Eröffnung und begab sich in die Weiten des Weltalls. Für alle Interessierten stehen verschiedene VR-Anwendungen zum Ausprobieren zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt auf Bildungsangeboten, wie z.B. die Erkundung fremder Länder, eines Bergwerks oder der Besuch auf der ISS Raumstation. Es kann aber auch spielerisch gelernt werden mit einem virtuellen Escape-Game oder der Erschaffung einer eigenen Galaxie.

Bild: D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen

Im Februar 2023 starteten wir mit der Einführung unseres Spielenachmittags. Der Spieletreff ist ein offenes Angebot der Stadtbibliothek und der Senioren in Euskirchen für alle Menschen ab 12 Jahren. Wer gerne spielt, kommt einfach vorbei und findet Gleichgesinnte. Zu jedem Termin gibt es ein anderes Motto, so dass immer wieder neue Spiele kennengelernt werden können. Bisher konntet ihr an jedem 3. Mittwoch im Monat die Spiele ausprobieren, aber Achtung: ab Januar 2024 findet der Spieletreff an jedem 1. Sonntag im Monat statt!

Im März 2023 fand bei uns wieder die „Nacht der Bibliotheken“ statt. Unter dem Motto „grenzenlos spielen“ kamen über 400 Besucher*innen in die Stadtbibliothek und nahmen an den verschiedenen Spiele-Stationen teil.

Im April 2023 hat sich bei uns wieder einiges getan. In der Westleihe 24 gibt es für unsere Online-Nutzer nun ein großes digitales Zeitschriftenangebot. Für unsere jüngeren Bibliotheksnutzer gibt es in der Kinderbibliothek die Luka-Lesestation. Hier können sich die Kinder fremdsprachige Bücher vorlesen lassen. Allerdings befindet sich Luka zur Zeit beim Doktor, wir hoffen, dass er nächstes Jahr wieder einsatzfähig ist.

Im Mai 2023 war das Figurentheater Marmelock mit dem Stück „Ach du Schreck – das Ei ist weg“ bei uns im Haus. 55 Kinder mit ihren Eltern und Großeltern lauschten der bezaubernden Geschichte vom Hühnerhof.

Mitte Juni 2023 starteten wir in unseren beliebten Sommerleseclub. Zur Eröffnung hatten wir eine Schulklasse der Hermann-Josef-Grundschule da, die die Grundlagen des Storytelling vom international bekannten Kinder- und Jugendbuchautor Peter Schwindt erlernen durften.

Im Juli 2023 fanden unsere verschiedenen Kreativ-Angebote im Sommerleseclub statt. 214 Teilnehmer*innen haben in 115 Leseteams wieder fleißig gelesen, gebastelt und gemalt. Dabei kamen viele kreative Ergebnisse zustande. Diese wurden dann beim Abschlussfest im Casino gebührend belohnt.

Im August 2023 fuhren wir gemeinsam mit Vertreter*innen der Volksbank mit vollgepackten Autos zu den Grundschulen im Kreis und verteilten unsere ABC-Tüten an alle Erstklässler. Rund 700 Kinder bekamen die beliebte Tüte ausgehändigt, in denen sich unter anderem kostenlose Bibliotheksausweise für die Kinder und Schnuppergutscheine für die Eltern befanden.

Im September 2023 fand bei uns ein ganz besonderes Ereignis statt. Im Rahmen des Mundart-Festivals „Mir kalle platt“ der Nordeifel Tourismus GmbH waren Ralf Kramp und Martin Sina (in Begleitung von Paul Bremen) bei uns zu Besuch und begeisterten 60 Zuhörer*innen mit ihrem Programm.

Im Oktober 2023 fanden sich wieder spielebegeisterte Kinder zu einer Kinderjury zusammen, um beim alljährlichen TOMMI die neuesten Spiele, Apps und elektronischen Spielzeuge auszuprobieren und zu bewerten.

Im November 2023 kamen 31 Besucher*innen zum Literarischen Abend und erfuhren von Dr. Regina Neft sowie Maria Gerhards alles über das Leben und die Werke von Jean de la Fontaine.

Bild: S. Heidt, Stadtbibliothek Euskirchen

Nun ist Dezember und das gesamte Bibliotheksteam wünscht allen Leser*innen besinnliche und erholsame Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr! Wir sind schon gespannt, was uns das Jahr 2024 bringen mag und freuen uns darauf, euch wieder in der Stadtbibliothek anzutreffen.

Euer Team der Stadtbibliothek Euskirchen

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Liebe Leser*innen,

über mehrere Wochen wurde in der Stadtbibliothek Euskirchen gemeinsam gezockt, getestet und gewertet. Zahlreiche Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren nahmen am „TOMMI – Kindersoftwarepreis 2023“ teil, um insgesamt 55 digitale Spiele akribisch auf Herz und Nieren zu prüfen.

So galt es etwa Apps, Konsolenspiele oder elektrisches Spielzeug zu begutachten. Dabei warfen die jungen Juroren ein besonders kritisches Auge sowohl auf den Spielspaß als auch auf die Verständlichkeit, Spielsteuerung und Grafikgestaltung. Schließlich sind die Expertisen der Kinder maßgeblich für die Auszeichnung eines Spiels beim TOMMI – in jeder Kategorie werden nur die drei besten Spiele prämiert.

In der Kategorie „Konsole“ sah die Kinderjury der Stadtbibliothek Euskirchen die Nintendo Switch-Spiele „Kirby’s Return to Dreamland Deluxe“, „Everybody 1-2-Switch“ und „Pikmin 4“ auf den ersten drei Platzierungen.

Die TOMMI-Nierung „Hey Clay“ hat sich hingegen in der Kategorie „Elektrisches Spielzeug“ durchgesetzt. Obwohl die Kinder bemängelten, dass zum Beispiel „die Audiostimme der App anstrengend sei“ oder „mehr Knete in der Packung mitgeliefert werden sollte“, bereitete ihnen die Kombination aus digitaler App und haptischen Figuren kneten besonders viel Spaß.

Auch der flauschige Furby wurde unnachgiebig geprüft und musste, zur Begeisterung der Kinder, pausenlos „nachplappern“, „hellsehen“ oder mit den Testern „chillen“.

Während sich die Konsolenspiele „The Legend of Zelda – Tears of Kingdom“ und „Hogwarts Legacy“ bei der Punktevergabe in der Kategorie „Jugendpreis Games (USK 12)“ ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten, ging der dritte Platz derselben Kategorie, in den Augen der Ü12-Bewerter, an „Ratchet & Clank: Rift Apart“.

Ob die Meinungen der insgesamt 4.238 Kinder- und Jugendjuroren aus Deutschland (hier natürlich besonders Euskirchen), Österreich und der Schweiz sich überschneiden oder gänzlich unterscheiden, wurde am 3. Dezember 2023, 20:00 Uhr, bekanntgegeben. Soraya und Tim von „Team Timster“ verkündeten Sonntagabends auf dem Sender KiKa die Sieger und zeichneten sie mit dem „TOMMI 2023“-Preis aus. Wer diesen Sendetermin verpasst hat, kann gerne unter dem folgenden Link die Aufzeichnung ansehen:

Videolink zu Preisverleihung im KiKA

Team Timster: TOMMI 2023 – Team Timster verleiht den Deutschen Kindersoftwarepreis | KiKA

Trotz vieler einstimmiger Bewertungen bot die TOMMI-Preisverleihung dennoch so manche Überraschungen. So wurde beispielsweise die favorisierte 3D Sandbox-App „Brixity“ in der Gesamtwertung von der Simulations-App „Mayority“ auf den zweiten Platz verdrängt. Genauso stiegen unerwartete oder anders bewertete Spiele auf die finale Siegertreppe, wie etwa „Sticky Business“ oder „Bitzee“. Wir können hier natürlich nicht jeden einzelnen Gewinner auflisten, deshalb könnt ihr gerne nachlesen, welches Spiel auf welchem Platz gelandet ist:

Link zu den Gewinnern vom TOMMI 2023

Gewinner 2023 » TOMMI.kids

Durch die Veröffentlichung der Gewinner ist der TOMMI 2023 beendet. Zwei Monate habt ihr, liebe Kindersoftwarejury, die Controller gemeinsam im Mehrspielermodus zum Glühen gebracht, die Tablets heißdampfend gewischt oder jeden einzelnen Grafikpixel unter die Lupe genommen, um eine Bewertung zu formulieren und die eigene Meinung zum Spiel fundieren zu können. Vielen Dank dafür!

Wir sind jetzt schon gespannt auf den „TOMMI – Kindersoftwarepreis“ im nächsten Jahr und freuen uns auf eure Kritiken und Gedanken zu den nominierten Spielen. Denn beim TOMMI seid ihr die Experten und euer letztes Wort ist immer entscheidend!

Euer Leonhard

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