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Liebe Leserinnen und Leser,

die Neuverfilmung von Stephen Kings großartigem Roman „Friedhof der Kuscheltiere“…

Tja, mir fehlen da echt die Worte. Regie führte bei diesem Film Kevin Kölsch. Kein Witz, er heißt wirklich so.

Und so habe ich mich bei diesem Film auch gefühlt, als hätte ich zu wenig Kölsch getrunken.

Ich möchte an dieser Stelle nicht noch mal auf das Buch zum Film eingehen. Eine Rezension zum Buch findet ihr hier.

Achtung, das Nachfolgende enthält Spoiler.

Zum Inhalt:

Louis Creed, seine Frau Rachel und die beiden Kinder Ellie und Gage ziehen aus der Großstadt in das verschlafene Ludlow im tiefsten Maine. Als Ellies Katze überfahren wird, beerdigen Louis und sein Nachbar diese auf einem alten Indianderfriedhof. Kurz darauf kehrt die Katze als böser Wiedergänger ins Haus der Creeds zurück. An einem verhängnissvollem Tag wird auch Louis Tochter Ellie auf der Straße überfahren. Voller Trauer beerdigt Luis seine Tochter ebenfalls auf dem Tierfriedhof. Auch sie kommt als böser Wiedergänger zurück…

Mein Fazit:

Wer Stephen King liebt, wird diesen Film hassen.

OK, vielleicht nicht unbedingt hassen, aber dass war schon ein echt mieser Film. Die ganze Story wurde radikal runtergekürzt und hatte eigentlich mit dem Roman von Stephen King so gut wie nichts mehr zutun. Einzig die Grundidee wurde auf gegriffen, ansonsten war alles anders.

Wieso stirbt Ellie in dem Film? Ursprünglich war es Gage! Die ganzen Hintergrundgeschichten fehlen, z.B. wie Nachbar Jude erzählt, dass schon mal ein Mensch auf dem Friedhof beerdigt wurde.

Nicht nur das die Story mich auf ganzer Linie enttäuscht hat, die Szenen waren auch dermaßen vorhersehbar.

Meine Empfehlung: Schaut euch diesen Film nur an wenn ihr das Buch nicht gelesen habt und auch nicht plant es zu lesen. Ansonsten ist er für euch eine mega Enttäuschung.

In diesem Sinne,

Annika Freitag

Liebe Leserinnen und Leser,

Endlich konnte die Puppenspielerin Petra Schuff wieder in Euskirchen auftreten und spielte, in der ausverkauften Stadtbibliothek, am vergangenen Donnerstag das Stück „Ritter Rost feiert Weihnachten“

Ritter Rost, Burgfräulein Bö und Koks der Drache freuen sich auf ein besinnliches Fest mit Plätzchen backen und Weihnachtssterne basteln. Die Freude wird jäh durch die Nachricht aus dem Radio unterbrochen: König Bleifuß der Verbogene wünscht dieses Jahr vorbildliche Weihnachten. Zur Überprüfung der Anordnung wird er die Ritterburgen besuchen. Auf der Ritterburg von Ritter Rost gerät nun alles in Aufruhr.

Frau Schuff begeisterte, mit einem liebevolle inszenierten weihnachtlichen Stück, tollen Figuren und viel Musik und Gesang. Unsere kleinen und auch die großen Gäste, könnten sich so ganz wunderbar auf Weihnachten freuen.

Viele Grüße

Michaela Hürtgen

Liebe Leserinnen und Leser,

Ein intensives Programm erwartete die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, die vom 26. bis 29. November 2019 mit ihren Deutschlehrern im Rahmen der Bildungspartnerschaft „Bibliothek und Schule“ jeweils für zwei Stunden den außerschulischen Lernort Stadtbibliothek besuchten.

CC-0, Bild by: stevepb

Im Rahmen des ersten Programmbausteins lernten die Kinder, Recherchen im Katalog der Bibliothek durchzuführen und Sachbüchern gezielt Informationen zu entnehmen. Nach einer kurzen, kindgerechten Einführung rund um Systematik, Signatur und Katalog fanden sie sich in Teams zusammen, um das interaktive Buchknackerquiz zu lösen. Hierbei handelt es sich um eine von den Euskirchener Bibliothekarinnen und Lehrerinnen gemeinsam erstellte Themenrallye auf Tablets. Diese Lernrallye leitet die Schüler Schritt für Schritt dazu an, Quizfragen zu verschiedenen Sachbereichen, z. B. Kochen, Sport oder Reisen, mit Hilfe von Sachbüchern zu lösen: Wie gebe ich ein sinnvolles Stichwort bei der Suche im Katalog der Bibliothek ein und wie kann ich die Ergebnisse filtern? Woran erkenne ich, dass es sich bei dem im Katalog angezeigten Buch wirklich um ein Sachbuch handelt? Wie sind die Sachbücher in den Regalen der Bibliothek geordnet? Wie nutze ich ein Inhaltverzeichnis oder ein Register? Rasch wurden die Kinder auf spielerische Weise zu Experten in Sachen Recherche und sammelten Hand in Hand in einer konzentrierten Atmosphäre fieberhaft Punkte beim Lösen der Aufgaben.

Symbolbild ©afreitag

Nach diesem Recherchespiel gab es eine kurze Erholungspause, anschließend ging es in der Bibliothek wieder ruhiger zu: Die Kinder gestalteten eine literarische Vorleserunde, indem sie ihren Mitschülern ausgewählte Stellen aus ihren Lieblings-Jugendbüchern vortrugen. Bei diesem Programmbaustein stand die Freude am Lesen und Vorlesen literarischer Texte im Mittelpunkt, und so genossen die Zuhörer die ansprechenden Vorträge der jungen Vorlese-Profis, die auf diese Weise zugleich für den anstehenden Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen trainieren konnten.

Der Bibliothekstag endete mit viel Applaus nicht nur für die Vorleser, sondern auch für alle Kinder der sechsten Klassen, die konzentriert zugehört und sich zuvor auf ein interaktives Lernerlebnis beim Lösen des Buchknackerquiz eingelassen hatten.

Marion Kleinebreil

Dieser Beitrag stammt ursprünglich von https://www.marienschule-euskirchen.de/?p=10688

Liebe Leserinnen und Leser,

die Onleihe ist zur Zeit echt anstrengend.

Wir wissen das. Und es tut uns leid. Aber wir können wirklich nichts dafür.

Bereits im August 2018 hatte ich euch mitgeteilt, dass die Betreiberfirma der Onleihe das Rechtmanagement der eMedien komplett auf den Kopf stellt. Es ging dabei darum, dass man sich von der Firma Adobe trennen wollte, weil diese ihr DRM 10 (Digital Rights Management) nicht mehr weiterentwickelt.

Und jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Die stufenweise Umstellung von Adobe auf CARE ist eher schlecht als recht geglückt. Ihr werdet mir sicher zustimmen, wenn ich sage, dass die meisten Fehlermeldungen über Tolino produziert werden.

Der Unmut bezüglich der Onleihe ist zur Zeit groß. ©afreitag

Das liegt in meinem Augen daran, dass Tolino 2017 einen Betreiberwechsel hatte. Tolino gehörte nämlich vor 2017 anteilsmäßig der Deutschen Telekom. Diese verkaufte aber ihre Anteile an einen japanischen Internet-Konzern. Dieser Konzern vertreibt auch den Tolino-Konkurrenten „Kobo Reader“. Seitdem ist irgendwie der Wurm drin.

Die Updates für Tolino sind meistens fehlerhaft oder produzieren Fehler. Leider ist hier guter Rat teuer.

Mein persönlicher Tipp: Steigt – wenn möglich – zumindest kurzfristig auf die Onleihe-App um. Ich weiß, niemand hat sich Tolino gekauft, um dann hinterher doch auf dem Smartphone/Tablet zu lesen, aber im Moment ist es leider die beste Alternative.

Eure

Annika Freitag – ihres Zeichens genervt von der Onleihe

Update, 13.12.19: Tolino hat das aktuelle Update 13.2. gestern zurückgezogen.

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist schon wieder soweit: Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Aber bevor es soweit ist, möchte ich Euch für 2019 unbedingt noch eine letzte Leseempfehlung mitgeben!

Bei uns hält sich das Wetter ja (noch) zurück mit „Winterwonderland“-Flair, aber wer jetzt schon Lust auf Schneegestöber hat, dem lege ich Antje Babendererdes neustes Werk wärmstens ans Herz! „Schneetänzer“ spielt im Norden Kanadas.
Dort begibt sich Jacob aus Deutschland auf die Suche nach seinem Vater. Bislang war er in dem Glauben aufgewachsen, seine Eltern hätten sich nur flüchtig gekannt. Eine typische Partybekanntschaft.

Doch durch Zufall findet er heraus, dass sein Vater keineswegs der große Unbekannte ist, für den er ihn immer gehalten hat: Seine Eltern waren sogar verheiratet gewesen und die ersten Jahre seines Lebens hatten sie als idyllische Familie verbracht. Bis zu jenem Abend, der alles veränderte. Der Abend des Unfalls, durch den Jacob sein Gedächtnis verloren hat. Aber plötzlich kommen Bruchstücke zurück und Jacob beginnt sich zu erinnern.

Cover 2019-12 Babendererde - Schneetänzer

Auf der Suche nach Antworten bricht er auf eine waghalsige Reise auf, die ihn ins Reservat der Moose-Cree-Indianer führt. Denn sein Vater ist ganz gewiss nicht nur irgendein Student von einer Party. Er ist ein echter Cree.

Nur warum hat seine Mutter ihm das verschwiegen? Warum hat sie vorgegeben, ich nicht zu kennen? Und warum wird Jacob jede Nacht in seinen Träumen von einem grässlichen Monster verfolgt?

Und vor allem: Was wird sein Vater sagen, wenn er ihm nach all den Jahren plötzlich wieder gegenübersteht?

Doch zu dem Wiedersehen kommt es erst gar nicht: Denn Jacob findet sich plötzlich mitten im Schneesturm wieder, ohne seinen Guide, der ihn eigentlich bis zum Dorf bringen sollte, und kämpft ums Überleben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, erst recht, als er nach einem Zusammentreffen mit einem Bären schwer verletzt wird. Zu seinem Glück wird er von Kimi und ihrem Großvater aufgelesen, die abseits der Gemeinschaft leben – aber eben auch abseits vom Dorf, in dem sein Vater wohnt…

Mich hat Frau Babendererdes neustes Werk absolut überzeugt.

Die Geschichte hat, wie ihre Vorgänger, eine beeindruckend intensive Atmosphäre, die den Leser selbst sofort in die ungezähmte Natur Kanadas versetzt.

Auch die Figuren wirken so plastisch und echt, dass ich mich beim Lesen immer wieder daran erinnern musste, dass es sich um eine ausgedachte Geschichte handelt und nicht um eine Reportage. Kurzum: Ein grandioses Survival-Abenteuer, das sich gut über die Feiertage lesen lässt!

Es grüßt Euch (mit den besten Wünschen für den Jahreswechsel!) aus der Bibliothek

Lisa Häßy

Liebe Leserinnen und Leser,

was denkt ihr, wie lange dauert es, ein Buch zu schreiben? Ein paar Monate, ein Jahr? Vielleicht sogar ein Leben lang? Tja, tatsächlich brauchten unsere hochmotivierten Schreibwerkstatt-Teilnehmer*innen nur fünf Tage für ihr erstes Kinderbuch – von der Idee bis zum fertig gedruckten Exemplar!

Was als Zielsetzung ziemlich ambitioniert klingt, schien für Clara, Luisa, Elisabeth, Kristin und Maurice total selbstverständlich: Schon nach dem ersten Tag schmückten etliche Flipchart-Seiten mit Figurenentwürfen und ersten Handlungsideen die Wände unseres Seminarraums und im Laufe der Woche kamen etliche dazu. Man konnte quasi zusehen, wie die Geschichte Gestalt annimmt. Ganz klar, hier wurde hart gearbeitet – und das trotz Ferien!

Auch für den Kinder- und Jugendbuchautor Peter Schwindt, der schon einige Schreibwerkstätten durchgeführt hat (u.a. auch schon bei uns), war dieses Tempo neu: Nicht ohne Stolz verkündete er bei der Abschlusspräsentation, dass diese Truppe, die im Laufe der Woche zu einem echt tollen Kreativteam zusammengewachsen ist, mit Abstand am weitesten gekommen ist. Am Ende liegt es nämlich an den Kindern selbst, was sie aus dem Workshop machen: Peter Schwindt vermittelt ihnen lediglich das Handwerkszeug, erklärt, wie man eine Geschichte grundsätzlich aufbaut, und hilft bei kleineren oder größeren Problemen im Kreativprozess.

Doch, wie er am letzten Nachmittag mehrfach vor den ebenso überwältigten Eltern betonte, kommt der eigentliche Input immer von den Kindern selbst. Sowohl die Figuren als auch die gesamte Handlung haben sich unsere Teilnehmer*innen selbst ausgedacht und neben der Textform auch in zahlreichen Illustrationen festgehalten. Und eben weil unsere Truppe sich so ins Zeug gelegt hat, konnten wir ihnen, als kleine Überraschung, am Ende ihre Geschichte auch als richtiges, gedrucktes Büchlein überreichen.

Und darum geht’s in „Der geheimnisvolle Mieter“: Tim, 11 Jahre alt, zieht mit seiner Familie in ein sehr altes Haus um – exzentrische Nachbarn inklusive. Von der Studenten-WG bis zum einsamen Rentner sind die Parteien bunt gemischt. Nur eine Wohnung scheint auf mysteriöse Weise bewohnt zu sein, ohne dass je jemand den Mieter gesehen hat… ganz klar, dass Tim und seine Nachbarin und neue Freundin Sophia diesem Rätsel unbedingt auf die Spur gehen müssen!

Es grüßt Euch absolut begeistert

Lisa Häßy

P.S. Ein Druckexemplar haben wir für die Bibliothek behalten. Wer möchte, kann an der Infotheke gerne mal einen Blick hineinwerfen – es lohnt sich! 🙂

Liebe Leserinnen und Leser,

 
im November hatten wir wieder knapp 50 Besucherinnen und Besucher zum alljährlichen Lyrik-Abend unseres Fördervereins im Kulturhof zu Gast. In diesem Jahr gab es Texte, Bilder und Musik rund um Bertolt Brecht.

Gerhards Neft Rittel

v.l. Maria Gerhards, Dr. Maria-Regina Neft, Paul Rittel 

Konzipiert und vorgetragen wurde das Programm in bewährter Weise von Dr. Maria-Regina Neft und Maria Gerhards. Dank ihres Engagements kann jedes Jahr im Herbst ein solcher literarischer Abend in der Stadtbibliothek angeboten werden. Musikalisch unterstützt wurden die beiden vom jungen Kölner Cellisten und Sänger Paul Rittel.
Unter der Überschrift „Denn wie man sich bettet, so liegt man“ widmeten sich die Referentinnen an diesem Abend ausdrücklich dem lyrischen Werk Brechts.

Maria Gerhards trug ausgewählte Gedichte und Songtexte vor. Dr. Maria-Regina Neft stellte diese in den Rahmen seines Werdegangs, der mit Fotos und Bildern auf der großen Leinwand veranschaulicht wurde. Angesichts des enormen Schaffensdrangs von Bertolt Brecht war allein schon die Auswahl und Zusammenstellung eine Herausforderung.
Paul Rittel hatte sich vorab mit dem Werk Brechts und der geplanten Inhalte der Veranstaltungen auseinandergesetzt und präsentierte zunächst an passender Stelle eigene Cello-Arrangements bekannter Eisler-Vertonungen von Brecht-Lyrik wie dem „Lied von der Moldau“. Er kontrastierte diese später mit eigenen Songs, denn mit Brecht fühlt er sich in der Sehnsucht nach einer besseren Welt verbunden.
Die Lyrik-Abende des Vereins der Freunde und Förderer der Stadtbibliothek feierten mit dem Brecht-Abend ihr 10jähriges Jubiläum. Begonnen hat alles am 17.11.2009 mit einem literarischen Abend rund um Schiller-Balladen. Seitdem wurden Dichter sehr verschiedener Epochen und Stile wie Joseph von Eichendorff, Robert Gernhardt oder Else Lasker-Schüler vorgestellt. Die beiden ehrenamtlich tätigen Vortragenden Frau Dr. Neft und Frau Gerhards haben jede einzelne der insgesamt elf Veranstaltungen sorgfältig vorbereitet und locken alljährlich eine große „Fangemeinde“ in den Kulturhof.

Über dieses langfristige Engagement freuen auch wir bei der Stadtbibliothek uns natürlich sehr!

 
Viele Grüße

 
Eure Julia Rittel

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Schülerinnen und Schüler,

das Jahr 2019 neigt sich dem Ende zu, der Winter hält Einzug und … die Facharbeitsphase beginnt!

Deshalb wir laden wir auch dieses Schuljahr wieder zu uns in die Stadtbibliothek ein um Euch die verschiedenen Recherchemöglichkeiten aufzuzeigen.
Neben den Recherchepraktiken gehen wir ebenfalls auf unser vielfältiges Angebot – angefangen bei unserem Sachbuchbestand über unsere Online-Datenbanken bis hin zur Online-Fernleihe -ein.

Denn viele Menschen nutzen als alleinige Informationsquelle das Internet. Das Internet bietet jedoch auf viele Fragen viele Antworten. Aber was davon ist wahr, wissenschaftlich fundiert und fachlich korrekt? Wie finde ich die für mein Thema relevante Fachliteratur? Was gibt es noch außer Büchern und dem Internet? Wie filtere ich Informationen aus Datenbanken? Welche Inhalte darf ich rechtlich unbedenklich nutzen? Wie lege ich ein Quellenverzeichnis an? Wie zitiere ich richtig?

Vor diesen und vielen weiteren Fragen steht man während einer Facharbeit. Und wer wäre besser geeignet, bei der Beantwortung dieser Fragen zu helfen, als wir Informationsspezialisten in der Bibliothek?

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Über 150 Schülerinnen und Schüler aus Euskirchen werden aus diesem Anlass wieder zu Besuch im Kulturhof sein. Ihnen geben wir einen Einblick in die Problematik der Informationsrecherche. Ein kurzes Recherchetraining in unseren Räumen, dem Online-Katalog und den von uns lizenzierten Datenbanken gehört dazu.

Da wir in der zur Verfügung stehenden Zeit vor Ort nicht alles umfassend vorstellen und einüben können, möchten wir in diesem Blogbeitrag nochmal einiges zusammenfassen und weitere hilfreiche Tipps geben.

Ihr könnt natürlich auch jederzeit vorbeikommen und euch vor Ort helfen lassen oder einfach an unseren Tischen und PCs arbeiten. Ganz wichtig: wir können spontan nur kleinere Hilfestellungen anbieten. Für eine ausführlichere Beratung solltet Ihr auf jeden Fall rechtzeitig einen Termin vereinbaren. Das geht hier online: Terminplaner Facharbeitsberatung

Durchgang zwichen Büchern und Pc´s+ Kunden

Vor dem Beratungstermin solltet Ihr in jedem Fall schon eigene Recherchen versucht haben, damit wir dann ganz individuell auf eure Frage eingehen können. Bitte dokumentiert eure bisherigen Recherchen unbedingt mit diesem Formular. Das hilft euch auch beim Finden möglicher Quellen und später bei der Facharbeit garantiert weiter: Recherchedokumentation

Für alle, deren Abgabetermin ohne Vorwarnung immer näher rückt, gibt es noch eine ganz besondere Last Minute-Unterstützung:
Am 5. März 2020 findet bei uns auf drei Etagen der „Lange Tag der aufgeschobenen Hausaufgaben“ statt. Da findet ihr die richtige Arbeitsatmosphäre und viele Gleichgesinnte sowie professionelle Rechercheberatung. Wir haben uns einiges ausgedacht. Lasst euch überraschen! mehr Infos und Anmeldung demnächst hier auf unserer Webseite und bei Facebook.

Hier findet ihr Anleitungen und Zusammenfassungen zu den Recherchetechniken:
Systematik und Signaturen verstehen (PDF)
Recherche im Bibliothekskatalog (PDF)
Anleitung Recherche Online-Brockhaus (PDF)
Anleitung Recherche in den Munzinger-Datenbanken Länder, Chronik und Personen (PDF)
Munzinger Hilfe Online
Munzinger Mobil (Video)
Anleitung Recherche Digibib und Fernleihe (PDF)
PDF-Flyer der Digibib
Anleitung Recherche Britannica Library (PDF)

Und ganz zum Schluss als Vorbild hier noch eine sehr nützliche Facharbeit aus Aachen, an der man sich bei der Gestaltung und bei der Recherche wunderbar orientieren kann. Vieles ist ganz ähnlich wie bei uns und sicher auch wie Eure Vorgaben: Vorbildliche Facharbeit aus Aachen

Wir hoffen, wir können euch mit all dem weiterhelfen und wünschen Euch ganz viel Erfolg!

Viele Grüße
Eure Carmela Rizzuto
und Julia Rittel

Liebe Leserinnen und Leser,

nach Holden Caulfield und Maik Klingenberg nun also Morten Schuhmacher. Morten, genannt Motte und gerade 16 geworden, geht aufs Brahms und ist in letzter Zeit kräftig gewachsen. Während Holden durch New York streift und sich Maik zusammen mit Tschick auf den Weg Richtung Walachei macht (mit dem Auto, logo) läuft bei Motte alles mit dem Fahrrad und seinen Freunden Bogi, Walki, Jan und all den anderen, und zwar in seiner Heimatstadt. Überschaubarer Kosmos und viel Routine also.

Doch dann bringen zwei Ereignisse sein Leben durcheinander und die Welt gerät aus den Fugen. Für eine ganze Weile jedenfalls.

Gerade als Motte sich zum ersten Mal verliebt hat, erfährt er, dass sein bester Freund Bogi an Krebs erkrankt ist. Gegensätzlicher kann das Leben nicht spielen. Wie soll Motte das auf die Reihe bekommen?

Cover 2019-11 Brandt - Blackbird

Matthias Brandt, dieser großartige deutsche Schauspieler, hat nach „Raumpatrouille“ eine weitere berührende Erzählung vorgelegt. Direkt und unvermittelt, leicht und humorvoll – so kommt diese Teenagerstory daher. Ein Junge zwischen Empfindsamkeit und Großmäuligkeit auf der Suche nach dem Weg durchs Leben und nach der wahren Empfindung. Diese Geschichte macht ein Fenster auf in die Jugend der 1970er Jahre und ist doch übertragbar in andere Dekaden.

Man möge sich bei der Lektüre nicht vom derben, so gar nicht zimperlichen Vokabular abschrecken lassen. Das ist nur die raue Schale, die sehr authentisch wirkt.

Matthias Brandt hat sein neuestes Buch auch als Hörbuch eingesprochen. Wäre gar nicht nötig gewesen. Brandts Stimme wird sich für diejenigen, die ihn als Schauspieler zum Beispiel aus dem Tatort gut kennen, bei der Lektüre automatisch im Kopf einstellen. Es ist, als würde er vorlesen. Das ist sehr fein.

Und noch was: wer sich in Bonn und Umgebung auskennt, wird sich auch räumlich in Mottes Welt sehr gut zurechtfinden. Ohne geht es aber auch. Breites Grinsen beim Lesen garantiert…

das hatte jedenfalls
Petra Goerge

PS: wer mehr über Holden und Maik erfahren möchte, lese
Salinger, J.D., Der Fänger im Roggen.
Herrndorf, W., Tschick.

Beide Bücher hält die Stadtbibliothek bereit!

Spende der Mundart-Initiative Euskirchen an die Stadtbibliothek

Liebe Leserinnen und Leser,

vergangene Woche hatten wir sehr netten Besuch (der zudem noch noch was nettes mitgebracht hat 😉 ).

Hermann Josef Kesternich, Liesel Birkenfeld, Josef Pauli, Oskar Petry, Franz Schmitz und Alo Tkocz von der Mundartinitiative Euskirchen überreichten uns feierlich eine Spende in Höhe von 370 Euro und erzählten beim Kaffee so manche Anekdote rund um die Initiative und ihre Veranstaltungen.

Mundartinitiative - Scheckübergabe
v.l.n.r.: Franz Schmitz, Josef Pauli, Alo Tkocz, Oskar Petry, Christiane Funken, Hermann Josef Kesternich, Liesel Birkenfeld, Julia Rittel                                                                                                                                                        Foto ©Stephanie Heidt, Stadtbibliothek 

Die Mundartinitiative hat sich nicht nur der Erhaltung und Verbreitung des regionalen Dialekts verschrieben, sondern betreibt auch Forschung zur Geschichte der Region. Etwa 14 Veranstaltungen der Mundartinitiative in Kooperation mit der Volkshochschule und der Stadtbibliothek fanden bisher statt, aus Platzgründen meist im alten Rathaus Euskirchen.

Die letzte Veranstaltung im Frühjahr 2019 hatte das Thema „Buere en de Stadt – Erinnerung an die Landwirtschaft“ in der einstigen Agrar- und Tuchstadt Euskirchen. Diese Veranstaltung stieß auf derartiges Interesse, dass sie wiederholt werden musste. Beim ersten Mal waren es etwa 110 Zuhörer, bei der zweiten circa 60 Zuhörer.

Frühere Veranstaltungen waren:

2011 – De Flutsch (Euskirchener Kreisbahn):
Die Veranstaltung war noch in der alten Stadtbibliothek auf der Kirchstraße, die vor lauter Besuchern aus allen Nähten platzte. Jeder verfügbare Stuhl – auch die Bürostühle – wurde den Gästen angeboten.

2012 – Musik en de Stadt:
Bei dieser Veranstaltung wurde unter anderem auch das Öskereche-Lied mit allen Besuchern gesungen. Die Veranstaltung fand wegen der großen Nachfrage zweimal statt.

2013 – De Stüürkollekte, Puppenspiel nach Theodor Nießen:
Das fand im alten Casino statt, da dort mehr Platz für die Besucher zur Verfügung stand und man eine erhöhte Bühne benötigte.

2014 –Vesper op Öskereche Platt:
fand in der Pfarrkirche St. Martin statt, wo auch Martinslieder auf platt gesungen wurden.

2015 – Öskereche Originale:
Ab hier wurden die Veranstaltungen wegen des größeren Platzangebotes ins alte Rathaus verlegt.

2016 – Wieß Jold beim Buur jeholt

2017 – Keremes en de Stadt

2018 – Düvelsspook am Hölleweiher, nach Theodor Nießen:
Dazu hatten sich die Protagonisten in verschiedene Figuren aufgeteilt und sogar kostümiert.

Zu den meisten Veranstaltungen wurden Themenhefte gestaltet, gedruckt und zum Verkauf angeboten. Die Eigenkosten übersteigenden Beträge werden regelmäßig gespendet.
Durch Sponsoren für den Druck ist es gelungen, in diesem Jahr einen Überschuss von 370 € zu erzielen, der uns jetzt für die Anschaffung von Literatur gespendet werden konnte.

Mundartinitiative - Woat vüe Woat
Foto ©Stephanie Heidt, Stadtbibliothek

Uns ist das Thema auch sehr wichtig: Wir präsentieren im Erdgeschoss eine Abteilung „Regionales“, in der auch die Mundarthefte und andere Literatur aus der Region und im regionalen Dialekt angeboten wird.

In Kooperation mit der Mundartinitiative wurden im vergangenen Jahr außerdem beispielsweise eine Veranstaltung für Schüler durchgeführt, bei der die Senioren der Initiative Kindern interessante Geschichten über die Geschichte der Region und der heimatliche Dialekt nähergebracht wurden.

Außerdem veröffentlichen wir jeden Montag ein beliebtes kleines Begriffsrätsel bei Facebook, bei dem Interessierte sich über die Bedeutung von Begriffen auf Platt austauschen können. Hier sieht man das Buch „Woat vüe Woat“ von Hermann Josef Kesternich, das wir für unsere Mundarträtsel verwenden:

Der Buchbestand auf Rheinisch bzw. Platt und das Veranstaltungsprogramm zur Mundart sollen weiter ausgebaut werden. Dazu kann die Spende der Initiative beitragen. Ansprechpartnerin der Stadtbibliothek für das Thema Mundart ist Christiane Funken, Tel. 02251 65074-53 oder cfunken(at)euskirchen.de.

Schreibt uns gerne, wenn ihr zum Thema Mundart weitere Anregungen habt!

Viele Grüße
Eure
Julia Rittel (kann kein Platt sprechen, aber meist verstehen)
& Christiane Funken (ich veschtee et un fingen et sie joo)