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Liebe Leser*innen,

für alle, die nicht vor einem über 800 Seiten starken Buch zurückschrecken, empfehle ich euch heute als Buch des Monats „Demon Copperhead“ von Barbara Kingsolver.

 Für mich ganz klar das Buch-Highlight des Sommers!

Bild: dtv Verlag | https://www.dtv.de/buch/demon-copperhead-28396

Demon Copperhead kommt in einem rostigen Trailer irgendwo in Virginia auf die Welt. Gewalt und Armut prägen die Gegend, genauso wie die dort lebenden „Hillbillys“. Demons Mutter ist 18 Jahre alt und frisch auf Entzug, als sie ihn auf die Welt bringt, der Vater ist bereits verstorben.

Die zwei versuchen sich durchzuschlagen, doch seine Mutter wird es nicht schaffen. Sie ist ein frühes Opfer der „Opioidkrise“ und wird keine 30 Jahre alt. Demon hat zu der Zeit zwar einen Stiefvater, doch verlassen kann er sich auf den nicht. Zudem ist er gewalttätig.

Demon Copperheads Kindheit wird zu einem Albtraum. Er landet immer wieder bei neuen Pflegefamilien, wird ausgebeutet, versklavt und missbraucht. Erst als sein Talent für Football entdeckt wird, gibt es für ihn etwas Hoffnung …

Barbara Kingsolver erzählt das tragische Schicksal von Demon Copperhead so mitreißend und überzeugend, dass es mir sehr schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Angelehnt an den Weltklassiker von Charles Dickens „David Copperfield“ hat sie die Geschichte jedoch in den heutigen USA angesiedelt.

Es zeigt die Hoffnungslosigkeit der Bevölkerung, vor allem der Kinder, die Armut und Gewalt und die grauenhafte Opioidkrise in den USA und die daraus entstandenen tragischen Drogenopfer.

Selten habe ich mit einem Helden so mitgefiebert, ihm die Daumen gedrückt und mich über jeden Erfolg gefreut. Ein ergreifendes, einzigartiges Werk, das lange nachhallt. Mich begleitet „Demon Copperhead“ immer noch.

Mein Tipp: Unbedingt lesen!

Das Buch gibt es bei uns in der Stadtbibliothek als Buch und als Ebook.

Eure

Michaela Hürtgen

Liebe Leser*innen,

die Stadtbibliothek Euskirchen verwandelte sich am Samstag, 21. September 2024 in ein wahres Paradies für Manga-Fans jeden Alters. Beim 3. bundesweiten Manga-Day in Euskirchen erlebten über 350 Besucherinnen und Besucher einen unvergesslichen Tag voller japanischer Comics, kreativer Workshops und spannender Gespräche.

Von 11 bis 15 Uhr gab es in der Kinder- und Jugendbibliothek im 2. Obergeschoss jede Menge zu entdecken:

– Kostenlose Manga-Sonderausgaben: Besucher konnten sich mit kostenlosen Manga-Heften eindecken und so neue Lieblingstitel entdecken.

– Kreativer Workshop: Beim Workshop konnten Manga-Fans ihrer Kreativität freien Lauf lassen und aus alten Manga-Seiten einzigartige Collagen erstellen.

– Austausch mit Gleichgesinnten: Die Veranstaltung bot eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen Manga-Fans auszutauschen, Tipps und Tricks zu teilen und neue Freundschaften zu schließen.

Manga für alle – egal ob Einsteiger oder Profi

Der Manga-Day richtete sich sowohl an eingefleischte Manga-Fans als auch an alle, die neugierig auf diese faszinierende Kunstform sind. Ob bekannte Klassiker oder aktuelle Neuerscheinungen – für jeden Geschmack war etwas dabei.

Der Manga-Day war ein voller Erfolg! Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zeigten, wie groß das Interesse an japanischen Comics ist. Wir freuen uns sehr, dass wir so vielen Menschen einen unvergesslichen Tag bereiten konnten.

Vielen Dank an alle, die zum Gelingen des Manga-Days beigetragen haben!

Wir hoffen, dass wir auch im nächsten Jahr wieder einen Manga-Day in der Stadtbibliothek Euskirchen veranstalten können.

Bleibt gespannt und folgt uns auf unseren Kanälen, um keine Neuigkeiten zu verpassen!

Bis bald,

euer Team der Stadtbibliothek Euskirchen

Liebe Leser*innen,

seit dem 2. 9. 24 kann man mich bis Ende Januar gerne in der Stadtbibliothek Euskirchen besuchen kommen. Mein Name ist Sonja Lucia Lenzen und ich studiere aktuell im fünften Semester „Bibliothek und digitale Kommunikation“, daher freut es mich sehr, einmal den tatsächlichen Bibliotheksalltag aus der Nähe erleben zu dürfen. Alle bisherigen Erfahrungen, die ich im Feld der Bibliotheken machen durfte, waren vergleichbar mit Ihren Erfahrungen aus Sicht der Leser*innen.

©D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen

Für das Studium habe ich mich aufgrund anfänglicher Schwierigkeiten mit der Berufswahl und auf Anraten einer Freundin entschieden, da Bibliotheken für mich immer ein Ort des Willkommenseins waren. Mit der Zeit habe ich sowohl das Studium, als auch die Arbeit mit Menschen und Medien kennen und lieben gelernt, genauso sehr wie ich die Bibliotheksbesuche in meiner Kindheit geliebt habe. Dazu muss ich gestehen, dass ich nie Kundin in der Stadtbibliothek Euskirchen war, da ich nicht aus Euskirchen komme. Deshalb hatte ich erst am Tag meines Bewerbungsgespräches die Möglichkeit, die Stadtbibliothek kennenzulernen. Trotzdem habe ich mich sofort heimisch gefühlt. Wie könnte ich das als angehende Bibliothekarin auch nicht?

Als begeisterte Leserin ist die Arbeit in der Stadtbibliothek Euskirchen für mich ein bisschen wie das Leben einer Made im Speck, besonders als ich festgestellt habe, dass die Bibliothek auch meine Lieblingsmedien wie das Buch „Babel“ von R. F. Kuang oder den ersten „Dune“ Film hat. Zwar widme ich mich während der Arbeit nicht dem Inhalt der Medien, aber direkt an der Quelle zu sitzen hat gewisse Vorzüge 😉. Dementsprechend beinhaltet meine Freizeitgestaltung viele Bücher, Hörbücher oder Filme, aber ich gehe auch gerne Schlittschuhfahren oder verreise.

Da ich nun die meiste Zeit unter der Woche in der Bibliothek verbringe, erhoffe ich mir im weiteren Verlauf meines Praktikums die Bibliothek soweit es mir möglich ist bis in alle Ecken und Enden zu erkunden. Möglicherweise begegnen wir uns ja in dieser Zeit 🙂.

Ich freue mich darauf, bei den verschiedenen Veranstaltungen und Angeboten, die die Stadtbibliothek Euskirchen in ihrem breit gefächerten Portfolio hat, zu helfen. Bei diesen Gelegenheiten möchte ich lernen und miterleben, wie die Arbeit mit Menschen und Medien gestaltet wird.

Tatsächlich durfte ich bereits einen Einblick in viele verschiedene Tätigkeiten erhalten, auch wenn ich sicher bin, dass ich nicht einmal an der Oberfläche dessen, was es noch alles zu tun gibt, gekratzt habe. Bisher habe ich Ausleihe und Rückgabe erleben dürfen, mehrere Veranstaltungen begleitet und diverse kleinere Handgriffe wie das Bücher stempeln und mit Etiketten versehen erledigt.

Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich zwar erst drei Wochen meines insgesamt fünfmonatigen Praktikums hier, aber ich sehe dem Ende jetzt schon mit einer kleinen Priese Trauer entgegen, da das Praktikum mir bisher fast nur gute Eindrücke beschert hat.

Da dies noch weit entfernte Zukunftsmusik ist, werde ich mich damit allerdings jetzt noch nicht beschäftigen, schließlich liegen noch vier Monate und eine Woche hier in der Stadtbibliothek Euskirchen mit ihren Leser*innen vor mir!

Eure

Sonja Lenzen (Semesterpraktikantin)

Liebe Leser*innen,

heute stelle ich euch das kooperative Aufbauspiel „Menara“ vor, also macht euch gefasst. Ihr seid Forscher und Architekten und entdeckt im tiefsten Dschungel von Menara Baufragmente eines antiken Tempels. Mithilfe von verschollenen Bauplänen legt ihr los, um den Tempel in seiner längst vergangenen Herrlichkeit wiederzuerwecken. Dabei arbeitet ihr euch Etage für Etage vor während ihr die Baupläne entziffert. Doch seid gewarnt! Ein kleiner Fehler könnte bereits euer Schicksal besiegeln und euch zum Scheitern verurteilen. Also geht bei jedem Schritt mit Bedacht, einer ruhigen Hand und einem kühlen Kopf vor.

Menara ist ein kooperatives Tempelbauspiel für bis zu 4 Forscher mit einer Altersempfehlung ab 8 Jahren und einer Zeitdauer von ca. 45 Minuten. Meiner Meinung nach ist genügend Variation im Spiel vorhanden, sodass keine Spielrunde 45 Minuten dauern muss und auch mit Kindern unter 8 Jahren gespielt werden kann, ohne dass die älteren Mitspieler den Reiz daran verlieren.

Das Ziel des Spiels ist es den „menara“ (malaysisch für Tempelturm) vollständig fertigzubauen. Dies lässt sich mithilfe guter Kommunikation untereinander und dem Erfüllen der Baubedingungen erreichen.

Gebaut wird Etage für Etage mithilfe von Tempelböden und bunt gemischten Säulen. Zu Beginn des Spiels hat man drei Tempelböden als Grundfläche und jeder Spieler hat eine bestimmte Anzahl an Säulen zur Hand, die mit dem Lager im Spielzug getauscht werden können. Wie Säulen platziert werden steht in den Bauplankarten, welche nach 3 Schwierigkeitsgraden sortiert sind. Jede Karte kann je nach Schwierigkeit ganz spezifische oder ganz einfache Anforderungen haben. Die Säulen dürfen auch nicht beliebig gebaut werden sondern müssen mit dem jeweiligen Tempelfeld auf dem Tempelboden farblich übereinstimmen. Ein Spielzug besteht aus 4 Schritten: Zuerst tauscht man beliebig viele Säulen mit dem Camp-Vorrat. Dann bestimmt man, welche Bauaufgabe erfüllt werden soll und führt den Auftrag mit seinen Bedingungen aus. Und am Ende stockt man seine Säulen wieder auf. Vorsicht und Kommunikation ist angebracht, denn sollte man einen Bauauftrag nicht erfüllen können, muss eine weitere Etage hinzugefügt werden.

Das Spiel ist zu Ende sobald das Bauwerk eingestürzt ist oder die vorgegebene Anzahl an Etagen erreicht wurde und ihr euer Werk stolz vor euch sehen könnt.

Menara bietet eine angenehme Vielfalt und ist sehr leicht zu lernen, aber schwierig zu meistern. Jede Spielrunde endet in einem immer anderen verrückt aussehenden Bauwerk (oder einer Ruine 😀) und es ist stets Fingerspitzengefühl gefragt. Vor allem die etwas jüngeren Brettspieler/-innen lernen im Idealfall Konzentration, Kooperation und ein bisschen taktisches Vorgehen als Team. Alles Eigenschaften, die auch gerne von den nicht ganz so jungen Spieler/-innen trainiert werden können. Menara ist zudem attraktiv und mystisch gestaltet und kann in jeder Gruppe – egal welchen Alters – für jede Menge Spaß sorgen.

Ich hoffe, dass das Spiel euch genauso viel Spaß machen wird wie mir und hoffentlich bis bald in der Stadtbibliothek 😀.

Euer

Abdul

Hallo liebe Leser*innen,

mein Name ist Valerii Sorokin und ich bin 15 Jahre alt. Zurzeit gehe ich in die 10. Klasse der Geschwister-Graf-Gesamtschule in Euskirchen und absolviere in den kommenden drei Wochen mein Schülerpraktikum in der Stadtbibliothek Euskirchen.

Sie fragen sich wahrscheinlich: Warum habe ich mich für ein Praktikum in der Bibliothek entschieden?

Die Antwort darauf ist eigentlich ganz einfach.

Ich finde, dass ein Job in der Bibliothek ziemlich interessant und vielfältig ist. Da es nicht nur Aufgaben gibt wie zB. Bücher sortieren und einräumen, sondern viel mehr. Es gibt zB. Büroarbeit, oder man muss verschiedene Veranstaltungen planen.

Was ich gerne in meiner Freizeit mache?

Ich schaue sehr viel Fußball. Meine Lieblings-Mannschaft ist Real Madrid aus der 1. Spanischen Liga. Mein Lieblings-Spieler ist Cristiano Ronaldo. Außerdem gehe ich oft mit meinen Freunden raus, gehe ins Gym, oder zocke Computerspiele.

© V. Sorokin

Ich bin gespannt darauf, viele neue Sachen aus dem Bibliotheksalltag kennenzulernen und denke, es wird mir Spaß machen, bei einigen Projekten mitzuhelfen.

Ich hoffe, man sieht sich mal in der Bibliothek.

Euer

Valerii Sorokin

Liebe Leser*innen,

in diesem Jahr hat die Stadtbibliothek am 14.9. und 15.9.24 zum 1. Mal an der Aktion “StadtLandSpielt“ teilgenommen.

„StadtLandSpielt!“ ist ein Projekt zur Förderung des Kulturguts Spiel in der Gesellschaft. An diesem Wochenende wurde an über 320 Standorten in Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in Belgien gemeinsam gespielt. Diese Aktion findet jedes Jahr im September statt. An beiden Tagen fand die Aktion großen Anklang.

Hier dreht sich alles ums gemeinsame Spielen.

Jede*r Spielbegeisterte war eingeladen mit uns neue und ältere Spiele /Klassiker auszuprobieren und ausgiebig zu spielen.

5 Spiele wurden von „StadtLandSpielt!“ gespendet, u.a. „Cami Chamäleon“ (bei diesem Memo-Spiel helfen die Kinder Cami Chamäleon und ihren Freunden leckere Insekten zu finden. Das Spiel fordert ein gutes Gedächtnis und Konzentration. Es ist nicht nur für Kinder geeignet, sondern für die ganze Familie. Alle haben ihren Spaß daran, die richtige Anzahl an Insekten einzusammeln. Gleichzeitig lernt man noch die verschiedensten Insektenarten kennen.), das besonders gerne gespielt wurde. Die weiteren Spiele haben wir aus unserem Bestand hinzugenommen.

Es waren zwei schöne, kurzweilige Tage, an denen viel gelacht und gewonnen wurde. Natürlich gab es auch den ein oder anderen, der sich vielleicht ein wenig geärgert hat, wenn er/sie verloren hat. Aber das hat die Stimmung überhaupt nicht getrübt.

Alle teilnehmenden Spieler waren begeistert und freuen sich schon auf das nächste Treffen, das am 06.10.24 stattfindet.

Denn jeden 1. Sonntag im Monat (außer Feiertage) treffen sich Spielbegeisterte in den Räumen der Stadtbibliothek. Es darf jeder mitmachen, ohne Anmeldung.

Bist Du neugierig geworden? Dann komm vorbei!

Wir freuen uns!

Euer Team der Stadtbibliothek

Liebe Leser*innen,

am Freitag, den 06.09.2024, feierte der Sommerleseclub 2024 der Stadtbibliothek Euskirchen einen magischen Abschluss.

Über 150 Clubmitglieder versammelten sich im Alten Casino in Euskirchen und feierten gemeinsam mit Bürgermeister Sacha Reichelt und unserem Team die erfolgreiche Sommerleseclubzeit.

© C. Rizzuto, Stadtbibliothek Euskirchen

Während den Sommerferien fanden sich unter dem Motto „Kreativ, Digital, Kooperativ“ 257 interessierte Menschen unterschiedlichen Alters in 127 Leseteams im Sommerleseclub zusammen. In den sechs Wochen lasen die alters- und generationenübergreifenden Teams eine Vielzahl unterschiedlichster Bücher, hörten spannende Hörbücher und nahmen an den vielfältigen kreativen Veranstaltungen teil.

Zu Beginn des Abschlussfestes wurden alle Gäste herzlich durch die stellvertretende Leitung der Stadtbibliothek, Stephanie Heidt, und Bürgermeister Sacha Reichelt begrüßt. Danach übernahm der Künstler Jean Olivier das Programm und verzauberte das Publikum mit seiner beeindruckenden multimedialen Zaubershow. Einige unserer jüngeren Gäste hatten auch die Gelegenheit, bei verschiedenen Zaubertricks auf der Bühne mitzuhelfen.

Im Anschluss daran gab es erst mal eine kurze Pause, in der die Teilnehmer*innen ihre Urkunden abholen konnten. Dann ging es auch schon weiter mit der Verleihung unserer „Lese-Oskars“. Diese wurden in sieben Kategorien für kreative Leistungen wie z.B. „Der coolste Team-Name“, „Das kreativste Logbuch“ oder auch „Die beste Geschichte“ verliehen.

© D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen

Doch das Highlight des Nachmittags war natürlich unsere Verlosung! Diese wurde gemeinsam von Bürgermeister Reichelt, Jean Olivier sowie Eva Schöfer als Vertreterin des Fördervereins der Stadtbibliothek, moderiert. Insgesamt wurden 50 Preise unter den anwesenden Teilnehmenden des Sommerleseclubs verlost. Deshalb lauschten alle gespannt auf die Verkündung der Losnummern und freuten sich über die zahlreichen Gewinne. Wie zu erwarten sorgte der erste Preis, zwei Freikarten für das Phantasialand, für besondere Begeisterung 😃.

Zum Abschluss erhielten unsere ehrenamtliche Helfenden als Dank dafür, dass sie uns während der Sommerferien so tatkräftig unterstützt haben, eine Teilnehmerurkunde.

© D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen

Nachdem alle Oskars und Preise verteilt waren, war es auch schon wieder an der Zeit, sich zu verabschieden. Bürgermeister Reichelt und Frau Heidt beendeten den Nachmittag mit einer Einladung, auch nächstes Jahr beim Sommerleseclub teilzunehmen. Denn dann möchten wir gemeinsam mit euch 20 Jahre SLC feiern!

Selbstverständlich möchten wir uns auch an dieser Stelle noch mal ganz herzlich bei allen Unterstützern und Sponsoren bedanken, ohne deren Engagement diese Veranstaltung nicht möglich wäre.

Vielen Dank an:

Euer Team der Stadtbibliothek

Liebe Leser*innen,

wieder ist ein Jahr rum und wieder hieß es für uns: ran an die ABC-Tüten!

Letzte Woche war es dann soweit: Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek Euskirchen sowie Vertreter*innen der Volksbank verteilten an alle Schulanfänger in den Euskirchener Grundschulen die ABC-Tüten.

Am Dienstag, 10. September 2024, eröffnete der Bürgermeister der Stadt Euskirchen, Sacha Reichelt, im Beisein von Andreas Krämer, Volksbank Euskirchen eG, der stellvertretenden Leitung der Stadtbibliothek, Stephanie Heidt, sowie Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek die ABC-Tüten-Aktion 2024 in der Franziskusschule Euskirchen. 75 Schüler*innen der Grundschule bekamen in Begleitung ihrer Schulleiterin Martina Blankmann und ihrer Lehrer*innen die ABC-Tüten überreicht. Zunächst sprach Bürgermeister Reichelt angeregt mit den Kindern über die Angebote der Stadtbibliothek. Großer Jubel kam zum Schluss auf, als die Inhalte der Tüte vorgestellt wurden. 

In den darauffolgenden Tagen waren Mitarbeiter*innen der Stadtbibliothek und der Volksbank gemeinsam in allen Grundschulen Euskirchens unterwegs, um fast 780 Kindern die Tüten persönlich vorbeizubringen. Und in jeder Schule wurden die Teams mit großer Begeisterung empfangen. Denn natürlich waren alle Kinder sehr gespannt auf die ABC-Tüten, da der Inhalt bei den Kindern sehr begehrt ist: in den Tüten befindet sich nämlich unter anderem ein Kinder-Gutschein für einen kostenlosen Bibliotheksausweis der Stadtbibliothek sowie eine dreimonatige kostenlose Schnuppermitgliedschaft für deren Eltern. Außerdem liegt eine eigens erstellte Empfehlungsliste „Erstlesebücher 2024“ bei sowie ein Elternbrief in Einfacher Sprache. Die Volksbank Euskirchen gab wieder einige passende Überraschungen dazu – zum Beispiel Wachsmalstifte, Spielgeld und Gummibärchen.

Darüber hinaus werden alle ersten Klassen zum Schuljahresbeginn zu einer besonderen Veranstaltung in die Stadtbibliothek im Kulturhof eingeladen: einer Bilderbuchkino-Vorstellung. Die Lehrer*innen können dazu einen Termin in der Stadtbibliothek vereinbaren. Für den Weg zur Bibliothek steht als besonderer Service einmal pro Jahr der Bibliobus der SVE kostenlos für jede Klasse außerhalb der Kernstadt zur Verfügung.

Jetzt schauen wir schon gespannt auf das nächste Jahr, denn dann feiern wir 20 Jahre ABC-Tüten!

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Viele Grüße,

euer Team der Stadtbibliothek Euskirchen

Liebe Leser*innen,

vom 30.09.- 28.10.2024 findet wieder die Leselounge von Libby statt. Aber aufgepasst, dieses Jahr gibt es eine Neuerung: die Veranstaltung wird in zwei Hälften unterteilt.

Wir starten die Aktion vom 30. September bis zum 13. Oktober mit dem Hörbuch „Jahrhundertsommer“ von Alice Grünfelder. In der zweiten Hälfte, vom 14. Oktober bis zum 28. Oktober 2024, geht es dann um das EBook bzw. Hörbuch „Nachtstille“ von Ines Buck.

Wie könnt ihr an dem digitalen Buchclub teilnehmen? Ganz einfach!

In diesem Zeitraum könnt ihr mit eurem gültigen Bibliotheksausweis an der Leselounge von Libby mitmachen. Leselounge mit Libby ist ein digitaler Buchclub für teilnehmende Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Leselounge mit Libby ist Teil des weltweiten „Together We Read“-Programms von OverDrive, bei dem Leser*innen in allen Regionen zur gleichen Zeit dasselbe Buch lesen. Das heißt, alle Teilnehmer*innen können gleichzeitig denselben Titel als E-Book oder Hörbuch ausleihen, ohne vorher auf Wartelisten zu stehen oder Vormerkungen zu tätigen. Währenddessen habt ihr zudem die Möglichkeit, euch auf der Seite Leseloungemitlibby – OverDrive’s Together We Read mit anderen Leser*innen über die Hörbücher bzw. das EBook auszutauschen.

Soweit, so gut, nun habe ich euch die Leselounge erklärt aber das Wichtigste wollt ihr bestimmt noch wissen: was wird gehört/gelesen?

Die ausgewählten Hörbücher bzw. das ausgewählte EBook für die diesjährige Leselounge sind „Jahrhundertsommer“ von Alice Grünfelder und „Nachtstille“ von Ines Buck. Mehr zu den Büchern und Anregungen zur Vorbereitung auf die Diskussionen findet ihr hier: Jahrhundertsommer/Nachtstille.

Inhalt:

Jahrhundertsommer

Ein Dorf ist ein Dorf ist ein Dorf … ist ein Fluch.

Eine eindrucksvolle Familiengeschichte und ein Zeitpanorama der deutschen Geschichte von den 1960er-Jahren bis zur Jahrtausendwende. Eine Frau zwischen sozialer Ächtung und dem Streben nach Selbstbestimmung.

Nachtstille

Ein Traumurlaub, der zum Albtraum wird: Vier Freunde brechen mit dem Campervan Richtung Italien auf. Doch nach einer Übernachtung auf dem Campingplatz „Waldesruh“ sind sie nur noch zu dritt. Die junge Medizinstudentin Sophia kehrt von einem Spaziergang nicht zurück. Was ist in jener Nacht passiert? Wieso musste Sophia sterben?

Solltet ihr nun Interesse gefunden haben, dann leiht euch die Medien vom 30.09.-28.10.24 über die Westleihe24 oder über die Libby-App aus.

Viel Spaß beim digitalen Buchclub wünscht euch

eure

Désirée Sterr

Liebe Leser*innen,

 auch unser BFDler Emilio möchte sich gerne vorstellen:

Hallo liebe Leser*innen,

mein Name ist Emilio Floresta und ich bin 17 Jahre alt.

Am 1. August startete ich meinen Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek Euskirchen.

Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich: warum in der Stadtbibliothek Euskirchen?

©E. Floresta (Bundesfreiwilligendienstler)

Die Antwort darauf ist simpel.

Die Stadtbibliothek Euskirchen ist weit mehr als nur ein Gebäude mit Büchern, denn hier gibt es Angebote, die man nicht in allen Bibliotheken findet. Es besteht hier die Möglichkeit, vor Ort mit der Playstation oder Nintendo Switch zu spielen oder an einer der verschiedenen Veranstaltungsformate teilzunehmen, die das ganze Jahr über stattfinden. Wie zum Beispiel die bald anstehende Kulturnacht, bei der es sich um ein vielfältiges Programm von Comedy bis hin zu Zauberkunst handelt.

Was mache ich gerne?

Ich gehe mit Freude spazieren, fahre gerne Fahrrad und schaue gerne Fußball. Mein Lieblingsclub ist der AC Mailand in der Italienischen Ersten Liga Serie a und meine Lieblingsfarbe ist Blau.

Was ich mir vorstelle und erhoffe?

Ich denke, dass der Bundesfreiwilligendienst mir viele abwechslungsreiche Aufgaben bieten wird wie zum Beispiel den Kundenservice, die Medienverwaltung und -einarbeitung, den Umgang mit sozialen Netzwerken wie Instagram, Youtube und Facebook sowie die Organisation der unterschiedlichen Veranstaltungen, die in der Stadtbibliothek stattfinden. Ich erhoffe mir, in dem kommenden Jahr viel Neues dazuzulernen und jede Menge Erfahrungen zu sammeln. Persönlich hoffe ich auf eine gute Zusammenarbeit im Team und viele schöne Momente.

Meine persönliche Meinung

Im Großen und Ganzen sehe ich den Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek als eine ausgezeichnete Gelegenheit, meine Fähigkeiten zu erweitern und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten.

Vielen Dank, dass ihr meinen Steckbrief im Blog gelesen habt, es ist mir eine Freude, euch einen Ausblick in meine Arbeit im Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek zu geben.

Euer Interesse bedeutet mir viel.

Liebe Grüße,

Emilio Floresta (BFDler)