was denkt ihr, wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben? Ein paar Monate, ein Jahr? Vielleicht sogar ein Leben lang? Tja, tatsächlich brauchten unsere hochmotivierten Schreibwerkstatt-Teilnehmer*innen nur fünf Tage für ihr erstes Kinderbuch – von der Idee bis zum fertig gedruckten Exemplar!
Was als Zielsetzung ziemlich ambitioniert klingt, schien für Clara, Luisa, Elisabeth, Kristin und Maurice total selbstverständlich: Schon nach dem ersten Tag schmückten etliche Flipchart-Seiten mit Figurenentwürfen und ersten Handlungsideen die Wände unseres Seminarraums und im Laufe der Woche kamen etliche dazu. Man konnte quasi zusehen, wie die Geschichte Gestalt annimmt. Ganz klar, hier wurde hart gearbeitet – und das trotz Ferien!
Auch für den Kinder- und Jugendbuchautor Peter Schwindt, der schon einige Schreibwerkstätten durchgeführt hat (u.a. auch schon bei uns), war dieses Tempo neu: Nicht ohne Stolz verkündete er bei der Abschlusspräsentation, dass diese Truppe, die im Laufe der Woche zu einem echt tollen Kreativteam zusammengewachsen ist, mit Abstand am weitesten gekommen ist. Am Ende liegt es nämlich an den Kindern selbst, was sie aus dem Workshop machen: Peter Schwindt vermittelt ihnen lediglich das Handwerkszeug, erklärt, wie man eine Geschichte grundsätzlich aufbaut, und hilft bei kleineren oder größeren Problemen im Kreativprozess.
Doch, wie er am letzten Nachmittag mehrfach vor den ebenso überwältigten Eltern betonte, kommt der eigentliche Input immer von den Kindern selbst. Sowohl die Figuren als auch die gesamte Handlung haben sich unsere Teilnehmer*innen selbst ausgedacht und neben der Textform auch in zahlreichen Illustrationen festgehalten. Und eben weil unsere Truppe sich so ins Zeug gelegt hat, konnten wir ihnen, als kleine Überraschung, am Ende ihre Geschichte auch als richtiges, gedrucktes Büchlein überreichen.
Und darum geht’s in „Der geheimnisvolle Mieter“: Tim, 11 Jahre alt, zieht mit seiner Familie in ein sehr altes Haus um – exzentrische Nachbarn inklusive. Von der Studenten-WG bis zum einsamen Rentner sind die Parteien bunt gemischt. Nur eine Wohnung scheint auf mysteriöse Weise bewohnt zu sein, ohne dass je jemand den Mieter gesehen hat… ganz klar, dass Tim und seine Nachbarin und neue Freundin Sophia diesem Rätsel unbedingt auf die Spur gehen müssen!
Es grüßt Euch absolut begeistert
Lisa Häßy
P.S. Ein Druckexemplar haben wir für die Bibliothek behalten. Wer möchte, kann an der Infotheke gerne mal einen Blick hineinwerfen – es lohnt sich! 🙂
im November hatten wir wieder knapp 50 Besucherinnen und Besucher zum alljährlichen Lyrik-Abend unseres Fördervereins im Kulturhof zu Gast. In diesem Jahr gab es Texte, Bilder und Musik rund um Bertolt Brecht.
v.l. Maria Gerhards, Dr. Maria-Regina Neft, Paul Rittel
Konzipiert und vorgetragen wurde das Programm in bewährter Weise von Dr. Maria-Regina Neft und Maria Gerhards. Dank ihres Engagements kann jedes Jahr im Herbst ein solcher literarischer Abend in der Stadtbibliothek angeboten werden. Musikalisch unterstützt wurden die beiden vom jungen Kölner Cellisten und Sänger Paul Rittel.
Unter der Überschrift „Denn wie man sich bettet, so liegt man“ widmeten sich die Referentinnen an diesem Abend ausdrücklich dem lyrischen Werk Brechts.
Maria Gerhards trug ausgewählte Gedichte und Songtexte vor. Dr. Maria-Regina Neft stellte diese in den Rahmen seines Werdegangs, der mit Fotos und Bildern auf der großen Leinwand veranschaulicht wurde. Angesichts des enormen Schaffensdrangs von Bertolt Brecht war allein schon die Auswahl und Zusammenstellung eine Herausforderung.
Paul Rittel hatte sich vorab mit dem Werk Brechts und der geplanten Inhalte der Veranstaltungen auseinandergesetzt und präsentierte zunächst an passender Stelle eigene Cello-Arrangements bekannter Eisler-Vertonungen von Brecht-Lyrik wie dem „Lied von der Moldau“. Er kontrastierte diese später mit eigenen Songs, denn mit Brecht fühlt er sich in der Sehnsucht nach einer besseren Welt verbunden.
Die Lyrik-Abende des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek feierten mit dem Brecht-Abend ihr 10jähriges Jubiläum. Begonnen hat alles am 17.11.2009 mit einem literarischen Abend rund um Schiller-Balladen. Seitdem wurden Dichter sehr verschiedener Epochen und Stile wie Joseph von Eichendorff, Robert Gernhardt oder Else Lasker-Schüler vorgestellt. Die beiden ehrenamtlich tätigen Vortragenden Frau Dr. Neft und Frau Gerhards haben jede einzelne der insgesamt elf Veranstaltungen sorgfältig vorbereitet und locken alljährlich eine große „Fangemeinde“ in den Kulturhof.
Über dieses langfristige Engagement freuen auch wir bei der Stadtbibliothek uns natürlich sehr!
Spende der Mundart-Initiative Euskirchen an die Stadtbibliothek
Liebe Leserinnen und Leser,
vergangene Woche hatten wir sehr netten Besuch (der zudem noch noch was nettes mitgebracht hat 😉 ).
Hermann Josef Kesternich, Liesel Birkenfeld, Josef Pauli, Oskar Petry, Franz Schmitz und Alo Tkocz von der Mundartinitiative Euskirchen überreichten uns feierlich eine Spende in Höhe von 370 Euro und erzählten beim Kaffee so manche Anekdote rund um die Initiative und ihre Veranstaltungen.
Die Mundartinitiative hat sich nicht nur der Erhaltung und Verbreitung des regionalen Dialekts verschrieben, sondern betreibt auch Forschung zur Geschichte der Region. Etwa 14 Veranstaltungen der Mundartinitiative in Kooperation mit der Volkshochschule und der Stadtbibliothek fanden bisher statt, aus Platzgründen meist im alten Rathaus Euskirchen.
Die letzte Veranstaltung im Frühjahr 2019 hatte das Thema „Buere en de Stadt – Erinnerung an die Landwirtschaft“ in der einstigen Agrar- und Tuchstadt Euskirchen. Diese Veranstaltung stieß auf derartiges Interesse, dass sie wiederholt werden musste. Beim ersten Mal waren es etwa 110 Zuhörer, bei der zweiten circa 60 Zuhörer.
Frühere Veranstaltungen waren:
2011 – De Flutsch (Euskirchener Kreisbahn):
Die Veranstaltung war noch in der alten Stadtbibliothek auf der Kirchstraße, die vor lauter Besuchern aus allen Nähten platzte. Jeder verfügbare Stuhl – auch die Bürostühle – wurde den Gästen angeboten.
2012 – Musik en de Stadt:
Bei dieser Veranstaltung wurde unter anderem auch das Öskereche-Lied mit allen Besuchern gesungen. Die Veranstaltung fand wegen der großen Nachfrage zweimal statt.
2013 – De Stüürkollekte, Puppenspiel nach Theodor Nießen:
Das fand im alten Casino statt, da dort mehr Platz für die Besucher zur Verfügung stand und man eine erhöhte Bühne benötigte.
2014 –Vesper op Öskereche Platt:
fand in der Pfarrkirche St. Martin statt, wo auch Martinslieder auf platt gesungen wurden.
2015 – Öskereche Originale:
Ab hier wurden die Veranstaltungen wegen des größeren Platzangebotes ins alte Rathaus verlegt.
2016 – Wieß Jold beim Buur jeholt
2017 – Keremes en de Stadt
2018 – Düvelsspook am Hölleweiher, nach Theodor Nießen:
Dazu hatten sich die Protagonisten in verschiedene Figuren aufgeteilt und sogar kostümiert.
Zu den meisten Veranstaltungen wurden Themenhefte gestaltet, gedruckt und zum Verkauf angeboten. Die Eigenkosten übersteigenden Beträge werden regelmäßig gespendet.
Durch Sponsoren für den Druck ist es gelungen, in diesem Jahr einen Überschuss von 370 € zu erzielen, der uns jetzt für die Anschaffung von Literatur gespendet werden konnte.
Uns ist das Thema auch sehr wichtig: Wir präsentieren im Erdgeschoss eine Abteilung „Regionales“, in der auch die Mundarthefte und andere Literatur aus der Region und im regionalen Dialekt angeboten wird.
In Kooperation mit der Mundartinitiative wurden im vergangenen Jahr außerdem beispielsweise eine Veranstaltung für Schüler durchgeführt, bei der die Senioren der Initiative Kindern interessante Geschichten über die Geschichte der Region und der heimatliche Dialekt nähergebracht wurden.
Außerdem veröffentlichen wir jeden Montag ein beliebtes kleines Begriffsrätsel bei Facebook, bei dem Interessierte sich über die Bedeutung von Begriffen auf Platt austauschen können. Hier sieht man das Buch „Woat vüe Woat“ von Hermann Josef Kesternich, das wir für unsere Mundarträtsel verwenden:
Der Buchbestand auf Rheinisch bzw. Platt und das Veranstaltungsprogramm zur Mundart sollen weiter ausgebaut werden. Dazu kann die Spende der Initiative beitragen. Ansprechpartnerin der Stadtbibliothek für das Thema Mundart ist Christiane Funken, Tel. 02251 65074-53 oder cfunken(at)euskirchen.de.
Schreibt uns gerne, wenn ihr zum Thema Mundart weitere Anregungen habt!
Viele Grüße
Eure
Julia Rittel (kann kein Platt sprechen, aber meist verstehen)
& Christiane Funken (ich veschtee et un fingen et sie joo)
am 23. September war es wieder soweit: Der TOMMI Kindersoftwarepreis startete in eine neue Runde! Mit von der Partie waren zwei Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek und auch wir, die Bundesfreiwilligen Vanessa Streiff und Lena Maukisch sowie Julius Uhrmacher, derzeit Semesterpraktikant. Zusammen mit einem ehrenamtlichen Helfer, Marcel Jansen, haben wir zwei Wochen lang Kinder beim Spieletesten betreut und wenn nötig auch geholfen.
(c) Groß und Klein probieren aus.
(c) Der Landwirtschaftssimulator macht allen Spaß.
(c) Wie geht die Anwendung?
Neben der Stadtbibliothek Leverkusen ist die Stadtbibliothek Euskirchen die einzige Bibliothek aus Nordrhein-Westfalen, die bei TOMMi mitmacht. Bundesweit sind es „nur“ 17 Bibliotheken, u.a. große Bibliotheken, wie die Bücherhallen Hamburg oder die Bibliothek am Gasteig in München.
Der TOMMI war auch dieses Jahr wieder ein voller Erfolg! Insgesamt haben wir 30 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren über zwei Wochen jeweils nachmittags von 15 bis 18 Uhr in der freien Jury betreut. Alle Kinder spielten, testeten und bewerteten fleißig die durch Experten nach bestimmten Kriterien ausgesuchten Spiele.
Getestet wurden insgesamt 31 abwechslungsreiche Spiele, angefangen beim PC-Spiel Ostwind 2, über die Spiele-App Shine – Reise des Lichts bis hin zu Starlink an der Playstation4.
Besonders beliebt bei den Kindern waren jedoch die Spiele Landwirtschafts-
simulator 2019 sowohl für die PlayStation 4 als auch für die Gaming-Laptops, Yoshi’s Crafted World für die Nintendo Switch und Tori bei den elektronischen Spielezeugen.
Elektronisches Spielzeug.
Ausprobieren der Apps.
Testen und Bewerten in vollem Gang.
Eine Kugelbahn mit App zu bedienen.
Der Landwirtschaftssimulator
Spielen im Seminarraum
Aber auch der Lernroboter X1-Drawer von Galileo fand bei den Kindern großen Anklang. Die Bewertungen der Kinder gehen ein in das deutschlandweite Jury-Ergebnis, das in den teilnehmenden Bibliotheken ermittelt wird. Die besonders gut bewerteten Spiele werden auf der Frankfurter Buchmesse am 18. Oktober 2019 um 13 Uhr offiziell ausgezeichnet. Mehr Infos zu den „TOMMInierten“ Spielen, Apps und Games sowie zu den Gewinnern (ab dem 18.10.2019) findet Ihr hier auf der Seite von Tommi Feibel, Kindersoftwarepreis.
Bemerkenswert ist auch, wie viele neue Freundschaften durch das Spieletesten beim Tommi entstanden sind, zum Beispiel bei einem gemeinsamen Yoshi Abenteuer. Auch wir, die Bundesfreiwilligen und der Semesterpraktikant, hatten während dieser zwei Wochen die Möglichkeit eine andere Bibliothekswelt kennenzulernen und auch wir hatten natürlich immer mal wieder viel Spaß an den einzelnen Stationen.
Alles in allem ist zu sagen, dass Kinder beim TOMMI die Möglichkeit haben in eine andere Geschichtenwelt außerhalb von Büchern einzutauchen. Wir freuen uns schon auf den nächsten TOMMI!
Viele Grüße
Eure Bundesfreiwilligen und Semesterpraktikant
Vanessa, Lena und Julius
hier kommt die Nachlese zum Sommerleseclub 2019! Als neue Bfdlerinnen (Bundesfreiwilligendienstlerinnen) direkt in der ersten Woche die Abschlussveranstaltung vom Sommerleseclub mitzuerleben, war mega erfreulich. Wir, das sind Lena Maukisch und Vanessa Streiff.
Zum Auftakt des Sommerleseclubs, am 4. Juli 2019 war die Klasse 3a der Grundschule Paul-Gerhardt-Schule, mit der Lehrerin Susanne Ackermann sowie Andreas Krämer von der Volksbank Euskirchen eG zu Gast. Sie probierten freudig aus, wie man sich per Tablet, App und Green-Screen in eine total andere Welt hineinzaubert.
Dieses Jahr beim Sommerleseclub war einiges anderes. Nicht nur, dass wir einen exklusiven Clubraum für die Clubber hatten – übrigens „Nur für Mitglieder“ zugänglich, die ihr lilafarbenes Clubarmband trugen – sondern es gab auch viele kreative Dinge zu tun, wie Ihr unserem Veranstaltungsflyer SLC 2019 entnehmen könnt. Als stempelwürdig galten dieses Jahr nicht nur die gelesenen Bücher oder gehörten Geschichten, die nach wie vor natürlich einen wichtigen Bestandteil des Leseclubs bilden, sondern auch die Teilnahme an einer Veranstaltung.
Und die beste Neuerung war, dass alle Altersgruppen am Sommerleseclub mitmachen durften – als Einzelkämpfer oder in altersgemischten Teams. Kinder und Jugendliche meldeten sich mit ihren Eltern, Großeltern, Freunden oder Geschwistern gemeinsam an. Freunde und Geschwister oder auch ganze Familien bildeten tolle Teams.
Besonders gut angekommen ist die Aktion :„Team-Shooting – Fotostudio mit Greenscreen – Mache das beste Teamfoto!“. Dafür stellten sich die Kinder vor einen grünen Vorhang, kostümierten sich mit witzigen Accessoires und wählten aus verschiedene Vorlagen einen Hintergrund aus. So entstanden kreative Bilder unter Wasser, im Dschungel oder auf einer Urlaubsinsel. Hier sind tolle Ergebnisse herausgekommen, die auf der Abschlussfeier mit Oskar und Medaillen gewürdigt worden sind. Aber auch die „Logbuch – Kreativwerkstatt“ fand großen Anklang.
Letztendlich fanden sich 284 Teilnehmer in 143 Teams mit bis zu fünf Mitgliedern zusammen. Das jüngste war 2 und das älteste Mitglied sogar 72 Jahre alt. Die Namen der Teams haben uns vor lauter Kreativität weggehauen; Beispiele gefällig? Abgleitet vom Familiennamen gab es die „Heinis“, der „Aha-Effekt“ oder zwei Schwestern, die das Team „Superschwestern“ bildeten, oder das Team „Auch namenlos grandios“.
Wer ein Buch gelesen oder eine Geschichte gehört hat (auch als eBook oder eAudio), der konnte den Ehrenamtlern über den Inhalt erzählen, ein Bild malen oder das Antolin-Quiz machen. Alle Medien der Bibliothek (außer DVDs oder Blu Rays) standen zur Verfügung. Erstmals war es möglich, die Logbücher auch online zu führen: so entstanden Hashtag-Walls oder Geschichten im Netz, an denen die Clubber gemeinsam arbeiten konnten – auch aus der Ferne, wenn man den Urlaub an entfernten Orten verbrachte.
Die Lesemonster
Die Buchstabenmäuse
Der Aha-Effekt
Das Abschlussfest fand am Freitag, 06.09.2019, im alten Casino in Euskirchen statt. Das so viele Gäste beim Abschlussfest mitgefeiert haben, war sehr schön – alle Plätze waren belegt. Fast 250 Menschen waren anwesend und in Feierlaune. Unter anderem unser Bürgermeister Dr. Uwe Friedl und Fr. Dr. Maria-Regina Neft, Vorsitzende des Fördervereins der Stadtbibliothek.
(c) Bürgermeister Dr. Uwe Friedl begrüßt die zahlreich erschienen Gäste zum Abschlussfest des diesjährigen Sommerleseclub.
Comiczeichnerin und Illustratorin Naomi Fearn, engagiert über Eventilator, moderierte die Veranstaltung sehr souverän. Sie hat sich eine kreative Mitmach-Aktion für alle Gäste überlegt. Die Besucher malten gekonnt unter ihrer Anleitung Comicfiguren. Alle lernten, wie man unterschiedliche Augen, Ohren, Mund und Haare zeichnet, um der Figur einen bestimmten Ausdruck zu verleihen. Auf allen Plätzen im Saal lagen dazu Blöcke und ein Stift bereit, womit die Gäste die Zeichnungen, die die Künstlerin auf einem per Beamer übertragenen Blatt vorzeichnete, selbständig nachmalen konnten. So entstand eine Fantasiefigur mit Flügeln, die Frau Fearn nach den Vorschlägen aus dem Publikum heraus, zeichnete. Sie erinnerte an einen geflügelten Löwen. Wer genau hinschaut, kann sie auf einem der Bilder erkennen.
Naomi Fearn
Nasen
Naomi Fearn spielt Ukulele
Augen
Des Weiteren spielte sie ein selbstkomponiertes Lied mit ihrer Ukulele vor und sang zusammen mit dem Publikum. Während wir die Theke mit Getränken übernommen haben, erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer Ihre Urkunden.
(c) Lena Maukisch, Elisabeth Gehrmann, Vanessa Streiff (von li nach rechts)
Dann stand die Oskar-Verleihung an. Wart ihr da? Nein? Dann habt ihr was tolles verpasst. Immer drei Teams wurden auf die Bühne nach vorne gerufen. Über einen langen roten Teppich wurde das ganze wie eine Oskar-Verleihung umgesetzt. Hier kommt eine Auswahl der nominierten Teams. Oskars wurden in den Kategorien „Die beste Geschichte“, „Der coolste Teamname“, „Lesemeister“, „Der beste Leseplatz“, „Gemeinsam Stark“, „Das kreativste Logbuch“, „Das schönste Teamfoto“ und „Alleine Stark“, vergeben.
Diese Diashow benötigt JavaScript.
Nach der Oskar-Verleihung verlosten wir unsere diesjährigen Preise für die Kinder. Der Hauptpreis war ein Longboard. Aber auch über Kino-Gutscheine, Gutscheine für das Freilichtmuseum in Kommern , das Industriemuseum in Kuchenheim, Phantasialand-Eintrittskarten, Lautsprecher-Boxen und USB-Sticks sowie Buchgutscheine der Buchhandlung Rotgeri freuten sich die Kinder.
(c) Dank durch Julia Rittel an die Ehrenamtlerinnen.
Ebenfalls erhielten vier ehrenamtliche Helfer und Helferinnen eine besonders gestaltete Urkunde als Dank für Ihre geleistete Arbeit für den SLC. Bei einem einfachen Händeschütteln wollten wir es nicht belassen.
Ein herzlicher Dank gilt der Volksbank Euskirchen, die diese Leseförderaktion seit 2006 großzügig finanziell unterstützt und dem Verein der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Euskirchen, dem die Förderung von Euskirchener Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen liegt. Dank auch an die vielen Unterstützer, die Preise für die Verlosung gegeben haben. Gefördert wird das Projekt außerdem durch das Kultursekretariat Gütersloh NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mit der tollen Moderatorin Naomi Fearn und gemeinsam mit Euch wurde es ein wunderschönes Fest. Dies direkt miterleben zu dürfen war wunderbar. Das neue Konzept gemeinsam, kreativ und digital, unter Nutzung des Online-Logbuchs, kam bei Euch sehr gut an. Nun hoffen wir, dass Ihr auch so viel Spaß hattet wie wir und wir würden uns sehr freuen, wenn wir Euch im nächsten Jahr wieder als Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Sommerleseclub 2020 begrüßen dürfen.
am 4. Juli 2019 eröffnete Bürgermeister Dr. Uwe Friedl in der Stadtbibliothek Euskirchen den 14. Sommerleseclub (SLC). Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 3a der Paul-Gerhardt-Grundschule und ihrer Lehrerin Susanne Ackermann wurden ein Antolin-Quiz zu dem Buch „Faustdicke Freunde“ durchgeführt und Green-Screen-Fotos ausprobiert.
Kinder der Klasse 3a der Paul-Gerhardt-Schule mit Steffi Heidt (Stadtbibliothek), Bürgermeister Dr. Uwe Friedl, Andreas Krämer (Volksbank Euskirchen), Susanne Ackermann (Lehrerin Paul-Gerhardt-Schule) – v.l.n.r in der hinteren Reihe) (c) Kreisstadt Euskirchen, Annika Freitag
Die Welt verändert sich rasant. Die Digitalisierung ist seit dem Start des Sommerleseclubs im Jahr 2006 immer wichtiger geworden. An vielen Stellen sind außerdem mehr kreative Ideen und mehr Austausch und Teamarbeit gefragt. Das gilt für Beruf, Schule und Freizeit. Deshalb startet der Sommerleseclub 2019 mit einem neuen Konzept für alle Generationen und die ganze Familie.
Bibliotheken nehmen bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle ein: Als Ort der Information, Bildung und Kultur, aber auch als lebendiger Begegnungsort, als Ort von Kommunikation und Teilhabe für alle. Der Sommerleseclub greift all das auf und startet dieses Mal unter dem Motto „Kreativ, Digital, Kooperativ“. Kooperation und Kreativität werden groß geschrieben – nicht beschränkt auf eine Zielgruppe, sondern offen für alle Generationen. Es können nun Teams gebildet werden, die gemeinsam ein Logbuch über gelesene oder gehörte Bücher und über Kreativangebote führen. Dieses kann analog kreativ ausgestaltet oder online geführt werden.
Sich mit anderen Interessierten zusammen zu tun, Gleichgesinnten zu begegnen und sich auszutauschen – und das sowohl virtuell als auch in der realen Welt -, all das soll der neue Sommerleseclub mehr denn je ermöglichen. Der Seminarraum im Kulturhof wird deshalb in den Sommerferien zum exklusiven Clubraum „nur für Mitglieder“ – zu erkennen am Teilnehmerarmband.
Über den gesamten Zeitraum der Sommerferien werden diverse Workshops und Kreativangebote in der Stadtbibliothek angeboten. Erfolgreich sind die Teams oder auch Einzelpersonen, wenn sie Stempel in ihren Logbüchern gesammelt haben; diese bekommen sie für gelesene oder gehörte Bücher sowie die Teilnahme an einem Kreativangebot.
Doch im Logbuch werden nicht nur die Stempel gesammelt. Die Teams lösen darin gemeinsam kreative Aufgaben, stellen sich vor, bewerten ihre gelesenen oder gehörten Bücher, beschreiben ihre liebsten Leseorte und vieles mehr. Die Logbücher können auch online geführt werden. Dafür erhält jedes Team eine Login-Nummer und kann sich anmelden. Das Logbuch ist dann per App auf dem Handy immer dabei und die Teammitglieder können sich vernetzen, wo immer sie auch gerade sind.
Bei all dem geht es natürlich nach wie vor auch um die Förderung der Lesemotivation und des Lesespaßes. Lesen lernt man – wie die meisten Dinge – nur, indem man es möglichst viel tut. Und die Lesekompetenz ist nach wie vor eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Teilhabe an unserer modernen Informationsgesellschaft. Das unterstreicht die Bedeutung von Veranstaltungen wie dem Sommerleseclub.
Zum Abschluss gibt es am 6. September 2019 für alle erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder eine Abschlussparty mit einer großen “Oskar-Verleihung” mit rotem Teppich, mit Verlosung und Urkundenübergabe für die ganze Familie. In welchen Kategorien die Oskars verliehen werden und an wen, das bestimmt eine Jury. Kategorien könnten z.B. sein: kreativstes Logbuch, bester Teamname oder der coolste Leseplatz.
Die Anmeldung hat begonnen. Weitere Informationen zum SLC finden Sie unter der URL: www.sommerleseclub.de.
Ein herzlicher Dank gilt der Volksbank Euskirchen, die diese Leseförderaktion der Stadtbibliothek seit 2006 großzügig finanziell unterstützt und dem Verein der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek Euskirchen, dem die Förderung von Euskirchener Kindern und Jugendlichen besonders am Herzen liegt. Gefördert wird das Projekt außerdem durch das Kultursekretariat Gütersloh NRW und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Es gilt für alle: jede und jeder kann mitmachen, im Team und egal welchen alters. Wir freuen uns auf Euch.
auch in diesem Jahr sind wir wieder mit vielen anderen Stadtbüchereien im Sommerleseclub aktiv dabei. Wir sind schon richtig gespannt, denn der Sommerleseclub hat ab 2019 einige neue Besonderheiten,…
alle 2 Jahre findet in NRW und Schleswig-Holstein die Nacht der Bibliotheken statt. Dabei öffnen die Bibliotheken, außerhalb der Öffnungszeiten, ihre Pforten. Gemeinsam feiern wir dann ein Fest für jung und alt, groß und klein, Singles oder Familien. Der Verband der Bibliotheken des Landes Nordrhein-Westfalen e. V. (vbnw) bestimmt dabei das Motto der Veranstaltung. Die Bibliotheken dürfen das Thema kreativ und frei umsetzten. Das Motto der Nacht der Bibliotheken 2019 war „mach es!“.
Zum Thema „mach es“ haben wir uns am vergangenen Freitag jede Menge einfallen lassen. An 11 Stationen in der kompletten Bibliothek konnte man sich kreativ betätigen und „etwas machen“. Vom Roboter-Dosen-werfen bis zum Schattentheater war alles dabei. Bei Nintendo-Labo konnte man sein eigenes Klavier aus Pappmaché basteln und gemeinsam mit der Nintendo-Switch zum erklingen bringen. In der ersten Etage der Bibliothek konnte man seine eigene VR-Brille basteln und mit nach Hause nehmen. Gemeinsam mit einem Smartphone, einem Buch und einer App wurde so die Bibliothek zum Abenteuerspielplatz.
Wir bedanken uns für die einzigartige, facettenreiche Zeit mit Ihnen und euch. All die netten und begeisterten Kinder und Erwachsenen, haben toll an jeder Station mitgemacht und sich engagiert. Es hat uns wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die Nacht der Bibliotheken im Jahr 2021.
wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser des Kreises Euskirchen?
Der Regionalentscheid des 60. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels fand am 20.02.2019 in der Stadtbibliothek Euskirchen im Kulturhof statt. Die besten Vorleserinnen und Vorleser aus den 6. Klassen des Kreises Euskirchens treten zum regionalen Vorlesewettbewerb an.
14 lesebegeisterte Schülerinnen und Schüler haben teilgenommen, die die jeweiligen Klassen- u. Schulentscheide gewonnen haben (c) G. Pfeil
Wie in den vergangenen Jahren hat die Stadtbibliothek Euskirchen gemeinsam mit dem Schulamt des Kreises Euskirchens und zwei ehrenamtlichen Organisatorinnen und Moderatorinnen (Renate Brinkmann-Viertl und Rita Jenniges) die Organisation und Durchführung übernommen. Die Jury bestand aus Vertretern des Buchhandels Euskirchen, Bad Münstereifel und Zülpich, der Stadtbibliothek und engagierten Lehrerinnen.
Frau Jenniges begrüßt die Teilnehmer und Gäste zum 60. Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels. (c) G. Pfeil
Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb der älteste und größte Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen
Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken.
Zuerst lasen die Kinder aus selbstgewählten Büchern vor, im Anschluß aus ihnen unbekannte Ausschnitte aus dem Buch „Der Weltenexpress“. (c) G. Pfeil
Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Etappen führen über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale am 26. Juni 2019 in Berlin.
Siegerkind: Philippe Michaeli vom Emil-Fischer-Gymnasium in Euskirchen. (c) G. Pfeil
Wer liest, gewinnt immer: Alle teilnehmenden Kinder erhielten eine Urkunde, einen Buchpreis, sowie eine Laptoptasche und ein Jojo gespendet von der Kreissparkasse Euskirchen. Der Sieger, Philippe Michaeli, darf als Belohnung zum nachfolgenden Bezirksentscheid fahren. Wir drücken fest beide Daumen.
Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Schülerinnen und Schüler,
Schülerinnen und Schüler, die das Abitur anstreben, müssen in der Q1 (=Qualifikationsphase, früher 11. Klasse) eine Facharbeit schreiben.
Die Facharbeit ersetzt in der gymnasialen Oberstufe eine Klausur. Die Schülerinnen und Schüler sollen durch die Facharbeit mit den Methoden des selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeiten und Lernens vertraut gemacht werden. Hierfür ist es unerlässlich, sich geprüfte Fachinformationen zu den Themen zu beschaffen.
Das Internet bietet auf viele Fragen viele Antworten. Doch was davon ist wahr, wissenschaftlich fundiert und fachlich korrekt? Wie finde ich die für mein Thema relevante Fachliteratur? Was gibt es noch außer Büchern und dem Internet? Wie filtere ich Informationen aus Datenbanken? Welche Inhalte darf ich rechtlich unbedenklich nutzen? Wie lege ich ein Quellenverzeichnis an? Wie zitiere ich richtig?
Vor diesen und vielen weiteren Fragen steht man während einer Facharbeit. Und wer wäre besser geeignet bei der Beantwortung zu helfen als wir Informationsspezialisten in der Bibliothek?
Aus diesem Grund hatten wir in den vergangenen Tagen über 150 Schülerinnen und Schüler aus Euskirchen zu Besuch im Kulturhof, denen wir einen Einblick in die Problematik der Informationsrecherche geben und unser Angebot vorstellen konnten. Ein kurzes Recherchetraining in unseren Räumen, dem Katalog und den von uns lizenzierten Datenbanken gehörte auch dazu.
Da wir in den zur Verfügung stehenden 90 Minuten vor Ort nicht alles umfassend vorstellen und einüben konnten, möchten wir in diesem Blogbeitrag nochmal einiges zusammenfassen und weitere hilfreiche Tipps geben.
Ihr könnt natürlich auch jederzeit vorbeikommen und euch vor Ort helfen lassen oder einfach an unseren Tischen und PCs arbeiten. Ganz wichtig: wir können spontan nur kleinere Hilfestellungen anbieten. Für eine ausführlichere Beratung solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Das geht hier online: Terminplaner Facharbeitsberatung
Vor dem Beratungstermin solltet Ihr in jedem Fall schon eigene Recherchen versucht haben, damit wir dann ganz individuell auf eure Frage eingehen können. Bitte dokumentiert eure bisherigen Recherchen unbedingt mit diesem Formular. Das hilft euch auch beim Finden möglicher Quellen und später bei der Facharbeit garantiert weiter: Recherchedokumentation
Für alle, deren Abgabetermin erst kurz vor den Osterferien ist, gibt es noch eine ganz besondere Last Minute-Unterstützung: Am 5. April findet bei uns auf drei Etagen die „Lange Nacht der aufgeschobenen Schularbeiten“ statt. Da findet ihr die richtige Arbeitsatmosphäre und viele Gleichgesinnte, sowie professionelle Beratung. Wir haben uns einiges ausgedacht. Lasst euch überraschen! mehr Infos und Anmeldung demnächst hier auf unserer Webseite und bei Facebook.
Und ganz zum Schluss als Vorbild hier noch eine sehr nützliche Facharbeit aus Aachen, an der man sich bei der Gestaltung und bei der Recherche wunderbar orientieren kann. Vieles ist ganz ähnlich wie bei uns und sicher auch wie Eure Vorgaben: Vorbildliche Facharbeit aus Aachen
Wir werden diesen Artikel im Lauf der Zeit immer mal wieder durch neue nützliche Tipps ergänzen. Es lohnt sich also, öfter hier vorbeizuschauen.
Wir hoffen, wir können euch mit all dem weiterhelfen und wünschen Euch ganz viel Erfolg!