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Liebe Leserinnen und Leser,

wir hatten Ende November Besuch von drei Studierenden der Bibliothekswissenschaften, die sich unsere Stadtbibliothek mal genauer anschauen wollten. Warum und Was genau da wirklich los war, berichten Euch unsere Besucher aus erster Hand.

Viel Spaß beim Lesen!


Hallihallo liebe Leserinnen und Leser, 

wir möchten uns kurz vorstellen: Unsere Namen sind Lynn, Fabrice und Sophie.

Wir sind alle drei Studenten an der TH-Köln im Studiengang „Bibliothek und digitale Kommunikation“.

Wir Drei hatten in unserer Projektwoche die Aufgabe bekommen, uns von mehreren Bibliotheken „Die Eine“ auszusuchen, über die wir im Zuge mehrerer Wochen ein Plakat und eine Hausarbeit anfertigen sollten.

Lynn, unser kleiner Fuchs, hat sich also schon mit größter Begeisterung vorher informiert und fand die Website der Stadtbibliothek Euskirchen so ansprechend, dass wir einstimmig beschlossen diese auszuwählen.

Am 20.11.2018 fuhren wir drei also mit der Bahn in Richtung Euskirchen um uns die besagte Bibliothek genauer unter die Lupe zu nehmen, Fotos zu knipsen und Frau Rittel auszufragen.

Wir wurden sehr lieb aufgenommen und direkt mit dem IPad auf eine Rallye durch die Stadtbibliothek geschickt (was anbei Spaß gemacht und uns tatsächlich sogar weitergeholfen hat).
So haben wir mit Hilfe der Fragen, spielerisch die Bibliothek erkundet und neue Ecken kennengelernt. Am meisten waren wir den Spielekonsolen im 3. Stockwerk zugetan, aber auch das Piratenschiff oder die Q-Theke waren ein Hingucker. Nach der kleinen Rallye hat sich Frau Rittel ordentlich Zeit für uns freigeschaufelt, uns erneut herumgeführt und nochmal Unklarheiten erläutert und uns im Anschluss mit in ihr Büro genommen.

Dort musste Sie sich einem ansehnlichem Fragenkatalog unsererseits stellen und hat diesen auch mit Bravur gemeistert. Alle unsere Fragen konnten geklärt werden, so, dass wir pünktlich am 22.11.2018 unser Plakat dem Studiengang präsentieren konnten.
Und nun einmal ein bisschen Lob an uns: Das Plakat war erste Sahne!

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Abschließend wollten wir uns nochmal für den tollen Besuch in der Stadtbibliothek Euskirchen bedanken.
Die Bibliothek hat uns, genau wie Lynn vermutet hatte, sehr begeistert.

Die gemütliche Lage mitten im Kulturhof, eine stimmige Aufteilung der Medien und tolle Angebote für Klein und Groß, sind Dinge die wir an dieser Bibliothek echt zu schätzen wussten.

Alles in allem wären wir alle Drei wohl bereit mal unser Praktikum hier anzutreten.
Sie dürfen sich also schon auf uns freuen, liebe Frau Rittel!

Nochmals vielen Dank an die Stadtbibliothek Euskirchen, wir kommen gerne und hoffentlich wieder!

Liebe Grüße wünschen Euch,
Eure begeisterten Studenten,

Lynn, Fabrice und Sophie

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

bald ist es soweit: In dreieinhalb Wochen ist bereits Heiligabend! Eigentlich höchste Zeit, ein weihnachtliches Buch zu lesen, findet Ihr nicht?

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Da ich aber gut verstehen kann, wenn einem angesichts der Reizüberflutung in den Geschäften die Adventsstimmung schon im Vorfeld vergeht, habe ich mit „David und der Weihnachtskarpfen“ von Jan Procházka ein Weihnachtsbuch für Euch rausgesucht, das ganz ohne Rentiere, Männer mit weißem Rauschebart oder Wichteln auskommt: Stattdessen nur einen Jungen, dessen Vater und… einen Karpfen.

Der ist nämlich als Feiertagsessen für die Familie gedacht und wartet, in der Badewanne schwimmend, auf sein trauriges Ende. David jedoch kann sich mit dem Gedanken, dass der Fisch auf dem Teller landet, mit jedem Tag weniger anfreunden. Deshalb beschließt er, alles daran zu setzen, den Karpfen zu retten – zum Missfallen seiner Eltern, die der Fisch viel Geld gekostet hat und die sich eigentlich schon auf das Festmahl freuen…

Ohne zu viel vom Ende vorwegnehmen zu wollen, ist es eine wirklich schöne, herzerwärmende Geschichte, die eben nicht mit den Klischee-Elementen einer Adventsgeschichte aufwarten muss, um den wahren Geist von Weihnachten zu verbreiten.

Wer also auf der Suche nach einer Weihnachtsgeschichte der anderen Art ist, dem kann ich Procházkas Buch wärmstens ans Herz legen, egal ob jung, ob alt, ob Karpfenesser oder nicht 🙂

Und auch wenn es schon mehr als 40 Jahre alt ist, ist das Buch meiner Meinung nach ideal, um mit dem Jahr 2018 abzuschließen und sich auf das Wesentliche zu besinnen.

In diesem Sinne schon mal von meiner Seite schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt gesund und lest uns auch im nächsten Jahr weiter – das würde mich freuen 🙂

Viele (vor-)weihnachtliche Grüße,

Eure Lisa Häßy

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Fabian Schmidt und ich bin 19 Jahre alt. Da ich ein sehr aktiver und offener Mensch bin ist das wichtigste viel mit Freunden unterwegs zu sein. Jedoch spiele ich auch gerne Handball und schaue Serien. Ich habe dieses Jahr mein Abitur am Gymnasium am Turmhof gemacht und fange jetzt meinen BFD in der Stadtbibliothek in Euskirchen an.

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Fabian (19 Jahre) macht seinen Bundesfreiwilligendienst in der Stadtbibliothek Euskirchen. © afreitag

Ich habe mir für meinen Bundesfreiwilligendienst die Stadtbibliothek in Euskirchen ausgesucht, weil ich abwechslungsreiche Tätigkeiten mag und gerne mit Menschen arbeite. Ein weiterer Grund ist, dass ich einen Einblick in viele, für mich nicht bekannte, Bereiche bekomme und somit jeden Tag etwas Neues lerne.

Ich hoffe, dass das Jahr in der Bibliothek mir den Übergang in das Berufsleben etwas erleichtere. Am wichtigsten ist mir jedoch so viele verschiedene Events/Veranstaltungen wie möglich mitmachen zu können und vielleicht auch die Planung zum Teil selbst in die Hand zu nehmen.

Als letztes habe ich das Playstation 4 Spiel „Uncharted 4: A Thief’s End“ gespielt. Das Spiel handelt von einem Schatzjäger namens Nathan Drake welcher einen wertvollen Schatz finden muss um seinen Bruder zu retten. Das Spiel beinhaltet viele Rätsel, sowie actionreiche Szenen und auch optisch überzeugt der „Shooter“ sehr. Auch in der Stadtbibliothek kann man die „Uncharted“-Reihe ausleihen.

Ich freue mich auf den Bundesfreiwilligendienst und wir sehen uns an der Theke 🙂

Viele Grüße

Euer Fabian

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Kinder und Jugendliche,

mein Name ist Andrea Krupp und ich bin seit dem 1.10.2018 neu in der Stadtbibliothek Euskirchen. Grundsätzlich werde ich immer donnerstags in der Bibliothek sein.

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Vor meiner Tätigkeit in der Bibliothek habe ich 23 Jahre bei einer Bank gearbeitet. Als Mutter von drei Söhnen interessieren mich besonders Kinder- und Jugendbücher sowie die unterschiedlichen Medienangebote.

Ich mag an der Arbeit in der Bibliothek den Austausch mit den Kolleginnen sowie den abwechslungsreichen Arbeitsalltag mit den Kunden. Faszinierend in unserer Stadtbibliothek finde ich die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote von der Bücherausleihe über Internetarbeitsplätze und Computerspiele bis hin zur Zeitschriftenecke.

Gelesen habe ich schon immer gerne und am allerliebsten lese ich mehrere Bücher parallel. So lese ich einerseits aktuell das Buch von Dr. Manfred Lütz „Der Skandal der Skandale“, welches sich mit der Geschichte des Christentums beschäftigt.  Andererseits lese ich von Hjorth und Rosenfeldt den 4. Teil der Reihe um Sebastian Bergmann „Das Mädchen, das verstummte“. Jedes auf seine Art spannend und unterhaltsam.

Ich freue mich auf die Arbeit im Team der Bibliothek.

Andrea Krupp

 

Liebe Leserinnen und Leser,

manchmal liege ich abends in meinem Bett und denke: „Jetzt würde ich eigentlich gerne noch etwas lesen.“ Kein interessantes Buch steht mir aber zur Seite.

Ich habe auch keinen E-Reader. Mist.

Doch, Tada!, da viel mir ein ich habe ein Smartphone und bin in der Onleihe angemeldet. Schnell hatte ich das passende gefunden:  „Der Fluch“ von Stephen King, oder eher gesagt von „Richard Bachmann“ (der alte Schlawiner hat ja mal unter falschem Namen geschrieben, oder schöner gesagt unter einem Pseudonym.)

„Der Fluch“ von 1986. Kannte ich nicht. Umso schöner für euch, denn jetzt kann ich euch darüber berichten.

Zum Inhalt: 

Der Anwalt Billy Halleck ist übergewichtig. Nein, er ist nicht nur übergewichtig, er ist richtig fett. An einem schlüsselhaften Tag überfährt er, zusammen mit seiner Frau Heidi, eine alte Zigeunerin. Die alte Frau stirbt. Trotzdem wird er vom Richter frei gesprochen. Doch der Vater der Toten belegt ihn mit einem Fluch…„Dünner“ flüstert er ihm, auf den Stufen zum Gerichtsgebäude, zu. Und das Schicksal nimmt seinen grauenhaften Verlauf…“

Der Film:

Ja, das Buch ist verfilmt worden. Allerdings wohl nicht sehr erfolgreich. Es gibt ja richtig viele, miese King-Verfilmungen, wenn wir mal der Wahrheit die Ehre geben wollen. Aber diese ist wohl besonders mies. Habe ich jedenfalls gelesen. Regisseur Tom Holland (mancher kennt ihn von „Chucky – die Mörderpuppe“) hat sich scheinbar nicht mit Ruhm bekleckert.

Mein Fazit:

Old, but Gold!

Was soll ich sagen? Stephen King kann es einfach: Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Hätte es mir die Zeit erlaubt, hätte ich das Buch in einem Zug durchgelesen. Es ist nicht übermäßig gruselig aber sehr fesselnd. Man möchte einfach erfahren wie es weitergeht.

Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt auf „Der Fluch“ oder andere spannende Bücher von Stephen King und zahlreichen anderen Autoren, werft mal einen Blick in die Onleihe. Es lohnt sich!

Beste Grüße

Annika Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

Gesundheit! Gesundheit! Gesundheit! – Überall wird gerade geniest und gehustet. Die alljährliche Erkältungswelle ist in vollem Gange und arbeitet sich, zusammen mit anderen hoch unliebsamen Bazillen, einmal quer durchs Land.
Natürlich hoffe ich, dass es Euch noch nicht erwischt hat und schon gar nicht schlimmer. Doch für den Fall der Fälle habe ich das passende Buch des Monats für Euch gefunden!

„Kittel, Keime, Katastrophen“ von Heinz-Wilhelm Esser, einigen von Euch vielleicht besser bekannt als Doc Esser aus dem WDR Fernsehen, beschäftigt sich nämlich mit dem manchmal fast schon abenteuerlichen Alltag in unseren Krankenhäusern.
Aus erster Hand berichtet der Notfallmediziner und Lungenfacharzt von seiner Arbeit und weiß auch so manche Anekdote zu erzählen.
Schnell wird klar: Der wirkliche Alltag im Krankenhaus hat herzlich wenig mit dem zu tun, was uns in Serien ala „Grey’s Anatomy“ oder „Doctor’s Diary“ vermittelt wird.

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„Kittel, Keime, Katastrophen“ räumt mit zahlreichen solcher Klischees auf und bietet dem Leser stattdessen sachdienliche Informationen rund ums Kranksein – von allgemeinen Patientenrechten über multiresistente Keime, Narkosen und Schmerzempfinden bis hin zur Patientenverfügung.

Dabei führt der Autor trotz der ernsten Thematik mit viel Witz und Charme und manchmal auch mit einem Augenzwinkern durch sein Buch (Stichwort: Google-Wissen von Patienten) und bietet dem Leser somit einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen – vor allem dann, wenn es um das deutsche Gesundheitswesen allgemein geht.
Dabei kommt er zu dem Schluss: Ärzte und Pfleger sind auch nur Menschen. Und hilft es ungemein, ihnen auch als solchen zu begegnen – trotz oder gerade wegen der unangenehmen Umstände, die einen erst ins Krankenhaus gebracht haben.

Denn dass niemand gerne krank ist, auch Ärzte nicht, versteht sich von selbst. Dennoch war es sehr unterhaltsam zu lesen, wie unterschiedlich ein Arzt das Krankenhaus wahrnehmen kann, je nach dem, ob er beruflich oder selbst Patient da ist 🙂

Wir wollen es nicht hoffen, aber wem ein Klinikaufenthalt bevorsteht, der ist mit diesem Buch auf jeden Fall dafür gewappnet – oder weiß sich zumindest ein wenig abzulenken und die Zeit zu vertreiben 🙂

In diesem Sinne – bleibt gesund (beziehungsweise gute Besserung an alle, die es schon erwischt hat)!

Keimfreie Grüße,

Eure Lisa Häßy

Liebe Leserinnen und Leser,

mein Name ist Anja Jäger und im Zeitraum vom 01.10.2018 bis zum 31.01.2019 werde ich das Team der Stadtbibliothek Euskirchen als Semesterpraktikantin unterstützen.

Ich freue mich sehr darauf, in meiner Zeit in der Stadtbibliothek, einen Einblick in die verschiedene Bereiche der Bibliotheksarbeit zu erhalten und so, viele Erfahrungen sammeln zu können.

Dabei werde ich auch, als Semesterprojekt, digitale Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren organisieren.

Ich finde, dass der Zugang zu dem stetig wachsenden Medienangebot keine Altershöchstgrenze haben sollte. Ich weiß von eigenen Verwandten, dass viele ältere Menschen gerne an den neuen Medien teilhaben möchten, aber Einigen der Umgang mit diesen nicht so leichtfällt.
Die Veranstaltungen sollen es ihnen ermöglichen, das digitale Angebot der Bibliothek gezielt zu nutzen und sich selbst fortzubilden.

Jetzt wisst Ihr zwar, was meine Aufgaben sind, aber noch nicht genau wer ich bin. 😛

Deshalb möchte ich Euch auch etwas persönlicheres von mir erzählen.

Ich wusste schon sehr früh, dass ich Bibliothekarin werden wollte, da ich mich schon von klein auf zu Büchern hingezogen gefühlt habe.

Als ich mich dafür entschied, das Schulpraktikum meiner Realschulzeit in der Bücherei Mechernich zu absolvieren, habe ich festgestellt, wie viel mehr hinter dem Beruf einer Bibliothekarin steckt, als nur dafür zu sorgen, dass es in der Bibliothek ruhig und ordentlich ist und dass der Beruf sehr viel mehr zu bieten hat, als die meisten Medien uns glauben lassen wollen.

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Mir hat es damals besonders viel Spaß gemacht, mit den Kunden ebenso sehr wie mit den Medien zu arbeiten und mir gefiel es, die Möglichkeit zu haben jeden Tag neue Leute zu treffen, zu betreuen und Ihnen mit dem vorhandenen Medienangebot Freude zu bereiten.
Daher habe ich mich nach meinem, im Euskirchen absolvierten, Abitur dafür entschieden Bibliothekswissenschaft an der Technischen Hochschule in Köln zu studieren.
Dort wurde in den ersten vier Semestern das theoretische Wissen vermittelt, dass für die praktische Arbeit in der Bibliothek benötigt wird und mir wurde gezeigt, wie viel ich noch über die eher weniger beleuchtete Seite des Bibliothekbetriebs lernen kann und möchte.

In meiner Freizeit lese ich sehr gerne, vor allem im Bereich Fantasy oder Mangas, bin aber auch ein großer Fan von Hörbüchern, da ich diese sehr entspannend finde. Außerdem bin ich sehr filmbegeistert und gehe gerne ins Kino oder schaue Zuhause Filme und Serien.
Und da mich generell interessante Geschichten in verschiedenen medialen Formen faszinieren, spiele ich auch gerne Videospiele wie „The Legend of Zelda“ oder „Life is Strange“.

Mein Lieblingsbuch ist „Elantris“ von Brandon Sanderson, in dem es um die einst
magische Stadt Elantris, deren Fall, deren Bewohner und deren Aufstieg geht. Außerdem lese ich zurzeit die Mangareihe „Die Braut des Magiers“, die mir sehr gefällt und die es auch hier in der Bibliothek gibt.

Ich freue mich sehr und hoffe auch, viele von Euch in der Bibliothek begrüßen und weiterhelfen zu können.

Liebe Grüße,
Anja Jäger

Liebe Leserinnen und Leser,

diese Woche geht mein Jahr als Bundesfreiwillige in der Stadtbibliothek zu Ende, das – wie ich finde -sehr schnell vergangen ist. Es war ein spannendes Jahr, in dem ich viele neue Leute kennengelernt habe und viel über die Arbeit in der Stadtbibliothek erfahren durfte.

Um ehrlich zu sein, hatte ich anfangs nur vage Vorstellungen davon, welche Aufgaben mich während des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) erwarten würden und es hat mich überrascht, wie vielseitig die Arbeit in einer Bibliothek ist. Es hat mir gut gefallen, dass neben der Bestandspflege und dem Einarbeiten von Medien auch Kundenberatung und viel Öffentlichkeits- und Veranstaltungsarbeit dazu gehören.

So konnte ich bei der Organisation vieler Events mithelfen, wie der Nacht der Bibliotheken, dem Sommerleseclub oder auch den Game-Days, an denen wir gemeinsam mit Kindern neue Konsolenspiele getestet und rezensiert haben. Besonders Spaß gemacht hat mir die Durchführung des TOMMI Kindersoftwarepreises, bei dem Kinder in der Bibliothek Spiele testen und bewerten konnten, die anschließend auf der Frankfurter Buchmesse prämiert wurden.

Meine Arbeit war oft abwechslungsreich und so gehörte neben der Veranstaltungsarbeit zum Beispiel auch das Einarbeiten und Reparieren von Büchern zu meinen Aufgaben; außerdem das Zusammenstellen von Themenkisten für Schulen, das Einstellen von Büchern und anderen Medien oder auch das Gestalten von Flyern.

Ein weiterer Teil des BFDs waren gemeinsame Seminare mit anderen Bundesfreiwilligen, bei denen wir uns untereinander austauschen konnten. Diese waren zu sehr unterschiedlichen Themen. Besonders gefallen haben mir ein Microsoft Office Kurs, ein Seminar zum Thema Gedächtnistraining, ein Ausflug zum WDR und Bogenschießen in der Erftaue.

Beim Bogenschießen in den Erftauen schulen die Bfdl’er ihre Sinne

Insgesamt war es ein sehr abwechslungsreiches und interessantes Jahr, in dem ich nicht nur viel über die Arbeit mit Medien, sondern auch über mich selbst gelernt habe. Ich kann den BFD jedem weiterempfehlen, der sich engagieren will und nach der Schule noch nicht genau weiß, was er beruflich machen möchte. Der BFD in der Bibliothek bietet eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren und erste Erfahrungen in der Büroarbeit und im Umgang mit Kunden zu sammeln.

Ich möchte mich beim Team der Stadtbibliothek für die schöne Zeit bedanken und wünsche alles Gute für die Zukunft.

Viele Grüße

Eva

Liebe Leserinnen und Leser,

seit 1. Mai leite ich die Stadtbibliothek Euskirchen und möchte mich hier sehr gerne kurz vorstellen:

Ich heiße Julia Rittel und wohne in Bonn. Als Diplom-Bibliothekarin und Medienpädagogin waren meine bisherigen beruflichen Stationen die kombinierte Stadtteil- und Gesamtschulbibliothek Bonn-Beuel-Ost, die Mediothek des Berufskollegs Bonn-Duisdorf und die Fachstelle für Öffentliche Bibliotheken NRW in Düsseldorf. Nebenberuflich und ehrenamtlich engagiere ich mich seit Jahren in verschiedenen Gremien für die Stärkung von Schul-Bibliotheken und die Zusammenarbeit von Öffentlichen Bibliotheken mit Schulen.

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Als Kind und Jugendliche habe ich Bücher in großen Mengen verschlungen und war auf ständig frischen Nachschub aus meiner Stadtbücherei angewiesen. Ich habe mich aber auch schon relativ früh mit Computern und später dem Internet beschäftigt und finde die Möglichkeiten, die uns diese Medien bieten, bereichernd und faszinierend. Ich arbeite außerdem ausgesprochen gerne mit und für Menschen. Nachdem ich bereits als Schülerin kleine Jobs im Buchhandel und Verlagswesen übernommen hatte, schien mir das Bibliothekswesen das ideale Berufsfeld für genau diese Interessen-Kombination zu sein.

Heute begeistern mich an Bibliotheken die Chancen und vielfältigen Möglichkeiten, die sie Menschen unterschiedlichster Herkunft und Interessen bieten können. Lesen, lernen, Medien nutzen, spielen, vernetzen und engagieren oder einfach ohne jede Voraussetzung oder Kosten  „chillen“ – alles ist hier denkbar.

An der Stadtbibliothek Euskirchen gefällt mir bis jetzt besonders das schicke neue Haus, das nette und kompetente Team, die vielen verschiedenen Veranstaltungen und die Vernetzung in der Stadt Euskirchen mit ihren Einrichtungen und Aktivitäten. In der kommenden Zeit möchte ich zunächst einen Schwerpunkt auf die weitere Stärkung der Aufenthaltsqualität in unseren Räumen und Veranstaltungen zur Medienkompetenz für alle Altersgruppen setzen.

Sprecht mich gerne jederzeit an, wenn Ihr mich in der Bibliothek trefft. Ich freue mich auf Euch!

Herzliche Grüße

Julia Rittel

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Bilder „für umsonst“ gibt es viele im Netz – aber zwischen „kostenlos“, „lizenzfrei“, „gemeinfrei“ und „frei lizenziert” gibt es einige Unterschiede. Zehn Anlaufstellen für freie Bilder im Netz.

Was kostenlos ist, weiß jeder. Auch Inhalte unter freien Lizenzen sind sehr häufig kostenlos – aber längst nicht immer. Es kann verwirrend werden: Denn kostenlose Inhalte sind nicht umgekehrt auch automatisch „frei“ – zum Beispiel, weil sie mit einschränkenden Nutzungsbedingungen versehen sind.

iRights.info stellt hier zehn Anlaufstellen für gemeinfreie Bilder und Bilder unter Creative-Commons-Lizenzen vor. Wer noch mehr will: Mehr als hundert Quellen haben die Mitwirkenden der Wikipedia zusammengetragen.

Diese Empfehlung stammt von den Kolleginnen und Kollegen aus der Stadtbibliothek Köln. Vielen Dank dafür.

Lieber Gruß

Ihre

Stephanie Heidt