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Liebe Leserinnen und Leser,

für diesen Monat habe ich etwas ganz Besonderes für Euch: Und zwar fiel mir beim morgendlichen Aufräumen der Bibliothek „eine Anleitung zum Leben auf der Erde“ (laut Untertitel) in die Hände. Nanu, habe ich gedacht und innegehalten – denn haben wir uns gerade in Anbetracht des gesellschaftlichen und politischen Zeitgeistes nicht alle schon mal eine ebensolche Anleitung gewünscht? Einen Leitfaden, wie man es richtigmacht, dieses Leben?

Dass sich die Antwort darauf ausgerechnet in einem Bilderbuch befinden sollte, hat mich dann doch erstmal stutzig gemacht, um nicht zu sagen: skeptisch. Aber ich kann euch bestätigen: Es stimmt. Denn in „Hier sind wir: Eine Anleitung zum Leben auf der Erde“, das Autor Oliver Jeffers anlässlich der Geburt seines Sohnes geschrieben hat, verbirgt sich tatsächlich eine ganze Menge.

Cover 2019-04 Jeffers - Hier sind wir

Was faktenreich damit beginnt, wie die Erde aussieht, wo wir uns im Weltall befinden usw., geht fließend in ein Plädoyer für ein friedliches, respektvolles Miteinander über und dafür, seine Zeit zu nutzen. Sowie die Botschaft: Egal, was kommt, du wirst nie allein sein auf der Welt.

Und das ist Trost und mahnender Hinweis zugleich, finde ich.

Man könnte das Buch einem Kind in vielleicht 20 Minuten vorlesen. Oder in einer halben Stunde, wenn man sich die Zeit nimmt und die wunderschönen Illustrationen genauer betrachtet.
Aber wenn man sich die wenigen Sätze, mit denen dieses Buch auskommt, mal genauer auf der Zunge zergehen lässt, wird schnell klar: Dieses Buch richtet sich nicht nur an Kinder. Denn die Grundhaltung der Welt gegenüber, die dabei transportiert wird, täte meiner Meinung nach auch so manchem Erwachsenen gut.

Daher lautet mein Fazit: Nehmt Euch die zwanzig Minuten und schaut mal rein. Verliert Euch in der Außenbetrachtung. Und lest es dann vielleicht nochmal von vorne. Dann wird einem nämlich erst wieder klar, wie winzig klein doch alles ist – und wie unbedeutend unsere Probleme im großen Ganzen eigentlich sind. Und das, finde ich, ist irgendwie sehr beruhigend 🙂

Zum Schluss gibt es tatsächlich die versprochene Anleitung: „Es sind nur drei Worte, nach denen du leben musst, mein Sohn: Respekt, Rücksicht und Toleranz“, schreibt Oliver Jeffers auf der letzten Seite – und hat damit in einem Bilderbuch für Kleinkinder mehr von Bedeutung gesagt, als ich bisher in so manchem hochgelobten Roman gelesen habe.

Denn mehr braucht es tatsächlich nicht, wenn man genauer drüber nachdenkt.

Es grüßt Euch voller Respekt, Rücksichtnahme und Toleranz,

Lisa Häßy

Liebe Leserinnen und Leser,

ging es euch auch schon mal so: Ihr habt eine Frage und wisst aber nicht, arbeitet die/der hier? Im Zweifel entscheidet man sich dann nicht zu Fragen, um einer peinlichen Situation zu entgehen.

Damit solche Situationen bei uns gar nicht mehr auftreten können, haben wir uns dazu entschieden, eine einheitliche Dienstkleidung einzuführen. So könnt ihr uns ab dem 01.06.19 sofort als Mitarbeiterinnen der Bibliothek identifizieren und uns bei Fragen ansprechen.

Vorab haben wir eine Arbeitsgruppe „Dienstkleidung“ eingerichtet und überlegt welche Dienstkleidung für die Bibliothek angemessen ist. Nach 14 Wochen haben wir uns dann auf ein bibliotheksspezifisches Aussehen geeinigt.

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Die neue Dienstkleidung besteht aus einen knöchellangen, grauen Faltenrock, einer weißen Bluse, einer Halbmond-Brille die auf der Nasenspitze getragen werden muss und wahlweise einem Dutt oder einem strengen Zopf nach hinten.

Diese Alleinstellungsmerkmale zeichnen alle Mitarbeiter der Bibliothek aus.

Wie findet ihr unsere neue Dienstkleidung? Wie ist generell eure Meinung zur Dienstkleidung?

Beste Grüße

Annika Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

Ich muss sagen, ich bin nicht wirklich ein Freund von Glückspiel, da das Risiko Geld zu verlieren oder in eine Sucht abzurutschen, und sich dadurch das Leben zu zerstören, sehr groß ist. Was mit aber nicht bewusst war ist, dass diese Spiele nicht nur das Leben der Spieler ruiniert, sondern auch das Leben der Spielbetreiber gefährdet.

Ein wahres Beispiel ist das Leben der Molly Bloom, einer ehemaligen Ski-Fahrerin, die nach einem schweren Sturz die Karriere wechselte zu einer erfolgreichen Organisatorin für sehr exklusiver Pokerspiele wurde. Basierend auf ihren Memoiren wird Ihre Geschichte in dem Film Molly’s Game geschildert.

Nachdem ein Unfall bei der Qualifikation für die Olympischen Winterspiele 2002 Molly‘s Skikarriere frühzeitig beendet hat, weicht sie von dem Plan ab, den ihr Vater für sie zurechtgelegt hatte, und zieht nach Los Angeles. Dort beginnt sie als Kellnerin zu arbeiten und lernt dadurch Dean Keith kennen, der sie als seine Sekretärin einstellt und sie bald schon in die Welt des Untergrundpokers einführt. Dean betreibt wöchentliche Pokerspiele für reiche und berühmte Herren und beauftragt Molly damit, die Turniere zu organisieren und an den Abenden die Kasse zu verwalten. Aufgrund ihrer hohen Intelligenz und ihres schnellen Auffassungsvermögens ebenso wie ihrem Charme schafft sie es schnell, sich die Pokerregeln anzueignen und die Spieler von sich zu begeistern. Besonders interessiert ist sie an Spieler X, dem besten Spieler in Dean’s Turnier und einem prominenten Schauspieler. Als Molly aufgrund ihrer Beliebtheit von ihrem Boss gefeuert wird, baut sie sich mit Hilfe von Spieler X, der ihr Potential erkennt, ihr eigenes Turnier auf. Dieses Turnier hat schnell große Bekanntheit und Beliebtheit erreicht, bricht aber aufgrund von Problemen zwischen Molly und Spieler X gänzlich auseinander. Wieder steht Molly scheinbar vor dem Nichts und wieder gibt sie nicht auf. Sie zieht nach New York und baut dort ein neues, unabhängiges und professionelles Turnier auf, dieses erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit, bis Molly sich mit den falschen Leuten einlässt, falsche Entscheidungen trifft und bald wieder vor dem Abgrund steht.

Meine Gedanken zum Film:

Wenn man, wie ich, keinerlei Ahnung vom Poker hat, kann der Film anfänglich etwas verwirrend sein, allerdings habe ich festgestellt, dass man keine Ahnung haben muss, um den Film gespannt zu schauen. Jessica Chastain, die ich zuvor bereits in dem Film Die Erfindung der Wahrheit aus dem Jahr 2017 gesehen habe, schafft es sehr gut starke, aber emotional verschlossene, Frauen zu verkörpern und legt so viel Emotion in ihr Schauspiel, dass man sehr mit dem Charakter mitfühlt. Ich kann den Film allen sehr empfehlen, die sich für Filmbiografien interessieren und einmal hinter die Kulissen exklusiver Pokerspiele schauen möchte.

Die Blu-Ray haben wir natürlich auch für sie in der Bibliothek.

 

Eure Anja Jäger

 

Liebe Leserinnen und Leser,

alle 2 Jahre findet in NRW und Schleswig-Holstein die Nacht der Bibliotheken statt. Dabei öffnen die Bibliotheken, außerhalb der Öffnungszeiten, ihre Pforten. Gemeinsam feiern wir dann ein Fest für jung und alt, groß und klein, Singles oder Familien. Der Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e. V. (vbnw) bestimmt dabei das Motto der Veranstaltung. Die Bibliotheken dürfen das Thema kreativ und frei umsetzten. Das Motto der Nacht der Bibliotheken 2019 war „mach es!“.

Zum Thema „mach es“ haben wir uns am vergangenen Freitag jede Menge einfallen lassen. An 11 Stationen in der kompletten Bibliothek konnte man sich kreativ betätigen und „etwas machen“. Vom Roboter-Dosen-werfen bis zum Schattentheater war alles dabei. Bei Nintendo-Labo konnte man sein eigenes Klavier aus Pappmaché basteln und gemeinsam mit der Nintendo-Switch zum erklingen bringen. In der ersten Etage der Bibliothek konnte man seine eigene VR-Brille basteln und mit nach Hause nehmen. Gemeinsam mit einem Smartphone, einem Buch und einer App wurde so die Bibliothek zum Abenteuerspielplatz.

Kulinarisch begleitet wurde die Nacht der Bibliotheken von der Caffè Bar im Kulturhof.

Wir bedanken uns für die einzigartige, facettenreiche Zeit mit Ihnen und euch. All die netten und begeisterten Kinder und Erwachsenen, haben toll an jeder Station mitgemacht und sich engagiert. Es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die Nacht der Bibliotheken im Jahr 2021.

Euer Team der Stadtbibliothek Euskirchen

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin ja immer wieder auf der Suche nach neuer, spannender Lektüre. Als mir vor einigen Tage „Das Heim“ von Mats Strandberg in die Hände fiel staunte ich nicht schlecht, denn auf dem Einband prangte groß und gelb: „Der schwedische Stephen King“.

Bisschen schmal das Buch, für Stephen King, dachte ich. Trotzdem hatte, natürlich, eben dieser gelbe Aufkleber mein Interesse sofort geweckt.

Zum Inhalt:

Zum ersten Mal nach zwanzig Jahren kehrt Joel zurück in sein Heimatstädtchen an der schwedischen Westküste, um seine demenzkranke Mutter zu pflegen. Seit ihrem Infarkt ist Monika nicht mehr dieselbe, und schweren Herzens bringt Joel sie im Seniorenheim unter, wo sie sich zunächst zu erholen scheint.

Doch schon bald verschlechtert sich Monikas Zustand: Sie magert ab. Wird ausfallend. Und spricht dunkle Geheimnisse aus, von denen sie eigentlich gar nichts wissen kann. Manche der Alten halten sie deshalb für einen Engel, andere für einen Dämon, und auch auf Joel wirkt seine Mutter, als wäre sie nicht sie selbst.
Eine von Monikas Pflegerinnen ist Joels Jugendfreundin Nina. Seit zwanzig Jahren haben die beiden nicht miteinander gesprochen, und so schmerzhaft sich ihre Wege damals getrennt haben, so schmerzhaft ist jetzt ihr Wiedersehen.
Und als sich die beklemmenden Vorkommnisse im Heim häufen, findet Joel ausgerechnet in Nina eine Verbündete, um dem Grauen entgegenzutreten.

Mein Fazit: 

Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben.Der Alltag im „Nebelfenn“, dem Pflegeheim ist sehr plastisch und ungeschönt beschrieben. Allerdings würde ich nicht behaupten dass der Autor, Mats Strandberg, „der schwedische Stephen King“ ist. Dafür hatte das Buch zu wenig Finesse und war an manchen Stellen einfach zu vorhersehbar. Besonders das Ende fand ich schon sehr flach und durchschaubar.

Trotzdem, klare Lese-Empfehlung!

Bei uns ausleihbar, natürlich.

Tipp: Ladet euch das Buch in der Onleihe-Erft runter!

Beste Grüße

Annika Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

oft werden wir gefragt, ob wir mittwochs eigentlich alle frei haben – natürlich nicht!

Wir sind dann trotzdem vor Ort und organisieren den Bibliotheksalltag „hinter den Kulissen“, das heißt, wir räumen unsere Regale gründlich auf oder arbeiten neue Bücher ein.

Letzte Woche jedoch waren wir außer Haus unterwegs! Wir haben nämlich die Stadtbibliothek in Siegburg besucht, um uns neue Anregungen zu holen und uns über bibliotheksbezogene Themen auszutauschen.

Denn, wie wir schnell feststellten, sind die Gegebenheiten dort sehr ähnlich: Euskirchen und Siegburg haben ähnliche Einwohnerzahlen und rangieren deshalb auch bei ihren Bibliotheken in etwa in derselben Größenordnung. Außerdem ist die Siegburger Bibliothek zusammen mit dem Stadtmuseum und einem Café in einen größeren Komplex eingegliedert, dem „Kulturhaus“ – na, wem kommt das bekannt vor? 😉

Im Rahmen unserer Führung fielen uns eine Menge weiterer Gemeinsamkeiten, aber jedoch auch einige Unterschiede auf, zu denen uns Frau Trommeschläger, die stellvertretende Leiterin der Bibliothek, Rede und Antwort stand. Es war sehr interessant zu sehen, wie eine andere Bibliothek z.B. die Sicherung der Konsolenspiele oder die Handhabe eines Kundenkopierers umsetzt. Dadurch bekamen wir auf jeden Fall nochmal ein ganz neues Gefühl für unsere Arbeit hier.

Anschließend nahmen wir noch – bei strahlendem Sonnenschein! – an einer Stadtführung durch den historischen Ortskern von Siegburg teil, bevor wir den Tag in gemütlicher Runde beim Italiener ausklingen ließen.


Wir haben auf jeden Fall eine Menge Eindrücke und Ideen mitgebracht und werden in der nächsten Zeit schauen, wie wir diese am besten für Euch umsetzen können! Anregungen und Kritik direkt von unseren Lesern ist uns natürlich ebenfalls herzlich willkommen.

Es grüßt Euch frisch inspiriert,

das weitgereiste Bibliotheksteam

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal sind die Dinge anders, als sie auf den ersten Blick wirken. Das gilt für Lilly Adams‘ Roman „Nebenan funkeln die Sterne“ gleich in zweierlei Hinsicht: Denn Protagonistin Emma führt in Wirklichkeit ein völlig anders Leben als das, was sie auf Instagram abbildet. Die Fotos, die sie dort aus ihrem augenscheinlichen Alltag postet, sind nur aufwendig inszeniert. Ästhetisch, aber keinesfalls echt – was jedoch keiner weiß.

Genauso wenig wie keiner weiß, dass Emma im wahren Leben kaum vor die Tür gehen kann. Nach einem schrecklichen Unfall lebt sie zurückgezogen, denn zwischenmenschlicher Kontakt überfordert sie mehr, als sie es irgendjemandem gegenüber zugeben würde, nicht einmal gegenüber ihrer Familie.

Und erst recht nicht gegenüber Nathan. Denn ihr neuer Nachbar im Apartment gegenüber, mit dem sie sich zu ihrem Entsetzen jetzt die Dachterrasse teilen muss, ist so ziemlich das Gegenteil von Emma: Lebensfroh, offenherzig und gesellig. (Okay, und gutaussehend. Aber auch das würde Emma nie zugeben.)

Kein Wunder, das die beiden einen mehr als holprigen Start miteinander haben. Aber irgendwie fasziniert sie das jeweilige Extrem des anderen auch und mit jedem Stück, das Emma sich aus ihrem Schneckenhaus hervorwagt, kommen die beiden sich näher.

Cover 2019-03 Adams - Nebenan funkeln die Sterne

Allerdings ist da ja noch die Sache mit Instagram: Denn in den verzweifelten Versuchen, bloß nicht als Hochstaplerin aufzufliegen, hat Emma sich über die Jahre immer mehr in ihren Lügenkonstrukten verstrickt und aus anfänglichen Schönspinnereien ist eine ganz neue Identität geworden – inklusive erfundenem Verlobten…

Das ist der zweite Punkt, in dem „Nebenan funkeln die Sterne“ meine Erwartungen übertroffen hat: Die Liebesgeschichte steht gar nicht mal im Vordergrund. Vielmehr geht es um die Schattenseiten des schönen Scheins, der uns in sozialen Netzwerken andauernd begegnet, und um die Folgen von erst nur winzigen Notlügen, die sich bald zu etwas aufbauschen, das viel größer ist als wir selbst.

Mir persönlich hat die Umsetzung von Emmas Zwiespalts sehr gut gefallen! – und vor allem auch zum Nachdenken gebracht: Denn versuchen wir nicht alle hin und wieder, uns besser darzustellen als wir sind? Suchen wir nicht alle nach dem besten Winkel für ein Selfie? Und habe ich nicht auch diesen Artikel Satz für Satz überarbeitet, damit er sich möglichst gut liest?

(Beziehungsweise, ist das alles überhaupt verwerflich?)

Mit so einer Tiefe hatte ich zu Beginn des Buches ehrlich gesagt nicht gerechnet – genauso wenig wie mit der Botschaft, dass es nicht darum geht, perfekt und unversehrt durchs Leben zu gehen, weil das sowieso unmöglich ist. Sondern dass es viel mehr darauf ankommt, was wir daraus machen. Denn nicht nur Emma hat bei dem Unfall, über den sie nicht spricht, etwas erlebt, das sie verändert hat…

Daher gibt es von mir eine ganz klare Empfehlung für alle, die gerne im Drama-Genre lesen, aber (ACHTUNG, SPOILER 🙂 ) auch etwas für Happy Ends übrig haben.

Es grüßt ganz begeistert

Lisa Häßy


Liebe Leserinnen und Leser,

wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Kreises Euskirchen?

Der Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels fand am 20.02.2019 in der Stadtbibliothek Euskirchen im Kulturhof statt. Die besten Vorleserinnen und Vorleser aus den 6. Klassen des Kreises Euskirchens treten zum regionalen Vorlesewettbewerb an.

14 lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler haben teilgenommen, die die jeweiligen Klassen- u. Schulentscheide gewonnen haben (c) G. Pfeil

Wie in den vergangenen Jahren hat die Stadtbibliothek Euskirchen gemeinsam mit dem Schulamt des Kreises Euskirchens und zwei ehrenamtlichen Organisatorinnen und Moderatorinnen (Renate Brinkmann-Viertl und Rita Jenniges) die Organisation und Durchführung übernommen. Die Jury bestand aus Vertretern des Buchhandels Euskirchen, Bad Münstereifel und Zülpich, der Stadtbibliothek und engagierten Lehrerinnen.

Frau Jenniges begrüßt die Teilnehmer und Gäste zum 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. (c) G. Pfeil

Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen

Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken.

Zuerst lasen die Kinder aus selbstgewählten Büchern vor, im Anschluß aus ihnen unbekannte Ausschnitte aus dem Buch „Der Weltenexpress“. (c) G. Pfeil

Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am 26. Juni 2019 in Berlin.

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Siegerkind: Philippe Michaeli vom Emil-Fischer-Gymnasium in Euskirchen. (c) G. Pfeil

Wer liest, gewinnt immer: Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde, einen Buchpreis, sowie eine Laptoptasche und ein Jojo gespendet von der Kreissparkasse Euskirchen. Der Sieger, Philippe Michaeli, darf als Belohnung zum nachfolgenden Bezirksentscheid fahren. Wir drücken fest beide Daumen.

Es grüßt
Stephanie Heidt

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

leider schaffe ich es durch mein Studium manchmal nicht Filme, die ich gerne gucken würde, im Kino zu sehen. Einer der Filme, die mich letztes Jahr interessiert hat ist The Greatest Showman, der am 4. Januar 2018 in die deutschen Kinos kam und dessen Musik mitdem Golden Globe Award ausgezeichnet wurde.

Der Film erzählt die, an die reale Biografie P.T. Barnums angelehnte, Geschichte eines Träumers und seiner Familie. Nachdem Barnum (Hugh Jackman) gefeuert wird, will er einen Kindheitstraum wahr machen und kauft sich 1841 ein Wachsfigurenkabinett, welches allerdings nur wenig Kundschaft anlockt und es ihm und seiner Frau nicht einfach macht ihre zwei Töchter zu ernähren. Allerdings erkennt eine seiner Töchter das Problem und erklärt ihm, dass einem Wachfigurenkabinett einfach das Leben fehlt. Daher beginnt er besondere Leute der Stadt zu rekrutieren. Bald hat er eine bunte Gruppe von Menschen zusammen, die aufgrund von Besonderheiten wie Kleinwüchsigkeit oder Übergewicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

Meine Gedanken zu dem Film:

Dass die Musik des Filmes großartig sein würde, wusste ich schon bevor ich ihn mir überhaupt ausgeliehen und angesehen hatte. Die Komponisten sind dieselben, die bereits mit der Musik im Film La La Landgroße Erfolge erzielt haben und diesen Erfolg haben sie mit The Greatest Showman wiederholt. Leider konnte mich die wunderschöne Musik aber nicht von fehlenden Charakterentwicklung und der Oberflächlichkeit der Geschichte ablenken.

Wer von Ihnen sich selbst ein Bild machen möchte kann sich den Film gerne bei uns in der Bibliothek ausleihen.

Eure Anja Jäger

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Schülerinnen und Schüler,

Schülerinnen und Schüler, die das Abitur anstreben, müssen in der Q1 (=Qualifikationsphase, früher 11. Klasse) eine Facharbeit schreiben.
Die Facharbeit ersetzt in der gymnasialen Oberstufe eine Klausur. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Facharbeit mit den Methoden des selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeiten und Lernens vertraut gemacht werden. Hierfür ist es unerlässlich, sich geprüfte Fachinformationen zu den Themen zu beschaffen.

Das Internet bietet auf viele Fragen viele Antworten. Doch was davon ist wahr, wissenschaftlich fundiert und fachlich korrekt? Wie finde ich die für mein Thema relevante Fachliteratur? Was gibt es noch außer Büchern und dem Internet? Wie filtere ich Informationen aus Datenbanken? Welche Inhalte darf ich rechtlich unbedenklich nutzen? Wie lege ich ein Quellenverzeichnis an? Wie zitiere ich richtig?

Vor diesen und vielen weiteren Fragen steht man während einer Facharbeit. Und wer wäre besser geeignet bei der Beantwortung zu helfen als wir Informationsspezialisten in der Bibliothek?

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Aus diesem Grund hatten wir in den vergangenen Tagen über 150 Schülerinnen und Schüler aus Euskirchen zu Besuch im Kulturhof, denen wir einen Einblick in die Problematik der Informationsrecherche geben und unser Angebot vorstellen konnten. Ein kurzes Recherchetraining in unseren Räumen, dem Katalog und den von uns lizenzierten Datenbanken gehörte auch dazu.

Da wir in den zur Verfügung stehenden 90 Minuten vor Ort nicht alles umfassend  vorstellen und einüben konnten, möchten wir in diesem Blogbeitrag nochmal einiges zusammenfassen und weitere hilfreiche Tipps geben.

Ihr könnt natürlich auch jederzeit vorbeikommen und euch vor Ort helfen lassen oder einfach an unseren Tischen und PCs arbeiten. Ganz wichtig: wir können spontan nur kleinere Hilfestellungen anbieten. Für eine ausführlichere Beratung solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Das geht hier online: Terminplaner Facharbeitsberatung

Vor dem Beratungstermin solltet Ihr in jedem Fall schon eigene Recherchen versucht haben, damit wir dann ganz individuell auf eure Frage eingehen können. Bitte dokumentiert eure bisherigen Recherchen unbedingt mit diesem Formular. Das hilft euch auch beim Finden möglicher Quellen und später bei der Facharbeit garantiert weiter: Recherchedokumentation

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Für alle, deren Abgabetermin erst kurz vor den Osterferien ist, gibt es noch eine ganz besondere Last Minute-Unterstützung:
Am 5. April findet bei uns auf drei Etagen die „Lange Nacht der aufgeschobenen Schularbeiten“ statt. Da findet ihr die richtige Arbeitsatmosphäre und viele Gleichgesinnte, sowie professionelle Beratung. Wir haben uns einiges ausgedacht. Lasst euch überraschen! mehr Infos und Anmeldung demnächst hier auf unserer  Webseite und bei Facebook.

Hier findet ihr Anleitungen und Zusammenfassungen zu den Recherchetechniken:
Systematik und Signaturen verstehen (PDF)
Recherche im Bibliothekskatalog (PDF)
Anleitung Brockhaus-Recherche
Anleitung Recherche in den Munzinger-Datenbanken Länder, Chronik und Personen
Munzinger Hilfe Online
Munzinger Mobil (Video)
Anleitung Recherche im erftbib
PDF-Flyer der Digibib

Und ganz zum Schluss als Vorbild hier noch eine sehr nützliche Facharbeit aus Aachen, an der man sich bei der Gestaltung und bei der Recherche wunderbar orientieren kann. Vieles ist ganz ähnlich wie bei uns und sicher auch wie Eure Vorgaben: Vorbildliche Facharbeit aus Aachen

Wir werden diesen Artikel im Lauf der Zeit immer mal wieder durch neue nützliche Tipps ergänzen. Es lohnt sich also, öfter hier vorbeizuschauen.

Wir hoffen, wir können euch mit all dem  weiterhelfen und wünschen Euch ganz viel Erfolg!

Viele Grüße
Eure Carmela Rizzuto
und Julia Rittel