Seit Januar bieten wir in der Stadtbibliothek Euskirchen eine weitere Veranstaltungsreihe für interessierte Menschen ab zwölf Jahren an. Und zwar könnt ihr jeden Freitagnachmittag unsere VR-Brille ausprobieren. Im Angebot haben wir verschiedene VR-Anwendungen, mit denen wir gerne unser Bildungsangebot spielerisch vermitteln möchten. So könnt ihr z.B. fremde Länder erkunden, ein Bergwerk besuchen, eine eigene Galaxie erschaffen oder auch einen Abstecher auf die Raumstation ISS machen.
Sogar Bürgermeister Sacha Reichelt hat es sich nicht nehmen lassen, unser neues Angebot zu testen. Am 27. Januar startete er einen kurzen Abstecher ins Weltall, um mithilfe von kleinen Außerirdischen die Technik und den Umgang mit der VR-Brille zu erlernen. Nach zehn Minuten im Raumschiff war er sehr überrascht darüber, wie weit er sich im tatsächlichen Raum der Bibliothek bewegt hat. Aber keine Sorge, damit euch bei euren Ausflügen in die virtuelle Welt nichts passiert, ist immer eine Bibliotheksmitarbeiterin zur Stelle, die euch unterstützend zur Seite steht 😊. In diesem Fall war Carmela Rizzuto so freundlich, für die Sicherheit des Bürgermeisters zu sorgen.
Bild: D. Sterr, Stadtbibliothek Euskirchen
Einige von euch werden sich jetzt vielleicht fragen: VR, was bedeutet das eigentlich?
VR steht für Virtuelle Realität. Diese Technologie bietet die Chance, vergangene, temporäre, zukünftige oder auch fantastische Welten zu erkunden. So können auch diejenigen, die in ihrer Mobilität aus verschiedenen Gründen beeinträchtigt sind, für eine kurze Zeit in andere Welten eintauchen.
Wenn wir euch jetzt neugierig gemacht haben, findet ihr weitere Informationen zu dieser Veranstaltung auf unserer Homepage https://www.kulturhof.de/bibliothek.
Vielleicht sehen wir ja den ein oder anderen Freitagnachmittags zu einer Runde VR.
Wie geht Karneval richtig? Saal oder Straße? Geht es um Eitelkeit oder Gemeinschaftsgefühl? Und wozu dieses „verrückte“ Fest? Karneval vereint Gegensätze und ist ein Gesamtkunstwerk. Doch wer glaubt, dass der Karneval keine Regeln hat, liegt falsch. Es ist wie beim Sport: Wer sie kennt, hat mehr vom Spiel, als Aktiver wie als Zuschauer.
„Karneval – Wie geht das?“ erzählt dessen Geschichte, stellt seine Akteure, seine Rituale, aber auch seine Probleme und Perspektiven vor. Dieses Buch erklärt das kölsche Brauchtum so umfassend, dass es sowohl Freunde des „Jeckentums“ als auch Karnevalseinsteiger in seinen Bann ziehen wird.
Ein Buch, das den Fastelovend so erklärt, wie es Anspruch und Motto im Haus des Kölner Karnevals ist: Tradition, Faszination und Vielfalt.
Als ich vor vielen Jahren mit meiner Familie in die Region gezogen bin, war ich ein totaler Karnevalseinsteiger. Als Kind war das relativ einfach: verkleiden, feiern und Süßigkeiten sammeln. Doch wenn man als Erwachsener mehr über dieses Fest und seine Hintergründe wissen möchte, würde ich sofort dieses Sachbuch empfehlen. Es bietet einen aufschlussreichen Einblick in die Geschichte, Bräuche und Traditionen dieser Festivität. Man lernt etwas über die Herkunft des Karnevals, wie das Dreigestirn entstanden ist und proklamiert wird und wie die jecken Tage (auch für die Beteiligten) ablaufen.
Außerdem geht der Autor auch auf die kritische Seite des Karnevals ein. Er beschreibt unter anderem die Zusammenhänge zwischen Karneval und Politik und macht auf Fehlentwicklungen aufmerksam. So zum Beispiel die zunehmende Kommerzialisierung oder das Überangebot an Sitzungen, die zu lang, zu teuer und im Programm oft kaum unterscheidbar sind.
Was mir persönlich noch besonders gut gefallen hat, ist das kurze Lexikon am Ende des Buches. Hier kann man schnell die wichtigsten Begriffe des Karnevals nachschlagen .
Für mich war dieser Ratgeber wirklich sehr informativ und ich konnte mein Wissen definitiv noch erweitern. Wenn ihr also auch das Bedürfnis habt, noch mal was zu den“jecken Tagen“ nachlesen zu wollen, bekommt ihr mit diesem Buch auf jeden Fall die richtigen Informationen.
Selbstverständlich könnt ihr dieses Buch bei uns ausleihen!
Fantasy-Romane haben mich schon immer sehr gefesselt, so auch „Das unsichtbare Leben der Addie LaRue“ von V.E. Schwab. Deshalb stelle ich euch dieses Buch zum Start in das Neue Jahr vor.
Um nicht verheiratet zu werden, schloss Addie im Jahre 1714 einen Pakt mit dem Gott der Dunkelheit, der ihr Freiheit und ein selbstbestimmtes Leben garantiert. Von nun an ist sie unsterblich, doch ihre Freiheit hat einen hohen Preis. Niemand kann sich an Addie erinnern, sobald der Blickkontakt abbricht.
Wie ein Geist schwebt sie durch die Jahrhunderte, wird zur unbekannten Muse vieler großer Künstler und kann zumindest so durch andere ein wenig Spuren hinterlassen, denn sie erkennt, dass Ideen immer stärker als Erinnerungen sind. Dreihundert Jahre verbringt sie allein, bis sie in einem kleinen Antiquariat auf Henri trifft, der sie wiedererkennt. Und sich in sie verliebt.
Das Buch erzählt zwei Liebesgeschichten und doch ist es kein Buch über die Liebe zwischen zwei Menschen, sondern über die Liebe zu sich und seinem Leben. Es ist wunderschön verspielt und philosophisch geschrieben. Der Schreibstil ist fließend weich, umhüllt und nimmt einen mit.
Meine Erwartungen wurden komplett erfüllt, es ist eine neue, außergewöhnliche Geschichte, die mir noch lange nachhing. Keine klassische Liebesgeschichte und doch handelt sie von Liebe. Die Geschichte von Addie hat mich fasziniert und nicht mehr losgelassen – eine Frau, die durch die Jahrhunderte wandert ohne zu altern und mit dem Gott der Dunkelheit spielt.
Ich hoffe, ich habe euer Interesse geweckt und V.E. Schwab schafft es, euch genauso in Addies Welt zu entführen wie bei mir. Das Buch könnt ihr natürlich bei uns ausleihen.
auch unserem zweiten Bundesfreiwilligendienstler möchten wir hier noch die Gelegenheit geben, sich persönlich vorzustellen.
Hallo liebe Leser*innen,
ich heiße Abdul Jalil und mache meinen Bundesfreiwilligendienst (BFD) vom 01. September 2022 bis zum 31. Juli 2023 in der Stadtbibliothek Euskirchen. Ich bin 18 Jahre alt und komme frisch mit dem Schulabschluss vom Emil-Fischer-Gymnasium zur Stadtbibliothek.
Warum mache ich das hier und was will ich nach dem BFD machen?
Während meiner Schulzeit bin ich gerne hier gewesen und habe immer wieder neue und interessante Sachen gefunden, wie zum Beispiel neue Bücherreihen, die mir immer noch sehr gefallen. Denn für mich ist jedes Buch eine kleine Welt, in die man sich hin und wieder zurückziehen kann. Dies würde ich auch gerne anderen ermöglichen, da ich sehr zuversichtlich bin, neben Büchern auch in anderen Medien Neues zu entdecken, das beim Stressabbau hilft. Nach meinem BFD würde ich mich gerne an der Schule für Rechtspflege in Bad Münstereifel bewerben und meine Ausbildung zum Rechtspfleger starten.
Ich bin sehr gespannt auf das, was mir in naher Zukunft passieren wird und hoffe, dass ich so viel wie möglich während des BFDs lernen kann, was mir später mal weiterhelfen könnte. Bis dahin versuche ich, eifrig zu bleiben und vieles Wissenswertes zu behalten. Besonders freue ich mich auf anstehende Projekte, bei denen ich mich bei der Organisation und Durchführung mitbeteiligen kann und versuche, eine gute Zeit in der Stadtbibliothek zu haben.
diesen Monat habe ich den Beitrag für das Buch des Monats von unserem Schülerpraktikanten Paul verfassen lassen. Er stellt euch seine Lieblings-Fantasyreihe Septimus Heap vor.
In den Anwanden wütet der fürchterliche Zauberer DomDaniel. Septimus Heap, der siebte Sohn eines siebten Sohnes, verfügt über große magische Kräfte, die DomDaniel besiegen könnten. Doch anscheinend ist er kurz nach seiner Geburt gestorben. So kann nur noch die verschollene Tochter der ermordeten Königin Rettung bringen. Die Jagd nach ihr führt die chaotische Zaubererfamilie Heap, die Botenratte Stanley, die außergewöhnliche Zauberin Marcia Overstrand und andere seltsame Gestalten bis in die finsteren Marschen. Was dort geschieht, hätte nicht einmal DomDaniel für möglich gehalten …
Die Fantasy-Reihe „Septimus Heap“ von Angie Sage handelt von dem gleichnamigen Jungen und seinen Abenteuern in einer fiktiven, mittelalterlichen Welt, in der Magie eine große Rolle spielt. Auf Septimus Wegen begleiten ihn seine Halbschwester Jenna, deren Schicksal es ist Königin zu werden, sein Bruder Nico, seine Meistern Marcia und der Geist Alther Mella, der ehemalige Meister Marcia’s. Doch das sind nicht die einzigen relevanten Nebenfiguren, es gibt noch viele, viele weitere.
Besonders ist hierbei allerdings die Art, wie mit ihnen umgegangen wird. Jeder Charakter wird gut genug beleuchtet, sodass wir seine Handlungen verstehen und nachvollziehen können. Zudem „verschwinden“ einzelne Charaktere nicht einfach nach einem Band. Es kann gut sein, dass sie plötzlich im nächsten und übernächsten Buch wieder auftauchen und einen genauso wichtigen Teil für die Geschichte einnehmen wie zuvor. Gelegentlich gibt es sogar Passagen aus der Perspektive eines Nebencharakters, die sich wunderbar in der Geschichte ergänzen, aber nie zu lang sind. Ein Charakter, der mir allerdings nicht sonderlich gut gefallen hat, ist leider einer der wichtigsten, nämlich der Hauptbösewicht der Reihe. Dieser wird kaum beleuchtet und wir verbringen relativ wenig Zeit mit ihm. Das schadet der Geschichte allerdings nicht stark, da wir in jedem Buch noch einen anderen Gegner für Septimus geliefert bekommen, der wesentlich greifbarer für den Leser ist. Eine weitere Sache die mich begeistert hat, ist das World-Building was hier betrieben wurde. Uns wird eine frische, fantastische Zauberwelt geliefert, die auf Klischees wie Zauberstäbe und Besen verzichtet. So bekommen wir eine komplett neue Art des Zauberns präsentiert und mit jedem Buch lernen und sehen wir mehr. Das gleiche gilt für die Orte die wir besuchen. Anfangs erhalten wir eine Übersicht über alles, was es zu sehen gibt und je weiter die Reihe fortläuft, desto detaillierter wird auf diese Orte eingegangen, sodass das Setting nie langweilig wird.
Der größte Kritikpunkt für mich ist die Konstanz der Bücher, da die Reihe in der Mitte klar ihren Höhepunkt erreicht. Die ersten beiden Bücher sind eine gute Einleitung für das Geschehen, in Band drei bleiben wir auch noch mehr oder minder in uns bekanntem Gefilde, aber in Band vier und fünf wird Septimus in völlig neue Situationen und Settings gebracht, die mich völlig begeistert haben. Hier hat mich die Reihe folglich auch am meisten gepackt. Dass die letzten beiden Bände da nicht mehr mithalten können, war für mich dann keine große Überraschung, sie sind aber dennoch ein würdiger Abschluss dieser für mich, fast perfekten Buchreihe. Ich würde die Reihe allerdings nur für ältere Kinder, nicht etwa wegen Gewalt etc. sondern wegen der anspruchsvollen Sprache, die hier gewählt wurde. Diese passt zwar gut in das mittelalterliche Bild, ist allerdings auch schwierig zu lesen. Wenn einen das abschreckt, kann ich auch die Hörbücher empfehlen.
Zusammengefasst ist Septimus Heap für jeden etwas, der etwas mit Mittelalterlicher Fantasy anfangen kann, man sollte allerdings nicht mit etwas „Harry Potter“ -ähnlichem rechnen, denn das ist es überhaupt nicht.
wenn ihr den Blog aufmerksam verfolgt habt, habt ihr vielleicht mitbekommen, dass wir in den diesjährigen Herbstferien einen Workshop angeboten haben zum Thema „Gaming & Coding“. Sollte dies der erste Blogeintrag sein den ihr lest, dann seht es als eine Information an, dass wir solche Workshops anbieten. In diesem Workshop haben die Teilnehmenden mithilfe der Software Scratch eigene Spiele entwickelt.
Diese Ergebnisse möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!
Der Elefant
Das erste Spiel hat den Titel „Der Elefant“. Es ist ein Single-Player Spiel, in welchem ein Elefant mithilfe der Tastatur gesteuert wird und auf seinem Weg zu seiner Höhle Äpfel einsammeln muss. In eurem Inventar könnt ihr sehen, wie viele Äpfel ihr bereits eingesammelt habt!
In dem Single-Player Spiel „ROBber“ spielt ihr einen Einbrecher, der versuchen muss, an den Tresor im Haus zu kommen. Damit ihm das gelingt, muss er vorher einen Schlüssel einsammeln, um mit diesem dann an den Schlüssel für den Tresor zu kommen. Aber Vorsicht: Der Bewohner ist Zuhause und darf euch nicht erwischen! Dafür wurden kleine Versteckmöglichkeiten eingerichtet, vielleicht entdeckt ihr die? Und achtet auf die Zeit, ihr habt nur fünf Minuten, um an euer Ziel zu kommen!
Das Spiel „Collecting“ ist wie die beiden vorherigen Spiele ebenfalls ein Single-Player Spiel. Allerdings gibt es hier kein festes Spielende, es ist ein freies Spiel. Ihr spielt eine Person, mit welcher ihr verschiedene Gegenstände einsammelt. Einige Gegenstände sind wichtig, denn ihr trefft unterwegs auf Personen, die etwas Bestimmtes von euch haben möchten. Wichtig zu wissen: Dieses Spiel wurde für Tablets entwickelt, nicht für den Computer! Solltet ihr das Spiel aber auf dem Computer spielen wollen, kein Problem! Ihr könnt einfach mit der Maus auf die dafür vorgesehenen Tasten klicken.
„Soccer Battle“ ist das einzige Multi-Player Spiel, welches in dem Workshop entwickelt wurde. Schnappt euch also jemanden, mit dem ihr das Spiel gemeinsam ausprobieren könnt, denn alleine wird das leider nur sehr schwer funktionieren! Und zu zweit macht es auch definitiv mehr Spaß als alleine. Gemeinsam spielt ihr gegeneinander ein Fußball-Spiel und das Spiel ist erst dann beendet, wenn der Erste von euch ein Tor geschossen hat. Das Spiel erinnert etwas an „Pong“, welches hierfür als Inspiration genutzt wurde.
Die Spiele freuen sich darauf, von euch getestet zu werden und natürlich auch ein Feedback zu bekommen. Behaltet aber bitte im Hinterkopf, dass die Spiele noch nicht gänzlich ausgereift sind! 😊
eine Jahreskarte für die Bibliothek – Immer eine gute Idee!
Mit dem Geschenkgutschein der Stadtbibliothek Euskirchen verschenken Sie geballtes fundiertes Wissen, gute Unterhaltung, tolle Filme, kreative Ideen, Sprachkurse für Anfänger und Fortgeschrittene und vieles mehr zum Geburtstag, zu Ostern, zu Weihnachten oder einfach nur so.
Eine perfekte Freude für alle, die gern lesen, Musik hören oder es sich mit einem spannenden Film gemütlich machen wollen.
Die Stadtbibliothek Euskirchen bietet:
– Bücher, Zeitschriften, DVDs, CDs, Blu-rays, Tonies, (Konsolen-)Spiele zur Ausliehe.
– E-Books und Hörbücher, Online-Lexika und -Datenbanken.
– Beratung bei der Auswahl von Literatur und Information.
– Hilfestellung bei der Nutzung der passenden Technik.
– Veranstaltungen und vieles mehr….
Mit der Lesekarte ist man übrigens auch auf Reisen gut versorgt: Über die Homepage der Stadtbibliothek lässt sich das digitale Angebot direkt downloaden oder streamen!
Die Gutscheine für 25,- Euro oder ermäßigt 12,50,- Euro gibt es in der Stadtbibliothek Euskirchen.
auch wenn sie schon seit ein paar Wochen bei uns im Einsatz ist, möchte sich unsere neue Bundesfreiwilligendienstlerin Emily gerne persönlich bei euch vorstellen:
mein Name ist Emily Zawadzki, ich bin 21 Jahre alt und seit dem 01.09.2022 als Bundesfreiwilligendienstlerin bis zum 31.07.2022 in der Stadtbibliothek in Euskirchen.
Ich bin schon immer sehr lesebegeistert und Bibliotheks-interessiert und würde die Zeit des Bundesfreiwilligendienstes gerne als Einstieg in die Bibliothekswelt nutzen.
In meiner Freizeit lese ich gerne Romane und Fantasy-Bücher ziemlich querbeet durch die Kategorien, aber auch Sachbücher zu Themen wie Sexismus, Feminismus und Gesellschaft interessieren mich. Außerdem reite ich seit meinem 4. Lebensjahr und bin am liebsten mit meiner Isländer-Stute draußen im Wald und auf den Feldern unterwegs.
Das Team hat mich herzlich aufgenommen und in den Wochen, die ich nun schon hier bin, durfte ich schon viel miterleben, denn das Berufsfeld ist wahnsinnig vielfältig. Es gibt immer etwas zu tun und auch bei Projekten wie beim „TOMMI“ darf ich mitwirken. Das macht unglaublich viel Spaß und ich freue mich sehr auf die Zeit, die noch vor mir liegt.
Ich freue mich schon darauf, viele von euch in der Bibliothek zu sehen!
diese Woche stelle ich euch unsere „Bibliothek der Dinge“ vor.
Die Vitrine mit der „Bibliothek der Dinge“ steht im Erdgeschoss vor der Info-Theke und lädt zum Stöbern und Entdecken ein. Hier findet ihr einige elektronische Medien, die ihr ab 14 Jahren oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auch ausleihen könnt.
Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie ein EBook-Reader funktioniert, wollt euch aber erst mal informieren, bevor ihr einen kauft? Kein Problem, bei uns könnt ihr verschiedene Modelle vier Wochen lang testen und vergleichen.
Ihr wollt in unsere Medien-Neuheit „Mobi-Sticks“ reinhören, habt aber kein passendes Endgerät? Auch dafür haben wir ein Abspielgerät zur Ausleihe parat.
Falls ihr euch von zu Hause aus schon einen Überblick darüber verschaffen wollt, was alles in der „Bibliothek der Dinge“ zu finden ist, könnt ihr online schon mal in unserem Katalog stöbern. Dazu müsst ihr einfach folgende Schritte befolgen:
Ihr loggt euch über unseren Online-Katalog in euer Leserkonto ein.
Im Online-Katalog könnt ihr dann über die erweiterte Suche in dem Feld „Mediengruppe ist gleich“ die „Bibliothek der Dinge“ angeben.
Danach erhaltet ihr eine Anzeige über die bereits eingearbeiteten und verfügbaren Medien.
Wenn ihr mögt, könnt ihr hier schon eure gewünschten Medien kostenpflichtig vorbestellen.
Übrigens: auch für unsere jüngeren Kunden bieten wir viele interessante Sachen an: ihr könnt unter anderem die Tonie-Box, den TipToi-Stift für die dazugehörigen Bücher, MiniLük-Kästen sowie Stifte für die Bookii- und Ting-Bücher ausleihen.
Kommt doch einfach mal in der Bibliothek vorbei und erforscht unser neues Angebot oder sprecht uns darauf an.
mittlerweile ist Halbzeit bei meinem Semesterpraktikum angesagt. Das bedeutet, dass es Zeit wurde, ein Projekt meinerseits durchzuführen.
Bereits zu Beginn meines Praktikums stand fest, um was es sich in meinem Projekt handeln sollte. Ein Workshop für Fortgeschrittene zum Thema „Gaming & Coding“, welcher auf dem Anfänger-Workshop aus den vorherigen Osterferien aufbaut und für Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren geeignet ist.
Da ich bei dem Anfänger-Workshop nicht dabei war, musste ich mich erstmal in die Thematik einlesen und auch einige Apps, Webseiten usw. zum Coding ausprobieren, um herauszufinden was ich in dem Workshop denn eigentlich machen könnte.
Eine möglichst kostengünstige Software zu finden, mit welcher die Teilnehmenden ein eigenes Computerspiel kreieren können ohne unbedingt viel Vorwissen zu haben und in welche sich schnell hineingearbeitet werden kann, erwies sich als gar nicht so einfach. Meine Wahl fiel schließlich auf „Scratch“.
„Scratch“ ist eine kostenlose Software, die eine sehr gute Grundlage bildet, wenn jemand eine Programmiersprache wie z.B. Python lernen möchte. Vom Prinzip her funktioniert Scratch genauso wie andere Programmiersprachen, nur dass es bebildert ist, über ein „drag-and-drop“-Prinzip funktioniert und keine Befehle auswendig gelernt werden müssen Viele Kinder haben auch Vorwissen zu der Software, da diese auch in der Schule verwendet wird und selbst wenn Kinder noch nie damit gearbeitet haben, kommen diese schnell in die Funktionsweise rein und können loslegen.
Die Vorbereitung auf den Workshop war ziemlich zeitintensiv, vor allem wenn jemand – wie ich – so etwas noch nie gemacht hat. Es musste vorab an vieles gedacht werden. Wie sind die Rahmenbedingungen? Wer sind die Teilnehmenden? Welchen Input gebe ich den Teilnehmenden mit? Wie gestalte ich die einzelnen Tage? Was brauche ich an Material? Das sind nur ein paar Fragen, die ich mir im Vorfeld gestellt hatte, nur um einen kleinen Eindruck davon zu geben, was vorher geleistet werden muss. Zum Glück habe ich sehr nette Kolleginnen, die mir die ganze Zeit über zur Seite standen, die ich mit Fragen löchern und nach Meinungen fragen durfte und mir auch während der Durchführung unter die Arme gegriffen haben.
Apropos, wenn ich schon bei der Durchführung bin: in der zweiten Herbstferienwoche war es dann soweit. Nach fast zwei Monaten akribischer Vorbereitung startete der Workshop „Von der Idee zum Spiel – Gaming & Coding“ am 14.10.2022. Bereits zu Beginn gab es krankheitsbedingt einige Ausfälle und diese sollten sich auch durch die ganze Woche durchziehen. Dennoch begann der erste Tag wie geplant und beinhaltete viel theoretischen Input mit ein paar praktischen Übungen. Am zweiten Tag starteten wir erst noch mit etwas Theorie und dann durften sich die Kinder endlich an die Entwicklung ihres eigenen Spiels machen. Bis zum letzten Tag hatten sie Zeit, ihr Spiel zu entwickeln. Unterbrochen wurde der Workshop nur von kurzen Präsentationen ihrer Zwischenergebnisse mitten in der Woche. Am Freitag, dem letzten Tag des Workshops, war es dann so weit. Alle Teilnehmenden haben ihre Spiele präsentiert – und das auch noch vor ihrer Familie! Die Familien waren schließlich auch neugierig und wollten sehen, was ihre Kinder in der Woche bei uns gemacht haben. Was soll ich sagen: die Abschlusspräsentationen von den Spielen waren ein voller Erfolg! Die Kinder waren stolz auf das, was sie geleistet haben und die Eltern waren begeistert von dem, was ihre Kinder erschaffen haben.
Der Workshop „Von der Idee zum Spiel – Gaming & Coding“ endete damit für alle mit einem sehr schönen Abschluss, mit dem jeder sehr zufrieden sein kann. An diesem Punkt möchte ich auch einen herzlichen Dank an den Kulturrucksack NRW und die Landesregierung NRW aussprechen, die den Workshop gefördert und finanziert haben.
Damit heißt es auch für mich: Projekt erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen ✓
Um noch auf die Nachfrage der Teilnehmenden und Eltern einzugehen, ob es noch einen drittel Teil der „Gaming & Coding“-Workshop-Reihe geben wird, bleibt nur zu sagen: Wartet es ab, verfolgt unsere Veranstaltungen und vielleicht werdet ihr irgendwann auf einen weiteren Workshop zu diesem Thema stoßen. 😊