mein Name ist Merle Ophoves und ich studiere an der Universität zu Köln Lehramt für Gymnasium/Gesamtschule mit der Fächerkombination Deutsch und Geschichte.
Im Rahmen meines Studiums habe ich in der Stadtbibliothek Euskirchen mein Berufsfeldpraktikum absolviert. Vier Wochen lang durfte ich die Mitarbeitenden der Bibliothek vor Ort bei ihrer Arbeit begleiten. In dieser Zeit habe ich den Alltag der Bibliothek mit seinen unterschiedlichen Aufgaben näher kennenlernen können. Für mich aufgrund meines Studiums besonders interessant waren die vielen Schulklassenbesuche. Dazu zählen etwa die wöchentlichen Besuche der Acht- und Neuntklässler der Gesamtschule Euskirchen, bei denen ich auch als Teil des „Fit For Life“-Wahlpflichtfaches Unterrichtseinheiten übernehmen durfte.
Mein Praktikum bestand aber nicht ausschließlich aus der Arbeit mit Schulklassen, auch bei den Thekendiensten, dem Aufräumen von Medien und vielem mehr durfte ich das Team unterstützen. Mir hat mein Praktikum sehr gut gefallen. Ich konnte mehr über die Zusammenarbeit von Stadtbibliothek und Schule lernen und hoffe die gesammelten Erfahrungen in meinem späteren Beruf als Lehrerin anwenden zu können.
stünde der Stadtbibliothek Euskirchen ein Musikkorps während meiner Verabschiedung zur Seite, so würden deren Instrumente heute die Töne von AnnenMayKantereits „Tommi“ durch die Gebäudegänge tragen.
Kein anderes Lied steht für die fünfmonatige Praxissemesterzeit namentlich so sehr Pate, wie das der Pop-Rockband aus Köln. Denn mehrere Monate hinweg prägte der „TOMMI – Kindersoftwarepreis 2023“ meinen Alltag in der Stadtbibliothek. So begleitete ich zum Beispiel die Kinderjury beim Testen und Bewerten der nominierten Spiele. Bevor jedoch die jungen Juroren aktiv mit der Testphase im Herbst beginnen konnten, galt es zuerst die Spiele herunterzuladen, auf den Konsolen, Notebooks und Tablets zu installieren, Level freizuschalten, Bewertungsbögen zu drucken, Roboter zu verschrauben oder T-Rex-Skelette zusammenzustecken. Nicht jede medienpädagogische Arbeit ist also für außenstehende direkt sichtbar und mit einigen verborgenen Vorbereitungen verbunden.
Schnell wurde einem bewusst, dass es für die Veranstaltungsgestaltung unablässig ist, sich selbst einen Überblick über die Speicherfunktionen, Spielsteuerungen und Ziele der Spiele zu verschaffen. Zum einen, um die Heranwachsenden bei (spieltechnischen) herausfordernden Szenarien stets Rat gebend unterstützen zu können. Zum anderen, um die anregenden Spieldiskussionen der Kinderjury, die sie zeitweise untereinander führten, adäquat zu begleiten – und immer wieder daran zu erinnern, die eigene Meinung genauso offen und begründet in der schriftlichen Spielebewertung wiederzugeben.
Ein weiteres medienbildendes Programm der Stadtbibliothek, welches ich über längere Zeit mitbegleitete, war die Informationskompetenz-Unterrichtseinheit „Fit for Life“ für die Sekundarstufe I. In verschiedenen Einheiten befassten wir uns, ganz im Sinne des Medienkompetenzrahmen NRW, mit Themenbereichen wie „Informieren und Recherchieren“ oder „Medienproduktion und Präsentation“. Durch die kollegiale Vorbereitung der Kurseinheiten erwarb ich nebenbei selbst noch Wissen über die Systematik öffentlicher Bibliotheken sowie die Signatur von Büchern.
Den Rahmen des Medienbildungsangebotes nutzte ich zugleich für mein Praxisprojekt, indem ich zwei Kurseinheiten zum Thema „Desinformationen“ (sog. „Fake News“) für die Schüler*innen gestaltete. Dabei haben wir uns der Thematik unter anderem mit den beiden digitalen Spielen (sog. Serious Games) „Facts & Fakes 2“ und „Fake It To Make It“ angenähert, um etwa die Qualität von Informationen selbst abschätzen zu können oder versteckte Motivationen hinter der Verbreitung von Fake News zu ergründen.
Durch meine Praxiszeit hier in der Stadtbibliothek Euskirchen habe ich den Bibliotheksbereich erstmals als großes, aktives und innovatives Einsatzgebiet der Medienpädagogik wahrgenommen. Aber nicht umsonst gehört der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur die Fachgruppe „Medienpädagogik in Bibliotheken“ an, welche sich beispielsweise mit inhaltlichen Schwerpunkten wie „Professionalisierung der medienpädagogischen Arbeit in Bibliotheken“ oder mit der „Einbindung von Medienpädagogik in der Ausbildung von Bibliothekar*innen und FAMIS“ befasst. Es wurde deutlich, dass medienpädagogisches Handeln zunehmend als elementarer Bestandteil von Bibliotheken zu betrachten ist.
Das Bibliothekswesen habe ich als medienpädagogisches Handlungsfeld für mich entdeckt. Ich kann es mir gut vorstellen, zukünftig meinen Fokus als Medienpädagoge auf dieses Aufgabengebiet zu richten. Einer der Aspekte, die ich daran besonders faszinierend finde ist, dass medienpädagogische und medienbildende Bibliotheksangebote für Menschen jeglichen Alters – Kinder, Jugendliche, Eltern, Erwachsene, Senioren – konzipiert und angeboten werden können und sich nicht fortlaufend starr auf eine Altersgruppe beschränken müssen.
Fünf Monate lang kam ich Woche für Woche mit Freude in die Stadtbibliothek, band motiviert mein medienpädagogisches Geschick in die Bibliotheksangebote mit ein und genoss die Zeit mit den Kolleginnen und Kollegen. Die Begeisterung für diese Arbeitsstätte konnten meine Familienangehörigen, Freunde, Kommilitonen und Bekannte recht schnell erkennen. Denn wie ganz selbstverständlich bauten sich in meinen alltäglichen Sprachgebrauch kollegiale Floskeln ein, wie etwa „bei uns in der Bibliothek…“ oder „nächste Woche haben wir…“
Deshalb sage ich heute nicht „Lebwohl“ und lasse die Tür der Stadtbibliothek endgültig hinter mir zufallen – Netzwerke (in Bibliotheken) schaffen gehört schließlich zur professionellen Medienpädagogik dazu –, sondern verabschiede mich mit einem: „Auf Wiedersehen!“.
seit September bin ich als Semesterpraktikant in der Stadtbibliothek Euskirchen anzutreffen. Mein Praktikum absolviere ich jedoch weder als angehender Fachangestellter für Medien und Informationsdienste (sog. FaMIs) noch als Student der Bibliothekswissenschaft, sondern als (zukünftiger) Medienpädagoge.
Deshalb packe ich verstärkt bei kulturellen Programmen, (medien)kompetenzfördernden Veranstaltungen und (medien)bildenden Angeboten mit an. Dazu gehören zum Beispiel „Fit For Life“, „Medienfortbildungen für Kita-Kräfte“, der „DigitalTreff“ oder der „TOMMI-Kindersoftwarepreis“.
Nichtsdestotrotz werden die Kolleginnen auch bei der Morgenroutine, an der Infotheke oder beim Einsortieren ausgeliehener Medien wie Bücher, Comics, Mangas, DVD-Filme, Konsolenspiele oder Musik-CDs unterstützt.
Beachtlich ist der vertrauensvolle und unterstützende Umgang in der Stadtbibliothek. Zeitnah durfte ich ein eigenes Praxisprojekt zum Thema „Fake News/Desinformationen“ im Rahmen von „Fit for Life“ konzipieren. Auch konnte ich selbstständig TOMMI-Veranstaltungen gestalten. So war zum Beispiel im Oktober die Dienstag- und Freitagsgruppe der Kinderjuroren unter meiner Obhut, die es medienpädagogisch beim umfassenden Testen und Bewerten der diesjährigen TOMMI-Nominierungen zu begleiten galt.
In dieser Woche war die Anspannung besonders groß, inwiefern die Meinungen unserer („meiner“ Dienstag- & Freitagsgruppe) Kinderjury zu den Spielen im Vergleich zu den anderen Teilnehmern steht. Denn wir waren eine von 57 Bibliotheken in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in der akribisch Apps, elektrisches Spielzeug und Konsolenspiele ausprobiert werden konnten.
Falls ihr auch gerne das Ergebnis der diesjährigen TOMMI-Nominierungen wissen möchtet, könnt ihr es uns ja nachmachen und genau wie wir, am Sonntag, den 3. Dezember 2023, den Sender KiKa um 20 Uhr einschalten, um die Preiskrönung der bestbewerteten Spiele live mitzuerleben.
Bis zum Ende meines Semesterpraktikums Anfang nächsten Jahres begegnet man sich bestimmt auf einer der Etagen in der Stadtbibliothek.
ab dem 1. Oktober kommt eine Veränderung auf euch zu.
Wie ihr ja mitbekommen habt, hat die Bibliothek in den letzten Monaten zusätzliche Öffnungszeiten sonntags von 11 bis 15 Uhr erprobt. Da ihr diese Öffnungszeiten sehr gut angenommen habt, haben wir beschlossen, die Sonntagsöffnung dauerhaft anzubieten.
Dadurch ergibt sich allerdings eine kleine Änderung innerhalb der Woche. Die Bibliothek wird künftig donnerstags erst um 14 Uhr öffnen.
Damit ihr nun auf dem neuesten Stand seid, hier unsere geänderten Öffnungszeitenab 01. Oktober 2023:
Montag + Feiertage geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag 11-18 Uhr
Donnerstag 14-18 Uhr
Samstag + Sonntag 11-15 Uhr
Natürlich könnt ihr weiterhin rund um die Uhr unsere Buch- und Medienrückgabe sowie alle digitalen Angebote nutzen.
nach zwei Jahren in der Stadtbibliothek möchte ich mich an dieser Stelle bei allen verabschieden. Meine Zeit als Mitarbeiter in der Stadtbibliothek ist vorbei. Doch als Kunde und erfreulicherweise Kollege werde ich allen weiterhin erhalten bleiben. Seit Anfang August hat es mich nämlich fest zum Stadtarchiv ins Rathaus verschlagen. Dort durfte ich bereits seit der Flutkatastrophe ein paar Stunden aushelfen und freue mich nun, eine Festanstellung anzutreten.
Doch die Dienste in der Stadtbibliothek werden mir zukünftig fehlen. Mit Freude bin ich dort der Arbeit nachgegangen und habe mit Begeisterung die unterschiedlichsten Aufgaben übernommen. Es war ein sehr abwechslungsreicher Job, der mir viele schöne Momente beschert hat – Brettspielsonntage, Beratungen (zumindest bei analogen Medien, die digitalen Inhalte habe ich „Steinzeitmensch“ gerne an meine freundlichen Kolleginnen übergeben 😉), Sommerleseclub, VR-Nachmittage mit Besuch im alten Friedrichstadt-Palast im Berlin der 20er, Steine bemalen und und und.
Abschließend wünsche ich allen weiterhin viel Spaß beim Stöbern in der Stadtbibliothek und wir sehen uns bestimmt nochmal!
Euer Julian Dohmen
PS: Vor allem hat es mich erfreut zu sehen, dass ich als „älteres Semester“ bei Fifa an der Konsole noch mit den Jungspunden mithalten konnte 😀!
mein Name ist Maya Jonas, ich bin 16 Jahre alt und habe in der Stadtbibliothek Euskirchen mein zweiwöchiges Schülerpraktikum absolviert.
Ich habe mich für das Praktikum in der Bibliothek entschieden, da dieser Beruf sehr vielfältig ist. Man hat täglich mit den unterschiedlichsten Altersgruppen und damit auch mit den verschiedensten Medien zu tun. Für mich war es besonders interessant festzustellen, dass im Hintergrund wesentlich mehr passiert, als der Kunde am Ende zu sehen bekommt. In den zwei Wochen habe ich einen Eindruck des Tagesablaufs bekommen und konnte bei vielen Aufgaben und Arbeitsschritten helfen. So begann für mich jeder Tag mit dem morgendlichen Wegräumen der Medien und Aufräumen der Kinderbibliothek. Dann ging es entweder ins Büro zur Medienbearbeitung oder an die Ausleihtheke.
Was mir im Alltag jedoch am meisten Spaß gemacht hat waren die Kindergarten- bzw. Schulklassenbesuche, die für Bilderbuchkinos oder Bibliotheksrallyes in die Stadtbibliothek gekommen sind. Bei diesen Besuchen konnte ich den Kolleginnen helfend zur Seite stehen und die vielen Fragen der Kinder beantworten. Dabei ist mir auch positiv die Freundlichkeit des Teams aufgefallen, sowohl mir gegenüber als auch untereinander.
Mir haben die zwei Wochen sehr gut gefallen und ich kann jedem ein Praktikum in der Stadtbibliothek Euskirchen empfehlen.
vor kurzem hatten wir den WP Technikkurs des 10. Jahrgangs der Gesamtschule, in Begleitung ihres Lehrers Herr Mostert, bei uns im Haus. Seit einiger Zeit haben sie in ihrem Lehrplan das Thema 3D-Druck fest verankert, doch der bestellte Drucker lässt noch auf sich warten. Daher kam es zu einer weiteren Kooperations-Möglichkeit zwischen der Gesamtschule und der Stadtbibliothek Euskirchen, denn die Schüler*innen hatten bei uns die Möglichkeit, ihre im Unterricht entworfenen 3D-Modelle eines Handyhalters ausdrucken zu lassen. Zuvor gab es von unserer Kollegin Frau Rizzuto eine ausführliche Einführung in unseren 3D-Drucker Ultimaker sowie das dazugehörige Slicerprogramm Cura.
Sie nahm sich sehr viel Zeit, um dem Technikkurs die Arbeit mit dem 3D-Drucker zu erklären und ging auch auf die Schüler*innen und ihre Fragen ein.
Am Ende des Besuches haben sich dann sogar einige Schüler*innen dazu entschlossen, einen Bibliotheksausweis zu beantragen 😊.
Somit war dieser Termin für beide Seiten eine gelungene Kooperation!
habt ihr schon unser neuestes Angebot für Kinder gesehen? Seit Kurzem steht auf der zweiten Etage in der Kinderabteilung eine niedliche Eulenstation. Aber was genau macht die? Das werden wir euch in diesem Beitrag erklären.
Luka, so heißt diese entzückende Plastik-Eule, liest gedruckte illustrierte Kinderbücher vor. Dank der eingebauten Kamera und Software erkennt Luka jede einzelne Seite und liest dort, wo das Buch gerade aufgeschlagen ist. So unterstützt sie das eigenständige Lesen von Kindern im Alter ab drei Jahren, wann immer sie Lust dazu haben. Die Eule soll dabei Lust aufs eigenständige Lesen machen, den Wortschatz erweitern und die kindliche Sprachentwicklung fördern. Denn tägliches Vorlesen verschafft Kindern einen deutlichen Vorsprung beim Lesenlernen – und gelesene Geschichten beflügeln die Fantasie und Kreativität. Das möchten wir nicht nur in deutscher Sprache, sondern auch in den vielen anderen Herkunftssprachen der Kinder Euskirchens ermöglichen.
Und genau da möchten wir mit Luka ansetzen: Wir möchten die Luka-Station speziell für unser mehrsprachiges Angebot nutzen, damit insbesondere die mehrsprachigen Kinder zu jeder Zeit ein Vorleseangebot in der Stadtbibliothek vorfinden. Denn zum Erlernen der deutschen Sprache als Zweitsprache ist es essenziell, dass die Herkunftssprache zunächst sicher beherrscht wird. In Kindergartengruppen und Schulklassen in Euskirchen sind oft mehr als zehn Herkunftssprachen vertreten. Deshalb haben wir in den letzten Jahren Kinderbücher in möglichst allen diesen Sprachen angeschafft und zusammen mit ehrenamtlichen mehrsprachigen Vorlesepaten immer wieder Bilderbuchkinos in mehreren Sprachen veranstaltet. Neben der Sprachbildung wird so auch die besondere Sprachkompetenz der mehrsprachigen Kinder gewürdigt. Und durch Luka wird dieses Angebot nun erheblich erweitert.
Dank einer Spende des Rotary-Clubs Euskirchen-Burgfey an den Förderverein der Bibliothek konnten wir die Luka-Lesestation anschaffen und mit 30 Bilderbüchern in vielen verschiedenen Sprachen ausstatten.
Somit habt ihr bei uns nicht nur die klassische Hörstation mit Literatur-CDs, die den deutschsprachigen Bedarf abdeckt, sondern könnt euch von Luka die unterschiedlichsten Sprachen der Welt vorlesen lassen. Und für diejenigen, die sich dafür interessieren, wie jetzt genau die Luka-Eule funktioniert, haben wir eine kurze Anleitung erstellt:
Bücher vorlesen / rechter Flügel
Lege das Buch mit dem Titel vor Luka und drücke den rechten Flügel
Luka erkennt das Buch und beginnt mit dem Vorlesen
drücke auf die Nase, um das Lesen zu beenden
weitere Funktionen
Luka einschalten: halte den Schweif für 4 Sekunden gedrückt
Lautstärke: den Schweif nach links oder rechts drehen
Am Tag der Vorstellung von Luka war auch die Integrationsbeauftragte der Stadt Euskirchen, Stefanie Asbeck, bei uns zu Besuch. Sie freute sich sehr über unser neues Highlight in der Bibliothek.
Also, kommt doch gerne mal bei uns zu den bekannten Öffnungszeiten vorbei und lasst euch von Luka eine schöne Geschichte vorlesen!
Interview mit Sarah Hagedorn, Semesterpraktikantin
Liebe Leser*innen,
und schon sind vier Monate Praxissemester vorbei…Zeit, sich von Sarah Hagedorn zu verabschieden. Doch vorher haben wir uns noch einmal zusammengesetzt und ein kleines Abschieds-Gespräch geführt.
4 Monate Praxissemester sind nun vorbei, wie geht es für dich weiter?
Jetzt steht erstmal mein Praxisphasenbericht an, den ich für die TH schreiben muss. Wenn ich damit fertig bin, dann genieße ich erstmal meine freie Zeit bis mein nächstes Semester wieder anfängt.
Was hat dir besonders gut an der praktischen Bibliotheksarbeit gefallen?
Ich habe ja schon eine Vorgeschichte als FaMI, von daher kenne ich schon einiges was praktische Bibliotheksarbeit angeht. Aber ich habe für mich erneut festgestellt, dass es für mich definitiv der richtige Berufszweig ist. Die Bibliotheksarbeit ist einfach so vielseitig, dass ich mich gar nicht entscheiden kann, was mir genau am besten gefällt. Natürlich mag ich die Thekenschichten, einfach mit den Nutzenden ins Gespräch kommen. Aber auch die verschiedenen Veranstaltungsformate die angeboten werden, wie den 3D-Druck-Infoabend oder die Klassenbesuche, gefallen mir sehr gut und haben viel Spaß gemacht.
Gibt es auch etwas, dass dir gar nicht gefallen hat?
Das Aufräumen nach den Klassenbesuchen. Meistens sieht es aus als hätten die Kinder einmal alles auf links gedreht. Aber auch das gehört nun mal dazu und es hat mir auch nicht gar nicht gefallen. Es war nur einfach, sagen wir mal, anstrengend alles bis zur Öffnung wieder vorzeigbar zu machen.
Möchtest du noch etwas zum Abschluss sagen?
Ich möchte mich von Herzen bei dem gesamten Team dafür bedanken, dass ich so gut aufgenommen und ins Team integriert wurde. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht hier mein Praktikum zu machen. Ich weiß jetzt schon, dass ich es vermissen werde jeden Tag hierher zu kommen.
Ansonsten wünsche ich euch allen schon einmal vorab frohe Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2023!
Eure Sarah Hagedorn
Das Team der Stadtbibliothek Euskirchen wünscht dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute!
diese Woche stelle ich euch unsere „Bibliothek der Dinge“ vor.
Die Vitrine mit der „Bibliothek der Dinge“ steht im Erdgeschoss vor der Info-Theke und lädt zum Stöbern und Entdecken ein. Hier findet ihr einige elektronische Medien, die ihr ab 14 Jahren oder in Begleitung eines Erziehungsberechtigten auch ausleihen könnt.
Ihr wolltet schon immer mal wissen, wie ein EBook-Reader funktioniert, wollt euch aber erst mal informieren, bevor ihr einen kauft? Kein Problem, bei uns könnt ihr verschiedene Modelle vier Wochen lang testen und vergleichen.
Ihr wollt in unsere Medien-Neuheit „Mobi-Sticks“ reinhören, habt aber kein passendes Endgerät? Auch dafür haben wir ein Abspielgerät zur Ausleihe parat.
Falls ihr euch von zu Hause aus schon einen Überblick darüber verschaffen wollt, was alles in der „Bibliothek der Dinge“ zu finden ist, könnt ihr online schon mal in unserem Katalog stöbern. Dazu müsst ihr einfach folgende Schritte befolgen:
Ihr loggt euch über unseren Online-Katalog in euer Leserkonto ein.
Im Online-Katalog könnt ihr dann über die erweiterte Suche in dem Feld „Mediengruppe ist gleich“ die „Bibliothek der Dinge“ angeben.
Danach erhaltet ihr eine Anzeige über die bereits eingearbeiteten und verfügbaren Medien.
Wenn ihr mögt, könnt ihr hier schon eure gewünschten Medien kostenpflichtig vorbestellen.
Übrigens: auch für unsere jüngeren Kunden bieten wir viele interessante Sachen an: ihr könnt unter anderem die Tonie-Box, den TipToi-Stift für die dazugehörigen Bücher, MiniLük-Kästen sowie Stifte für die Bookii- und Ting-Bücher ausleihen.
Kommt doch einfach mal in der Bibliothek vorbei und erforscht unser neues Angebot oder sprecht uns darauf an.